THEMA: Zambia Okt.25: Geführte Camping- und Walkingsafari
06 Dez 2025 11:59 #717140
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  • fotomatte am 06 Dez 2025 11:59
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Moin Mabele,

ich bin ja immer wieder erstaunt, was du so alles fotografierst ( ein guter Zeitpunkt, um mal auf dein Intro zu verweisen, von wegen wenig Bilder und so... ) B) :P Ich habe an diesem Tag genau ein Foto gemacht. Tatsächlich vom Sonnenuntergang, for the romantic mood. :blush:

Ansonsten teile ich deine Bewertungen bezüglich der Camps, ohne dass wir uns abgesprochen hätten, uneingeschränkt.

Viele Grüße, Matte
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07 Dez 2025 18:28 #717243
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  • Champagner am 07 Dez 2025 18:28
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utaeleonore schrieb:
Danke für den tollen und bislang spannenden RB!
Gerne - und es freut mich, dass du weiter hier mitliest! :)

fotomatte schrieb:
Moin Mabele,

ich bin ja immer wieder erstaunt, was du so alles fotografierst ( ein guter Zeitpunkt, um mal auf dein Intro zu verweisen, von wegen wenig Bilder und so... )
Ich schwöre: ich habe viel weniger fotografiert als sonst! Einfach weil es auch sehr lange Phasen ohne entweder Motive oder die Möglichkeit zum Fotografieren (für mich) gab.
Ansonsten teile ich deine Bewertungen bezüglich der Camps, ohne dass wir uns abgesprochen hätten, uneingeschränkt.
Das beruhigt mich und freut mich auch! Wobei ich weiß, dass wir an einer Stelle ziemlich und an einer anderen ein bisschen auseinander liegen werden, aber das hatte ja auch teilweise gute Gründe!

Sodele, ich mach mich mal ans Weiterschreiben, Teil 1 des nächsten Tages ist schon fast fertig.

LG Bele
Letzte Änderung: 07 Dez 2025 18:29 von Champagner.
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07 Dez 2025 18:37 #717245
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24. Oktober 2025: Gamedrive im North Luangwa NP
und Weiterfahrt von der Ituba zur Samala Campsite - Teil 1


Nach einer weiteren durchschwitzten Nacht :blink: – aber immerhin auf einer ruhigen Campsite – starten wir tatsächlich um 5.30 Uhr in Richtung Gate.

Das Ganze sieht sehr spärlich aus – kein Vergleich zu den großen Eingangsportalen, die ich aus den Parks in Botswana kenne. Allerdings ist auch das Verkehrsaufkommen (zu unserem Glück) mehr als spärlich, ich kann mich an kein anderes Fahrzeug außer unserem heute Morgen erinnern.



Nach überschaubarem Bürokratismus fahren wir Richtung Luangwa. Die Fähre ist logischerweise zurzeit nicht im Betrieb, durch das bisschen Wasser, das noch da ist, kommt man einfach an der markierten Stelle durch (New River Crossing). Ein bisschen schwieriger ist das sandige Steilufer, aber Andrew schafft das ohne Problem.





Unseren ersten Halt machen wir an einem kleinen Teich, der voller Pelikane, Marabus und Sattelstörchen ist. Da wir mit Scout unterwegs sind, können wir hier auch aussteigen und uns ein Stück weit heranpirschen, was natürlich immer eine willkommene Abwechslung bei einem Gamedrive ist.













Bei der Weiterfahrt huscht ein Leopard über den Weg :woohoo: und verschwindet im Gebüsch – ich kann leider nur Fragmente bieten :blush: – Ihr müsst ihn euch zusammenpuzzeln :whistle: .

Linkes Auge



Rechtes Auge



Und tschüss.



Ehrlich gesagt kenne ich Leoparden nicht so scheu…. Aber wie sollen sie auch an Touristen gewohnt sein, wenn kaum jemand hier rumfährt? :dry:

Ein bisschen Landschaft,



an deren hinterem Ende sich ein Impala an Cookson Gnus befindet.



Gabelracken gibt es hier natürlich auch :) – aber soooo schade mal wieder :pinch: (Grüße an die Langweilertruppe :kiss: ): ich verpasse den Abflug!



Noch ein bisschen Großwild (bei schönem Licht, da macht das Fotografieren einfach mehr Spaß):







Danach ist erstmal Flaute. Wir fahren durch recht viel karges Gebiet, wobei wir auch schöne Wälder gesehen haben, von denen Matthias mir heute noch vorschwärmt, aber ich habe kein einziges Foto davon gemacht (gell da gugsch, Matte? B) :P ).









Inzwischen ist eine weitere Neusichtung für mich aufgetaucht, auf die ich gerne verzichtet hätte: die Tsetsefliege :sick: . Sehr unscheinbar sitzt sie zusammen mit ihren vielen Freunden an den mit Teppichboden bezogenen Wänden unseres Fahrzeugs und gerne auch irgendwo im Fußraum. Zunächst können wir sie gar nicht einordnen. Als wir aber die ersten Stiche aus dem Hinterhalt abbekommen haben, die mich – wie das Aussehen auch – an unsere heimischen Bremsen erinnern, ist der Fall klar :woohoo: . Im Auto wird nun hektisch mit Schals und was man sonst noch so zur Hand hat, herumgewedelt :evil: . Matthias hat eine andere Taktik: er versucht sie zu fangen und wenn er eine erwischt hat, wird das Opfer genüsslich zerquetscht :pinch: :angry: . Diese Sisyphusarbeit bringt uns zwar keinerlei Erleichterung, da ausreichend Nachrücker parat stehen, ihm aber eine gewisse Genugtuung :whistle: , wie er auf meine Nachfrage hin gesteht.


Wir sind nun wieder am Uferbereich angekommen und Andrew bittet uns für eine kleine Pause mit Blick auf die vielen Hippos und das Croc auszusteigen.




Der Blick von Matthias und mir bleibt aber eher an dem Greif zur Linken hängen. Erst daheim haben wir ihn als eine Neusichtung für mich bestimmt: ein Western Banded Snake Eagle.



Der Blick von Andrew schweift aber wo ganz anderes hin – plötzlich ruft er „Wilddogs“ :woohoo: und zeigt auf die weit entfernte andere Uferseite des hier sehr breiten Flussbettes.

Man kann sie herangezoomt gerade so erkennen, es ist ein Pack mit 11 Hunden



Sie haben uns natürlich auch entdeckt und so starren wir uns gegenseitig ein bisschen an, währende Andrew mit unserem Scout spricht.



Sieht er eine Möglichkeit, irgendwo ins Flussbett zu kommen und einen Walk zu den Hunden zu machen? Ja, wir sollen diesen ganzen Bogen hier ausfahren und dort hinten nach einer flacheren Stelle suchen.



Gesagt – getan! Die Pause wird annuliert :) und los geht’s auf die Suche nach den Wilddogs! Hach, sowas gefällt mir! :woohoo:

Und hier geht es dann auch im nächsten Kapitel weiter - die Fotos hab ich schon, ich muss nur noch bisschen was dazu schreiben.
See you later!
Letzte Änderung: 08 Dez 2025 16:00 von Champagner.
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07 Dez 2025 19:28 #717248
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Nur ein kurzer Einwurf meinerseits: ich lege Wert auf die Feststellung, dass an dem Wasserloch nicht einfach nur Pelikane zugegen waren, sondern es waren sowohl Great White Pelicans wie auch einige der deutlich kleineren Pink-backed P.

Bin schon wieder weg,
Matte
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07 Dez 2025 20:15 #717251
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fotomatte schrieb:
Nur ein kurzer Einwurf meinerseits: ich lege Wert auf die Feststellung, dass an dem Wasserloch nicht einfach nur Pelikane zugegen waren, sondern es waren sowohl Great White Pelicans wie auch einige der deutlich kleineren Pink-backed P.
Da hast du natürlich recht, das war sehr unpräzise geschrieben von mir B) :whistle: - vielen Dank für den Hinweis! :kiss:

Bin schon wieder weg,
Matte
Bin jetzt wieder da :silly: !
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07 Dez 2025 20:20 #717252
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24. Oktober 2025: Gamedrive im North Luangwa NP
und Weiterfahrt von der Ituba zur Samala Campsite - Teil 2

Vor lauter Aufregung vergesse ich an der Stelle, an der wir dann anhalten und aussteigen, zu den Hunden, die jetzt unter einem Baum im Schatten dösen, hinzuzoomen. Wer findet sie?



Ist doch ganz einfach :laugh: :



Unser Scout sichert die Stelle, an der wir absteigen sollen und dann machen wir uns im Gänsemarsch durchs flache Wasser und in einem großen Bogen auf den Weg zu den Wilddogs.






Oder soll ich besser sagen, zu der Stelle, an der sie vorher lagen :S ? Denn inzwischen haben Geier ihren Platz eingenommen und hacken und picken an dem Riss herum.



Die Hunde sind wie vom Erdboden verschluckt :( .

Egal – ich finde den Walk sehr schön, in weichem Sand mitten durch das fast trockene Flussbett mit tollen Ausblicken auf die Uferbereiche.

Und Geier mag ich ja eh! Fast noch mehr als Wilddogs, wenn ich ganz ehrlich bin :whistle: .
Leider fliegen sie aber – als wir hier zu Fuß aufschlagen – einer nach dem anderen ab. Ein tolles Bild, leider lässt sich das nicht richtig einfangen.



Nun ist es Zeit für die Fleischbeschau – angeblich war das mal ein Bushbock. Mir kann man ja viel erzählen… :whistle:





Zwischendrin fliegt ein Streaky Tawny Eagle ein, mal schaun, ob es noch was zu fressen gibt.






Auch die Geier kontrollieren den Luftraum über uns – vermutlich in der Hoffnung, dass wir bald verschwinden.



Das tun wir auch – in einem großen Bogen versuchen wir, die Wilddogs im Busch noch einmal zu finden,



geben aber recht bald auf und marschieren – erneut durchs Wasser - zurück zu unserem Auto oben an der Uferböschung.









Am Gate müssen wir noch einmal kurz anhalten (davor haben wir übrigens noch einen Malachite Kingfisher gesehen, die Fotos von ihm erspare ich euch aber gnädigerweise :silly: )



und dann geht es schnell zurück zur Campsite. Dort kommen wir dann so gegen 11 Uhr los.

Wir machen wieder dasselbe Prozedere durch, um in den Park zu gelangen, mit dem Unterschied, dass Otti sich beim Verlassen des Flusses über das tiefsandige Steilufer festfährt B) .







Mit Hilfe von Andrew und unter Bewachung des Scouts (übrigens Matthias, ich zerbreche mir gerade den Kopf, wo wir den eigentlich ausgesetzt haben?) schafft er es aber im dritten Versuch.



Was nun folgt, klingt toll und spannend :woohoo: – wir queren den North Luangwa Nationalpark und auch die Schutzzone des Rhino Sanctuary, an dem auch die Frankfurter Zoologische Gesellschaft beteiligt ist
fzs.org/de/programme/sambia/

Tatsächlich bin ich aber selten eine langweiligere Strecke gefahren als diese :S :blink: :pinch: . Die einzige Abwechslung ist die Kontrollstelle, ansonsten rumpeln wir auf gerader Piste durch dürren Mopanebusch.









Die Nashörner sind natürlich irgendwo tiefer im Busch, vemutlich in einer inneren Schutzzone versteckt. Da können wir uns die Augen aus dem Kopf schauen so viel wir wollen... :dry:

Interessanter wird es erst wieder, als wir uns das Muchinga Escarpement, das zum Afrikanischen Grabenbruch gehört, hinaufschrauben.

Die Landschaft als auch ihr Bewuchs ändern sich stark.

Und plötzlich stehen nahe an der Strecke drei Elefanten – damit hatten wir nach so langer Flaute gar nicht gerechnet :woohoo: .



Den Elefanten geht es wohl ähnlich wie uns – der süße Kleine macht zwar ein paar nette Faxen zu uns rüber,








aber die Mutter rennt nach kurzem Überlegen los. Zuerst befürchte ich, dass sie uns als Ziel hat :ohmy: , aber zum Glück will sie einfach nur weg von hier.





Dies werden übrigens unsere letzten Elefanten der Reise sein, was bei einigen in der Gruppe später zu kleineren, aber lustig gemeinten Reklamationen führen wird :silly: .

Eine halbe Stunde später verlassen wir den North Luangwa National Park durch das Mano Gate (das wir morgen überraschenderweise noch einmal sehen werden :blink: ).



Ganz ehrlich: diesen Teil der Reise hatte ich mir etwas spektakulärer vorgestellt :blush: :pinch: !


Durch eine komplett anders anmutende Landschaft geht es nun in einem kleinen südöstlichen Bogen zur Samala Campsite. Ich war noch nie in Ostafrika, aber so etwa stelle ich mir es vor, nach dem was ich von Bildern schon gesehen habe. Kein Wunder, befinden wir uns doch gar nicht so weit entfernt von Tanzania.



Optisch ist das zwar ganz hübsch und bunt und mal etwas anderes, aber so gar nicht mein Ding. „Mein“ Afrika befindet sich eher in der Kalahari und in der Namib Wüste :dry: .

Nach etwa 3,5 Stunden sind wir an unserem heutigen Ziel am Mwaleshi River angelangt. Wir können zwischen den beiden Campsites wählen (Foto davon gibts morgen), die es hier gibt, bauen unsere Zelte auf und waschen ein paar Sachen durch. Alle außer mir gehen dann im Fluss baden. Ich habe von dem Plan nichts mitbekommen, weil ich da wohl gerade in den Ablutions war, bin aber ganz froh darüber, denn erstens spüre ich ein verdächtiges Halskratzen und zweitens hat sich eine aus unserer Gruppe an den Steinen im Fluss ganz übel den Fuß angeschlagen, sie wird bis zum Ende der Reise interessant bunt gefärbte Zehen (und entsprechende Schmerzen) haben :pinch: :woohoo: ! So dabbig wie ich auf dieser Reise bin, hätte ich mir hier bestimmt mindestens beide Beine gebrochen :unsure: :silly: !



Dafür knipse ich noch einen Kuhreiher und das wars dann auch mit Fotos an diesem Tag.



Auf der Nachbarcampsite zieht ein riesiges Gefährt ein, das einem deutschen Paar gehört.



Sie erkundigen sich bei uns nach der Fahrbarkeit der Strecke, aus der wir gekommen sind und angesichts der Höhe und Breite des Wohnmobils rät Andrew ihnen dringend davon ab. Allerdings haben sie keinen wirklichen Plan B, außer wieder alles zurück zu fahren, aber da haben die beiden wohl nicht gut recherchiert und sind entsprechend etwas angesäuert.

Morgen geht es dann weiter nach Mutinondo - bis dahin liebe Grüße von Bele
Letzte Änderung: 08 Dez 2025 14:05 von Champagner.
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