THEMA: 2. Winter-Potjie im Berner Oberland
11 Feb 2008 17:35 #60401
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  • Volker am 11 Feb 2008 17:35
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sammy schrieb:
Auch die 5 Sterne Übernachtung war wirklich klasse, vielleicht etwas laut ;) aber was solls.

dabei hatte ich doch den Schlafsaal geräumt ;-)
Bye bye Forum
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11 Feb 2008 21:56 #60436
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  • flashlens am 11 Feb 2008 21:56
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Hallo, Freunde des 2. Winter-Potjies in Faulensee!

Den vielen bereits geäußerten Danksagungen über das Essen, die Organisation und, und, und...schließen wir uns gerne und in vollem Umfang an!!

Ich glaube, dass nicht nur wir ein paar weitere nette \"Forums-Bekanntschaften\" gemacht haben, sondern es auch vielen anderen so ergangen ist. Egal, ob als \"alte\" oder \"junge\" Hasen. Die Athmosphäre war während des gesamten Treffens danach.

Es hat uns auch sehr viel Spaß gemacht, Euch unseren Reisebericht von \"Mr. Okavango\" zu zeigen und bedanken uns hiermit ganz herzlich für Eure wohlwollende Kritik!! :woohoo:

Die Bilder, die ich während der fast 4 Tage gemacht habe an denen wir da waren, werde ich schnellstmöglich hochladen. Das kann aber ein paar Tägelchen dauern!:blush:
(Was den/die eine freuen wird (z.B. Lisolu ;) ) den/die andere weniger (nur Geduld, Judith :(

Ein erstes aber schon mal vorab!

@Chrigu : Klappt das, ein WP-Album zu kreieren?? Klaaar, Du schaffst das!! :laugh:

WIR KOMMEN WIEDER, KEINE FRAGE!!

Jürgen und Petra (-> flashlens und rebecca)
Anhang:
Jürgen / flashlens
Unseren Reisebericht "Mr. Okavango wartet... " gibt\'s hier :
www.flashlens.de

Der wahre Reisende will niemals ankommen.
Letzte Änderung: 12 Feb 2008 20:33 von flashlens.
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11 Feb 2008 23:18 #60440
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  • Inge am 11 Feb 2008 23:18
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Halloooo,
auch ich möchte mich für das SUPER, TOLLE Wochenende bedanken.
Ganz besonders den tapferen Männern, die uns nachts vor den wilden Schweizer Tieren beschützt haben.;)
Einer hat sich sogar freiwillig geopfert das Haupthaus zu bewachen (gell Volker:lol: ).

Liebe Grüße
Inge
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12 Feb 2008 14:51 #60463
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  • Riedfrosch am 12 Feb 2008 14:51
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Anthropologische Betrachtungen eines Schweizer Bergvolkes und seiner Besucher

Umgebung
Das Schweizer Bergvölkchen (oder eine nicht repräsentative Auswahl daraus) lebt in einem Holzhaus in den Berner Hügeln, etwas oberhalb des Thuner Sees.
Die Gegend ist von hohen schneebedeckten Bergen geprägt. Im Berner Land scheint immer die Sonne (Untersuchungszeitraum!). Nachts ist es sehr kalt und sehr dunkel.

Lebensweise
Das traditionelle Haus, in dem die Schweizer Bergbevölkerung lebt, ist in mehrere Räume aufgeteilt, jeder wird mittels eines Holzhofens beheizt. Ansätze einer neuzeitlichen Stromversorgung sind jedoch erkennbar. Überwiegend werden Naturmaterialien wie Holz, Kohle oder Gas als Beitrag zur Klimaerwärmung genutzt. Die traditionellen Möbel sind überwiegend orange Plastikstühle und Biertischgarnituren.
Die Möblierung fällt besonders in der Küche auf. Hier sind prämoderne Maschinen wie Kühlschränke und Herdplatten zu finden. Besonders große Küchenutensilien (kein Topf hat ein geringeres Fassungsvermögen als 15 l) legen eine soziale Lebensweise nahe.
Diese zeigt sich auch in den angegliederten Schlafzimmern. Dort finden sich in erster Linie sog. Langbetten. Diese sind als Schlafmöglichkeiten für viele Menschen traditionell tief verankert, nach eingehender Sichtung empirischer Berichte, führen sie zu einer Erhöhung der Geburtenrate.
Im vorliegenden Fall wurden jedoch die Temperaturen des Raumes gesenkt um mögliche Vermehrungsraten, vor allem bei denen der ausländischen Besucher, zu unterbinden!

Die Menschen
Die Schweizer haben gerne große Mengen Besuch, es konnte ein Besucheransturm von ca. 60 Personen verzeichnet werden, der zu Spitzenzeiten bei den Bernern einkehren durfte.
Noch in der fleischhaltigen Phase fixiert, beschäftigt sich das Schweizer Urvolk ausgiebig mit der Zubereitung von Fleischgerichten. Dafür sind in erster Linie die Männer zuständig, die Frauen der Berner sind für die zuführenden Arbeiten verantwortlich und für den Abwasch. Für die Essenszubereitung wird viel Zeit aufgewendet. Zunächst wird ein großes Feuer entfacht, dann ein großer Steingusseimer mit Standfüßen darüber gestellt. Hier brodelt nach traditioneller Art ein einheimisches Eintopfgericht, das gerne in Großgruppen eingenommen wird.
Die Berner verfallen bei Kontakt mit anderen Schweizern in eine eigene Sprache, die den Gutturallauten der anderen Hominidae nicht unähnlich ist. Sie sind jedoch in der Lage sprachlich adäquat zu adaptieren. Hier zeigt sich besonders eine höhere Entwicklungsstufe.

Besonders auffällig ist auch die Xenophilie mit Teutonen. Mit den Angehörigen dieses germanischen Stammes ist das Schweizer Bergvölkchen wohl symbiontisch verbunden. Die Begegnung der beiden Populationen zeugt von großer gegenseitiger Erheiterung. Hilfreich bei der Erkennung untereinander sind vor allem akustische Reize wie die Schlüsselwortfragmente Namm, Bott oder runter förderlich. Gesprächen zufolge sollten wohl auch optische Reize in Form von eingeritzten Buchstaben an einem besonderen Versammlungsort diese außergewöhnliche Beziehung prägen. Die dargestellten Freundschaftsbande sind aber noch vertieft zu untersuchen.
Als Zahlungsmittel werden im Berner Land wohl bunte Bilder genutzt. Diese werden getauscht und betrachtet und abschätzend gehandelt. Sollte der Leser sich in diese Gegend begeben, so ist ein Vorrat an Bildern ratsam.

Summary:
Der Schweizer in Bern ist ein sozialer, großgruppentauglicher Fleischesser mit variablem Sprechapparat. Die Neigung zu Massenbesuchen und Großküche mag für manche Serverunterbrüche verantwortlich sein.
Der deutsche Besucher mit Schlüsselwortkenntnis würdigt solche Schweizer besonders.


We Chrigu & Mirella!
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12 Feb 2008 17:23 #60477
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  • lisolu am 12 Feb 2008 17:23
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Liebe Parnassia,

verneige mich in Ehrfurcht vor Deiner, it viel Wortwitz, geschriebenen Betrachtung.

Jedoch wird mir nun auch einiges klar. Deine fundierten Kenntnisse über Langbetten, deren Benutzung und etwaige Folgen haben Dich dazu getrieben, mit deinem Dir Angetrauten einen beschwerlichen Fussmarsch durch die dunkle, schweizerische Bergwelt in Kauf zu nehmen. In einem weichen Bettchen zu schlafen, unter einer heißen Dusche wach zu werden, ein gewärmtes WC zu benutzen. Im Gegensatz zu mir, die sich nach ihrer ersten Langbetten-Erfahrung ein wenig wie die \"Prinzessin auf der Erbse\" fühlte.

Aber nun frage ich Dich, welche Version lässt eher die Vermehrungsrate ansteigen ?

See you in nine months.

Mit herzlichen Grüßen
lisolu
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12 Feb 2008 19:34 #60487
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  • Riedfrosch am 12 Feb 2008 14:51
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Liebe Lisolu!

Also ich weiß nicht, wie hoch die Vermehrungsrate nach Langbettengenuss gewesen wäre (ideale Betriebstemperatur vorausgesetzt).
Ich kann aber mit Sicherheit sagen, dass die Vermehrungsrate in Ferienwohnungen an diesem Wochenende bei 0 liegt! (Ich hoffe, der Ulli macht mir jetzt keinen Strich durch die Rechnung.)

Grüzzi
Cora
mögliche Expertin für Langbettenforschung
Letzte Änderung: 12 Feb 2008 19:34 von Riedfrosch.
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