THEMA: Unsere Reise Botswana-Sambia
16 Sep 2021 17:58 #626090
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  • africa2020 am 16 Sep 2021 17:58
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26.7.21 Grenzübergang nach Sambia, Livingstone
Wir waren ein wenig nervös vor diesem Grenzübergang und die Vorgeschichte mit meinem Test war auch nicht gerade förderlich. Zum guten Glück war ich ja dann negativ.
Wir fuhren über die wirklich imposante Brücke.

Die alten Fähren waren noch am Sambezi parkiert.

Da es ja jetzt ein one border stop ist fährt man von Kazungula kommend über die Brücke und der Grenzübergang ist dann auf der sambischen Seite. Als wir ankamen erwartete ich viele "Geld"händler aber nur ein gut gekleideter Herr hat uns angeboten zu helfen und auch mit Kwatchas auszuhelfen. Auf Nachfrage war er sogar in offzieller Mission unterwegs. Er hat uns so mit den benötigeten Kwatchas ausgeholfen und es war ein sehr fairer Tausch in Dollars dann zurück.
Die Ausreise aus Botswana dauerte doch auch etwa 25 Minuten und dann kam die Einreise nach Sambia. Eigentlich alles in einem Gebäude aber doch immer noch sehr kompliziert:-)
1) Health Check: Covid Resultate mit Temperaturmessung vor Ort
2) Immigration : Visas eintragen, 50 USD für Erwachsene, Kinder gratis, da ging es sehr lang weil die Visas vertauscht wurden
3) 2 Schalter weiter, wir mussten das Auto draussen zeigen, dann wurden die Autodetails aufgenommen
4) Zur Vehicle inspection, das Auto musste vorgefahren werden, zu einer Stelle rechts neben dem One border stop
5) Bezahlung Brücke 20 USD und Carbon Tax 240 Kwatcha
6) Wieder zur vehicle Stelle und Dokumente abstempeln
7) Road Tax (keine Logik der Schalterstellen, neben dem health check) 20 USD
8) Third party Insurance links neben one border stop in separatem Gebäude, 168 Kwatcha

Das ganze ging dann doch auch ca 2.5 Stunden aber neben uns war ein slowenisches Paar und ein Lastwagenfahrer vor Ort. Ich denke der Grenzübergang könnte nach Covid länger dauern.

Wir sind dann endlich losgefahren und mussten noch die Council Levy bezahlen aber dieses Haus haben wir (und es sollte nach der Grenze) nicht gefunden. Natürlich wurden wir dann ca 5 Kilometer später angehalten und konnten die 50 Kwatcha noch bezahlen.

Leicht erschöpft sind wir dann zur Maramba Lodge gefahren und haben dort einen gemütlichen Nachmittag und ein spätes Mittagessen genossen.
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20 Sep 2021 16:34 #626429
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Ich habe noch vergessen zu erwähnen, dass es in Livingstone mitten im Zentrum einen riesigen Shoprite gibt. Das Angebot ist überwätigend und hat die Supermarkte in Maun und Kasane übertroffen. Auch gibt es gleich beim Parkplatz einen ATM wo man bis zu 5000 Kwatcha beziehen kann. Denn sonst konnte man oftmals nur 2000 Kwatcha beziehen. Dies lohnt sich auf jeden Fall. Eigentlich wollten wir dort unsere mitgebrachten USD wechseln aber da war gerade Mittagspause. Am nächsten Morgen haben wir es vergessen und dann wurde es mit den Banken schwierig, jedes Mal wann wir wechslen wollten, war die Bank zu wegen einem Feiertag. Nun wir sind dann die Dollars schon losgeworden aber lieber sind den Menschen schon die Kwatchas.

27.7.21 Kafue NP, Itehzi-Tezhi, New Kalala

Gemütlich sind wir losgefahren und haben nochmals vollgetankt. Tanken kann man immer nur Cash. Es gibt Mautstellen an den Hauptstrassen, der Betrag ist 20 Kwatchas und die Quittung wird immer an der Road Tax angeheftet.
Bis Kalomo sind wir zügig auf der T1 vorangekommen, dieser Abschnitt ist in einem guten Zustand. Der Abzweiger ist gut beschildert zu Kafue NP und auch das Navi hat uns gut geführt. Durch viele Dörfer und an winkenden Menschen sind wir vorbeigekommen. Es war ein schönes Ankommen in Sambia.
Beim Dundumwenze Gate mussten wir uns nur registrieren da wir entlang des Parkes auf einer neuen Strasse Richtung Itehzi Tehzi fuhren.


Bis zum See sahen wir dann auch keine Tiere aber immer wieder kleine Bauerndörfer.
Dafür am See riesige Elefantenherden und Hippos.


New Kalala war dann nicht mehr weit und bietet einen traumhafte Lage. Leider ist aber alles sehr in die Jahre gekommen. Insbesondere die Duschen und WCs. Leider wurde uns auch nicht der Strom eingeschalten oder das warme Wasser für die Dusche. Aber es gibt ja Schlimmeres. Bis zum Sonnterungang waren viele Fischer in unserer Nähe und es war so eine friedliche Stimmung. Obwohl wir dann ganz aleine waren in der Nacht, hatten wir keine Angst und den Sternenhimmel genossen.





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23 Sep 2021 17:50 #626666
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Vielleicht noch vor dem weiteren Reisebericht ein paar Gedanken zu den tollen Menschen in Sambia, Tourismus und Police Road Blocks.
Die Sambier sind ein wahnsinnig herzliches, fröhliches, interessiertes und liebenswertes Volk. Wir sind immer noch sehr berührt ab all den wunderbaren Begegnungen und dem herzlichsten Lachen. Wir hatten auch noch nie auf den vorherigen Reisen so nahen Kontakt, das kann natürlich daran liegen, dass wir oftmals aleine waren.
Tourismus ist oder war im Juli/August beinahe inexistent und ich habe Angst, dass es noch einige Schliessungen geben wird. Z.b. in der Zikomo Lodge hatten sie bis dahin keinen einzigsten Lodgegast. Und in anderen Gegenden wie in den Bangweulu Sümpfen verhungern die Menschen da niemand kommt.
Die Polizeikontrollen ist so ein Thema. Wir haben sie nicht gezählt aber ich denke es waren so um die 20. Die Kontrollen gibt es übrigens immer nur an den Hauptverkehrsstrassen. Bis auf 2 Mal wurden wir immer durchgewunken, und diese zweimal hatten wir einfach eine kleine Konservation über unsere Reiseziele und natürlich über unsere Herkunft. Ansonsten hatten wir keinerlei Schwierigkeiten mit der Polizei und wurden nie gebüsst.
Sambia ist wirklich ein Traum und braucht die touristische Unterstützung.
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23 Sep 2021 18:12 #626668
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28.-31.7.21 Kaingu Safari Lodge

Aufgrund eines Reiseberichtes hier im Forum habe ich urspünglich 3 Nächte auf einer Rapid Campsite gebucht. Ende Mai habe ich vorsichtig angefragt ob es evtl einen Spezialpreis für die Lodge gibt und ja wir haben einen guten Preis bekommen und es wurden 3 unglaubliche Tage für uns. Wir werden sicher zurückkehren, dann wegen dem Preis aber leider eher auf die Campsite, die aber auch wunderschön gelegen ist.
Fahrt von New Kalala nach Kaingu über die Oldpalm Route, ca. 3 Stunden. Am Kafue entlang haben leider die Elefanten die Schilder entfernt aber dank Navi kamen wir dann ans Ziel.










Hornrabe


Tsetse Falle

Kaingu ist wirklich eine Traum. Ganz tolle Lage am Kafue, wunderschöne Chalets, wahnsinnig nettes Personal, leckeres Essen und wir hatten den besten Guide.
Nach einem leckeren Lunch haben wir dann mit Kaley unserem Guide vereinbart, dass wir nachmittags noch eine Bootstour machen. Das Wissen von Kaley war unschlagbar und wir haben sehr viel gelernt.
Fortsetzung folgt....
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