THEMA: Schlaflos in Zimbabwe (4 W Zimbabwe und Südafrika)
28 Jun 2012 13:10 #241234
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Mittwoch, 6.6.2012 Unterwegs im Park
Krüger Park (Shingwedzi -Letaba) 120 km

Ohne Frühstück sind wir um 6.45 Uhr wieder auf dem Weg. Da uns die Teerstraße irgendwie unpassend erscheint, entscheiden wir uns die S50 Richtung Mopani zu fahren. Die Strecke ist landschaftlich sehr schön, immer wieder gibt es Ausblicke auf den Fluss. Leider lassen sich fast keine Tiere blicken und die Fahrt zieht sich. Schnell vermissen wir die Teerstrasse, auf der haben wir sogar mehr Tiere gesehen und die teilweise langen Etappen lassen sich bequem fahren. Nach den vielen Rappelstrecken die wir bereits hinter uns haben, ist eine ruhige Fahrt auch mal ganz schön.
Wir sehen ein paar Tiere: Giraffen, Zebras, Buschböcke und dann eine Gruppe Gnus und Kuhantilopen.












Auf halber Strecke nach Mopani fährt das Auto an seltsame Geräusche zu machen, irgendein Lager scheint zu kreischen. In Mooiplaas machen wir Frühstück und Frank schaut nach dem Auto. Genau ist nicht auszumachen, wo das Geräusch herkommt.
Zurück auf der Teerstraße steht ein Elefant direkt neben der Straße.





Auf der Brücke über den Letaba darf man aussteigen und die Aussicht geniessen.



Das Letabacamp ist nicht so gross wie Shingwedzi, die Stellplätze am Zaun sind teilweise recht klein, so dass die Wohnwagenburgen nicht überall sind. Wir finden wieder einen Platz am Zaun neben einem Zelt.



Von der Restaurantterrasse hat man einen schönen Blick auf den Fluss.





Direkt an unserer Campsite liegt ein Buschbock, der sich nicht im Geringsten durch uns stören läßt. Die Buschhörnchen sind da schon schneller verschwunden.









Am Nachmittag machen wir noch einen weiteren Gamedrive rund ums Camp, aber wir sehen vor allem Impalas und ein schönes Kudumännchen.





Auf dem Rückweg halten wir wieder auf der Brücke und beobachten Büffel und Wasserböcke beim Durchqueren des Flusses.





Am Rand der Brücke sitzt unbeweglich ein grosser Kingfisher.



Als wir ins Camp zurück kommen, steht ein Elefant nur ein paar Meter hinter dem Zaun.





Beim Grillen abends auf der Campsite dann dasselbe Spiel: eine Hyäne läuft am Zaun entlang und alle Taschenlampen leuchten hinterher.
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28 Jun 2012 16:12 #241283
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Donnerstag, 7.6.2012 Der Beinahe-Big-Five-Tag
Krügerpark ( Letaba-Satara) 100 km 4 h Gamedrive mit Frühstück in Olifants

Wir starten früh um nach Satara zu fahren. Bis Olifants fahren wir nochmal am Fluss entlang.





Unterwegs sehen wir Zebras und eine Giraffe mit Nachwuchs. Das Kleine möchte immer trinken, aber Mama wünscht wohl keine Zuschauer.





Am Olifantsaussichtspunkt gibt es eine tolle Aussicht.



Olifants macht seinem Namen alle Ehre, wir sehen einige Elefanten. Big Five Nr. 1.



In Olifants machen wir ausgiebig Frühstück. Hinter Olifants ist die Teerstr. Richtung Satara gesperrt, so dass wir über Balule fahren müssen.
Wir halten noch auf der Brücke über den Olifants.





Die alte Brücke nach Balule hat es weggerissen.



Es müssen alle Fahrzeuge diesen Weg nehmen, dementsprechend voll und staubig ist es. Angesichts des Verkehrs im Krügerpark sind die Teerstrassen wirklich von Vorteil.
Kurz vor Satara stehen viele Autos am Rand, wir halten an und fragen, was zu sehen ist. Ein Leopard ist gerade im Gebüsch verschwunden, erklärt man uns. Da um die Uhrzeit wohl kaum zu erwarten ist, dass er sich nochmal zeigt , fahren alle weiter. Beinahe Big Five Nr. 2.
Etwas später entdecke ich etwas Graues in einem Loch entfernt von der Straße: Büffel oder Elefant. Erst auf dem Foto sehen wir später, dass es ein Nashorn war. Big Five Nr. 3.



In Satara ist es noch voller als auf den anderen Plätzen. Am Zaun ist jeder Fleck mit Wohnwagen oder deren Absperrversuchen in Form von den schon bekannten Stoffzäunen, Wäscheleinen oder Autos blockiert. Quasi so eine Art Handtuchwerfen.
Erst überlegen wir, eine Familie zu bitten die Wäscheleine, die einen kompletten Stellplatz belegt ,abzuhängen, entscheiden uns aber dann doch für einen Platz ganz weit entfernt von allem. Hier ist es zwar eine Ewigkeit bis zum nächsten Toilettenbau, aber dafür fast wie in Afrika.
Das Einchecken dauert eine kleine Ewigkeit, es sind wohl mehrere Busse angekommen, deren Gäste alle gleichzeitig Schlüssel für ihre Bungalows wollen. Dafür ist der Shop hier gut sortiert und ich kaufe eine Menge Souvenirs und Mitbringsel für die daheim Gebliebenen.
Am Nachmittag fahren wir zuerst zur S100, als Löwenstraße bekannt. Tatsächlich stehen gleich zu Beginn der Strecke einige Autos. Neben der Straße liegt ein frischer Büffelriss.



Ein Südafrikaner erzählt uns, dass die Löwen am Riss waren, aber verschwunden sind, als ein Autofahrer ausgestiegen und aufs Autodach geklettert ist. Ein echt guter Plan.
Nachdem wir in guter Position eine halbe Stunde gewartet haben, entscheiden wir uns erstmal weiter zu fahren. Wir trauen uns ja nicht den Motor auszumachen, da das Auto dann gerne nicht mehr anspringt. Und die Motorhaube zu öffnen ist erstens angesichts der Löwen nicht so ratsam und zweitens sieht man dann ja auch nicht mehr viel.
Wir fahren die S100 ein gutes Stück weiter und sehen eine große Büffelherde. Big Five Nr. 4.



Als wir zum Büffelriss zurückkommen, ist an ein Durchkommen nicht mehr zu denken. Die Autos stehen kreuz und quer auf dem Weg. Ähnlich wie in der Rush Hour auf einer Kreuzung in Rom, wenn die Ampeln ausgefallen sind. Nur hupen tut keiner.
Zum Glück ist unser Landy so hoch und die meisten der anderen Wagen japanische Kleinwagen, so dass wir auch aus der zweiten Reihe noch etwas sehen können. Ein grosser männlicher Löwe ist zum Riss zurückgekehrt. Big Five Nr. 5.

Leider haben wir nicht die beste Position und sehen den Löwen nur durchs Gras. Mit manuellem Focus geht dann aber doch das ein oder andere Foto zwischen den Grashalmen hindurch.





Auch die Geier warten schon.



Zufrieden fahren wir kurz vor Toresschluss im Stau zurück nach Satara. Heute abend machen wir auch wieder Feuer diesmal unbehelligt von den Lichtstrahlen irgendwelcher Suchscheinwerfer.
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29 Jun 2012 06:47 #241337
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Freitag, 8.6.2012 Die Straße der Löwen
Satara – Graskop Teil 1 50 km bis zum Orpen Gate 2,5 h Gamedrive

Unsere größten Befürchtungen werden erfüllt. Wir haben uns schon am Abend entschlossen, den morgendliche Run auf die Löwen nicht mitzumachen. Statt um 6.00 Uhr bei Öffnung am Gate zu stehen, wollen wir wie immer erst gegen 6.00 Uhr aufstehen und dann losfahren.
Mit dem Schlafen bis 6.00 Uhr wird es jedoch nichts. Ab 5.10 Uhr !! fahren die ersten Autos vor, um am Gate in der ersten Reihe zu stehen. Als wir aufstehen, ist kaum noch einer auf der Campsite.
Wir fahren dann aber doch in die Richtung des Büffelrisses, es stehen wieder viele Autos dort. Es sind scheinbar einige Löwen zu sehen, allerdings ist kein Durchkommen. Wir wollen schon umdrehen, als wir unseren Löwen von gestern wieder hinter den verbliebenen Resten des Büffels entdecken.







Nach ein paar Fotos suchen wir in diesem Gedränge schnell das Weite. Es kommen immer mehr Autos und wir wollen hier nicht wieder stecken bleiben, schliesslich soll es heute noch zum Blyde Canyon gehen.



Unser Auto macht nach wie vor Geräusche, diese sind aber eher leiser geworden. Wir schieben es auf den Staub und hoffen, dass der Dreck bei schnellerer Fahrt vielleicht ausgeblasen wird.
Über die Teerstraße fahren wir Richtung Orpen Gate. Schon wenige km später sehen wir am Rand ein Auto stehen, ein Schakal steht neben der Straße.



Wir wollen gerade weiter fahren, als wir hinter einem Busch zwei junge Löwinnen entdecken. Während wir den beiden zuschauen, füllt sich vor, hinter und neben uns die Straße.







Wir fahren weiter und schon wenig später das gleiche Spiel: ein Auto am Straßenrand. In einiger Entfernung liegt eine Löwin und etwas entfernt ein Löwe. Wir können der Paarung der beiden zuschauen. Auch hier entsteht innerhalb weniger Minuten ein grosses Gedränge.









Ein paar Meter weiter stehen einige Büffel direkt an der Strasse.



Zufrieden mit dem heutigen Morgen wollen wir zum Gate fahren, als vor uns die Autos ganz langsam nebeneinander fahren. Stau !
Durch die Autokolonne kann ich kurz einen Löwen vor den Autos die Straße entlang laufen sehen. Der Ruf „Löwe“ wird schon fast zur Normalität.
Wir haben Glück, die Löwen verlassen die Straße genau an der Stelle, an der wir gerade fahren. Es sind fünf Löwen, die hier die Straße vor den Autos entlang gelaufen sind.





10 Löwen auf 50 km sind auch uns genug und wir fahren zum Frühstück ins Orpen Camp und verlassen dann um 9.30 Uhr den Krügerpark.
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02 Jul 2012 11:18 #241774
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Freitag, 8.6.2012 Das Ende des Landrovers
Satara – Graskop Teil 2 220 km vom Orpen Gate bis Graskop 4 h mit Besichtigungen

Durch eine schöne Landschaft fahren wir Richtung Panoramaroute.



Das Auto klingt inzwischen wieder fast normal, vielleicht war es wirklich nur Dreck.
Häufig halten wir an, um Fotos zu machen und die Aussichten zu geniessen.



An der Panoramaroute ist der erste Viewpoint die „Three Rondavels“
Die Aussicht auf den Dam und die umliegenden Bergkuppen ist wirklich überwältigend.





Zum Glück sind auch kaum andere Touristen da. Die Anzahl der Souvenirshops läßt aber erahnen, wie es hier zugehen kann.
Der zweite Stop sind die „Bourke`s Potholes“ Auch dieser Stop lohnt sich sehr.





Wir wollen noch zum Pinnacle und God`s Window, aber kurz vor der Abzweigung beginnt das Auto zu quietschen. Frank hält sofort an und schaut nach. Nun ist klar, woher das Geräusch der letzten Tage kam. Das Lager der Keilriemenspannerrolle ist festgegangen. Es dreht sich nichts mehr und der Keilriemen quietscht und beginnt schon zu stinken. Damit kommen wir morgen nicht mehr bis zum Flughafen, ohne das der Keilriemen reissen wird.
Nach Graskop und zu unserer letzten Unterkunft sind es noch 5 km. Das werden wir auf alle Fälle versuchen. Vielleicht gibt es dort eine Werkstatt.
Wir schaffen es tatsächlich bis Graskop und parken den Wagen erleichtert vor der ersten Pancake Bude. Eigentlich wollten wir zu Harry`s Pancake, aber durch den ganzen Stress merken wir nicht, dass wir am falschen Lokal halten. Die Pfannkuchen sind aber nicht schlecht und die freundliche Inhaberin zeigt uns auch gleich den Weg zu einer Werkstatt.
Beim Abfahren kaufen wir noch schnell drei Pakete Macadamianüsse, ohne Handeln und wahrscheinlich viel zu teuer.
In der Werkstatt kann man uns leider nicht helfen, das Ersatzteil könnte erst bis morgen beschafft werden. Morgen geht aber schon unser Flug ab Johannesburg.
Wir rufen den Vermieter des Autos an, er will sofort ein Ersatzauto für uns ordern und den Landrover in die Werkstatt schleppen lassen. Die nächste Landroverwerkstatt ist 80km entfernt. Von dort soll das Abschleppen des Landrovers und ein Ersatzwagen für uns organisiert werden.
Wir fahren die letzten 4 km zum Panorama View Resort und mieten uns dort einen Bungalow. Eigentlich wollten wir hier campen, aber dafür wäre es am Abend sicher zu kalt gewesen.
Das Resort bietet eine tolle Aussicht.



Die Bungalows gehören jeweils einzelnen Besitzern und werden zentral vermietet. Der Eigentümer unseres Bungalows hat scheinbar eine künstlerische Ader und ist ein Freund bunter Farben :laugh:





Schnell ist alles aus dem Auto geräumt und in den Bungalow gebracht. Eine Stunde später steht bereits der Abschleppwagen vor der Tür. Wehmütig verabschieden wir das Auto, das uns zum Glück bis hierher gebracht hat.



Unnötig darüber nachzudenken, was passiert wäre, wenn wir wie geplant über Mozambique zurück gefahren wären.
Der versprochene Mietwagen läßt auf sich warten. Wir werden langsam nervös. Die Wartezeit verbringen wir damit, alles wieder in die zu klein gewordenen Rucksäcke zu verstauen und die restlichen Lebensmittel zu verschenken.
Erst um 8 Uhr am Abend wird uns ein Polo gebracht. Beruhigt trinken wir noch ein Bier auf der Terrasse. Es ist kalt hier oben, Camping wäre um die Jahreszeit ziemlich ungemütlich gewesen.
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Samstag, 9.5.2012 Schon wieder Rhinos
Graskop-Johannesburg 400 km 5 h mit Frühstück unterwegs

Am Morgen gibt es einen letzten wunderschönen Sonnenaufgang in diesem Urlaub.



Wir fahren früh los, wollen ja auf keinen Fall unseren Flug verpassen. Unsere Rucksäcke passen bequem in den Kofferraum des Polos.
Die Strecke windet sich nochmal wunderschön durch die Berge.



In Pilgrim`s Rest machen wir noch paar Fotos.





Es fliegen ununterbrochen Hubschrauber zum Löschen eines Buschfeuers in den Bergen.



An der Tollroad machen wir noch eine Frühstückspause mit leckeren Forellenfilets. Es ist kalt und windig.
Frisch gestärkt fahren wir weiter.
Plötzlich ruft Frank „Rhinos“ Tatsächlich stehen in einem Gehege am Rand der Tollroad drei Rhinos.





Das sind dann Rhino Nr. 11, 12 und 13 in diesem Urlaub. Ob 13 Rhinos Glück bringen ?
Wir kommen flott voran und sind schon kurz nach Mittag am Flughafen.
Wir geben das Auto bei Avis ab und treffen uns noch mit Mike, dem Vermieter, um ihm das Navi und die Papiere des Landrovers zu übergeben.
Er verspricht uns, unsere Kaution gleich am Montag zu erstatten (was auch geschehen ist) ohne das Auto bis dahin begutachten zu können.
Was macht man im Flughafen in Johannesburg, wenn man noch ganz viel Zeit hat ?
Wir verbringen die Zeit mit Shopping, Cricketschauen in der Sportbar und nochmal mit Shopping.
Beim Einchecken haben wir soviel Handgepäck, dass wir ganz hummeldummmäßig sehr früh am Gate stehen, um genügend Stauraum für die vielen Tüten zu finden. Peinlicherweise ist ein Gepäckfach dann auch mit unserem Kamerarucksack , Daypack und den ganzen Einkaufstüten komplett voll.
Beim Abflug am Abend ist es nur 5 Grad Celsius in Johannesburg. Gut das zuhause der Sommer beginnt.
Wir haben einen Sitzplatz direkt hinter den Toiletten und der Galley, was bedeutet, dass es dort entsprechend unruhig ist. Wir schlafen deshalb nur wenig.
Nach einem Monat Abwesenheit kommen wir trotzdem halbwegs ausgeruht am Sonntagmorgen pünktlich in München an. Es ist kalt und regnerisch. Der Sommer hat wohl noch nicht angefangen.
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02 Jul 2012 12:01 #241786
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Fazit:

Die Reise hat uns ganz ausgezeichnet gefallen. Insbesondere Zimbabwe, die tolle Natur dort und die überaus netten Menschen haben uns sehr beeindruckt. Niemals haben wir uns bedroht gefühlt (vielleicht ein wenig von dem Löwen in Shumba ;) ), sondern überall willkommen. Das Reisen war viel einfacher als wir im Vorfeld gedacht haben. Die Versorgungslage mit Diesel und den wichtigsten Lebensmittel war immer ausreichend. Die Straßen waren besser als gedacht, auch die Strecke Binga-Karoi stellt keine besonderen Anforderungen, sofern man genügend Zeit einplant.

Die Tiersichtungen waren gut , im Hwange war leider das Gras noch sehr hoch und in Mana Pools gab es im Park überall genügend Wasser, so dass die Tiere nicht massenhaft an den Zambesi kommen mussten. Da wir als Reisezeit von Mitte Mai bis Mitte Juni unterwegs waren, war uns das im Vorfeld aber bereits bewußt. Ein wenig traurig waren wir, dass wir kein Wildhundrudel gesehen haben. Vielleicht beim nächsten Mal ?

In Südafrika waren wir angenehm überrascht vom Mapungubwe-Park. In Leshiba war es uns etwas zu kalt, um die wirklich tolle Lodge völlig zu geniessen.
Im Krügerpark hatten wir ein paar schöne Tiersichtungen, würden dort aber nicht noch einmal hinfahren.
Die Camps gefallen uns überhaupt nicht und lieber sehen wir nur einen Löwen in 5 Wochen und den dann für uns ganz allein, als 10 Löwen mit jeweils 20 anderen Touristen zu teilen.
Die Gegend rund um den Blyde Canyon hätte sich auch auch für einen längeren Aufenthalt gelohnt.

Auto:
Das Canopy hat uns ausgezeichnet gefallen. Es ist schnell aufgebaut und man hat durch die vielen Stauklappen und Auszüge alles flott zur Hand. Im Notfall kann man drinnen auch recht komfortabel sitzen. Nachteil ist die nicht hundertprozentige Mückendichtigkeit. Ansonsten ist es aufgeklappt schon fast ein Wohnmobil. Auch zum Essen unterwegs ist alles schnell hergerichtet. Zwei Klappen aufgezogen und die Küche ist komplett.
Ein kleiner Nachteil ist der nach einigen Tagen überall vorhandene Alustaub, man hat ständig schwarze Finger.
Der von uns gemietete Landrover war mit 225 l Tank, 70 l Wassertank, viel Stauraum, Sandleitern, Kompressor usw. sehr gut ausgestattet.
Auch die Küchenausstattung ließ keine Wünsche offen, bis zum Spülmittel war alles dabei. Zum Schlafen wären 2 Schlafsäcke und 2 Winterdecken im Auto gewesen. Wir hatten jedoch unsere eigenen Daunenschlafsäcke mitgenommen und deshalb darauf verzichtet. Es gab zwei sehr bequeme Klappstühle und einen riesigen Tisch.
Stauraum war im Auto für alles reichlich vorhanden. Es gibt fliessend Wasser an der Küche und an der Seite am klappbaren Waschbecken. Mit Lampe und Spiegel war dieser kleine Waschsalon auf den Campsites ohne jegliche Infrastruktur ein echter Luxus.
Der Vermieter www.4x4campers.co.za/ hat das Ganze sehr gut abgewickelt.Wir wurden pünktlich am Flughafen abgeholt, Abgabe war auch für Flughafen vereinbart. Das das Auto, welches knapp zwei Jahre alt war, uns am Ende wegen eines billigen Lagers im Stich gelassen hat, war einfach Pech. Unsere Kaution wurde uns erstattet noch bevor der Vermieter Gelegenheit hatte, das Auto anzuschauen.
Wir würden dort jederzeit wieder mieten.

Unterkünfte:
Fast alle im Bericht erwähnten Unterkünfte haben uns sehr gut gefallen. Einzig Antelope Park war uns zu sehr auf Gruppentourismus ausgerichtet und die Campsites im Krüger sind uns zu voll und zu eng.

Highlights bei den Campsites waren: Khama Rhino, Mucheni View und Mucheni 3


Wir sind jetzt gerade seit 3 Wochen zurück und haben schon Heimweh nach Afrika. 2013 soll es dann in den KTP, Südnamibia und Kapstadt gehen. Fragen dazu demnächst in diesem Forum.

Danke nochmal an alle, die bis zum Ende mitgelesen haben. PDF folgt.

Viele Grüsse
Montango
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