THEMA: Mit dem Bayernbus in Botswana-Sambia-Zimbabwe II
27 Jun 2016 09:38 #435668
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14.5. Der lange Weg nach Osten Teil II
Auch heute geht es wieder um 6.00 Uhr los.



Gleich an der Luangwa Brücke müssen wir warten, weil noch ein Auto aus der Gegenrichtung kommt. Die Brückenposten entdecken unseren Bayernwimpel und so unterhalten wir uns frühmorgens irgendwo in Sambia über Robben und Ribéry und die Trainerqualitäten von Pep Guardiola. Das uns dieses Gespräch nochmal nützlich werden würde, können wir nicht ahnen.
100 km hinter der Brücke beginnen dann die Baustellen, es geht teilweise nur einspurig auf Teer weiter. Einmal wird wechselweise angehalten. Es ist aber wenig Verkehr und so geht es gut voran.



Nach Petauke gibt es dann noch zwei Umleitungen (1 km und 20 km) Da die Umleitungen gegelmäßig gewässert werden, staubt es nicht überall so wie hier.



Dafür dreckt sich das Auto dann auf den nassen Abschnitten ordentlich ein.
In Chipata tanken wir nochmal auf. Immer wieder lustig finden wir in den Städten die Geschwindigkeitsbeschränkung von 65 km/h. Teilweise sind die Schilder sogar per Hand übermalt.



Dann geht es auf guter Straße ins Luangwa Tal.







Schon um 13.00 Uhr erreichen wir das Wildlife Camp. Auch an der Wildlife Kontrolle interessiert man sich nur für Fussball.
Am Camp bekommen wir eine schöne Campsite direkt am Ufer (10 $ / P). Wir hatten zuvor per Mail reserviert und um einen Uferplatz gebeten. Obwohl normalerweise keine speziellen Plätze reserviert werden, steht unser Name am letzten Platz in der ersten Reihe.



Glück gehabt, denn das Camp ist ziemlich voll. Es ist langes Wochenende in Malawi und mehrere Familien mit ca 30 kleinen Kindern sind auf dem Platz. Zu unserem Platz gehört auch ein Haustier, das regelmäßig auftaucht.



Man warnt uns vor den Affen und man solle nichts im Zelt lassen, da diese schon einmal aufgeschlitzt wurden.



Die Aussicht von unserem Platz ist fantastisch. Hier könnte man es wochenlang aushalten. Genau das macht der Amerikaner neben uns. Das Ehepaar ist für 4 Wochen im Wildlife Camp , nur mit Zelt und ohne Auto.
Am Ufer liegen Krokodile und überall sind Hippos zu sehen.





Mit einem wunderschönen Sonnenuntergang geht der Tag zu Ende und wir grillen lecker marinierte Hühnerbeine und dazu Currynudelsalat.







Leider schreien die Kinder der Nachbarn bis 23.00 Uhr, in der Nacht hören wir dann nur noch Löwen und Hyänen.
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28 Jun 2016 09:20 #435766
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15.5. Im South Luangwa
Wir stehen wieder früh auf, um zu einem Gamedrive in den Park zu starten. Vielleicht haben wir noch nicht den richtigen Überblick im Park, aber wir sehen heute früh nur wenig Tiere und fahren häufig durch verbuschtes Gebiet. Trotzdem sind einige schöne Landschaften und auch Tiersichtungen dabei.









Puku, endemisch im Luangwa Tal





Als wir am späten Vormittag ins Camp zurückkehren, hören wir, dass ein Rudel Wildhunde am Morgen um 7.00 Uhr durchs Camps gestreift ist. Vielleicht wären wir besser hier geblieben.
Stattdessen sehen wir wieder jede Menge Meerkatzen, die sich aber zum Glück weniger für uns als für das große Lager der malawischen Familien interessieren und dort Chaos stiften.
Über Mittag räumen wir ein wenig auf und waschen Wäsche. Hausarbeit muss beim Camping ja auch mal sein.
Eine kleine Störung ergibt sich , als eine Schlange unseren Grillplatz für sich beansprucht. Sie bewegt sich die ganze Zeit direkt an unserem Sitzplatz. Wir wissen nicht, ob sie giftig ist und sind nicht so recht entspannt. Die Malawier schauen in einem Buch nach und identifizieren die Schlange als ungefährliche Sand Snake, ein Angestellter meint, die Schlange sei giftig.
Vielleicht kennt jemand diese Schlange ?





Zum Glück zieht sie sich irgendwann in das Gebüsch hinter unserem Platz zurück. Sie fand es bei uns wohl auch nicht so entspannt.
Nach dieser kleinen Aufregung erkunden wir das Gelände. Tagsüber kann man am Ufer entlang spazieren bis zur Lodge. Dort buchen wir gleich einen Nightdrive für den Abend. Die Zeit bis dahin vertreiben wir uns am Pool mit Baden und Lesen. Es ist wieder sehr heiss (bis 36 Grad)
Pünktlich um 16.00 Uhr werden wir zum Nightdrive abgeholt. Ausser uns ist nur ein weiteres Paar an Bord, so dass wir eine ganze Bank für uns haben.
Wir sehen ein paar Tiere und auf einer großen Grasfläche sollen Löwen im hohen Gras versteckt sein. Sie lassen sich jedoch nicht blicken.



Unser Guide sucht einen schönen Platz für den Sundowner.



Während wir auf den Fluss schauen und unser Savanna geniessen, schaut der Scout immer wieder über den Fluss. Irgendwann ruft er den Guide und dieser nimmt das Fernglas. Dort hinten ist ein Leopard. Haha, denken wir. Wie will denn der auf die Entfernung einen Leoparden sehen. Der Guide erklärt uns, dass sein Scout den Warnruf der Baboons gehört hat und das dort hinten alle Impalas in eine Richtung schauen. Wir können mit Mühe durch das Objektiv bzw. Fernglas die Impalas ausmachen. Let`s go. Schnell ist der Sundowner runter geschluckt und schon rasen bzw. hoppeln wir über die Pisten.
Nach ein paar Minuten geht es langsamer , beide Guides schauen und horchen. Wir biegen ab, Richtung Luangwa und tatsächlich sitzt im letzten Licht nach Sonnenuntergang eine Leopardin vor uns.





Unsere Guides sind fast noch erfreuter als wir, dass sie diese Scene gefunden haben. Nun ist es endgültig dunkel und wir verfolgen die Leopardin noch ein Stück. Dank des großen Scheinwerfers finden wir sie ein paar Mal wieder.







Was für ein Erlebnis.
Zufrieden und glücklich mit dieser tollen Sichtung kehren wir auf die große Grasfläche mit den Löwen zurück. Mittlerweile stehen hier mindestens 15 Autos. Alle warten. Tatsächlich erscheinen ein Löwe und eine Löwin aus dem Gras.
Wir sind sehr weit weg und dürfen uns noch nicht nähern, da nicht mehr als 4 Autos gleichzeitig an einer Sichtung stehen dürfen. Und es halten sich tatsächlich alle daran. Nach und nach räumt ein Auto nach dem anderen die Stellung und wir fahren vor. Es ist auch nur ein Scheinwerfer zur Zeit erlaubt.



Als wir ganz vorne vor dem Löwen stehen und fast alle Fahrzeuge schon wieder gefahren sind, erscheint die Löwin aus dem Dunkel und die beiden paaren sich wenige Meter vor uns im Licht des Scheinwerfers.







Dieser Nightdrive ist wirklich der Hammer. Wir fahren dann noch ein wenig herum, suchen auf vielen Bäumen nochmal nach Leoparden, aber zwei Leoparden an einem Abend wäre dann doch zu viel verlangt. Stattdessen sehen wir noch Elefantenmäuse und einige Genets.





Den Nightdrive im Wildlife Camp können wir nur empfehlen.
Mehr als zufrieden kehren wir ins Camp zurück und beenden den Abend mit einem Indischen Curry mit Schwein und Kartoffel aus dem Potje. Dazu gegrilltes Naanbrot.
Die Nachbarn sind heute Abend zum Glück etwas ruhiger.
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29 Jun 2016 15:16 #435937
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16.5. Faulenzen am Luangwa
Heute gibt es mal wieder ein spätes Aufstehen mit ausgiebigem Frühstück . Ok, spät heißt ca. 7.00 Uhr :laugh: . Ein fauler Tag steht an.
Gestern ist ein Slowene mit seinem Motorrad angekommen, er ist in Kapstadt gestartet und will in 2 Monaten wieder in Slowenien sein. Wir kommen ein wenig ins Gespräch. Überhaupt scheint es in Sambia auf den Campsites vor allem Langzeittouristen und Afrikadurchquerer zu geben . Ein paar Plätze weiter sind 2 junge Engländer eingetroffen, die auf dem Landweg über die Westroute gekommen sind und in insgesamt 7 Monaten nach Kapstadt wollen. Dabei sind wir schon froh, dass wir 5 Wochen Zeit haben.
Auch unser Haustier läßt sich wieder blicken.



Und natürlich sind die Meerkatzen nun häufiger bei uns, da der Platz nicht mehr so voll ist. Eines hat nur noch einen Stummelschwanz.





Mittags fahren wir nach Mfue und kaufen etwas Gemüse und ein paar Souvenirs unter anderem in der Batikfabrik.
Als wir zurück kommen, sind die Malawier abgereist und es ist ruhig geworden auf dem Platz.
Wir nutzen nochmal den Pool, es ist wieder sehr heiss.



Am Nachmittag backen Kirschcrumble im Potje mit Vanillesausse.



Den Rest des Tages verbringen wir mit glücklichem Nichtstun und Schauen auf den Fluss. Hier ist immer etwas los, in der Ferne kreuzen Elefanten und Giraffen den Fluss. Direkt vor uns bekämpfen sich zwei Hippos, es geht wohl um ein Weibchen.





Lustig finde ich auch immer die gequirlte Sche...se der Hippos, macht aber vielleicht Sinn, wenn in den vollen Hippopools nicht überall die Böller schwimmen :laugh: Der Luangwa hat eine der größten Hippopopulationen Afrikas.



Ein Savanna zum Sundowner, was will man mehr ?



Wieder geht die Sonne spektakulär unter und kurz bevor es ganz dunkel wird, kreuzt noch ein Elefant den Fluss.







Den Abend beschliessen wir mit einem Savanna zum Sonnenuntergang und anschließend gibt es Hühnchen süss-sauer mit Reis.
Das sind die Abende, an die man an man sich verregneten Sommertagen erinnern kann :)
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Letzte Änderung: 29 Jun 2016 15:24 von Montango.
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30 Jun 2016 10:18 #436006
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17.5. South Luangwa
Unser letzter Tag im Wildlife Camp bricht an. Mal sehen, was uns heute noch erwartet.
Wieder geht es ganz zeitig in den Park, am Gate kennt man uns schon.



So viele Individualreisende gibt es hier nicht. Wir halten ein kleines Schwätzchen und man sagt uns, dass die Löwen gestern wieder bei der großen Grasfläche gesehen wurden. Mittlerweile kennen wir uns auch schon ein wenig aus und finden die Stelle sofort. Die Löwen lassen sich aber nicht blicken und bleiben im Gras verborgen.
Trotzdem wird es ein wunderschöner Morningdrive.









Die Landschaft hier im Park ist wie aus dem Biderbuch und irgendwo sthet auch meistens ein Elefant dekorativ herum ;)



Alternativ liegen Krokodile im Wasser.



Zu Mittag im Camp gibt es die Reste vom Kuchen und bald schon fahren wir wieder los. Die Amerikaner neben uns haben uns erzählt, dass nahe des Main Gates ein Rudel Wildhunde einen Riss haben.
Die wollen wir natürlich nicht verpassen und nicht warten , bis die Hunde eventuell wieder aufstehen und wir sie nicht mehr finden.
Tatsächlich sehen wir das schlafende Rudel sofort. Ausser uns ist noch kein anderes Fahrzeug dort.
Zwei Hunde tragen ein Senderhalsband. Einige schlafen noch tief und fest, einige sind langsam dabei aufzuwachen, gähnen, räkeln und dann doch einen neuen Platz zum Schlafen suchen.







Wir beobachten sie eine Weile und beschliessen dann nochmal zu den Löwen zu fahren. Wieder haben wir allerdings kein Glück, dafür sehen wir viele Elefanten, die uns zum Teil den Weg versperren und wir einen Umweg fahren müssen, um rechtzeitig wieder bei den Hunden zu sein.











Rechtzeitig bevor das Gate schließt, fahren wir nochmal bei den Wildhunden vorbei. Einige Hunde stehen nun schon auf und laufen umher. Mittlerweile sind aber auch einige Fahrzeuge eingetroffen.





So recht entschlossen sind die Tiere noch nicht und legen sich lieber wieder hin :)



Kurz vor dem Gate gibt es dann noch eine richtige Afrika-Kitsch-Sichtung ;)



Auch heute wieder überglücklich mit dieser schönen Sichtung geht es zurück ins Camp, wo es dann gegrillte Lammkoteletts mit Tsaziki und Tomaten-Bohnen-Olivensalat gibt. Super lecker.





Die Tage hier im Camp haben sich wirklich gelohnt. Wir sind gespannt, ob das in Zikomo noch zu toppen ist.
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Letzte Änderung: 30 Jun 2016 10:38 von Montango.
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05 Jul 2016 07:59 #436604
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18.5. Zikomo
Bei dieser Aussicht werden wir schon wehmütig, den Platz im Wildlife Camp zu verlassen.



Wir fahren zur Rezeption und zahlen unseren Aufenthalt. Man ist hier wirklich sehr relaxt, weder für die Campsite noch für den Nightdrive mußten wir vorauszahlen. Unseren Pass hat niemand sehen wollen. Sogar die Gebühren am Gate könnte man aufs Camp buchen lassen (hat man uns zumindest erzählt) Wir fragen noch nach dem Weg ins Zikomo Camp. Da aufgrund der schwachen Regenzeit die Flüsse bereits ausgetrocknet sind, können wir den direkten Weg durch den Lupande fahren.



Man warnt uns lediglich vor den kleinen Überfahrungen, wo die Zuflüsse verrohrt sind. Viele dieser Rohre sind eingebrochen, wenn man da mit dem Rad hinein fällt, wird es kompliziert.
Das letzte Stück geht über getrockneten und zerfurchten Black Cotton Soil. Wir können nur ganz langsam fahren und trotzdem haben wir Angst, dass sich das Auto zerlegt, weil es so stark rappelt.
In Zikomo sind wir die ersten Gäste in dieser Saison und zur Zeit auch die Einzigen. Die Lodge hat erst vor 3 Tagen wieder eröffnet. Man erklärt uns auch, dass der Park in dieser Sektion im Augenblick nur schwer zu befahren sei. Die Wege sind nach der Regenzeit bisher nur teilweise wieder gerichtet und man findet sich schlecht zurecht. So buchen wir für den Abend gleich nochmal einen Nightdrive.
Die Campsite liegt ebenfalls am Fluss, die Aussicht ist allerdings nicht ganz so schön wie im Wildlife Camp.





Der Platz hat ca. 4 oder 5 Stellplätze und ist auf max. 20 Personen beschränkt. Wenn aber tatsächlich mehrere Parteien dort sind, wäre es mir zu eng und mit nur je einer Dusche und einem WC (ohne Tür bzw. Kette) auch nicht so toll. Dafür ist es mit 20 $ / P auch recht teuer.
Wir machen erst einmal ein ordentliches Frühstück und backen dann frisches Brot. Dies gelingt uns ganz prima.





Um 16.00 Uhr werden wir zum Nightdrive abgeholt. Zuerst gibt es noch Kaffee und Kuchen in der Lodge, dann geht es mit dem Boot über einen Seitenarm des Luangwa und in das dort geparkte Safarifahrzeug.



Zikomo hat zum einen die Möglichkeit über diesen Seitenarm sofort im Park zu sein oder über eine Gravelroad direkt im Park kurz hinter dem Gate anzukommen.



Das Safariauto ist ein alter Hilux. Auf der Tour fällt uns nochmal auf, wie viel entspannter das Fahren mit dem Landcruiser ist. Wo wir einfach im Standgas hochkrappeln, muss der Hilux schon Schwung holen.
Das Gerappel ist im Safarifahrzeug , wo man ja quasi auf der Ladefläche sitzt, noch viel extremer. Wir sehen wenig Tiere, alle sind viel scheuer als am Maingate.





Nach einem schönen Sonnenuntergang wird der Scheinwerfer angeschaltet und wir machen uns auf die Pirsch.
Gespannt blicken wir uns um, aber heute sehen wir einfach nichts.

Eine weglaufende Genet verständlicherweise ohne Foto

Ein Huhn mit einem Bodennest (Namen habe ich leider vergessen)



Die Sichtung des Abends ist eine Pel`s Fishing Owl , die wohl hier endemisch sein soll



Wir hatten nicht erwartet, dass unser letzter Nightdrive noch zu toppen wäre, aber trotzdem sind wir wenig enttäuscht und kehren mit Rückenschmerzen ins Camp zurück. Ausserdem ist das Display meiner kleinen Ixus gebrochen. Ist wohl bei der Rappeltour irgendwo angeschlagen.
Da die Wege zum größten Teil tatsächlich nicht zu erkennen waren, buchen wir einen weiteren geführten Drive für den nächsten Morgen. Wir können ja sicher sein, dass Fahrzeug für uns alleine zu haben.
Man hat auf unserem Platz schon das Feuer angezündet, so dass wir sofort unsere Steaks grillen können, dazu Gemüsepäckchen mit Zucchini, Tomaten und Schafskäse.
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19.5. Zikomo
Es ist noch stockdunkel, als wir am Camp von einem Angestellten der Lodge abgeholt und zur Lodge begleitet werden. Dort gibt es erst einmal Kaffee und Toast bevor es wieder mit dem Boot zum Fahrzeug geht.



Heute früh sehen wir deutlich mehr Tiere als gestern Abend. Vor allem ist es toll, die vielen Hippos zu beobachten, die allmählich wieder in den Luangwa zurückkehren.











Wir sehen auch Spuren von Löwen und Leoparden, doch die lassen sich nicht blicken. Lediglich eine Hyäne in großer Entfernung können wir ausmachen.



Dafür sehen wir eine Menge Vögel.
Kronenkranich:



Schreiseeadler, der sein Nest auf einem Webernest errichtet hat:



Gaukler:



Das Huhn von letzter Nacht, nun auf dem Nest:



Gabelracke:



Neben den Crawshay-Zebras sehen wir auch ein Cookson Gnu. Beide Arten sind im Luangwatal endemisch.





Pukus:



Und natürlich immer wieder Elefanten:



Kurz bevor wir den Park verlassen gibt es noch eine Straßensperre :)





Leider gibt es in der Dusche kein warmes Wasser. Bis das repariert ist , ist es schon so spät, dass wir auf eine Dusche verzichten. Ist ja auch keiner da, dem es auffallen könnte.
Am Nachmittag starten wir nochmal zu einem Selfdrive in den Park. Wir wollen zu den heißen Quellen.



Das hat sich allerdings als schlechte Entscheidung erwiesen. Entlang der Durchgangspiste ist überall das Gras abgebrannt bzw. brennt noch. Einige Feuer haben sich kräftig ausgebreitet. Wir haben teilweise schon Sorge, ob wir den Weg zurück durch die Flammen noch schaffen werden. Dementsprechend sehen wir fast keine Tiere.
Nur die Impalas kämpfen miteinander.





Dieser Ausflug hat sich nicht gelohnt. Besser wäre es gewesen, nochmal die Pisten am Fluss entlang zu fahren.
Da wir noch ein paar Reste haben, gibt es heute Abend die letzten Stücke Rindfleisch und das restliche Gemüse wandert wieder in Alufolie auf den Grill.



Morgen müssen wir in Chipata dringend einkaufen.
Unser letzter Sonnenuntergang am Luangwa, bevor es nach fast einer Woche wieder zurück geht.

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