Sonntag 2. November: Nyae Nyae
Der zweite Tag war lang,viel erlebnisreicher als erwartet, und brachte leider auch die ersten Probleme.
6:00 Uhr gibg es los. Ok, 6:15, denn obwohl wir am Abend davor gesagt hatten, dass wie um Sechs gehen, war das Tor zu, und wir mussten jemanden finden, den wir aus dem Bett wefen konnten.
Eigentlich wollten wir nach Grootfontein und von dort auf die Gravel Road nach Tsumkwe. Aber da letztes Jahr die Gravel Road von Gobabis nach Tsumkwe so gut war und mehr zu Szenerie hatte, entschieden wir uns kurzfristg um. Wobei Garmin die Route entlang der C29 vorschlug, danach auf die D3806. War uns eigentlich zu unsicher, wie die Straßen auf der Rotute sind. Aber da Googel Maps meinte, das brauche nur 20min länger, entschieden wir uns dann doch für diese für uns neue Route.
Die Entscheidung war von Anfang an Richtig. Die C29 ist eine super Straße, super geschoben, fast kein Verkehr, und es gab sehr viel zu sehen: Unzählige Warzenschweine, Zebras, Kudus, red heartabeast, Gemsbok, Steinböckchen. Teilweise direkt an der Straße, teilweise hinter Game Fences. Highlight war aber ein Python, ein southern African python, auf der Straße. Zwar recht klein, nicht viel mehr als ein Meter lang (und nein, es war leider kein pygmy python), aber in 25 Jahren südliches Afrika tatsächlich mein ersten Python! Und wir konnten ihn sehr schön fotografieren!
In Otjinene tankten wir und kauften Milch beim Shoprite (für meinen Kaffee), was ich gestern vergessen hatte. Dann ging es weiter auf der D3806. Schlechter als die C29, aber ist halt ne D Straße, und dafür sehr gut und ohne Problem. Wir kamen schnell weiter.
Auch hier gab es viel zu sehen:Viele Schmetterlinge, riesige Mistkäfer, und sehr viele Vögel. An ein paar wenigegn Senken stand etwas Wasser, und dort waren die ganzen gefiderten Freunde (sorry, von vielen kenne ich nur die englischen Namen): Namaqua Dove, red billed Quella, Milan, tawny eagle, Perlhühner, roller, und vieles mehr.
Die Strecke war weit, wir hielten häufig zum Schauen und Fotografieren an, und so dauerte es trotz guter Straße lange, bis wir nach Gam kamen. Und länger als gedacht, denn 20km vor Gam platzte ein Reifen. Das ist immer äergerlich. Noch ärgerlicher war, dass ich meinen Highlift Jack nicht aus dem Auto bekam. Der ist hinten festgezurrrt, liegt quer über der Ladefläche. Letzte Woche habe ich ein neues Canopy bekommen, da das alte Risse hatte. Nun hhaben die beim Aufbau des neuen den Highlift jack nicht vorehr weggemacht, sondern diesen in das neue Canopy eingeklemmt. Nach viel Fluchen und drücken und heben war er draußen und das neue Canopy dort verbogen. So dauerte es ganze 45min, bis der Reifen gewechselt war, und gegen 14:15 waren wir in Gam.
Kurz danach durch den Game Fence und ins Nyae Nyae Conservancy. Zwar waren wir schon lange unterwegs, aber nicht müde, sondern wollten mehr sehen. So fuhren wir durch das Conservancy zum Hippo Pool, von dem ich zum Glück Mai 2024 einen GPS Punkt im Navi gespeichert hatte. Der Weg dorthin war lang, auch weil es viel zu sehen gab. Es war mein achtes Mal in Nyae Nyae, aber ich habe hier noch nie so viele Wildtiere gesehen, wie heute.
Die ersten Elefante sahen wir 16:00, drei Stück. Auf der Nyae Nyae Pfanne war eine große Herde aus Zebras, Gnus, Springböken, und ein paar Straußen. Die Pfanne war voll mit braunen Gras und wir bekamen ein Serengeti Feeling. Bei den Hippo Poosl waren immer noch 6 Flußpferde, wie 2024, die wir gut beobachten konnten.
Allerdings kam es hier zum zweiten Problem: Mein Nikon Coolpix P1000 Kamera gab den Geist auf. Defekt, tecnisch, elektronisch, ich sah erst blaue, dann grüne Streifen, dann nur noch das Licht am Ende des Tunnels, ein strahlend weißes Feld. Diese Kamera hat 125faches Zoom, dital noch dazu, so dasss es eienem 3000mm Obketiv entspricht. Bruacht zwar viel Licht, aber das haben wir hier in Afrika ja. Und jetzt ist sie kaputt! Als Ersatz habe ich nur noch meinen Canon EOS mit nur 300mm dabei, also 10x weniger. Sehr schade, so werde ich diesen Trip keine Tiere nahe heranzoomen können!
Weiter ging es zum Djokje Campsite. Auf dem Weg an einem Wasserloch sahen wir noch eine kleine Gruppe Elefanten herrlich im Sonnenuntergang, mit Boabab im Hintergrund! Diese haben übrigens bereits zarte junge, grüne Blätter. Der im Camp blüht sogar herrlich. Dort kamen wir 18:45 an und grillten schön. Eine Schleiereule flog ums Camp, und wir fanden Ochsenfrösche im Unterholz!
Also alles in allem haben wir heute wirklich unglaublich viel gesehen und erlebt!