THEMA: Elefantös - Zimbabwe 2016
08 Jun 2016 09:23 #433593
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  • panther am 08 Jun 2016 09:23
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Hallo Topobär,

kaum dass ihr wieder zurück seit fängt auch schon der Reisebericht an. Ihr legt ja ein Tempo vor :laugh:

Wir sind dabei und sind gespannt.

Gruß

Panther
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08 Jun 2016 09:24 #433594
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@chrissie: Ja, wir sind von Kasane zurück geflogen.
Letzte Änderung: 08 Jun 2016 09:25 von Topobär.
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08 Jun 2016 22:45 #433690
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Hallo Thomas,

bei Deinem Reisebericht bin ich auch dabei.

LG Hartwig
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09 Jun 2016 08:46 #433719
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Hallo Topobär,

Ich bin auch noch schnell ins Auto hineingeschlüpft! B)

Freue mich schon riesig auf die Fortsetzung da wir im August Simbabwe besuchen. :)

Liebe Grüsse
Annick
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10 Jun 2016 13:38 #433844
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2.Tag (So. 15.05.2016)
Louis Trichardt – Gonarezhou National Park
371km

In der Nacht hat es wieder angefangen zu tröpfeln. Das erleichtert uns die Entscheidung ohne Frühstück aufzubrechen, damit wir zeitig in Beitbridge sind.

In Musima, dem letzten Ort vor der Grenze, holen wir noch schnell die vergessenen Einkäufe nach und tanken noch einmal voll.

Dann sind es nur noch wenige Kilometer zur Grenze und nach noch nicht einmal einer viertel Stunde haben wir Südafrika verlassen und rollen auf die Grenzanlagen von Zimbabwe zu.

Wir hatten uns bereits kurz vor unserer Abreise aus Deutschland mit den offiziellen Grenzhelfern der Zimbabwe Tourism Authority in Verbindung gesetzt. Von denen hatten wir eine Liste der benötigten Unterlagen und einen Telefonkontakt zu unserem Grenzhelfer Reginald bekommen. Wir hatten Reginald von Musima aus noch einmal kurz kontaktiert und jetzt kommt er uns schon entgegen gelaufen, als er den Bushlore-Wagen sieht.

Wir sind sehr froh Reginald zu unserer Unterstützung zu haben, denn für Außenstehende ist es absolut unersichtlich, wann man zu welchem Schalter muss. Es geht kreuz und quer durch verschiedene Gebäude, ohne dass ich ein System darin zu erkennen vermag. Ich möchte nicht wissen, wie lange es alleine dauert, sich durchzufragen, wann man wohin muss. Außerdem hat Reginald anscheinend die Lizenz zum Vordrängeln, denn er prescht überall an der Schlange vorbei direkt nach vorne zum Schalter. Interessanterweise regt sich niemand der in den Schlangen Wartenden darüber auf.

Ein Problem gibt es dann aber doch noch. Beim Zoll wird behauptet, wir hätten bei unserem letzten Besuch in Zimbabwe (Januar 2015) den Wagen nicht wieder ausgeführt. Das ist natürlich vollkommener Unsinn, aber bei dem hier überall herrschenden Zettel-Chaos wundert es mich nicht, dass in den Computersystemen wichtige Einträge fehlen. Ich diskutiere lange mit dem Zöllner, dass es damals gar nicht möglich gewesen wäre, das Land ohne das Fahrzeug zu verlassen und auch Reginald legt sich für uns ins Zeug. Ich habe den Eindruck, der Zöllner hat irgendwann einfach keine Lust mehr weiter zu diskutieren und ohne für uns ersichtlichen Grund, wird das Problem zu den Akten gelegt und wir können weiter. Es wird dann noch einmal lustlos in den Canopy geschaut und dann können wir auch schon einreisen.

Insgesamt kostet uns die Einreise 194,-$US
100,-$US Autoversicherung
2 x 30,-$US Visum
10,-$US Road Tax
9,-$US Bridge Toll
15,-$US Carbon Tax

Nach den ganzen Horrorgeschichten, die man auch hier im Forum immer wieder vom Grenzübergang Beitbridge hört und liest, hatte ich schon gehörigen Respekt vor dem was uns dort wohl erwartet und wir hatten einen halben Tag eingeplant. Tatsächlich waren wir trotz der Probleme beim Zoll in weniger als 2h in Zimbabwe eingereist. Der Service der Zimbabwe Tourism Authority ist tatsächlich kostenlos. Wir haben Reginald für die Unterstützung bei unserem Zollproblem jedoch ein Trinkgeld gegeben, ohne dass er auch nur eine Andeutung in dieser Richtung gemacht hätte.

Da wir noch einiges an Strecke vor uns haben, nehmen wir weder die kürzeste noch die schönste Strecke zum Gonarezhou National Park, sondern die Schnellste. Auf bestem Asphalt geht es auf der A4 zunächst nach Rutanga, wo wir noch einmal volltanken. Von dort geht es parallel zur Bahnstrecke bis nach Chikombedzi. Achtung: Chikombedzi ist auf der Reise-Knowhow-Karte falsch eingezeichnet (Chikombedzi liegt in Realität dort, wo in der Karte der Ort Matibis eingezeichnet ist). Der Ort ist aber gut ausgeschildert. Ganz anders dagegen der Nationalpark. Hier findet sich das erste Schild erst am Ortsausgang von Chikombedzi und weißt auf eine Piste die T4A nicht kennt. Es passt aber alles sehr gut und bald haben wir das Gate zum Nationalpark erreicht.



Wir befinden uns hier in der Mwenezi Area des Nationalparks, benannt nach dem Fluss, welcher die Westgrenze des Parks bildet. Schon nach wenigen Kilometern zweigt der Weg zur Samalema Gorge von der Hauptpiste ab. Am Ende des Stichweges befindet sich ein kleiner Hide mit schönem Blick auf den Fluss.




Eine wirkliche Schlucht kann man von hier aber nicht erkennen. Man sieht lediglich den Fluß zwischen Felsen verschwinden. Da man den Wagen für den Hide sowieso verlassen muss entscheiden wir für uns, dass man hier auch zu Fuß unterwegs sein darf und entschließen uns für eine kleine Wanderung entlang des Flusses. Tatsächlich können wir dann dort, wo der Fluss zwischen den Felsen verschwindet eine kleine, aber sehr schöne Schlucht mit vielen Strudeltöpfen entdecken. Ich finde es auf Safari immer sehr angenehm, wenn sich die Möglichkeit für einen Spaziergang bietet und man nicht die ganze Zeit im Auto sitzen muss.





Auch zum Makwakwani Viewpoint machen wir noch einen Abstecher. Auch hier gibt es einen Hide, der jedoch hoch auf einem Felsen über dem Flussbett thront, so dass ein weiterer Spaziergang ausfällt.




Vor lauter landschaftlicher Schönheit haben wir die Zeit vertrödelt. Wir müssen auch noch kurz für die Registrierung ins Headoffice des Parks und so findet der Sonnenuntergang ohne uns statt, kurz bevor wir unsere Campsite an den Rossi Pools erreichen.

Die Campsite an den Rossi Pools ist eine Exclusiv-Campsite. Das heißt zum einen, wir sind hier garantiert alleine, zum anderen, dass die Infrastruktur nur minimal ist - Plumpsklo, Hide und Feuerstelle. Es liegt sogar Feuerholz für uns bereit. Die Lage auf einer 30m hohen Klippe über dem Fluss ist ein Traum.

Tiere haben wir bislang nur wenige und nur in der Ferne gesehen. Impalas, Elefanten, Zebras und Wasserböcke. Es lohnte sich nicht auf den Auslöser zu drücken.

Zum Abendessen kommt ein gutes Rinderfilet auf den Grill. Dazu gibt es Gemüse süßsauer.

Wir hören immer wieder Schakale, sie lassen sich aber nicht blicken.
Letzte Änderung: 10 Jun 2016 13:54 von Topobär.
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10 Jun 2016 14:46 #433853
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  • Montango am 10 Jun 2016 14:46
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Hallo Thomas,

es ist ja immer wieder spannend, wie sich die Gebühren je nach Grenzübergang unterscheiden. Wir haben in Kariba gezahlt:
30 $ Versicherung
30 $ Carbon Tax
2x30 $ Visum
keine Roadtax
macht 120,00 $ gesamt.
Auch für einen Landcruiser.

Das soll mal einer verstehen.

Ja, das Plumpsklo in Rossi Pool :laugh: Das ist leider so eine überdachte Betonschnecke. Für Menschen mit Platzangst echt grenzwertig :whistle:

Die Schlucht sieht wirklich nett aus. Haben wir leider nicht besucht.

Danke, das es weiter geht mit Deinem schönen Bericht.

LG

Montango
Botswana 2016
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Noch keiner hat am Ende gesagt "Ich hätte mehr Zeit im Büro verbringen sollen"
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