THEMA: Sambiareise Oktober 13
10 Nov 2013 21:05 #312240
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  • Sanne am 10 Nov 2013 21:05
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Hallo Marc,

bin schon so gespannt, wie Euch Kaingu gefallen hat - wir fanden es ja wunderbar ;-)

Danke auch für den interessanten Einblick in den Reifenwechsel... wir hatten letztes Jahr einen im Hwange (Simbabwe), zwei wechselten den Reifen und ich hatte die wichtige Aufgabe, im Nationalpark nicht nur nach Tieren Ausschau zu halten, sondern das Ereignis auch fototechnisch zu dokumentieren :-)

Viele Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
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10 Nov 2013 21:06 #312241
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  • marc21 am 10 Nov 2013 21:06
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Hallo Leona
La Leona schrieb:
Ich hoffe nur das Impala war dann auch tot, nicht nur schwer verletzt, denn du schreibst von einem gebrochenen Bein und dem Todesblick...

Die Schlafkrankheit hat sich bei dem besagten Mann in Mumbwa so gezeigt: fast alle Gesichtsmuskeln waren gelähmt, die Augenlider waren halb geschlossen und er sprach extrem langsam, jedoch total koherent.

Wir haben es zm Glück nicht angefahren, es hat sich im betonharten Boden selber verletzt. Ich habe es dann nicht getötet, frage mich noch heut ob es nicht besser gewesen wäre, das Toedurteil stand fest. Es ist immer die Frage wie weit man eingreifen soll /darf.

"Unser" junge Mann hatte defintiv keine Schlafkrankeit, war drogenkrank

Habe Deinen Bericht gelesen, deckt sich in Vielem mit dem was wir erlebt haben. Vielen Dank!

Buona notte
Marc
Letzte Änderung: 10 Nov 2013 21:09 von marc21.
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10 Nov 2013 21:11 #312244
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Schliesslich kommen wir zu einem Wegweiser und nehmen die New Road. Wie wohl die alte gewesen wäre? Auf der neuen schaffen wir ein Tempo von 10kmh. Wenigstens hat es keinen Gegenverkehr, oder ist es eine Einbahnstrasse ☺? Ueberholt werden wir auch nie. Den Spuren nach zu schliessen wird die Strecke definitiv selten befahren, sicherlich nicht jede Woche. Zu fahren ist es toll, Tiere sehen wir aber fast keine. Einige Impalas und Pukus, einmal warthogs, einmal im Unterholz einen waterbuck und einmal einen Duiker. Dafür gibt es wunderbare Bäume.











Anhang:
Letzte Änderung: 10 Nov 2013 21:14 von marc21.
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10 Nov 2013 21:18 #312247
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Nach vier Stunden haben wir die Strecke geschafft und sind am Eingang zur Kaingu Lodge und Campsite. Dort soll man das Fahrzeug mit Insektenspray gegen TseTses behandeln. Den Sinn dahinter sehe ich nicht ganz, ausser das ganze Camp würde regelmässig mit Insektenvertilger besprüht. Egal wir tun es. Wir haben übrigens das Brevet „TseTse Vertreiben“ mit Erfolg bestanden und schaffen es innert zehn Minuten fünf TseTses aus dem Auto zu bugsieren, ohne dass sich wieder die gleiche Anzahl nach drinnen bewegt.



Wir kommen in Kaingu an, wo uns Julia und Gill, die Manager, SEHR herzlich begrüssen. Sie zeigen uns die Campsite, schön im Schatten von Bäumen gelegen. Unter uns der Kafue, den wir aber wegen der vielen Bäume kaum sehen. Die Waschanlage ist wie in Mayukuyuku sehr professionell, aber für mich beinahe etwas luxuriös. Wir stellen die Zelte auf und spazieren dann Richtung Rapids, wo man zwischen den Flussstufen geschützt von Crocs baden könne. Der Kafue mäandriert hier zwischen Felsen und Inseln. Landschaftlich ist dies ein echtes Highlight, das einen Umweg lohnt!

Unsere Brote sind übrigens mittlerweile alle schimmlig, na ja toasten könnte man sie noch, dann riecht man es nicht so penetrant. Julia bietet uns aber an, frisch gebackenes Brot zur Verfügung zu stellen. Wer könnte da nein sagen! Die Herren gehen zur Lodge, trinken ein Mosi und holen das Brot beim Eindunkeln.











Portraits der Reisenden, konform mit den neuen Datenschutzrichtlinien der EU (und selbstständig entschieden auch der Schweiz)



Das Nachtessen besteht aus Spags und als Sugo die (am Vorabend) lange gekochten Tomaten aus Mumbwe. Eines unser besten Essen in Zambia!!!
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10 Nov 2013 21:23 #312249
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  • marc21 am 10 Nov 2013 21:06
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Hallo Sanne

Dokumentation ist wichtiger als alles andere :)

Wie wüsste man sonst wer als Erstes auf dem Mt. Everest war? Es ist manchmal so schade, dass man bei wichtigen Momenten nicht knipst.

LG
Marc
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11 Nov 2013 22:35 #312426
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  • marc21 am 10 Nov 2013 21:06
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17. Oktober

Ganz richtig dies ist ein Geburtstagskuchen, eine torta da nusch. Man kann sie gut transportieren und sie schmeckt auch in Afrika wunderbar. Das Frühstück mit Kuchen, Früchten, frischem Brot, Confitüre, weetabix ... ist ein Genuss. Bald brechen wir aber auf.



Der Geburstagsmorgen bringt eine Bootsfahrt auf dem Kafue. Gil führt uns durch die Inselwelt des Kafue, umrundet Felsen und Hippos – eine Zauberwelt zwischen Wasser und Fels, mittendrin liegt die Kaingu Lodge. Wir hatten uns auch für einen Gamedrive im NP interessiert, auf der andern Seite des Flusses. Dieser wäre aber ganztags gewesen, wir hingegen wollten nochmals einen halben Faultag einlegen bevor wir nach Lusaka zurück fahren. Nun bewegen wir uns mit dem Boot im Kafue und geniessen die Ausblicke auf Felsen, Vögel und Bäume. Trotz eifrigem Beobachten sehen wir ausser Pukus und Buschböcken keine Säugetiere die an Land leben.

Wir landen auf einer Insel mit Gras so grün und kurz wie englischer Rasen. Ob Julia und Gil die Hippos so abgerichtet haben? Es wäre sehr schön sich hier einen Sundowner zu genehmigen.














Anhang:
Letzte Änderung: 11 Nov 2013 23:18 von marc21.
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