THEMA: Mit dem Bayernbus in Botswana-Sambia-Zimbabwe II
06 Jul 2016 14:27 #436795
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20.5. Auf nach Chipata
Am Morgen berichtet man uns, dass in der Nacht drei Löwinnen im Camp waren. Super, das haben wir mal wieder verschlafen. Die Löwen verstecken sich in diesem Urlaub recht erfolgreich vor uns.
Wir checken aus und zahlen unsere Campsite sowie die beiden Gamedrives (55,00 $ / P/ Drive) Die Überraschung ist, dass die beiden Savanna, die es zum Sundowner gab, nochmal 16,00 $ kosten. Auch zu dem fehlenden warmen Wasser gibt es kein Wort der Entschuldigung.
Irgendwie fühlen wir uns in Zikomo etwas abgezockt.
Um 8.00 Uhr sind wir auf der Piste und fahren anfänglich über ganz kleine Pisten und durch einige Dörfer, bis wir wieder auf die Hauptstraße nach Chipata stossen.









Bereits um 11.00 Uhr treffen wir dort ein und tanken und gehen einkaufen.
Wir versuchen es zuerst im Spar, hier ist auf dem Parkplatz bereits ein riesen Gedränge. Viele Verkäufer wollen uns Malawische Kwacha verkaufen, da es an der Grenze keine Wechselstube gibt. Es ist schwierig überhaupt noch einen Parkplatz für den Landcruiser zu bekommen.
Der Spar ist mäßig sortiert, insbesondere Bier und Fleisch gibt es nur in bescheidener Auswahl.
Wir versuchen es danach noch im Shoprite, hier bekommen wir alles, was wir noch brauchen.
Da wir keine Lust haben weiter zu fahren, bleiben wir heute im Mama Rula (90 Kwacha / P) Hier ist es deutlich kühler als im tiefer gelegenen Luangwatal. Den kleinen Pool nutzen wir nicht.







Bis der obligatorische Overlander eintrifft, sind wir allein. Zum Glück haben wir schon geduscht, bis die neuen Gäste die Sanitäranlagen stürmen.
Wir kochen uns am Abend Spaghetti Bolognese mit einem Tomaten-Mais-Salat. Nach ein paar Gläschen Rotwein sind wir die letzten auf dem Platz, die noch am Feuer sitzen. Bei Overlanders ist schon ganz früh Schlafenszeit. Morgen geht es dann die lange Strecke zurück Richtung Karibasee und dann weiter nach Zimbabwe.
Botswana 2016
Sambia 2016
Zimbabwe 2016
KwazuluNatal 2015
KTP-Namibia-Kapstadt 2013
Zimbabwe 2012

Noch keiner hat am Ende gesagt "Ich hätte mehr Zeit im Büro verbringen sollen"
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08 Jul 2016 15:16 #437101
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21.5. Der Weg zurück
Vor 5.00 Uhr ist bei Overlanders schon was los, es wird mit den Töpfen geklappert. Das hat den Vorteil, dass wir bereits um 5.30 Uhr wieder auf der Piste sind.
Heute ist es kalt und windig. Auf der Strecke ist sehr wenig los und wir kommen gut voran.







Leider verdunkelt sich der Himmel und das Wetter wird immer schlechter je weiter wir nach Westen fahren.
Ab und an kreuzen Ziegen oder Kühe die Straße.



Auch die 20 km Umfahrung bei Petauke gehen heute schnell von der Hand. Vermutlich erscheint es uns nicht mehr so lang, da wir ja schon wußten, was uns erwartet.



An der einspurigen Baustelle müssen wir ca. 15 min warten, umringt von vielen Frauen und Kindern, die Obst und Gemüse verkaufen. Da wir nur einen 10 Kwacha Schein haben und die Frauen kein Wechselgeld, bekommen wir eine riesige Menge Bananen. Davon essen wir noch ein paar Tage.





Früh erreichen wir wieder die Luangwabrücke. Hier darf nur ein Fahrzeug zur Zeit auffahren. Wir warten, bis ein LKW die Brücke verlasen hat und fahren los.



Auf der anderen Seite werden wir angehalten und ermahnt, dass wir zu früh gefahren seien. Es stand wohl noch ein Fahrzeug am Kontrollpunkt. Später sehe ich, dass dieses dort auch schon stand, als der LKW noch auf der Brücke war. Deshalb haben wir es auch übersehen.
Die Aktion soll 350 Kwacha Strafe kosten. Ich erkläre zuerst einmal, dass wir natürlich zahlen werden, aber nur auf der nächsten Polizeistation. Keine Ahnung, ob das in Sambia so korrekt ist.
Der Brückenposten läßt sich aber beeindrucken und erkennt uns wieder: wir sind die Bayernfans. Also wird noch ein wenig über Bayern München geplaudert und unsere Woche im South Luangwa. Dann bittet er um eine Flasche Wasser und wir dürfen fahren.
Heute fahren wir am Bridge Market nur durch, noch ein Korb passt sicher nicht mehr ins Gepäck :)



Schon um 12.45 Uhr rollen wir durch das Tor vom Pioneer Camp (100 Kwacha / P). Hier ist es wirklich gut auszuhalten. Es gibt eine nette Bar mit Wlan, wo wir mal wieder ein Lebenszeichen heim senden und einen Pool, den wir nicht benutzen. Es ist ziemlich bewölkt und kalt in Lusaka.





Zum Essen gibt es mal wieder Hühnerbeine und dazu gegrillten Butternut. Morgen ist dann unser letzter Tag in Sambia bevor es über die Grenze nach Kariba geht.
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Letzte Änderung: 08 Jul 2016 15:26 von Montango.
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22.5. Siavonga am Karibasee
Um 7.30 Uhr fahren wir im Pioneer Camp ab und brauchen gerade mal eine halbe Stunde durch Lusaka. Es ist Sonntag und dadurch in der Stadt überhaupt nichts los.





Wir müssen wieder die Strecke Richtung Chirundu runter fahren, doch heute liegen zum Glück keine neuen Wracks auf der Straße. Dafür zieht sich der Himmel bedenklich zu. Hoffentlich gibt es keinen Regen.





Auf der Strecke ist viel weniger los, als bei den beiden letzten Malen. Wir kommen flott voran.



Irgendwann geht es dann rechts weg Richtung Siavonga durch kleine Orte und es gibt die ersten Ausblicke auf den See.







Hier wird auch die Bewölkung wieder lockerer. Insgesamt haben wir aber noch nie im Mai so viele Wolken gehabt und Regen wird es in den nächsten Tagen auch noch geben.
Wir haben uns für die Grenze Siavonga – Kariba entschieden, da es in Chirundu noch schwieriger und langwieriger sein soll.
Wir sind schon um 11.00 Uhr in Siavonga am See. Kurz überlegen wir, ob wir schon heute die Grenze überqueren sollen. Wir haben aber vom Eagles Rest so viel Gutes gelesen, dass wir gerne dort noch einen relaxten Nachmittag verbringen möchten
Im Eagles Rest haben wir freie Auswahl bei den Campsites , nur am Nachmittag kommt noch ein zweiter Landcruiser. Hier ist es trotz Bewölkung auch wieder sehr warm und wir springen in den Pool.
Vom Platz hat man eine tolle Aussicht auf den See und es gibt eine Strandbar und einen richtigen Sandstrand.







Leider kann man nicht im See baden, Hippos und Krokodile haben etwas dagegen.



Es ist Sonntag und viele Einheimische sitzen an der Bar und geniessen den freien Tag.
Am Abend wandern Rindfleisch, Aubergine und Kartoffel in den Potje und werden mit Schafskäse überbacken, die afrikanische Variante von Mousakka. Lecker.
Der Vollmond steht direkt über dem See, was für eine Aussicht.



Wir sind gespannt, was uns morgen an der Grenze erwarten wird. Im Forum habe ich bisher nur gehört, dass an dieser Grenze meistens ein PCC verlangt wird (welches wir nicht haben) und dann gibt es ja auch noch die Sache mit der CVG (welche wir nicht bezahlen wollen).
Wir werden aber vermutlich morgen noch den Tag in Kariba bleiben, zumal wir uns im Forum mit Topobär lose verabredet haben. Es ist ja immer nett, unterwegs Fomis zutreffen und Erfahrungen auszutauschen. So werden wir beim Grenzübertritt nicht unter Zeitdruck stehen.

Weiter geht es nun im Zimbabwe-Teil.

Wen es interessiert:

Teil III Zimbabwe
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Letzte Änderung: 12 Jul 2016 13:45 von Montango.
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12 Jul 2016 13:46 #437458
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Ab nun geht die Reise im Zimbabwe-Forum weiter.

Wer wissen möchte , was wir noch erlebt haben, kann hier weiterlesen:

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