THEMA: Angola, eine Reise wert?
29 Aug 2015 11:24 #397619
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  • leser am 29 Aug 2015 11:24
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Hallo, noch ein hier her passender Lesetipp für an der Geschichte des südlichen Afrikas Interessierte.

Edward George:
The Cuban Intervention in Angola, 1965 – 1991
From Che Guevaran to Cuito Cuanavale

Das gibt es im Buchhandel aber hier als gratis pdf:
www.cabinda.net/The-...ention-in-Angola.pdf

Ist aber eine ziemliche Schwarte, langer Atem ist angebracht. Lohnt sich aber, macht verständlich, wo Angola vor 15 Jahren gestartet ist.
Grüße
Letzte Änderung: 30 Aug 2015 18:36 von leser.
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30 Aug 2015 12:28 #397692
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  • lilytrotter am 30 Aug 2015 12:28
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Herzlichen Dank, für die vielen netten Worte und die Fürsprache und ich kann euch sagen: Es tut wirklich gut, zu lesen, dass es Leute gibt, die verstehen, was man schreibt und was man meint. :)



Angolainformationen scheinen ja ein Reizthema zu sein, - ...die letzte Bastion „wissender Insider“ ? - die zwar Besserwissen und Gefühlsbekundungen rufen können, sich aber gleichzeitig davor hüten, hier echte Info für den interessierten Selbstfahrer preiszugeben!?
Das ist bedauerlich.

Wir waren von einigen heftigen Reaktionen, unzulässigen Interpretationen und abwertenden Äußerungen durchaus überrascht.

Die Entscheidung, die Routenbeschreibung zu beenden, ist ganz sicher keine „unprovozierte selbstauferlegte Informations-Verweigerung“, wie einer der Interpretationskünstler konstatierte.
Wir informieren als Selbstfahrer weiterhin gern andere interessierte Individualreisende.
Nur eben nicht mehr in der bisherigen Form, das ist zu Spaß-frei geworden.
Beim Schreiben über die nächste Etappe, legte es sich als Folie über den Inhalt: Man muss ständig aufpassen, ob man das Erlebte überhaupt schreiben darf oder gar das was man darüber denkt. Dazu habe ich keine Lust. Dadurch reduziert es sich dann zwangsläufig auf durchschnittliches Gelaber - und das schlägt sich dann natürlich auch auf die Lesefreude nieder. Deshalb sehe ich keine Möglichkeit, wieder in den Bericht einzusteigen. Tut mir leid für all diejenigen, die es zu schätzen wissen, ungeschönte Eindrücke zu lesen.

Grüßle von den lilytrotters
Letzte Änderung: 05 Sep 2015 20:36 von lilytrotter. Begründung: Ergänzung
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30 Aug 2015 12:56 #397698
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Hoi lilytrotters

Schaade!
Andere Meinungen wird's immer geben, manchmal auch agressiv mitgeteilt.
Aber das sollte doch nicht davon abhalten seine Erlebnisse und Gedanken zu schreiben damit andere ihre Infos daraus ziehen können!
Du selbst bis mir ja auch schon mal über den Mund gefahren, da Deine Erfahrungen nicht meinen Gedanken und Informationen entsprochen haben (DRC).
Aber das ist doch für mich kein Grund nichts mehr zu schreiben oder mit Dir zu streiten oder so was...
Wo unterschiedliche Menschen sind gibts unterschiedliche Meinungen!
Wo würden wir hinkommen wenn jeder seine Infos für sich behalten oder nur auf Nachfrage z.B. per PN oder Telefon weitergeben würde?
Auf die Gefahr hin lästig zu sein: Bitte schreib trotzdem weiter!!! :)
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30 Aug 2015 14:25 #397706
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Hallo Lilytrotter, das sollte wohl alles eine echte Insider-Diskussion für ausgewiesene Afrikaprofis sein, die nicht Dazugehörende aber trotzdem Interessierte besser nicht stören sollten. OK, Botschaft verstanden und zur Kenntnis genommen! Als angesprochen/gescholtener „Interpretationskünstler“ darf ich jetzt aber doch noch etwas dazu sagen: Ich hab’s nochmals durchgelesen und kann eigentlich nicht erkennen, dass du „unverschämt angegangen“ wurdest oder dgl. Es gab ein paar andere Darstellungen und Wahrnehmungen und auch für Laien war rasch erkennbar, dass eine davon eventuell durch eigene wirtschaftliche Interessen geprägt war. Na und? Da gibt’s hier doch permanent Ärgeres.

Und „durch m. E. unprovozierte aber zu respektierende selbstauferlegte Verweigerung“ wollte ich dich keineswegs ärgern, provozieren oder gar beleidigen. Tut mir leid, wenn das so rübergekommen ist. Und dass „keine Lust zum Schreiben“ einfach zu respektieren ist, steht ja schon drin.
Grüße vom Leser
der, Dank deines Berichtes über angolanische Müllzustände, neugierig wurde und mittlerweile herausgefunden hat, dass es im KNP seit kurzem eine moderne Müllaufbereitungsanlage gibt.
Letzte Änderung: 30 Aug 2015 14:27 von leser.
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30 Aug 2015 15:15 #397710
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...wie schon gesagt, Streckeninfos geben wir gerne, hier öffentlich. Ich halte nichts von ausschließlichem PM-informieren (das ist mir zu elitär, - das ist nur dann eine Möglichkeit, wenn man hier schon mehrfach gefragt hat, aber nie Antwort erhält), das habe ich bisher auch jedem geschrieben, der mich per PM um Info gebeten hat, denn es ist genau das, was nicht sinnvoll ist, allemal nicht in einem Forum, in dem es um Informationsweitergabe an alle geht. Anders ist es mit persönlichen Einschätzungen, wie du hier im Thread einmal mehr feststellen kannst – und dabei geht es nicht um die konträren Meinungen an sich - sondern um die Art und Weise.



Lubango: überwiegend guter Asphalt ab Namibe nach Lubango. Serra da Leba, beeindruckende Aussicht, Touristenpunkt. Ebenfalls die Statue des Cristo Rei.
Die sandige Zufahrt zum Tunda Vala - sehr tiefe Felsspalte mit Weitsicht (bei klarer Sicht) ist mittels eines Amerikanischen Hilfsprojektes gepflastert.
Großes Sportstadion, breite Zufahrtsstraßen.
Im besseren Viertel, am Stadtrand: Casper Lodge, Wifi. Camping (Dusche/kl. Küche): 2500 Kz pP. Man wird angewiesen, mit dem Auto auf der engen Zufahrt neben der kleinen Rasenfläche zu stehen, will man dort auf dem Rasen stehen, kostet es 5000 Kz pro Auto, extra.
Obligatorischer Town-Drive, kreuz und quer. An fast jeder Ecke Polizei.

Strecke: Lubango - Benguela – überwiegend guter Asphalt, tausende Baobabs!
Benguela: Obligatorischer Town-Drive, kreuz und quer, Restaurants an der Strandstraße.

Baía Azul, hübsche Bucht, Ferienhausgegend, geharkter Strand, Restaurant.

Baía Farta: Fischereihafen, Schiffswracks. großer (Fisch-)Markt.

Lobito: historische Lokomotiven in Catumbela an der Main.
Lobito Zentrum, altes Geschäftsviertel, vieles steht leer.
Einkauf im Shoprite mit Visa möglich, aber nicht einfach.
Restinga: vorgelagerte Halbinsel. Marine.
hohe Polizeipräsenz, alte Villen, Hotels, Restaurants.
Restaurant Zulu: Übernachtung daneben am Strand möglich, wenn man dort isst.
Dinner: Fischgericht 4000Kz, gr. Bier 400. –
Auf dem Weg nach Norden durchfährt man das weitläufige Bairro Lobitos, an den Lehmhängen des Rio Catumbela.
Einige Potholes im Asphalt, Schwerlastverkehr.

Sumbe – Obligatorischer Town-Drive ist in dem kleinen Ort nur kurz.
südl. von Sumbe: Restcamp Poussada do Wembele, am Srand, Camping 1500pP

Port Amboim Obligatorischer Town-Drive in dem kl. Ort, Restaurants am Strand. Geld beim ATM der BNI (Banco de Negocios International)

Cabo Ledo – kein Camping in den beiden Hotel-Anlagen möglich. Das Restaurant in dem dichtbesiedelten Dorf dahinter nicht ausfindig zu machen – es ändert sich ja viel im Land.

Sangano, Restaurant Golfino, Übernachtung am Strand im Fahrzeug möglich, wenn man dort isst. Guter Fisch.

Miradouro da Lua, beeindruckende Erosionsstrukturen der Schichtstufe! einheimisches Touristenziel

Rio Kwanza, Brücke mit Maut,
Kwanza River Lodge, Blick über den Fluss, Birding
Übernachtungsmöglichkeit neben dem Restaurant Imbondeiros, wenn man in ihrem Restaurant zu Abend isst.

Kissama National Park - ... siehe Notiz www.namibia-forum.ch...html?start=12#396324

Auf der ganzen Strecke mehrere Polizeikontrollen (Roadblocks), für uns vollkommen unproblematisch, meist wurden wir durchgewunken, allerdings bleiben wir grundsätzlich erst einmal stehen - um "Missverständnisse" bei den Ordnungshütern zu vermeiden... Grundsätzlich empfiehlt es sich (allein aus Respekt vor der Polizei, wie überall), rechtzeitig vor dem Stopp sehr langsam zu fahren und VOR dem Stoppschild anzuhalten, sodass mindestens 1 Meter von der Stoßstange bis zur weißen Linie ist.


Fortsetzung folgt
Letzte Änderung: 05 Sep 2015 20:48 von lilytrotter. Begründung: Ergänzung
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30 Aug 2015 16:10 #397717
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  • La Leona am 30 Aug 2015 16:10
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hallo Lilytrotter und Cora
Danke vielmals für die bisherigen allesamt wertvollen Informationen. Ich lese mit!
Wir sind noch weit davon entfernt eine konkrete Angola Planung ins Visier zu nehmen, aber im Kopf spielt sich mir eine Reiseplanung halt trotzdem ab, fast automatisch wenn ich einen interessanten Bericht lese...Ich denke wir würden wie immer so an die 20-24 Tage vorausschlagen inkl. An- und Rückreise nach Windhoek. Obwohl wir ab Südamerika auch gute Verbindungen direkt nach Luanda erwägen sollten.

Wie habt ihr eure 3 Wochen aufgeteilt? wo wielange, und warum, oder warum nicht.
Nebst T4A, habt ihr eine anständige und aktualisierte Papierkarte gefunden und könnt sie aus eigener Erfahrung empfehlen?

Warum Übernachtungsmöglichkeit direkt neben einem Restaurant? s. Imbondeiros: wegen Security? Toiletten? oder weil es eine schöne Lage hat?

Ich finde ebenfalls die PN sind nicht das Instrument um Fragen zu stellen, darum hier und so.

VG und danke!!!
leona
Gruss Leona
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