THEMA: Schlaflos in Zimbabwe (4 W Zimbabwe und Südafrika)
22 Jun 2012 07:17 #240225
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Donnerstag, 31.5.2012 Ein eigener Wasserfall
Great Zimbabwe- Mapungubwe 375 km 7 h incl. Grenze ZIM 30 min Grenze SA 55 min und Einkaufen in Musina

Wir fahren um 7.00 Uhr ab und kommen zügig voran. Alle paar km gibt es Radarfallen, wir fahren aber vorschriftsmäßig und werden nicht angehalten. Es gibt auch wieder einige Roadblocks, die meisten lassen uns direkt weiter fahren.Der Verkehr wird dichter je näher wir der Grenze kommen.





Kurz vor Beitbridge dann eine genauere Untersuchung unseres Landrovers: TIP, Führerschein, Warndreiecke, Feuerlöscher, Reflektoren. Als alles in Ordnung ist die Aufforderung die Nummerschildbeleuchtung anzuschalten. Auch die funktioniert. Dann die Frage, ob das Reserverad auf dem Dach ordnungsgemäß befestigt ist, klar ist es das, hält ja schon seit 4500 km.
Wir dürfen dann doch weiterfahren.
Für den Grenzübergang haben wir uns aus einem südafrikanischen Forum eine Anleitung ausgedruckt: was, wo und in welcher Reihenfolge.
Am Zoll brauchen wir 30 min auf der Zim-Seite, hier ist es wichtig zuerst einen Gatepass zu kaufen (9,45 $ Toll Fee) und dann zur Immigration und dann zum Custom (nächstes Gebäude). Insgesamt läuft es zügig und korrekt ab.
In Südafrika wieder zuerst zur Immigration, hier stehen lange Schlangen. Als ich endlich beim Schalter ganz vorne bin, heißt es dann „ Drivers only“ und Driver ist hier gleich Trucker. Einen Hinweis, dass der Schalter nur für Trucker ist, gibt es nicht. Zum Glück hat die Nachbarschlange mit uns und auch einigen Zimbabwern ein Einsehen und wir müssen uns nicht wieder ganz ans Ende stellen.
Die Fleischkontrolle ist sorgfältig. Wir haben jedoch nichts verbotenes mehr dabei. Weil der Kontrolleur das Canopy so spannend findet, müssen wir fast alle Klappen öffnen. Auch seine Kollegin kommt zum Schauen.
Trotz allem sind wir nach einer knappen Stunde auch durch SA-Grenze.
Südafrika empfängt uns unfreundlich. Es gibt die ersten Regentropfen des Urlaubs direkt hinter der Grenze.
Wir fahren zuerst nach Musina zum Einkaufen. Direkt hinter der Grenze sieht es aus als ob hier Straßenschlachten stattgefunden haben. Überall verbrannte Reifenreste und Steine auf der Straße. Dazu steht alle paar km ein Schild am Straßenrand „High crime zone Don`t stop“
Wir kaufen auf die Schnelle das Nötigste ein und verlassen Musina Richtung Mapungubwe National Park.
Wir haben nicht gebucht, möchten aber gerne aufgrund der Tipps hier im Forum nicht campen, sondern ins Leokwe-Camp. Wir haben Glück, es ist genügend frei.
Schon die Anfahrt zum Camp führt durch eine wunderschöne Landschaft.





Wir haben Hütte Nr. 12 bekommen mit viel Abstand zu den Nachbarhütten und toller Aussicht auf einen kleinen Wasserfall hinter der Hütte. Die Hütte selber ist sehr geräumig mit Aussendusche und großer Terrasse. Es gefällt uns ausgezeichnet.





Wir fahren noch zum Treetop-Walk, wo wir die schöne Aussicht geniessen.





Gleich am Abend kommen Waterbucks zum Trinken direkt hinter unsere Terrasse.





Zum Abendessen gibt es diesmal ausser dem üblichen Steak als Vorspeise gegrillte Scampi mit Knoblauchbutter. Die Supermärkte in Südafrika sind eben doch etwas besser sortiert.
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22 Jun 2012 15:06 #240296
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Freitag, 1.6.2012 Eland zum Frühstück
Mapungubwe Leokwe Camp Gamedrives

Während ich das Frühstück vorbereite, ruft mich Frank auf die Terrasse.
Ich schaue nach draußen und tatsächlich laufen zwei Elands direkt vor unserer Terrasse vorbei. Zum Glück habe ich zumindest die kleine Ixus in der Hosentasche.





Nach dem Frühstück fahren die 4x4 Runde am Fluss entlang.



Gleich zu Beginn sehen wir eine grosse Giraffenfamilie mit mehreren Jungtieren.











Später sehen wir noch mehrmals Elefanten, Gnus und natürlich Impalas.





Am Nachmittag gehen wir noch an den schönen Pool, der ist aber mittlerweile schon ziemlich kalt.



Da Wochenende ist , werden am Abend fast alle Hütten belegt.
Kurz vor Sonnenuntergang laufen vor unserer Hütte wieder Wasserböcke, Buschböcke und Klippspringer vorbei.







Zum Abendessen gibt es grünes Thaicurry mit gegrilltem Huhn.
Insgesamt hat Mapungubwe unsere Erwartungen weit übertroffen, es ist eine schöne Unterkunft, eine tolle Landschaft und wir haben viele Tiere gesehen.
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25 Jun 2012 14:25 #240692
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Samstag, 2.6.2012 Luxus pur
Mapungubwe- Leshiba 230 km incl. Umweg über Louis Trichardt 5 h incl. Einkaufen

Um 7.00 Uhr verlassen wir das Leokwe-Camp. Auf dem Weg zum Maingate sehen wir noch einige Tiere, unsere Giraffenfamilie scheint uns zu verabschieden und später sehen wir noch eine Oryxantilope.





Die Straße zieht sich schnurgerade durch die Landschaft, erst kurz vor dem Abzweig nach Leshiba wird es wieder interessanter. Da wir noch einkaufen müssen, fahren wir zuerst weiter bis Louis Trichardt und versorgen uns mit allem, was wir in den nächsten Tagen brauchen. Wir haben in Leshiba die Dusha-Villa mit Selbstversorgung gebucht.
Entgegen unserer Befürchtungen ist die Anfahrt zur Leshiba Lodge einfach zu bewältigen. Unterwegs passiert man das verschlossene Einfahrtstor zu dem wir zuvor telefonisch den Zugangscode erhalten haben.
Leshiba Wilderness besteht aus dem Vendu Village mit einzelnen Hütten und Vollpension sowie zwei Villen, die man wahlweise auch mit Selbstverpflegung mieten kann.
Als wir ankommen sind wir mal wieder die einzigen Gäste.
Die Villa ist ein Traum. Sie besteht aus drei verbundenen Rundhütten (Bad, Schlafzimmer und Küche mit Essplatz), Aussendusche und zwei großen Terrassen (eine davon mit Feuerstelle und Plungepool)
Alles ist sehr geschmackvoll eingerichtet.













Kaum sitzen wir auf der Terrasse zeigen sich auch schon Giraffen am Wasserloch.



Später sehen wir dann von der Terrasse aus noch Rhinos am Wasserloch.



Wir schauen uns nachmittags noch das Vendu Village an, auch hier ist alles sehr schön und geschmackvoll eingerichtet.





Zum Abendessen gibt es Scampi in Knoblauchbutter gedünstet, Reissalat und mariniertes Rinderfilet.
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27 Jun 2012 15:58 #241072
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Sonntag,3.6.2012 Schon wieder Rhinos
Leshiba Wanderungen und Gamedrive

Am Morgen wollen wir eine der ausgeschilderten Wanderungen unternehmen. Irgendwann finden wir die weiteren Wegmarkierungen nicht mehr und kehren um.



Wir verbringen die Zeit auf der schönen Terrasse. Leider ist es in den Bergen um die Jahreszeit schon etwas kühl und auf der Terrasse nur bis kurz nach Mittag Sonne.



Obwohl extra die Pumpe vom Plunge-Pool angestellt wurde, ist an ein Bad nicht zu denken.
Am frühen Nachmittag gehen wir deshalb nochmal auf eine Wanderung. Dieses Mal haben wir Glück : von einem erhöhten Ausssichtspunkt entdecken wir drei Rhinos mit einem Jungtier in der Grasebene. Wir gehen den Weg runter in die Ebene und den Rhinos entgegen . Da sie mitten auf der Grasfläche stehen, halten wir einen respektvollen Sicherheitsabstand, schliesslich gibt es hier keinerlei Deckung.







Nachdem wir den vier Rhinos lange zugeschaut haben, gehen wir zurück zur Lodge.
Für den späten Nachmittag haben wir noch einen Gamedrive gebucht, wir sehen ein paar Gnus und noch einmal ganz aus der Nähe das Rhino mit dem grossen Horn, das wir schon zu Fuss gefunden haben.









Kurz vor Sonnenuntergang entdecken wir noch ein weiteres Rhinokalb mit seiner Mutter.



Ziemlich durchgefroren kehren wir zur Lodge zurück.
Da es sehr windig und kalt geworden ist, machen wir kein Feuer sondern bleiben drinnen.
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27 Jun 2012 16:03 #241073
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Montag, 4.6.2012 Es wird kalt
Leshiba Faulenzen

Am Morgen ist es sehr kalt und bewölkt. Dafür gibt es fantastische Aussichten.









Wir frühstücken lange und gemütlich. Kurz nach dem Frühstück hat der Wind nachgelassen und die Sonne kommt wieder hervor . Auch heute machen wir uns einen faulen Tag, sitzen auf der Terrasse und gehen noch ein wenig spazieren. Die Tiere verstecken sich jedoch, auch am Wasserloch zeigt sich niemand.
Weil es so kalt ist, will ich mir bei der Rückkehr ein schönes heisses Bad in der tollen Steinwanne einlassen. Dumm nur dass ausgerechnet heute kein heisses Wasser aus dem Hahn kommt. Frank schaut nach, das Feuer im Donkey ist aus. Auch sonst ist niemand zu sehen : Mittagspause. Gut das genügend Holz am Donkey liegt, machen wir es einfach selber an. Eine Stunde später ist das Wasser schön heiss. Bei der Kälte ist so ein wenig Luxus natürlich toll, die ewig kalten Duschen vom Anfang unserer Reise würden hier bestimmt dazu führen, dass wir total verdreckt wären ;)
Am Nachmittag trinken wir einen Kaffee im Vendu Village und plaudern mit Joyce, der sehr netten Besitzerin der Lodge . Das ganze Gelände ist in Familienbesitz, das erklärt bestimmt auch, warum hier alles so individuell und liebevoll hergerichtet ist.



Joyce lässt uns am Abend noch zwei heisse Wärmflaschen bringen, die nehmen wir mit ins Bett.
Zuvor sitzen wir ein letztes Mal an der Feuerstelle, heute abend ist es zum Glück wieder windstill.





Bei Vollmond geht ein unvergesslicher Aufenthalt in Leshiba zu Ende.
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Dienstag, 5.6.2012 Kulturschock
Leshiba Wilderness- Krügerpark Shingwedzi Camp 260 km 6,5 h mit Tanken und Gamedrive im Krüger

Wir verlassen Leshiba um 6.45 Uhr und holpern den Berg wieder herunter.





Bis zum Punda Maria Gate geht es zügig voran. Die Strecke ist eher langweilig. Bereits um 10.30 Uhr sind wir am Gate zum Krügerpark.
Gleich nach ein paar km sehen wir eine kleine Elefantenherde am Wasserloch und wenig später eine Büffelherde.











An der Babalala Picknicksite machen wir eine kleine Mittagspause und beobachten zwei Elefanten am Wasserspeicher. Hier ist die Erde rot, dementsprechend sehen die Elefanten aus.





In Shingwedzi trauen wir unseren Augen nicht: Es sieht aus, wie auf einem Campingplatz in Holland. Ein Wohnwagen steht neben dem anderen. Damit nicht genug: jeder hat das volle Camperprogramm aufgebaut, Vorzelt, elektrischer Wasserkocher, Gestelle für Spülschüsseln aller Größen und natürlich ein bis zwei Windschutzzäune, die hier nicht gegen Wind schützen sollen, sondern den Platz gegen andere Camper abgrenzen.
Welch ein Kontrast zu den Campsites in Zimbabwe. Wir ergattern einen kleinen Platz zwischen einem Baum und einer Wohnwagenburg direkt am Zaun.
Weil wir bald wieder auf Gamedrive gehen wollen, lassen wir sicherheitshalber die Motorhaube auf.


Die Campsite hat einen netten Pool, aber es ist zu kalt zum Baden.


Dafür beobachten wir am Platz einige Vögel, die sofort auftauchen, wenn etwas Essbares ausgepackt wird.





Am Nachmittag sehen wir zu einigen Beobachtungsplätzen in der Nähe. Laut Beobachtungsbuch sind hier in den letzten Tagen mehrfach Löwen gesichtet worden. Wir haben heute leider kein Glück. Den Rückweg ins Camp wollen wir über eine kleine Brücke direkt unterhalb vom Camp fahren. Als wir auf die Brücke fahren, nähert sich ein Büffel. Wir bleiben stehen, um ihn zu beobachten. Wir wären wohl besser weitergefahren, denn der Büffel begibt sich mitten auf die Brücke und hält ein Nickerchen.



Als er auch nach 10 Minuten noch nicht ans weitergehen denkt, fahren wir möglichst nah an ihn ran, genervt hupt Frank ihn an. Nichts, der Büffel schläft. Er steht mitten auf der schmalen Brücke und wir ebenfalls.



Irgendwann geben wir auf, es ist schon spät und bei Torschluss müssen wir im Camp sein. Also zurück, wenden und den Umweg über die Hauptstraße fahren. Gerade noch rechtzeitig kommen wir am Tor an.
Wir grillen ein paar Bratwürste und machen dazu einen Nudelsalat.
Noch während wir essen, erscheint eine Hyäne hinter dem Zaun.



Einige Touristen füttern die Tiere trotz Verbot hier an, so dass die Hyäne ohne Scheu immer hin und her läuft, angestrahlt von unzähligen Taschenlampen.
Später am abend sehen wir noch eine Zibetkatze am Zaun. Da es schon spät ist, bleibt uns diesmal die Taschenlampenstrahlaktion der vielen Nachbarn erspart und wir können die Katze in Ruhe beobachten.



Anhang:
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