THEMA: Privatisierung Sinamatella, Robins Camp, ...?
04 Jan 2018 17:47 #503645
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Hallo Elisabeth,

vielen Dank für deine Einschätzung! Wir werden es mit 4x2 versuchen und hoffen, dass wir trotzdem einiges zu sehen bekommen!
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04 Jan 2018 19:10 #503662
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Hallo Mathias

natürlich werdet Ihr viele Strecken fahren können, außer es herrscht landunter durch zu viel Regen. Ich wollte Euch auch nicht den 2x4 ausreden, sondern nur anmerken, dass es vermutlich einige schwierigere Strecken gibt. Zur Ngweshla Pan z.B. könnt Ihr ja trotzdem fahren via Kennedy Pans, nur für die Rundtour würde ich mich nach den aktuellen Konditionen erkundigen.
Ich wünsche Euch viel Spaß und tolle Erlebnisse, Hwange ist toll. Und in Kapula sind die Löwen oft im Camp.

Viele Grüße Elisabeth
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04 Jan 2018 19:28 #503666
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Vielen Dank für die ermunternden Worte Elisabeth! :)

Da freuen wir uns jetzt schon auf die Tour!
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05 Jan 2018 12:28 #503758
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hallo,

von mir auch nochmal ein kurzes Statement, vielleicht hilf es Euch bei der Detailplanung :)

Also mit Kapula macht ihr schonmal absolut nix falsch, das ist schon echt spitze, was die dort gemacht haben. Zudem sind die Betreuer im Camp super nett und helfen Euch bei allen Fragen die Ihr da habt. Auch das Buchungsoffice (meist Lynn Fraser) hilft eigentlich bei allen Problemen und meldet sich im Normalfall schnell und zügig. Auch wenn Ihr über nighsbridge gebucht hättet, wäre die Kommunikation über das Kapula-Office gelaufen. Nighsbridge leitet die Anfrage nur weiter. Lynn war bei uns sogar überrascht, dass nighsbride Kapula überhaupt im Programm hat :laugh:

Zur Anreise stimme ich Elisabeth zu: Hwange ist auch mit einem normalen 2X4 möglich. Die Straßenverhältnisse vom Main-Camp bis zum Masuma Dam entsprechen etwa denen im Krüger (abgesehen von der zerschrotteten Hauptstraße im Hwange) und sind auf den abseitigen Wegen teilweise sogar besser, wie mir schien.

Es gibt sicher aber einige Stellen, die können dennoch tricky sein:
- der Weg Main Camp Richtung Kennedy ist anfangs echt mistig, da bin ich teilweise auch mit 4x4 immer am Rand gefahren, hab die Strecke aber vor etlichen Jahren mal mit einem 95er Mazda 323 gemacht. hab geschwitzt, aber es ging.
- die Anfahrt Jambile ist ausgeschlossen mit Eurem Auto, das ist sehr tiefsandig
- die Anfahrt Mandavu Dam würde ich auch abraten, da müsst ihr teilweise über einen felsigen Hang hoch, was ich mit dem Ford für nicht so einfach machbar halte
- die Fahrt Mandavu Richtung Robins Camp sowie Sinamatella ist auch eher schwierig, da die Strecken in Teilen ausgewaschen und löchrig ist
- einige "Hauptwege" sind wenig befahren. Je nach Jahreszeit kann daher das Gras auch auf dem Weg mittig hoch sein, z.B. Strecke Nyamandhlavo zur Dopi Pan. Hier vorsichtig, dass der Kühler nicht zuviel Gras mitnimmt oder verstopft.

Wichtig: plant Zeit für die Anreise ein. Der Weg Main-Camp bis Kapula ist zwar "nur" etwa 80 km auf der Main-Road. Die alte Teer-Straße ist aber in sehr schlechtem Zustand, da ist auch die Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h teilweise eher abenteuerlich. Rechnet mal reine Fahrzeit minimum 3 - 4 Stunden ein. Also rechtzeitig aufbrechen.

Mein Tip: entspannte Anfahrt nach Hwange, Unterkunft erste Nacht im Main-Camp (die Jungs dort freuen sich über jeden Gast, die Hütten sind ok... ich such mal ein paar Bilder nachher raus), erkundet dann die Gegend um das Main-Camp (um die Caterpilar Pan am morgens und abends besten Chance auf Löwen) und am nächsten Tag gemütlich Richtung Kapula.

Den Park verlassen würde ich auch wieder über das Main-Camp. Den Weg über Robins raus hab ich in Teilen als nicht so wirklich gut fahrbar in Erinnerung und würde ich mit einem normalen 2x4 nicht machen wollen. Zur Ausfahrt über Sinamatelle siehe oben, wenn dann vorsichtig fahren und deutlich Zeit einplanen, kenne die Ausfahrt aber nicht wirklich.

LG Mogambo :-)
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05 Jan 2018 13:03 #503760
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Wow Mogambo!!!

Wirklich vielen Dank für diese sehr ausführliche Beschreibung der Zustände! Da das ganze wirklich ins Detail ging (was mich sehr freut), muss ich noch einmal ein paar Eckdaten zu dem Hwange Besuch angeben:

vom 21.04 - 23.04 Kasane
vom 23.04 - 24.04 Vic Falls
vom 24.04 - 26.04 Hwange
vom 26.04 - 27.04 Gweta (dort ab 15 Uhr overnight Ausflug in die Makgadigadi Pans gebucht)

Am 24.04 kommen wir aus Richtung Vic Falls, sodass ich mir nun die Frage stelle, ob man überhaupt den Umweg über das Main Camp im Süden macht, oder aus Norden bei Matetsi oder im Osten über Sinamatella in den Park einfährt um zum Kapula Camp zu kommen.

Am 26.04 hatten wir eigentlich vor den Grenzübergang in Padamatenga zu nehmen und dann die A33 in Richtung Nata. Jetzt bin ich unsicher, ob diese schon recht lange Strecke (inklusive Grenzübergang überhaupt bis 15Uhr in Gweta machbar ist). Zur Not müssten wir dann wohl nur eine Nacht in Park verbringen und dann am 25.04 schon ausserhalb in Botswana bei Padamatenga schlafen.

Ich bin auch schon drauf und dran nochmal ein anderes Fahrzeug zu buchen (bzw. ein Upgrade durchzuführen). Leider ist unser Budget da aber schon fast ausgeblutet. Was haltet ihr sonst von einem Toyota Fortuner, leider aber auch nur in 2x4 Version. Der hat wohl einen höheren Radstand und mehr Power als der Ford Ecosport.


Vielen Dank euch allen für die Hilfe!

Lieben Gruß,

Mathias
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05 Jan 2018 13:47 #503767
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Gern geschehen ;)

Aber dennoch, in teilen klingt das bei Euch ein wenig ambitioniert. Mal so gesagt:

Anfahrt Vic Falls bis Kapula is in einem Rutsch machbar. Aber in jedem Fall möglichst frühzeitig aufbrechen, also notwendige Einkäufe am besten am Tag zu vor erledigen. Die Strecke ist zwar sehr gut befahrbar, aber rechnet mit Verzögerungen durch Polizeikontrollen. Zudem ist die Strecke durch LKWs sehr befahren. Diese können dann durch teilweise hügelige und kurvige Strecke nicht wirklich schnell fahren und sind nur schwer zu überholen. Das kann enorm Zeit kosten.

Die Ausfahrt Kapula - Pandamatenga - Gweta bis deadline 15:00 Uhr halte ich für nur sehr schwer machbar. Allenfalls wenn ihr echt früh aufbrecht wäre das wohl realistisch. Aber nochmal mit Verweis auf oben: mit einem normalen "kleinen" 2X4 wäre ich da extrem vorsichtig, verbindliche Hinweise zu geben. Das ist teilweise wirklich nur eine Fahrspur im Gelände, die sich teilweise eher unschön fährt. Ich war froh, als wir da in Pandamatenga waren, nicht weil es unmöglich, sondern wie gesagt unangenehm zu fahren war. Wir sind nach dem Frühstück in aller Ruhe los und waren am späten Nachmittag gegen 16:00 Uhr im Elephant Sands. Von dort wäre es wohl auch nochmal gut 1 Stunde bis Gweta.

Was ich aufgrund Eures Pensums niciht machen würde, ist Hwange auf nur 1 Nacht zu kürzen. Das bringt nichts, denn dann seit Ihr de facto nur mit Anreise und Abreise ohne jegliche Möglichkeit der Erkundung des Parks beschäftigt. daher auch hier: unterschätzt die Strecken im Park nicht.

Sofern die Möglichkeit für ein Upgrade beim Auto besteht, würde ich das uneingeschränkt und auf jeden Fall nutzen. Ehrlich gesagt wäre gerade das Auto der absolute Knackpunkt, an dem ich auf gar keinen Fall sparen würde.

Bedenke auch: zu Eurer Reisezeit kann
a) das Gras sehr hoch stehen, wodurch Sichtungen in einem kleineren Ford eingeschränkt sein können.
b) die Möglichkeit besteht, dass die Auswirkungen der Regenzeit noch deutlich und spürbar bestehen, mal grundsätzlich und unabhängig von Hwange.

LG Mogambo :)
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