THEMA: Strecke Nyanga (ZIM) - Inhambane (MOZ) - Malawi
21 Jul 2024 17:41 #690954
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  • Nadjas am 21 Jul 2024 17:41
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Hallo,
wir sind im nächsten Jahr (ab August) für 3 Monate im südlichen Afrika unterwegs. Geplant war ursprünglich vom Nyanga NP in Simbabwe über Tete/Mosambik nach Malawi zu reisen. Nun haben wir uns überlegt noch einige Tage am indischen Ozean in Mosambik zu verbringen.
Unser Plan:
In Mutare möchten wir die Grenze von Simbabwe nach Mosambik passieren.
Ziele in Mosambik sollten sein:
Inhambane (Barra Dica Resort/Palapa Campsite) + Vilanculos (Vilancool Chalet)!
Wer ist die Strecke schon einmal gefahren und kann mir Tipps für Übernachtungen geben ?
Wieviel Zeit (Tage oder Zwischenstopps) müssen wir einplanen um anschließend nach Mulanje zu gelangen ?
Welche Strecke ist empfehlenswert? Sich der N1 nach Norden entlanghangeln oder über Tete nach Malawi einreisen?
Im Forum (was wirklich genial ist) konnte ich leider nicht viel dazu finden.
Ich habe schon viel über die schlechten Straßenverhältnisse gelesen. Ich weiß es sind viele Kilometer, und wir werden viel Zeit mit Fahren verbringen.
Besten Dank und Gruß
Nadja
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01 Okt 2025 10:45 #713617
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  • Joerg-P am 01 Okt 2025 10:45
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Hallo Nadja,
ich bin gerade mit großer Begeisterung auf Deinen Post gestoßen und habe dann leider sehen müssen, dass Du keine Antwort bekommen hast. Wir wollen kommendes Jahr ab September ähnliches machen. Im Rahmen einer 2 monatige Zimbabwereise soll es einen Abstecher nach Vilanculos geben. Einreise wie bei euch über Mutare und Ausreise über Espungabera, um dann in den Gonarezhou zu fahren.

Habt ihr eueren Mozambikabstecher noch im Plan und wenn ja, wie schaut es dort aus (Straßen, Roadblocks, Unterkünfte...-ich würde jetzt hier Deine Fragen wiederholen).

Euch erstmal eine gute Reise und ich bin gespannt auf Deine Rückmeldung
Jörg
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05 Okt 2025 09:48 #713800
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  • Nadjas am 21 Jul 2024 17:41
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Hallo Jörg, wir hatten unsere Route geändert und sind nach Nyanga über Tete nach Malawi eingereist. Wir sind lediglich durchgefahren mit einer Übernachtung in Tete. Den indischen Ozean werden wir ein anderes Mal einbauen. Aktuell sind wir auf dem Rückweg und in Botswana.
Einer unserer Highlights seit Reisebeginn war der Hwange NP, Mana Pools und das südliche Malawi. Falls ihr das mit einplant.
Viele Grüße
Nadja
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05 Okt 2025 12:21 #713816
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  • WernerB am 05 Okt 2025 12:21
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Guten Tag Jörg,

wir sind vor knapp vier Wochen von unserer Reise auf dem afrikanischen Kontinent zurückgekehrt und unter anderem von Malawi kommend über Tete nach Inhassoro gefahren. Dort haben wir einige Tage auf der goody villas campsite direkt am Indischen Ozean verbracht (einzige Besucher). Unter anderem haben wir einen Tagesausflug mit einer dhow von Vilancoulos aus zum Bazaruto Archipel unternommen (sehr empfehlenswert, unheimlich tolles Erlebnis). Die campsite ist ebenfalls sehr zu empfehlen. Alles sehr sauber und in ca. 200 m Entfernung liegt ein Hotel mit Restaurant, wo man gut essen gehen kann, falls man sich nicht selber versorgen möchte. In Vilancoulos scheint es etwas "touristischer" zu sein, alle Versorgungsmöglichkeiten gibt es im Ort.

Die Fahrt von Tete nach Inhassoro haben wir in 2 Tage aufgeteilt und in Chimoio eine Zwischenübernachtung eingeplant. Es sind schon lange Fahrtage gewesen, aber mit Erfahrung und Motivation durchaus machbar. Wir hatten unterwegs keine roadblocks und auch sonst keine großartigen Polizei- oder Radarkontrollen. Der Strassenzustand war sehr unterschiedlich. Teilweise glatter Asphalt ohne irgendwelche Einschränkungen, teilweise an den Rändern total ausgefranst oder grosse knietiefe Löcher mitten im Strassenbelag. Fahrer und Beifahrer sind wirklich gefordert, den ganzen Tag sehr aufmerksam zu sein und das macht einen Fahrtag natürlich auch anstrengend. Wir fanden, daß im Gegensatz z.B. zu Tanzania erheblich weniger LKW Verkehr unterwegs war.

Ausserdem war uns durch einen Einheimischen empfohlen worden, von Chimoio aus nicht bis nach Inchope und dann die N1 Richtung Süden zu fahren sondern alternativ von Chimoio aus über die N260 Richtung Süden über Sussundenga und Dombe bis Casa Nova und erst ab dort auf die N1, was wir getan haben. Es war landschaftlich teilweise unheimlich schön, zwischendurch auch teilweise Piste aber insgesamt eine tolle Strecke. Auf dieser Strecke soll es auch noch einen schönen Campingplatz geben, den wir aber selbst nicht besucht haben.

Von Inhassoro sind wir nach Espungabera gefahren und dort nach Zimbabwe ausgereist. Wir sind auf der N1 Richtung Norden bis nach Muxungue und dort über die R521 (fast nur Piste, teilweise übelstes Wellblech) an einem Tag nach Espungabera gefahren und haben dort in einer örtlichen Unterkunft übernachtet, bevor es am nächsten Morgen über die Grenze ging.
Es handelt sich hier um einen sehr kleinen, kaum frequentierten Grenzübergang und es war einer der kürzesten und nettesten Grenzübertritte dieser Reise, absolut empfehlenswert.

Vielleicht noch eine kleine Info zu Zimbabwe, falls Ihr es noch nicht kennt und/oder es bei Euch reinpasst. Wir sind in dem Künstlerdorf Tengenenge nördlich von Harare gewesen (ca. 150 km entfernt) und können einen Besuch dort nur empfehlen. Dort leben diverse Bildhauer mit ihren Familien und man kann sich dort ihre Werke in einem riesigen Skulpturengarten ansehen und natürlich auch käuflich erwerben (kleine Skulpturen passen auch in das Handgepäck ;-)) ). Leider liegt diese destination nicht auf den "normalen" Touristenrouten und wird daher nur selten angefahren. Die Künstler haben nur schlechte Absatzmöglichkeiten und sind froh, wenn Besucher dort vorbeikommen. Man kann dort unter einfachsten Bedingungen auch übernachten.

Ich hoffe sehr, daß diese Informationen für Eure geplante Reise hilfreich sind, wobei sich bis 2026 ja wieder vieles ändern kann.

Viele Grüße,
Sabine
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