THEMA: Beyond the Zambezi - Reisebericht Zam/Zim/Bots
17 Sep 2014 23:05 #354258
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  • marc21 am 17 Sep 2014 23:05
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Hoi Mari

Danke für die schönen Fotos. Toll hat Dir ZAM auch so gut gefallen. Wenn man Tiere sichten will ist South Luangwa Top, auch Ihr habt ja wunderbare Erlebnisse mitnehmen können. Deine Erfahrungen decken sich mit den unsrigen: gute Guides und Tiere mit wenig Angst, offenbar ist im South Luangwa poaching (noch?) wenig verbreitet.

Bin gespannt auf alles Weitere.

Nochmals Danke
Marc
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17 Sep 2014 23:31 #354263
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marc21 schrieb:
Hoi Mari

Danke für die schönen Fotos. Toll hat Dir ZAM auch so gut gefallen. Wenn man Tiere sichten will ist South Luangwa Top, auch Ihr habt ja wunderbare Erlebnisse mitnehmen können. Deine Erfahrungen decken sich mit den unsrigen: gute Guides und Tiere mit wenig Angst, offenbar ist im South Luangwa poaching (noch?) wenig verbreitet.

Bin gespannt auf alles Weitere.

Nochmals Danke
Marc

Hallo Marc,
danke danke.
Ja South Luangwa wollen wir wiedereinmal besuchen :)
Nächstes Jahr geht es erst mal auf Cheetah Suche.
Grüessli, M.
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2023: Panamericana
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18 Sep 2014 21:42 #354370
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05.08 Auf dem Weg ins Island Camp

Endlich ausschlafen – welch Wohltat!

Gegen 9am wurde erst mal gemütlich gefrühstückt, dann packten wir eine Tasche, um die nächsten 2 Tage im Island Camp zu überleben Unsere Koffer liessen wir in der Kafunta River Lodge zurück. Auf dem Parkplatz wartete Abel mit einem Ranger (James mit Flinte) auf uns – die Reise in den südlichen Teil des South Luangwa konnte nun beginnen.


James Gewehr hat 5 Schüsse – Natürlich haben wir in ausgefragt, wieviele Male er diese schon aktiviert hat. Anfänglich gab er nicht so gerne Auskunft. Nach ein paar Lays und Cashew Nuts, die wir mit ihm brüderlich teilten, wurde er dann gesprächiger. „ Ein paar Mal musste ich schiessen, nicht auf die Tiere, aber in die Luft – besonders wenn Elefanten zu nahe kamen und aggressiv reagierten.“

So hörten wir uns gespannt all seine gefährlichen (Räuber-) Geschichten an und freuten uns natürlich riesig auf die morgige Walking-Safari
Die Fahrt zum Island Camp dauerte ca. 4h. Unterwegs kam keine Langeweile auf.











Die Strecke von der Kafunta River Lodge zum Island Camp ist keine typische Safari- Strecke. Manchmal durchquert man Wohnsiedlungen, jedoch leben nicht wirklich viele Leute in diesem Teil des Nationalparkgebiets.



Um 15.30h erreichten wir dann den Abzweiger zur Island Lodge...


..und kurz danach wurden wir von Klaus (dem Camp-Manager) willkommen geheissen. Nach einem kalten Getränk wurde uns unsere Unterkunft für die nächsten 2 Nächte gezeigt:






Der Gedanke unter dem Mückennetz (maximal eine Gardine) – in freier Natur – zu schlafen, war anfänglich ein wenig gewöhnungsbedürftig. Jedoch dachte ich mir, dass andere vor uns scheinbar auch überlebt haben und wieder zurückgekehrt sind .
Nachträglich muss ich zugestehen, dass ich noch selten so gut geschlafen habe.

Den restlichen Abend verbrachten wir am Lagerfeuer am South Luangwa (in tiefgründigen Gesprächen über soziokulturelle Disparitäten in Manchester :P ).

Den Sonnenuntergang am Fluss zeige ich Euch natürlich gerne:




Gruss M.
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Letzte Änderung: 18 Sep 2014 21:45 von marimari.
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21 Sep 2014 15:15 #354693
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06.08 Walking Safari – Island Camp

Die Nacht im Island Camp war eine spezielle Erfahrung. Wir hörten Hippos grunzen und grasen und bekamen Besuch einiger Elefanten, die sich am Marula-Baum nebenan bedienten. Die Nacht in der freien Natur war einfach nur himmlisch :laugh: .

Am nächsten Morgen wurden wir um 5.30h geweckt – nach einer kurzen Katzenwäsche im Dunkeln –ging’s zum Frühstück am Fluss, wo wir einen spektakulären Sonnenaufgang erleben durften:





Nach dem Frühstück erklärte uns James – der Ranger- unsere Walking –Safari Route. Der Plan war 4 Stunden am Morgen zu laufen, dann zum Brunch ins Island Camp zurückzukehren – Ausruhen und am späten Nachmittag erneut zu einem Walk aufzubrechen. Tönt gut!

Lage Island Camp:


Wir wurden mit dem Jeep zum Start unserer Route gebracht. Die Wanderung ging dann entlang des Luangwa Flusses zurück zum Camp. Unterwegs erzählte uns unser Guide u. der Ranger viel über die Natur, Tierspuren und wir lernten, wo die verschiedenen Tiere (Hyänen etc.) ihre Nachtlager aufbauten. Alles war sehr informativ und zeigte uns eine andere Perspektive des South Luangwa Gebietes.

Unterwegs sahen wir natürlich auch Tiere – wir waren jedoch erstaunt, wie scheu sie generell reagierten, als sie uns erst mal gewittert haben:






Ein wenig später: Adrenalin pur - ein paar Elefanten kreuzten unseren Weg – natürlich haben sie uns sofort bemerkt und reagierten dementsprechend aggressiv. Wir blieben still stehen und James war bereit einen Warnschuss abzufeuern. Ein Elefant kam immer näher (es war ein junger Bulle), drehte dann glücklicherweise (gefühlte :P 5m vor uns) doch irgendwann ab, als er bemerkte, dass wir nicht sonderlich von seinem Gehabe beeindruckt waren. Mhh, in solchen Momenten kommen mulmige Gefühle auf. Man weiss ja nie wie so was ausgeht. Sich zu beherrschen und nicht in Panik zu geraten war (für mich) eine echte Herausforderung:



Nach diesem Erlebnis ging’s weiter am Luangwa entlang- da gefiel mir dieser Elefant (in weiter Entfernung) um einiges besser:


Im Camp angekommen, wartete ein leckerer Brunch auf uns:


Wir verbrachten die Mittagspause in Liegestühlen am Luangwa Fluss mit Nichtstun (was soviel heisst, wie mit dem Feldstecher die Gegend abchecken und Lesen).

Aussicht Liegestuhl:


Um ca. 15.30h ging’s dann nochmals auf einen Walk. Am Nachmittag sahen wir vorallem Hippos, die ihr Bad genossen:







Hier hatte ein paar Stunden früher ein Festmahl stattgefunden:


Der Lauf war wesentlich entspannter, wie derjenige am Morgen. Klar, sahen wir noch einige Elefanten, jedoch kam uns keiner mehr so nah wie ein paar Stunden zuvor.

Wir genossen die Landschaft und all ihre Artgenossen:






Rechtzeitig zum Sonnenuntergang wurde ein Sundowner am Luangwa Fluss offeriert:


Fazit Walking-Safari: Für uns war es eine gelungene Abwechslung vom Safari-Alltag (Game-Drives). Die Tiere sind sehr scheu – kommt ein Mensch daher marschiert, laufen sogar die grössten Giraffen sofort davon. Speziell wird’s wenn man einer Herde Elefanten über den Weg läuft. Das mögen sie ganz und gar nicht.

Löwen und Leoparden haben wir keine gesehen. Der Lauf am Morgen war ca. 10km lang, derjenige am Nachmittag ca. 6km. Die Walking Safari war ein gemütlicher Spaziergang.

Gruss M.
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Letzte Änderung: 21 Sep 2014 15:44 von marimari.
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21 Sep 2014 17:24 #354704
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marimari schrieb:

Fazit Walking-Safari: Für uns war es eine gelungene Abwechslung vom Safari-Alltag (Game-Drives). Die Tiere sind sehr scheu – kommt ein Mensch daher marschiert, laufen sogar die grössten Giraffen sofort davon. Speziell wird’s wenn man einer Herde Elefanten über den Weg läuft. Das mögen sie ganz und gar nicht.

Löwen und Leoparden haben wir keine gesehen. Der Lauf am Morgen war ca. 10km lang, derjenige am Nachmittag ca. 6km. Die Walking Safari war ein gemütlicher Spaziergang.

Liebe Mari

Das sieht so toll aus, ich lese gerne mit und wäre gerne wieder in Zambia. Dass die Tiere scheu sind wenn wir nicht mit dem Auto kommen hat mich so beeindruckt, auch wenn sie weiter weg waren als bei einem Drive ist es für mich dennoch urtümlicher zu Fuss. Ich bin froh, ist auch Dir der Walk als Spaziergang in Erinnerung geblieben. Es ist wirklich weniger anstrengend als man denkt.

LG
Marc
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21 Sep 2014 17:35 #354707
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  • Champagner am 21 Sep 2014 17:35
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Hallo Marimari,

ich lese schon die ganze Zeit heimlich mit - und jetzt bin ich erfreut erstaunt darüber von der Kafunta River Lodge und dem Island Camp so ausführlich zu lesen. Letzes Jahr hatte ich mich mal eingehend damit beschäftigt im Zusammenhang mit einem eventuellen Besuch einer Freundin dort. Das hat sich dann zerschlagen - aber ich glaube, wenn ich deine Fotos so sehe: ich muss das doch irgendwann mal angehen. Vorallem das Island Camp reizt mich, aber wenn ich mich richtig erinnere, kann man es nicht ohne die River Lodge buchen?? Hab jetzt allerdings nicht nachgeschaut und kann sein, dass ich was durcheinander werfe!

Bin gespannt, was du noch alles berichtest!

Gruß Bele
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