THEMA: Sambia 2014 - Spuren im Sand
16 Nov 2014 15:29 #362559
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  • lionfight am 16 Nov 2014 15:29
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Sehr schönes Bild vom Leoparden.


Gruß!
der Joe
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16 Nov 2014 16:03 #362575
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  • Birgitt am 16 Nov 2014 16:03
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Seven schrieb:
Hallo Birgitt

Ja, das Camp ist durch die Lage am Fluss wirklich gut gelegen.
Auch ich musste mich einmal vorsichtig von meinem Zelt zum Restaurant vorsichtig bewegen, weil Elefanten da waren, ist schon speziell. Die Hippos habe ich nur am anderen Ufer gesehen, dafür waren noch Mangusten, Warzenschweine, Impalas, Paviane und Meerkatzen zugegen. Du hast recht, den Gamedrive könnte man sich sparen... :laugh: . Aber nicht den am Abend, sonst verpasst man die Leoparden. ;)

Gruss
Sven

Wir haben natürlich auch einen Night drive gemacht. Aber nicht mit dieser Ausbeute. Einen Leoparden hatten wir leider nicht gesehen.
Bei uns waren auch recht viele Fahrzeuge unterwegs. Das wilde Herumleuchten mit den starken Scheinwerfern ging mir schon auf den Geist, weshalb ich mich fragte, wie es da wohl erst den Tieren ergehen mag.

Tolle Leobilder hast du aber allemal gemacht, da kommt schon Neid auf..... :blush: :blush:

Lieben Gruß
Birgitt
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18 Nov 2014 09:45 #362837
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  • Seven am 18 Nov 2014 09:45
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06.07.: Transfer South Luangwa - Kafue

Der Aufenthalt im South Luangwa ist beendet. Ich verabschiede mich vom Camp-Team. Anschliessend fährt uns James nach Mfuwe zum Flughafen. Heute ist Sonntag, viele Menschen in Sonntagstracht sind auf dem Weg in die Kirche. Am Flughafen verabschieden wir uns dann von James. Der Flug zurück mit Proflight nach Lusaka verläuft ruhig.



In Lusaka am Flughafen werden wir von Phil erwartet. Er ist der Manager und Mitinhaber vom Musekese Camp im Kafue. Die Autofahrt führt uns vorbei am sonntäglichen Verkehr von Lusaka. Während der ereignislosen Fahrt erfahren wir ein wenig mehr über Phil: zusammen mit Tyrone hat er das Unternehmen Geoffrey + Mc Keith’s Safaris gegründet. Das Musekese Camp ist ein neueres Projekt von ihnen, es wird während der Trockezeit am Rand des Kafue-Flusses geführt und in der Regenzeit abgebaut.
Kurz nach dem Gate im Kafue Park biegen wir in eine unscheinbare Piste ein und verlassen die asphaltierte Strasse. Die Strasse, auf der wir jetzt fahren, wurde extra als Zugang zum Camp angelegt und ist typisch afrikanisch holprig, die Landschaft geprägt von dichtem Wald, mit wenig offenen Savannenflächen. Mehr und mehr begleiten uns Tsetse-Fliegen, einige finden sogar trotz geschlossenen Fensters den Weg ins Wageninnere. Es ist das erste Mal, dass ich diese Biester in Afrika erlebe. Viel habe ich schon von ihnen gehört und gelesen; und tatsächlich: über diese Sauviecher kann man ja in einem ganzen Buch fluchen. Lästige und robuste Flieger, kaum zu töten.
Nach ca. 45 Minuten Pistenfahrt hält Phil an und steigt aus. Im ersten Moment sehe ich den Grund nicht, dann bemerke ich eine Fotofalle, welche an einem Baum befestigt ist. Er kontrolliert den Speicher und wir finden tatsächlich eine Löwin drauf. Leider haben die Tsetse’s die Chance genutzt und sind uns ins Wageninnere gefolgt. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt, nur Phil scheint ausgelassen ruhig zu sein.
Nach weiteren 15 Minuten ist dann auch für die überlebenden Viecher fertig lustig. Phil sprayt den Wagen voll und wie von Zauberhand sind bald alle weg. Kurz darauf erreichen wir den Kafue-Fluss und steuern das Camp an. Dieses liegt gelegen am Flusshang. Wir werden von Tyrone, dem 2. Mitinhaber begrüsst. Da die Zeit schon weit fortgeschritten ist, reicht die Zeit nicht mehr für eine Pirschfahrt, daher begeben wir uns nach dem Zeltbezug gleich zum Lagerfeuer für den Sundowner.
Nach dem feinen Nachtessen sitzen wir bei einem Schlummerbecher nochmals am Lagerfeuer und lauschen der Natur.
Hier noch ein paar Bilder des Camps.


Zeltunterkunft


Im Zelt drinnen, schön gemütlich


Dusche, wird auf Wunsch warmes Wasser eingefüllt


Toilette und Lavabo, wie die Dusche im halboffenen Bereich


"Hauptgebäude", als Aufenthaltsraum und Essbereich (Abendessen + Lunch)


Morgenessen unter freiem Himmel, nahe dem Lagerfeuer (links ausserhalbes des Bildes)
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20 Nov 2014 08:28 #363194
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Sorry für die langen Unterbrüche. Jetzt geht's weiter...

07.07.: Kafue

Das Morgenessen nehmen wir beim Lagerfeuer ein. Im Camp haben Phil und Taylor weitere Fotofallen installiert. Der Löwe, den wir in der Morgendämmerung in unmittelbarer Nähe hören, ist leider nicht drauf zu finden. Die letzte Nacht zeigt keine weiteren Ergebnisse. Die Nacht zuvor jedoch lief ein Leopard durch’s Camp.
Heute Morgen ist eine Wanderung vorgesehen. Phil wird uns begleiten. Mit Michael und mir kommen noch zwei weitere Gäste mit. Das Boot fährt uns ein Stück flussaufwärts und wir legen auf der anderen Seite des Kafues an. Der Morgen ist frisch, die Sonne hat es knapp über den Horizont geschafft, ideal für den Start eines Bushwalks. Ein Geier zeigt sich kurz darauf auf dem Baum, hoffentlich kein schlechtes Zeichen.
In unmittelbarer Nähe hören wir Elefanten. Ein ziemlicher frischer und feuchter Elefantendung beweist, dass die Rüssler von noch nicht allzu langer Zeit hier waren, sehen sie aber wegen des dichten Busch- und Baumwerkes nicht. Ruhig und ohne Hektik laufen wir immer in der Nähe des Flusses entlang.
Dafür finden wir in einer Lagune Pukus und Impalas, die aber nach unserem Erscheinen schnell davonrennen. Auch zwei Kuduweibchen laufen mit der Antilopenherde davon.
Unter einem Baum machen wir Kaffeepause. Auf dem Baum klettern Meerkatzen herum. Mein Gebäck halte ich diesmal fest, soll nicht noch einmal vorkommen, dass diese Affen mein Essen stibitzen. Aber diese hier sind ziemlich scheu und den Menschen nicht so sehr gewöhnt wie in einer Unterkunft.
So langsam suchen wir den Weg zum Fluss, wo das Boot uns abholt. Auf einer offenen, mit hohen Gräsern bewachsenen Ebene läuft Phil oftmals alleine voraus um zu schauen, ob die Luft rein ist. Sie ist es. Wir erschrecken trotzdem einmal, als wir warten. Ein kleines Kaninchen huscht plötzlich an uns vorbei und flüchtet.

Nach dem Lunch fahren wir mit dem Boot zu einem Versteck, welches Phil und Taylor aufgebaut haben. Eine kleine Schilfbox, in der wir Tiere in einer halb ausgetrockneten Lagune beobachten können. Die Szene ist ruhig; einige Pukus und Impalas grasen, ein Eisvogel und weitere Vögel (Reiher, Störche) sind auf Futtersuche.





Nach gut 2 Stunden wird es Zeit für den Aufbruch. Wir witzeln noch, dass jetzt gleich ein Leopard auftaucht und die Szene aufmischt, aber Phil lässt sich nicht überzeugen und so fahren wir wieder zurück ins Camp. Die Küchencrew hat wieder gezaubert und zum Nachmittagskaffee einen Kuchen gebacken.

Nach der Stärkung fahren wir mit dem Boot auf dem Kafue flussaufwärts.



Die ersten Tiere lassen nicht lange auf sich warten. Ein Waran schleicht am Ufer entlang. Über ihn versucht ein Elefant, einen kleinen Baum auszureissen. Beidseitig des Ufers treffen wir vereinzelt Tiere an. Pukus, Impalas und Krokodile. Im Wasser tummeln sich Hippos, auf den Bäumen lauern Fischadler auf Beute.







Bei einer Insel halten wir für den Sundowner. Die Sandbänke werden von African Skimmer als Brutgebiet genutzt, daher bleiben wir im Boot. Die Skimmer fliegen immer wieder an uns vorbei. Mit der untergehenden Sonne ergibt sich eine schöne Stimmung.







Die Rückfahrt geht wesentlich schneller und die Luft ist schon ziemlich abgekühlt. Bei der Ankunft am Ufer werden wir von Camp-Mitarbeiter und einem bewaffneten Ranger erwartet. Der kurze Furschmarsch zu unseren Unterkünften im Dunkeln müssen wir vorsichtig angehen; ein Elefant hält sich in unmittelbarer Nähe auf. Wahrscheinlich der gleiche, den wir vorher bei der Bootsfahrt am Ufer angetroffen haben. Wir erreichen unsere Unterkunft wohlbehalten. Das Nachtessen ist wiederum eine Wucht.
Am Lagerfeuer werden wir durch die Rufe von Pukus und einem Leopard aufmerksam gemacht. Phil schnappt sich die Taschenlampe und wir laufen Richtung Fluss, finden aber leider keine der Protagonisten.
Letzte Änderung: 20 Nov 2014 08:29 von Seven.
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20 Nov 2014 11:44 #363241
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  • lionfight am 16 Nov 2014 15:29
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Das ist ja ein romantisch schönes Camp!

Prima Aufnahmen von der Bootssafari.


Gruß!
der Joe
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21 Nov 2014 09:38 #363422
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  • Seven am 18 Nov 2014 09:45
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lionfight schrieb:
Das ist ja ein romantisch schönes Camp!

Prima Aufnahmen von der Bootssafari.


Gruß!
der Joe

Hi Joe

Danke für's Lob der Aufnahmen :) . Freut mich, wenn die Fotos beim Leser ankommen.

Ja, das Camp ist wirklich toll. Hat mir von allen Unterkünften am besten gefallen. Aber mehr dazu dann am Schluss im Fazit.

Gruss
Sven
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