THEMA: ZIMBABWE - NOVEMBER 2012
07 Jun 2013 17:52 #291251
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Nach dem Frühstück verließen wir Kariba, deckten uns im Supermarkt, der ca 8 km ausserhalb Richtung Makuti liegt, mit dem Nötigsten ein, und suchten die kleine Querverbindung durch die Berge die dann auf die Strecke Karoi – Binga mündet.

DANKE Erika, für diesen Tipp!!!!

Ich kann nur sagen, die Straße führt durch eine wunderschöne Landschaft.
Die ersten Kilometer fährt man an unspektakulären Strommasten entlang, immer auf die Berge zu. Dann beginnt die Landschaft sich zu ändern, durch dichten Wald ging es stetig bergauf.


Die betonierte Furt des Nyaodza River




Wir sahen keine Tiere, aber die Anzahl der Elefantenhaufen ließ vermuten, dass es derer viele hier gibt.
Zwischendurch immer wieder ein Blick auf den Kariba See.
Die Strecke war teilweise etwas ausgewaschen und wurde steiniger, war aber gut zu fahren. Trotzdem hörten wir irgendwann ein Klappern vorne unter dem Auto. Der Stabilisator, der vorne rechts zum Reifen führt war abgebrochen. Da wir zum flicken nix dabei hatten, setzten wir unsere Fahrt erstmal fort.
Der Weg schlängelt sich mittlererweile in Serpentinen auf eine Passhöhe von ca. 1000 Metern. Kurz vor dem Pass blockiert ein liegen gebliebener Kleinlaster unsere Weiterfahrt. Man beschwört uns, aussen ( am Abgrund ) entlang vorbei fahren zu können. Das erschien uns aber für unseren Wagen zu eng, und die Befestigung am Abgrund, auf der wir hätten fahren müssen, zu bröckelig. So versuchten wir es in leichter Schräglage an der Bergseite entlang durch dichtes Gebüsch. Es war Millimeterarbeit, aber geschafft. Diese Szenerie hab ich auch nur gefilmt, und leider keine Foto. Ich weiß nicht, wie lange die Männer dort schon fest saßen, denn sie fragten nach Wasser.
Wir ließen ihnen einen 5 Literkanister da und setzten unsere Fahrt mit scheppernden Geräuschen unter dem Auto fort.
Der Weg führt uns nun bergab, irgendwann verlassen wir die Charara Safari Area, und wir fahren an den ersten Dörfern vorbei, durch fruchtbare Gegend mit Baumwoll – und Erdnussfeldern. Überall begegnen uns freundlich winkende Menschen.
Leider haben wir auf dieser wirklich traumhaft schönen Strecke kaum Fotos gemacht, da wir ständig mit diesem Geräusch unterm Auto beschäftigt waren….:(
Dann erreichen wir die Straße Karoi – Binga,….. und augenblicklich geht das Geröttel auf der Wellblechpiste wieder los, was wir so gar nicht vermisst hatten.
Gute 20 km weiter erreichten wir am späten Nachmittag das Sanyati Bridge Camp.
Die Einfahrt ist gut 100 Meter vor der Brücke über den Sanyati rechts rein. Das Camp existiert als solches nicht mehr, es gibt auch kein Wasser. Aber, man wird sofort von dem Platzwart freundlich empfangen und mit Feuerholz versorgt.
Hier fanden wir dann auch Draht herum liegen, und konnten endlich die klappernde Stange fixieren.
Es gibt auch noch einige Hütten dort, die uns in der spät nachmittaglichen Hitze Kühlung versprachen. Da der Boden für unser Bodenzelt recht steinig war, bauten wir darin unser Zelt auf….









Was sich im nachherein aber als Fehler erwies.
In der Nacht staute sich die Wärme in der Hütte, während es sich draussen angenehm abgekühlt hatte.
Aber aus Fehlern wird man immer klüger……
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09 Jun 2013 20:41 #291434
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  • Birgitt am 07 Jun 2013 17:52
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Nach einer fast schlaflosen Nacht wegen der Wärme in der Hütte brachen wir frühzeitig in Richtung Matusadonna Park auf.
Nach etwa 70km sahen wir das Schild .



Da ich gerade hinterm Lenkrad saß, fuhr ich einfach weiter. Normalerweise fährt Josef die schwierigen Allradstrecken.
Die ersten Kilometer waren normale Piste. Dann kamen aber die ersten steinigen Kletterpartien rauf und runter.







Auf meinen fragenden Seitenblick, ob nun Fahrerwechsel,....... :dry: , meinte mein Mann nur,……fahr man….
Und das tat ich dann auch. So kam es, dass ich die gesamten gut 80km bis zum Tashinga Camp selbst gefahren bin. Es war anstrengend für mich, aber als guter Beifahrer weiß man ja, wie es geht. Als ich dann auch noch Lob erhielt, diese Strecke gemeistert zu haben, schwoll meine Brust vor Stolz an. ……..picco , guck da jetzt bitte nicht so genau hin…... :sick: …….Auch wenn wir dafür 4 ½ Stunden gebraucht hatten.

Beim Einchecken im Office sahen wir, dass die letzten Besucher vor rund 4 Wochen hier waren. Also hatten wir wieder freie Platzwahl.











Unsere Ankunft begossen wir erst einmal mit einem kalten Bier. Es war mal wieder mörderisch heiß am Karibasee.



Die Luft war vor Hitze am Flimmern, deshalb ist das Foto so unscharf

Die restlichen Stunden verbrachten wir mehr oder weniger auf unseren Stühlchen im Schatten, und waren froh, als die Sonne endlich unterging.
Aber dann erwachten unsere Lebensgeister wieder, beim Anblick dieses grandiosen Sonnenunterganges über dem See.










So etwas Schönes hatten wir noch nicht gesehen. Selbst die Farbe des Wassers wechselte von blau zu gelb zu lila zu rot.

Ich war froh, dass wir den Sonnenuntergang am ersten Tag fotografiert hatten, am nächsten Tag war es gegen Abend bewölkt.
Da wir mit Sprit knapp bemessen waren ( außer im Kühlschrank ) konnten wir keine Touren innerhalb des Parks machen. Aber es wurde ja immer berichtet ,und ich hatte viele schöne Bilder davon im Forum gesehen, dass die Elefanten durchs Camp laufen und sich dort aufhalten. Also warteten wir……und warteten…….aber bei uns lief kein Elefant,…..bei uns lief gar nix. Ein Flusspferd, was kurz mal auftauchte war schon ne Abwechslung......und wir freuten uns über einen kleinen Vogel.





Also beschloss ich, Hitze hin oder her, ein Bierbrot zu backen. ……was vor der Glut des Feuers schon ein Erlebnis der besonderen Art war. Aber es gelang gut.






Am späten Nachmittag kam dann, wie versprochen, unser Attendant, und brachte uns einen großen Bream, einen leckerer Süßwasserfisch. Er nahm ihn sogar für uns aus und entschuppte ihn.



So stand einem leckeren Grillabend nichts mehr im Weg……. Lecker Fisch mit selbstgebackenem Brot…….



Der Tisch war ein gedeckt,…….. der Fisch war gar,………. nur das Brot war weg……….. Im Dunkeln sahen wir noch Paviane davon rennen, die wir den ganzen Tag noch nicht gesehen hatten, und die um diese Uhrzeit normalerweise schon auf ihren Schlafbäumen hätten sitzen müssen.
Nun gab es den Fisch mit gubbeligen Weißbrot, was wir auf der Restglut noch etwas getoastet haben.
Tja,….das ist Afrika.
Abends kam dann doch tatsächlich noch ein Elefant, der aber nach zwei Minuten wieder verschwand.
Wir hatten geplant, drei Tage hier zu sein. Da wir aber keine Lust hatten, noch einen weiteren Tag in der Hitze tatenlos auf unseren Stühlen zu hocken, beschlossen wir, am nächsten Morgen weiter zu fahren.
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11 Jun 2013 15:51 #291621
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Am nächsten Morgen



packten wir geruhsam alles zusammen und starteten nach leider nur zwei Tagen Matusadonna

in Richtung Viktoria Falls.
Dunkle Wolken brauten sich am Himmel zusammen, und wir hofften, ohne Regen die Hauptstraße wieder zu erreichen.
Dort angekommen bewegten wir uns mit den üblichen 40 km/h Richtung Binga.
Wir hatten den Gebirgszug der Chizarira Berge hinter uns gelassen, als unser Auto ca. 20 km vor der Teerstraße nach Binga beschloss, den Motor abzustellen.
Da die Tankanzeige nie sehr genau war, gingen wir davon aus, dass wir keinen Sprit mehr hatten, obwohl das rote Warnlämpchen noch nicht aufgeleuchtet hat.
Da standen wir nun, in idyllischer Landschaft direkt vor einer kleinen Brücke.
Als guter Beifahrer blieb mir nicht verborgen, dass gut 3 km vorher ein Landcruiser am Straßenrand geparkt hatte.
Also beschlossen wir, dass Josef beim Auto blieb, und ich zurück laufe, um bei dem Landcruiserfahrer um Hilfe zu fragen. Der Landcruiser entpuppte sich als Fahrzeug eines Straßenbaucamps. Die Leute waren sofort sehr hilfsbereit, um mich nach Binga zu fahren, um Sprit zu holen, um mich am nächsten Tag zurück zu fahren.
Nachdem ich ihnen erklärt hatte, dass ich nicht mit ihnen dort übernachten werde, und mein Mann an der Brücke mit unserem Auto steht, fuhren wir erst einmal gemeinsam dort hin.
Da war mittlererweile ein mit Leuten vollbeladener Kleinlaster angekommen, die tatsächlich einen Kanister Benzin dabei hatten. Sie verlangten zwar den doppelten Benzinpreis, aber wir willigten ein.
Was blieb uns auch anderes übrig. …………….So mühten sich etliche hilfsbereite Leute, mit Schraubenziehern und abgeschnittenen Colaflaschen das Benzin bei uns einzufüllen.



Wir verabschiedeten uns herzlich,………aber unser Auto sprang trotzdem nicht an…
Gott sei Dank blieb aus Neugier der Landcruiserfahrer noch bei uns.
Für ein kleines Endgeld erklärte er sich bereit, uns bis zur asphaltierten Hauptstraße abzuschleppen, wo wir dann Handyempfang hätten.
Da kam uns dann T.Jay von der Masumu River Lodge wieder in den Sinn…….“ Handynummer, falls wir mal Hilfe brauchen „……
Die Abschleppfahrt war abenteuerlich,…….ohne Motor und entsprechender Bremsleistung hingen wir am Abschleppseil, und wurden mit 70 km/h über die ausgewaschene Wellblechpiste gezogen.




Aber, sonst würde ich hier nicht schreiben, haben wir die 20km lange Fahrt überstanden.
Der Empfang mit dem Handy zur Masumu Lodge war hervorragend, T.Jay erinnerte sich sofort an uns, und war innerhalb einer Stunde da, um uns die letzten 20 km zur Lodge abzuschleppen

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12 Jun 2013 13:29 #291745
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Da waren wir nun wieder in der Masumu Lodge, wenn auch ungeplant, und bezogen den gleichen Bungalow. Gut, dass wir noch Reservetage hatten.
T.Jay versprach, am nächsten Morgen einen Mechaniker zu holen, zu dem er viel Vertrauen hatte,…………..na, …wir sowieso.
Gegen 10 Uhr hat er dann den Mechaniker aus Binga abgeholt. Dieser diagnostizierte bei unserem Wagen, dass es an der Benzinpumpe läge. Tja, aber die Pumpe ist im Tank….:(
Alles kein Problem,…nach mehreren Telefonaten wurde selbst in Binga eine Benzinpumpe aufgetrieben. Nach einem Telefonat unsererseits mit dem Autovermieter wurde grünes Licht gegeben, die Pumpe einbauen zu lassen.
Was jetzt folgte, war Afrika pur.
T.Jay fuhr mit dem Mechaniker erneut nach Binga, holten die Pumpe, und brachten zusätzlich noch einen Autoelektriker mit.
Diese beiden entrollten nun ihr Werkzeugmäppchen, in dem sich einige Schraubschlüssel befanden, legten sich unter das Auto,….NEEEE, hochgebockt werden braucht der Wagen nicht…., und begannen, den Tank auszubauen. Sie förderten unzählige Schrauben und Kabel zutage. Wir hofften nur, dass sie auch wissen, wo alles wieder hin gehört.
Als sie dann auch noch die gesamte Kardanwelle neben das Auto legten, verabschiedeten wir uns, um ein Bier zu trinken.
Gegen Abend wurden wir geholt, um das Auto zu starten……..und….es sprang an….:))))
Es ist schon erstaunlich, mit welchen einfachen Mitteln und Werkzeugen diese Leute Reparaturen durchführen. Zwar ging nun der rechte Blinker nicht mehr, und die Tankanzeige zeigte immer voll an, aber es ist kein Schräubchen übrig geblieben, und das Auto fuhr.
Wir bedankten uns, zahlten die Rechnung, und luden die beiden noch auf die Terrasse unseres Bungalows ein, da sie noch nie in einer Lodge gewesen seien, und sowas gerne mal sehen wollten.
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12 Jun 2013 18:43 #291777
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Am nächste Morgen frühstückten wir gemütlich, und machten uns nach einer herzlichen Verabschiedung auf den Weg nach Viktoria Falls.
Es fing leicht an zu tröpfeln als wir losfuhren. Als wir uns auf die Berge zu bewegten, sahen wir zu unserer Rechten eine bedrohliche rabenschwarze Gewitterfront. Mal fuhren wir direkt auf sie zu, mal davon weg, es wechselte mit jeder Kurve.
Aber dann gab es kein zurück mehr, die Straße führte mitten in die Front hinein.
Und dann öffneten sich die Schleusen. Da wir kaum etwas sehen konnten fuhren wir nur 40km/h. Innerhalb Minuten verwandelte sich die vorherige Wüstengegend in eine Seenlandschaft. In den Bergen kam das Wasser die Hügel heruntergeschossen und riss Schlamm und allerlei Geröll mit sich.
Wir waren jedenfalls froh, Asphalt unter den Rädern zu haben.
So schnell der Regen begonnen hatte, hörte er dann auch wieder auf.
Auf der Strecke hatten wir drei Polizeikontrollen.
Die erste wollte unser TIP ( Temporary Import Permit ) sehen, die zweite wollte den Feuerlöscher sehen, und prüfte ihn eingehend, die dritte wies uns darauf hin, dass die roten Reflektoren hinten am Auto bei einem Pick Up durchgehend sein müssen. Waren unsere aber nicht. …Das hieß Strafe zahlen…..20 US$.
Der Strafzettel war schneller ausgefüllt, als das ich erklären konnte, dass wir nur noch 3 Dollar Bargeld hatten. Nach kurzer Beratung, mittlererweile waren bestimmt zehn Beamte bei uns zusammen gekommen, war man sich einig, dass wir auch in Rand zahlen könnten. Die Umrechnungssumme wurde schnell mit Kopfrechnen gelöst…….nur , dass wir auch keine Rand hatten. So hatte ich noch Namibia Dollar im Angebot, die aber ihrerseits abgelehnt wurden. Die Konfusion war nun perfekt. Ich bot ihnen noch einmal unsere letzten drei US Dollar an, der Herr meinte aber, er kann und darf keinen Strafzettel über drei Dollar ausstellen, uneinig war man sich auch, was mit dem bereits geschriebenen Strafzettel nebst Durchschlag über die 20 US$ geschehen soll.
Schließlich entschied man sich nach langer Beratung, dass wir fahren dürften, ohne zu bezahlen, aber mit dem Hinweis, dass vor Vic Falls noch eine Polizeikontrolle käme.
Die kam dann auch noch, aber dieses Mal lag der Schwerpunkt der Kontrolle bei der Fahrzeugbeleuchtung.
Alles war ok,….ABER, wo ist denn die Nummernschildbeleuchtung????.......HÄÄHHH, na, überm Nummernschild…..AAAAHHHH, ok, …dann gute Fahrt.







Und so erreichten wir endlich Vic Falls……
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13 Jun 2013 22:24 #291926
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Der Himmel über Viktoria Falls zeigte sich bewölkt. Den Pfützen nach zu urteilen hatte es auch hier geregnet,…….UND es hatte sich merklich abgekühlt. Wir hatten nur noch 25 Grad,…. und wir fingen an zu frieren und zogen unsere Fleecejacken an.
Man gewöhnt sich wohl doch an die Hitze.
Ich hatte mir immer schon mal gewünscht, im Viktoria Falls Hotel abzusteigen, und dass taten wir auch und quartierten uns für zwei Nächte dort ein.









Ich weiß, es ist völlig dekadent, in so einem armen Land in so einem teuren Hotel abzusteigen. Aber wir taten es trotzdem und verdrängten den Gedanken an Armut für zwei Tage.
Kaum bezogen wir unsere Zimmer, fing es wieder an zu regnen. Es hörte auch nicht mehr auf, und auch die ganze Nacht regnete es. So nutzen wir die Gelegenheit, das Hotel zu erkunden.








Das Hotel gleicht in jedem Gang, in jedem Raum fast einem Museum,…….mit den alten Landkarten, den alten Fotografien , mit den ganzen Karikaturen und den Möbeln.
Das Schöne an dem Hotel war, dass man nicht völlig chic durch die Gegend laufen musste, was die meisten natürlich taten, sondern einfach, wie man sich wohl fühlt. Ich fiel da sicher etwas aus dem Rahmen…... :blush: :blink:
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