THEMA: Kurzbericht Sambia-Tour 2014
05 Jan 2015 21:36 #368081
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Hallo Forumler,
(jetzt in der richtigen Kategorie)

wir –mein Mann und ich - waren dieses Jahr im August/September in Sambia unterwegs. Da Sambia ein etwas selteneres Ziel ist, will ich kurz darüber berichten.
Wir sind ausnahmsweise nicht alleine gefahren, sondern haben eine Tour von Shamiso-Tours gebucht. War super und preisgünstig.
Wir waren 11 Reisende, 1 Führer und 1 Fahrer. So eine große Gruppe ist aber selten bei Shamiso-Tours. Wir hatten zwei Landcruiser und einen Trailer.
Dies war unsere Route im Überblick:
1. Tag: Ankunft Lusaka – Pioneer Camp
2. Tag: Fahrt Great North Road bis zum Forest Inn vor Mkushi
3. Tag: Fahrt zum Kasanka Nationalpark, Game Drive, Fibwe Hide,
4. Tag: Kasanka Nationalpark, Game Walk
5. Tag: Fahrt über Lake Waka Waka in die Bangweulu Wetlands, Nsobe Camp
6. Tag: Bangweulu Wetlands, Shoebill Walk, Nsobe Camp
7. Tag: Fahrt zur Mutinondo Wilderness
8. Tag: Mutinondo Wilderness, Walk
9. Tag: Fahrt zu Kapisha Hot Springs
10. Tag: Fahrt zum Nord Luangwa Nationalpark, Chikolongo Camp
11. Tag: Nord Luangwa, Fahrt zum Chifunda Bushcamp
12. Tag: Game Walk, Chifunda Bushcamp, Fahrt Richtung Luambe
13. Tag: Fahrt zum Süd Luangwa Nationalpark, Croc Valley Camp
14. Tag: 2 Game Drives im Süd Luangwa, Croc Valley Camp
15. Tag: 2 Game Drives im Süd Luangwa, Croc Valley Camp
16. Tag: Morning Drive, Besichtigung Textilfabrik, Fahrt Ri. Chipata, Mama Rula’s Camp
17. Tag: Fahrt Richtung Lusaka, Nacht im Bridge Camp
18. Tag: Zurück in Lusaka, Pioneer Camp
19. Tag: Rückflug

Ist das interessant für Euch?
LG und einen guten Start in neue Jahr!
krausimausi
Letzte Änderung: 05 Jan 2015 21:49 von krausimausi.
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05 Jan 2015 21:52 #368085
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Also dann mal los:
Informationen zum Flug: wir sind mit der Emirates von München über Dubai nach Lusaka geflogen. Dieser Flug war der günstigste und außerdem benötigt man keine Gelbfieberimpfung (wie z.B. beim Flug über Johannesburg). Von München nach Dubai hatten wir den Airbus A380. Die Flüge waren ok.

Genaue Reisezeit: 27.8. -14.9.2014 (ohne Flug)
Temperaturen: in Lusaka (1.Tag), Kasanka, Bangweulu Wetlands, Mutinondo Wilderness und Kapisha Hot Springs hatten wir kalte Nächte (bis ca. 4°C), was für die Jahreszeit angeblich ungewöhnlich ist.
Im Luangwa-Tal war es nachts sehr warm (ich liebe es so!). Bei der Rückfahrt nach Lusaka war es dann auch außerhalb des Luangwa-Tals wieder wärmer.

1.Tag:
Ankunft in Lusaka. Die Abholung vom Flughafen klappt. Wir tauschen ohne Probleme US$ in Kwacha am Flughafen.
Im Pioneer Camp lernen wir die anderen Mitfahrer kennen und essen im Restaurant zu Abend – lecker, preisgünstig.

Die Zelte sind schon aufgebaut, die gemieteten Schlafsäcke sind vorhanden und die Matrazen sind sehr bequem.
Das Pioneer Camp ist ok für die erste und letzte Nacht, allerdings schon etwa 25 Minuten von Lusaka entfernt.


2.Tag:
Einkaufen in Lusaka, Mittagessen in der Fringilla Lodge (Buffet, lecker), Fahrt auf der Great North Road zum Forest Inn.
Das Forest Inn liegt zwar direkt an der Straße, aber der Lärm ist in der Nacht nicht schlimm.

3. Tag:
Wir erreichen den Kasanka Nationalpark, wo wir das Pontoon Camp 1 erhalten.
Wir klettern auf den Fibwe Hide und beobachten das Bushfeuer, das ganz ganz langsam auf uns zukommt, uns aber die nächsten Tage nicht gefährlich wurde.
Bei einer kurzen Rundfahrt in unserem Landcruiser sind Pukus und Sitatungas die Highlights.

Achtung: Im Kasanka NP gibt es nervige Tse-Tse-Fliegen, vor allem auf den ersten Kilometern vom Gate zur Reception.

4. Tag:
Zwei Game Ranger vom Kasanka NP holen uns zu einem 4-stündigen Game Walk ab. Wir gehen hauptsächlich am Waldrand und am kleinen Fluss entlang.
Zu den Highlights zählen Red Lechwe, Pukus, Sitatungas, riesige Krokodile, ein großer Schwarm Nimmersatte (Yellowbilled Stork), Graufischer (Pied Kingfisher), Gaukler (Bateleur).

Vom Camp aus kann man Pukus und Graufischer (Pied Kingfisher) beobachten.
Am Nachmittag fahren wir wieder in unseren Landcruisern durch den Park. Dabei treffen wir u.a. auf Elefanten und einen Graufischer (Giant Kingfisher).
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06 Jan 2015 14:42 #368153
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Es geht weiter, ich versuche es mal mit Fotos.
5. Tag:
Letzter Morgen im Kasanka NP. Vom Zelt aus sehen wir einen Bushbock und Grüne Meerkatzen.
Noch ein paar Worte zum Camp: Wir hatten Pontoon Camp 1. Es ist größer als das Nachbarcamp, aber als Selbstfahrer würde ich das Nachbarcamp bevorzugen, da es meiner Meinung nach die bessere Toilette und die schönere Aussicht hat.
Bei den Toiletten handelt es sich um Plumpsklos. Die Duschen werden über große Wassereimer betrieben. Die Eimer werden von den Camp-Keepern immer wieder aufgefüllt. Zu bestimmten Zeiten bzw. auf Nachfrage gibt es auch warmes Wasser.

Bilder vom Camp:







Leberwurstbaum:




Nimmersatte


Schreisee-Adler


Wir verlassen also den Park und fahren auf sehr schlechter Piste zum Lake Waka Waka, wo wir nur kurz rasten, da es den meisten zu windig zum Baden ist. Aber wir gehen mit den Füßen ins Wasser – im See findet man schönen warmen Moorboden.
Es geht weiter zum Gate von Bangweulu Wetlands. Dort werden unsere Wasservorräte aus einem Brunnen aufgefüllt. Das Wassser ist trinkbar, wir behandeln es aber vorsichtshalber mit Micropur.
Am Gate gibt es auch eine Toilette, aber die ist nicht zu empfehlen. Wenn man sie doch nutzen muss, sollte man vorher tief einatmen und dann die Luft anhalten.

Auf der ganzen Strecke fährt man immer wieder durch kleine Dörfer, wo man von den Kindern mit "Give me sweets" oder "Give me money" winkend begrüßt wird.

Am Nachmittag erreichen wir Nsobe Camp in den Bangweulu Wetlands. Hier ist aber in der Trockenzeit vom Sumpf nichts zu sehen.
Letzte Änderung: 06 Jan 2015 14:49 von krausimausi. Begründung: Bilder beschriften
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06 Jan 2015 15:31 #368157
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6. Tag
Heute fahren wir zu einem weiteren Gate der Bangweulu Sümpfe, wo wir einen lokalen Guide mitnehmen. Dann geht es mit den Autos weiter durch Gebiete, die in der Regenzeit auf jeden Fall überflutet sind.
Landschaft: Termitenhügel, manchmal hohes Gras.





Irgendwann steigt der Guide aus, verschwindet in der Ferne und taucht etwas später wieder mit zwei weiteren Guides auf. Dies ist die „Shoebill Guard“. Ein Schuhschnabel-Nest wird anscheinend von zwei Männern bewacht.
Wir lassen die Autos stehen und gehen zu Fuß weiter. Zuerst auf trockenem Boden, später auf Pfaden durchs Schilf im sumpfigen Wasser.
Nur einer von uns hat am Ende 3 Blutegel erwischt – ich war es glücklicherweise nicht. Aber zumindest ist die Frage „gibt es hier eigentlich Blutegel“ jetzt beantwortet.
Wir haben Glück, das Küken ist noch im Nest (ein Riesenküken). In weiter Ferne sehen wir auch noch dessen Eltern im Schilf.

Schuhschnabel-Küken:


Schuhschnabel im Flug:


Außer den Schuhschnabel-Störchen haben wir auch noch Black Lechwe (Moorantilopen) gesehen.






Zum Nsobe Camp:
Auch hier gibt es Wasser aus Eimern, die von den sehr fleissigen Camp-Angestellten befüllt werden. Sie bringen auch das Feuerholz. Die Toilette hat sogar eine Wasserspülung.





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06 Jan 2015 20:17 #368191
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Tag 7:
Hier noch ein paar Fotos vom Nsobe Camp, das wir heute verlassen.









Wir fahren wieder über schlechte Pisten durch viele Dörfer und den Lavushi Manda NP (keine Tiere) bis zur Great North Road.
Ein paar Kilometer südlich ist dann der Abzweig zur Mutinondo Wilderness. Diese Piste ist ok.
Von der Bar aus hat man einen tollen Blick über die Gegend. Wir sehen sogar Pferdeantilopen, aber gaaanz weit weg.

Das Mutinondo Camp hat Toilettenhäuschen mit Blick in den Busch - Plumpsklos.
Duschwasser wird mit Holz aufgeheizt.
Letzte Änderung: 06 Jan 2015 20:22 von krausimausi. Begründung: Bilder hochladen
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06 Jan 2015 20:51 #368203
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Tag 8:
Wandertag in Mutinondo. Wir klettern unter anderem auf einen Granitfelsen und geniessen ein Bad im Teich. Geführt werden wir von unserem Tourguide, begleitet von den Hunden der Campbesitzer.

Granitfelsen mit Ausblick:




Natürlicher Pool und die Hunde:




Blumen in Mutinondo:






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