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THEMA: Reisebericht Simbabwe 24.10. - 15.11.2015
26 Nov 2015 13:11 #408817
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  • yogini am 26 Nov 2015 13:11
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Hallo Simbabwe Freunde und Interessierte,

vorneweg, wir haben eine wunderschöne Reise gehabt, es hat alles geklappt und wir haben das Land sehr schön gefunden und die Menschen sehr freundlich. Da es schon Nebensaison war, hatten wir nichts vorgebucht, aber trotzdem alle campsites bekommen, die wir wollten und alles Parks ziemlich für uns alleine. Wir hatte ein Auto aus Südafrika, ein (sehr) kleiner Nachteil bei Polizeikontrollen...Ich werde nun chronologisch kurz berichten:

24.10: Flug mit Ethiopien
25:10: eine Nacht in Harare im B&B Guinea Fowls Rest; sehr empfehlenswerte Unterkunft
26.10: Übernahme unseres Autos, Einkaufen im Westgate Shopping Center und weiter Richtung Mana Pools. Da die Eigentümer von Reisenden gehört hätten, dass das Campsite bei den Chinhoyi Caves nicht so angenehm sein soll, nächtigten wir im Twin River Inn, sehr abgewohnt aber freundlich und sicher und schon näher bei den Mana Pools.

27.10. 1.11: Mana Pools
Das Nyamepi Camp war bis auf einen Platz ganz frei, dh es war ziemlich egal wo wir uns hinstellten. Wir buchten für 2 Naechte Camp C ($ 23 pp), liegt neben Nr. 27 direkt am Sambesi und anschliessend übersiedelten wir für eine Nacht auf Camp 1 ($23 pp), weil es da eine Flussbank gibt mit diversen Vögeln etc. Camp 1 ist bei den Staff Unterkünften dh man hört die Pumpe und "menschl" Geräusche. Da bei uns das ganze Camp defacto leer war, bestand keine Notwendigkeit einen der teuren Plätze direkt am Sambesi zu nehmen. Ich weiss allerdings nicht, wie es in der Hochsaison ist. Generell finde ich, dass die zweite Reihe um nicht soviel schlechter ist, wie sie teurer ist, weil man ohnehin herumfährt und dann die gleichen Tiere sieht. Alles eine Frage des Budgets, aber mit einem kleineren Budget sieht man genausoviel. Nachdem wir in den Foren sehr positives über Mucheni 3 und Chitake 1 gelesen hatten, wollten wir unbedingt dort hin. Wir sind daher täglich ins Office gepilgert um nachzufragen, ob eines der beiden Camps frei, da sie es aber immer nur für den nächsten Tag wissen und die Auskünfte der diversen Mitarbeiter unterschiedlich ausfielen, war es nicht ganz so einfach. Letztendlich gaben sie uns Mucheni 4 ($ 170, normalerweise nur für Tour Operator), es liegt neben Mucheni 3 ..... und dort fanden wir es extrem schön und diese Ausgabe lohnt sich, weil da ist man wirklich alleine und mitten in einer wunderschönen Landschaft. Für die letzte Nacht in den Mana Pools buchten wir Chitake 3 ($ 200, normalerweise nur für Tour Operator), es liegt neben Chtiake 1, direkt bei der Quelle. Im Office haben sie behauptet Chitake 1 sei gebucht, war aber kein Mensch dort. Uns hat es dort eigentlich nicht besonders gefallen, weil man sitzt dort in einer Senke mitten im Busch ( ohne alles) und wir bevorzugen eher offene Landschaften.... Eigentlich finden wir Chitake 2 hübscher gelegen, unter eiinem schönen Baum, und es kostet nur einen Bruchteil von Chitake 1 und mit dem Auto ist man in 3 Min im Flussbett an der Quelle....

1.11: Weiterreise nach Karoi (Burger- Pizza Lokal, Tanken) und anschliessend über die Kariba - Binga road bis zum Sanyati River Camp. Dieses Camp befindet sich genau vor der Brücker rechts und ist gut ausgeschildert. Das Camp wird gerade renoviert, hat sehr einfache, renovierte Rundhüttchen (falls man kein Zelt hat), neues WC und Dusche (Eimer), der freundliche Attendant bringt Wasser für WC und Dusche, aber es werden gerade Wasserleitungen gelegt, glaube ich. Wir haben uns in diesem Camp sehr wohl gefühlt. Wenn man mehr Zeit hat, koennte man da durchaus eine zweite Nacht bleiben und den Sanyati River Gorge zu Fuss erkunden... Die Piste bis Sanyati ist sehr schlecht, wir sind zum Teil nur 20kmh gefahren.

2.11: Man kann die Kariba-Binga road gut in 2 Tagen machen, sind halt 2 lange Fahrtage. Wir machten aber einen stop-over im Chizarira NP. Eine Nacht zahlt sich unserer Meinung nach nicht aus, da man von der Abbiegung bis zum Mucheni View Camp aufgrund der schlechten Piste ca 1,5 Stunden braucht. Und das Hinfahren zum Park Office und die Anmeldung brauchen auch Zeit. Das Camp liegt direkt am Abgrund, da geht es dann Direttissima einige hundert Meter nach unten, man hat einen weiten Blick... wenn man das liebt. Für den Park selbst braucht man sicher einige Tage um einen Eindruck zu gewinnen, sehr einsam ist es auf jeden Fall. Wir waren zu dieser Zeit die einzigen, zumindest angemeldeten, Besucher im Park.

3.- 4.11: Fahrt nach Victoria, ab Chizarira ist die Piste besser, ab Abzweigung Binga sehr guter Asphalt. Nächtigung im Victoria Rest Camp, super zentral gelegen, sauber und wir habe uns sehr sicher gefühlt (security). Nettes Cafe um die Ecke, Eiskaffee, Latte Macchiato....

5.-6.11: Fahrt in den Hwange NP nach Sinamatella zur Anmeldung. Wir wollten gerne nach Deteema und haben das Camp auch für 2 Nächte ($ 29 pp walk-in) bekommen. Deteema war für uns das schönste Camp im Park. Es liegt wunderschön mit herrlichem Blick auf viele vorbeiziehende Tiere. Matsuma dam liegt super an der Wasserstelle und hat einen tollen hide in dem man stundenlang sitzen kann und beobachten... das camp selber ist mehr oder weniger ein eingezäunter, staubiger Platz (mit WC, Dusche), ab ca 18:30 bis zur Morgendämmerung wird das gate geschlossen und dann hat man den hide und das Wasserloch ganz für sich alleine ......
Wir haben uns auch das Mandavu Camp angesehen, das Camp selbst fanden wir wunderschön mit toller, etwas erhöhter Lage am Stausee, Tiere sind aber eher nur in der Ferne am Ufer des Stausees zu sehen.

7.11: Fahrt zum Main Camp, um weitere Buchungen vorzunehmen. Da wir für die heutige Nacht unser Wunschcamp Kennedy 1 nicht bekamen, nächtigten wir in dem ganz wenige Kilometer ausserhalb des Parks liegenden ganz neuen, wunderschönen Gwango Heritage Camp ($ 10pp). Es gibt dort ein auch ein sehr nettes Restaurant. Es ist eine ausgezeichnete Alternative, wenn man nicht im Park zb Main Camp nächtigen möchte, zumal es dadurch viel günstiger ist. Auf dem Weg zwischen Main Camp und Gwango sahen wir 8 Löwen, die vor 2 Tagen einen Elefanten erlegt hatten und nun vollgefressen um ihre Beute im Schatten ruhten..

7.-8.11: Kennedy 1, auch ein sehr schönes Camp (Dusche, WC), mit schattigen Bäumen etc

9.11: noch eine Nächtigung im Gwango Heritage Camp
10.11: Fahrt nach Gweru, Nächtigung im Antelope Park ($ pp), schön dort, aber sie möchten einem sehr gerne einige Aktivitäten verkaufen (walk with lions, lions feeding etc etc), geht sich aber natürlich einer Nacht nicht aus.
11.11: Rückfahrt nach Harare. Nachdem es 2 mögliche Strassen gibt, haben wir uns erkundigt und auch den Routenplaner "befragt" und sind dann die Route über Mvumi nd nicht Kadoma gefahren. War aber anscheinend die falsche Entscheidung, denn diese Strecke ist eine von LKWs stark befahrene Transitstrecke von Südafrika, es gab alle 25 km eine Polizeikontrolle, im Laufe dieser Kontrollen haben sie alles kontrolliert, was man kontrollieren kann, wir haben auch 2 tickets bekommen und waren dann, zumal wir das Auto zurückgeben mussten und einen Flug hatten, schon etwas genervt. In Gegenden, wo mehr Touristen unterwegs sind, wurden wir immer weitergewunken...
11.-15.11: Camp Amalinda, Matobo Hills (sehr schön)
Letzte Änderung: 27 Nov 2015 11:35 von yogini. Begründung: Fortsetzung
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26 Nov 2015 13:42 #408820
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  • KarstenB am 26 Nov 2015 13:42
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Hallo Yogini,

Danke fürs RB-schreiben!
Ich habe mit Afrika ja eigentlich (!) abgeschlossen, aber Mana Pools (und Matusadona) war soooo schön und ist sooo lange her ...
Deshalb vorsichtshalber ein paar Fragen: Bei wem habt Ihr das Auto gebucht, und wie teuer war das? Ihr habt es ja wohl nach Harare bringen lassen, oder?

LG aus dem sonnigen Puerto de la Cruz,

Karsten
RB Kenia 2020 www.namibia-forum.ch...pt-2020.html?start=0
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  • yogini am 26 Nov 2015 13:11
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Hallo Karsten,

wir haben das Auto über Drive South Africa (Broker) www.drivesouthafrica.co.za gebucht.
Das Auto war ein Ford Ranger Luxury Safari Double Cab von Avis. Das Auto selber wäre aufgrund Nebensaison nicht so teuer gewesen, aber mit Vollkasko und Transport nach Zim sind wir dann schon auf $ 150 pro Tag gekommen. Aber das Auto ist wirklich sehr luxuriös ausgestattet mit Solarpanell am Dach etc. etc.

lg Yogini
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27 Nov 2015 13:08 #408903
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Danke für den Bericht und eure Eindrücke. Wofür habt ihr denn die Tickets erhalten?

Und ich verstehe nicht ganz...ihr geht vom Hwange nach Gweru und weiter nach Harare, gebt das Auto ab und übernachtet anschliessend 4 Nächte im Matopo NP?
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27 Nov 2015 15:33 #408914
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Camp Amalinda ist eine Lodge, da brauchten wir das Aauto nicht mehr, da wollten wir also nurmehr am Pool relaxen..
Lg
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27 Nov 2015 15:46 #408915
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..jetzt habe ich die Tickets vergessen:

Wenn man von der kleinen Schotterstraße von Antelope rausfaehrt gibt es eine Stoptafel. Da unmittelbar danach bereits wieder eine Polizeikontrolle in Sicht war, waren wir etwas abgelenkt und rollten mit ungefähr 5 km links in die Strasse hinein. Tja unn schon ein Ticket. Wir hatten zwar den Traffic Fine Act dabei, waren aber zu wenig entspannt um in Ruhe nachzusehen was eine Stoptafel kostet. Der Polizist wollte USD 20, nachher habe ich gelesen, dass eine Stoptafel nur USD 10 kostet. USD 20 kosten eigentlich nur echt heftige Sachen wie Fahrerflucht, keine Bremsen, kein Führerschein etc.

Das zweite Mal Geschwindigkeitsueberschreitung, da wollte er 15 und hat es dann auf 10 reduziert für "Food". Aber auch hier hätten wir im Traffic Fine Act nachsehen sollen, denn die Strafe wäre ohnehin 10 gewesen. Man sollte bei den Kontrollen durchaus entspannt sein und im act nachsehen und ruhig mit ihnen sprechen.
Aber vermutlich haben sie immer die Moeglichkeitbetwasbzu finden, zB Feuerlöscher. Wir hatten 0,6l vom Autovermieter dabei, was NZZ wenig gem ihren Richtlinien ist, der ist ja zurecht zu klein für so ein großes Auto. Aber dahaben sie einmal eine Auge zugedrückt. Im Gründe waren sie alle immer extrem freundlich zu uns, bis auf diese Verbindungsstrecke...
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