THEMA: Schlaflos in Zimbabwe (4 W Zimbabwe und Südafrika)
12 Jun 2012 05:58 #238960
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  • Montango am 12 Jun 2012 05:58
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Hallo zusammen,

danke für Euer nettes feedback.

Zimbabwe hat uns tatsächlich so begeistert, dass wir das gerne mit jedem teilen möchten. Allein die Freude der Menschen im Land über die Rückkehr der Touristen und deren Freundlichkeit ist eine Reise nach Zimbabwe wert.

Heute muss ich ein bisschen mehr arbeiten, aber dann geht es weiter nach Shumba, Binga und Chizarira.

LG
Montango
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Noch keiner hat am Ende gesagt "Ich hätte mehr Zeit im Büro verbringen sollen"
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12 Jun 2012 08:58 #238974
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Hallo Montango

Ganz herzlichen Dank für deinen tollen Bericht und die schönen Fotos. Ja, so schön ist Zimbabwe und die Menschen so freundlich :) . Ab 1.Okt. sind wir wieder für 2 Wo. in Zimbabwe, diesmal erstmals mit meinen betagten Eltern. Freue mich sehr, ihnen endlich mal "mein" Afrika zu zeigen.

Montango, freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung deines Reiseberichtes. Das ist eine schöne Abwechslung gegen dieses trübe Regenwetter hier in der Schweiz.

Herzlich grüsst
Manaslu
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12 Jun 2012 11:21 #238995
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Donnerstag, 17.5.2012 Im Käfig
Hwange Ngleshwa –Shumba 150 km 5,25 h mit Gamedrive und Frühstück in Jambanile

Beim Aufwachen hören wir die Löwen immer noch ganz in der Nähe. Wir packen zusammen und fahren um 6.45 Uhr aus dem Camp. Lange umfahren wir die Pan in der Nähe, aber außer zwei Hyänen in der Ferne sehen wir nicht viel.





Die Löwen müssen die Nacht einen der Büffel erlegt haben und sind irgendwo im hohen Gras verborgen. Wir können Sie immer noch hören.
Irgendwann geben wir auf und machen uns auf den Weg nach Shumba, dem nächsten Übernachtungsort.
Wir sehen noch viele Elefanten und andere Tiere.







In Jambanile machen wir Rast , um zu frühstücken. Auch auf dieser Picknicksite ist es fast rührend anzuschauen, wir die Campattendants versuchen, die Camps nicht nur in Ordnung zu halten, sondern auch noch ansprechend zu gestalten.





Nach der Weiterfahrt steuern wir die Nyamandhlovu Platform an. Hier beobachten wir Giraffen, Elefanten und ein Kudu-Männchen, der die Dame seiner Wahl verfolgt.







Ab hier kommen wir auf die Straße vom Maincamp nach Sinamatella. Die Strecke bis Shumba ist geteert oder besser war geteert. Der Belag ist ziemlich löchrig.



Die Shumba Site ist kleiner als Ngleshwa, aber für ein Fahrzeug natürlich gross genug. Hier gibt es auch warmes Wasser zum Duschen.



Am Abend fahren wir Richtung Masuma Dam. Ab Shumba ist die Straße nicht mehr geteert, dafür sind die ersten paar km übles Wellblech.
Und dann kurz vor Masuma Dam laufen zwei junge Löwen direkt vor uns die Straße entlang.











Im Hide von Masuma Dam sitzt eine große Gruppe Südafrikaner, die dort auch campen. Die Campsite ist nicht besonders schön, eher wie ein Parkplatz, da der Hauptweg mitten durchs Camp führt.



Schön ist natürlich, dass man direkt vom Camp in den Hide gehen kann und dort auch die ganze Nacht sitzen könnte. Vom Hide sehen wir unsere beiden jungen Löwen zusammen mit einem ausgewachsenen Weibchen nochmal in der Ferne.







Irgendwann fahren wir zurück nach Shumba, schauen noch kurz am dortigen Hide vorbei und dann auf die Campsite.



Die beiden Attendants haben schon Holz gebracht. Hier gibt es keinen Grillrost, so dass wir zum ersten Mal den Rost vom Reserverad abnehmen. Wir hören, dass in der Nähe von Shumba am Abend 9 Löwen gesichtet wurden.
Es gibt Rumpsteaks, Butternut und Knoblauchbrot.
Irgendwann in der Nacht hören wir mal wieder Löwengebrüll. Inzwischen schon daran gewöhnt, drehen wir uns wieder um, das Gebrüll entfernt sich. Doch das Gebrüll kommt zurück, es muss direkt an der Campsite sein. Von aussen hören wir Blechgeschepper, klingt wie unser Campingtisch. Aber der ist ja im Camp. Irgendwann wird es zur Gewissheit : mindestens ein Löwe ist ins umzäunte Camp geraten und findet nicht mehr raus. Die anderen brüllen derweil rund um die Campsite. Ich überlege, womit ich diesen ohrenbetäubenden Lärm aufnehmen kann, aber alle Kameras, Handys usw. sind vorne im Führerhaus vom Auto und aus dem Zelt möchte keiner von uns.
Dann ein lautes Klappern, die Löwen versuchen das Blech, welches den Seiteneingang versperrt umzuwerfen. Nichts. Ein zweiter Versuch, wieder nichts. Es macht „maunz, maunz“
Inzwischen machen wir uns Gedanken, was wir in der Früh tun, wenn der Löwe immer noch bei uns zu Gast ist. Dann ein drittes Klappern und tapsende sich entfernende Geräusche. Ein letztes Brüllen aus größerer Entfernung und wir können wieder schlafen.

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Letzte Änderung: 26 Okt 2015 18:35 von Montango.
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12 Jun 2012 11:48 #238997
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Hallo Montango

Vielen Dank für den eindrücklichen Bericht mit den schönen Bildern.

Ihr hattet ja wirklich Glück mit den Tiersichtungen. Wir waren vor zwei Jahren ebenfalls im Mai im Hwange, es war wunderschön, aber Löwen haben wir keine gesehen, nicht einmal gehört - vielleicht nächstes mal :)

LG Lumela
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12 Jun 2012 11:53 #238999
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Hallo Montango

Eher selten bin ich im Forum, nun aber auf Deinen Bericht gestossen!! Sensationell!! wir hätten uns treffen können, wir waren zwar hauptsächlich in Botswana unterwegs aber die letzten 9 Tage in Zimbabwe und offenbar Eure Nacholger auf Ngweshla und Shumba. Wir haben insgesamt 5 Nächte im Hwange übernachtet und sind restlos begeistert. Die Löwen bei Shumba waren abends am Wasserloch und haben uns auch die ganze Nacht angebrüllt. Zum glück haben wir die Kids um 7 in die Zelte getan, wenn wir gewusst hätten, dass Löwen sogar in den picnicsite kommen..ohlala...denn wir sind bis ca 8.30 gemütlich ums Feuer gesessen und haben dem Gebrülle zugehört:) :)
Die Big Cave Lodge haben wir uns zum Schluss auch gegönnt!! Wunderschön!
Danke, dass ich nochmals mit Euch in das wunderschöne Land reisen darf!
Liebe Grüsse
Sandra
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12 Jun 2012 15:56 #239030
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Freitag, 18.5.2012 Elefantenbesuch
Hwange Shumba – Sinamatella 40 km 2 h mit Frühstück in Mandavu Dam
Am Morgen sehen wir, dass ein junger Löwe unter dem Einfahrttor durchgeschlüpft ist, direkt zu unserem Platz gelaufen und dann den Rückweg nicht mehr gefunden hat.
Die Campattendants finden das recht lustig. „oh, these lions“ Erst als sie feststellen, dass die Löwen in ihrem Zorn die Wasserleitung zum Haus der Attendants außerhalb vom Camp in drei Teile zerbissen haben, vergeht ihnen das Lachen. „They were very angry“ Ja, das dachten wir letzte Nacht auch.
Wir verlassen das Camp erst um 7.30 Uhr und fahren zum Frühstück nach Mandavu Dam.



Hier lebt eine grosse Kolonie Klippschliefer, die man beim Frühstück bestens beobachten kann.









Mandavu Dam wird gerade renoviert, es gab aber noch kein Wasser in den Toiletten. Mir wäre es allerdings zum Campen viel zu gross.
Da es uns im Hwange so gut gefällt, werfen wir unsere Pläne über den Haufen und bleiben eine weitere Nacht in Sinamatella. Außer unserem ist nur noch ein weiterer Platz belegt. Die Übernachtung in den Hauptcamps kostet 15,00 $ /P.
Sehr schön ist die Lage der Plätze direkt an der Abbruchkante. Man kann im Tal die Tiere vorbei ziehen sehen.



Weil die Aussicht so schön ist, beschliessen wir keinen Abenddrive zu machen , sondern im Camp zu bleiben.
Wir schauen uns noch die Relikte aus besseren Zeiten an. Es gab Tankstelle, Shop, Restaurant mit Terrasse, Bar.







Da wir länger bleiben als geplant, geht das Brot zur Neige. Am Nachmittag backe ich ein Ciabatta im Potje. Fürs erste Mal in diesem Urlaub gelingt es ganz akzeptabel.



Am Abend gibt es Wildfleisch, Kartoffeln, Tzaziki und Salat.
Der Campattendant rät uns, das Feuer über Nacht brennen zu lassen, da direkt vor uns immer die Elefanten die steile Böschung hochsteigen.



Da leichter Wind weht, ziehen wir es vor, das Feuer zu löschen. Außerdem erzählt er uns, dass sein Sohn furchtbar hustet ohne Auswurf. Wir geben ihm ein paar ACC-Brausetabletten.
Nachts wachen wir auf, als ein Elefant ausgerechnet den Baum direkt neben unserem Zelt für besonders schmackhaft hält. Irgendwann zieht er weiter und wir können noch ein wenig schlafen.
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