Guten Abend,
der Titel hat mich neugierig gemacht, weil ich Plätze an der Küste südlich Beiras in/vor den Anfängen des Tourismus dort kennengelernt habe und neugierig auf „das Danach“ bin. Bin also gespannt auf Me(h)er

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Nachdem du gerade schöpferische Pause hast, etwas dazu
yp-travel-photography schrieb:
.... Barra beach ist leider stark von Unterspülungen betroffen und der Strand schwindet immer mehr. Die stylische Lodge, die ich eigentlich in Barra gebucht hatte, stornierte uns und steht nun zum Verkauf. Ihnen steht buchstäblich das Wasser bis zum Hals.
Ich war nämlich vor ca. 50 Jahren ebenfalls nach einem verheerenden Sturm in Tofo, als Camper. Die Terrasse des (einzigen) kleinen Hotels, war schwer beschädigt, genauso einige der vielleicht 10 Bungalows (mehr war da weit und breit nicht), obwohl eh ganz oben auf der Stranddüne gebaut. Der Strand war teilweise weg, wasserseitig flacher, landseitig viel steiler als davor und ganz oben auf der Kuppe hingen ein paar (Privat)Bungalows mit schlimmer Neigung, wegen unterspülter Fundamentplatte, über den Dünenkamm. Man hätte meinen können, dass der Tourismus dort kaputt ist, bevor er noch begonnen hat. Aber es kam dann doch nicht so, wie man hier sehen kann, aber jedenfalls weiter landeinwärts.
Denn GsD gibt das Meer auch immer einen Teil des abgeschwemmten S(L)andes zurück und die Küste kann sich auch wieder (etwas) regenerieren. Strände sind nie stabil, was wir heute sehen, ist nur eine Momentaufnahme von „work in progress“. Das Gleichgewicht zwischen Nachschub und Verlust von „Baumaterial“, vom Land und Meer, stellt sich andauernd neu ein. Das negieren Strandhausbesitzer weltweit oft, genauso wie bei uns die Häuselbauer und Touristiker in "Roten Zonen".
Aber, auch wenn es nach Stürmen wieder besser wird, ist die schon seit Jahrzehnten zunehmende Küstenerosion ein weltweites Phänomen. Wenn man Plätze über Jahrzehnte kennt, ist das nicht zu übersehen. Die Gründe sind…………..
Grüße