Ein Umstieg von Deiner Kamera auf eine Vollformat (Kleinbildkamera) wird vermutlich etwas Zeit in Anspruch nehmen, die Ausrüstung zu verstehen und zu beherrschen.
Aber dann wirst Du es lieben. Ich selbst fotografiere seit vielen Jahren mit einer Pentax K-1. Ein Panzer und mit lichtstarken Gläsern schwer. Doch für Tierfotos eher ungeeignet. Dann habe ich mit 2024 eine Canon R6 MKI als Auslaufmodell zugelegt. Dazu ein gebrauchtes EF 100-400 L II. Seither habe ich kaum technischen Ausschuss. Die Treffgenauigkeit, die Autofokusgeschwindigkeit sind Lichtjahre besser. Somit auch Die Bildergebnisse.
Es gibt gute Kameras und Objektive im Gebrauchtmarkt. Keiner sagt, Du brauchst an einer spiegellosen Canon die teuren RF Objektive zu kaufen.
Eine solche Kamera kannst Du problemlos bis ISO 12800 benutzen. Das verschafft Dir in Zeiten der Dämmerung mehr Möglichkeiten.
Und ich war oft auf Game-Drive. In den Zeiten, in denen die Jäger aktiv sind; also nicht in der Mittagssonne unter der Akazie pennen, kommst Du schnell bei Blende 4.0 ISO 6400 und 1/ 50 Sekunde Belichtungszeit ran.
Dann helfen Dir gute Kamerasystem mit den IBSI Bildstabilisatoren technischen Verwacklungsausschuss zu vermindern.
Dazu kommt das Thema Lichtstärke. Bei vielen immer wieder nicht bedacht ist die visuelle Freistellung der Tiere. Viele denken nur an die Lichtbedingungen. Doch bei Mittagslicht mit f 8.0 Fotos zu machen wird wenige Ästhetik darin enthalten. Der Umgang mit der Freistellung und dem Verständnis der Ausrüstung ist wichtig zu verstehen.
Schau, dass der Hintergrund weit vom Tier entfernt ist. Dann bekommst Du mit offener Blende und hoher Verschlusszeit sehr gute visuelle Ergebnisse hin. Dazu haben moderne Kleinbildkameras einen herausragende Augenautofokus, der klebt auch bei weniger gutem Licht auf dem Tier.
Wenn Du Lust hast kannst Du mal stöbern:
Viel Spaß.
Raik