THEMA: Lustige Anekdoten in Afrika
01 Mai 2022 15:10 #642801
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  • Markandi am 01 Mai 2022 15:10
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Hier ein kleiner Beitrag zum Thema „NWR – Ein steter Quell der Freude“ ;)

Es begab sich zu der Zeit, als das Fort Namutoni ein ansprechend gestaltetes Restaurant beheimatete. Trotz aller Skepsis gegenüber der NWR Qualität, freuten wir uns auf das Essen im schönen Ambiente des Innenhofs. Während wir auf unsere Bestellungen warteten, säbelte am Nachbartisch ein etwas älteres Ehepaar verzweifelt an einem Stück Fleisch. Der Tisch wackelte heftig; das Fleisch blieb unzerteilt. Schließlich ließen sie den Kellner kommen und teilten ihm mit, dass das Springbocksteak nicht schneidbar und schon gar nicht essbar sei. Der Kellner verschwand daraufhin mit einem der Teller in der Küche und kam nach kurzer Zeit zurück, um den Gästen mit großer Ernsthaftigkeit mitzuteilen: “The Chef said, maybe the Springbock was old!“ :lol: :lol: :lol: Eine Aussage, die für uns zu einem geflügelten Wort geworden ist, da sie in ihrer Schlichtheit in geradezu genialer Weise für die NWR Servicequalität steht :ohmy:
Als Volunteer in Uganda – Eine neue Erfahrung für eine „alte“ Afrikasüchtige www.birungi.org/2018...lte-afrikasuechtige/
Namibia 2020 - Nach Hause Dank Rückholprogramm www.namibia-forum.ch...rb=1&template=simple
Als Volunteer im EHRA Wüstenelefanten Projekt www.namibia-forum.ch...rb=1&template=simple
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01 Mai 2022 15:14 #642802
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  • BikeAfrica am 01 Mai 2022 15:14
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Logi schrieb:
BikeAfrica schrieb:
...durch den Wald im Trab fort und liefen davon.

Tagchen Wolfgang,

Elefanten traben nicht, sie tölten (beispielsweise wie die Islandpferde). B)
Für eine 2-Bein gestützte Gangart sind sie zu schwer.

Ich dachte immer, Tölt wäre eine besondere Gangart, die nur Islandpferde könnten. Habe ich mal vor einer Islandreise gelesen, ohne zu wissen, was überhaupt die Besonderheit dieser Fortbewegung ist.

Dass Elefanten das auch machen, wusste ich nicht. Wichtig war für uns, dass sie sich "trollten" und nicht plötzlich in unsere Richtung starteten.

Gruß
Wolfgang
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01 Mai 2022 15:21 #642803
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  • yanjep am 01 Mai 2022 15:21
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Tölten Elefanten tatsächlich oder laufen sie eher nicht im Paßgang (den Islandpferde auch beherrschen)

Yanjep
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01 Mai 2022 15:45 #642805
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yanjep schrieb:
Tölten Elefanten tatsächlich oder laufen sie eher nicht im Paßgang (den Islandpferde auch beherrschen)

Der Passgang ist ebenfalls, wie der Trab, eine 2-Bein gestützte Gangart mit Sprungphase.
In diesem Fall eben lateral und nicht diagonal, wie beim Trab.

Beim Tölt ist mindestens immer ein Bein auf dem Boden.
Es gibt keine "anstrengende" Sprungphase in der das Gewicht schweben muss.


Es grüßt Logi das Islandpferd B)
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01 Mai 2022 15:56 #642806
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BikeAfrica schrieb:
Ich dachte immer, Tölt wäre eine besondere Gangart, die nur Islandpferde könnten.

Nöö, das ist kein Alleinstellungsmerkmal der Isländer. Tölten können viel mehr Pferderassen (und viel mehr Tierarten), als man gemeinhin glaubt.

Dem edlen Warmblut wurde der Tölt (und auch der Pass) in den letzten 200 Jahren aus militärischen Gründen weggezüchtet. Genau, wie die Farbvarianten. Da musste alles im Gleichschritt marschieren. Auch heute noch will das keiner bei einem Kutschpferd, auf dem Turnier sehen, und jeder Richter kriegt sofort die Krise, wenn da einer mit so einem Exoten auftaucht. :huh:

Die Ritter hätten mit ihren schweren und unbeweglichen Rüstungen niemals auf einem trabenden Pferd sitzen können. ;) Da war der "Zelter" das bevorzugte Fortbewegungsmittel.

LG
Logi
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01 Mai 2022 18:42 #642813
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  • BikeAfrica am 01 Mai 2022 15:14
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Hier noch 'ne kleine Begebenheit aus Accra, Ghana. Ich bekamt über eine Internetbekanntschaft eine private Unterkunft in Accra vermittelt, 200 Meter vom Strand entfernt und verbrachte die ersten 2-3 Tage dort.

Eine vormittags wollte ich zu Fuß los und ein Afrikaner stand vor dem Tor. Er habe gehört hier wohne gerade ein Deutscher und fragte, ob ich das sei. Er spracht auch Deutsch und fragte, woher ich käme.

Ich: Aus der Nähe von Frankfurt.
Er: Woher genau?

Ich: Aus der Nähe von Wiesbaden.
Er: Woher genau?

Ich: Aus Naurod.
Er: Ich habe im Nachbarort Niedernhausen gewohnt, bin jeden Tag zweimal durch Naurod gefahren und bin drei Jahre lang zur Ausbildung nach Wiesbaden in die Mainzer Straße gefahren, um Automechaniker bei Mercedes zu lernen. Ich bin immer mit der Buslinie 22 nach Wiesbaden zum Platz der Deutschen Einheit gefahren und dann mit der Linie 6 weiter zur Mainzer Straße.
Passte alles … kenne sogar den Mercedes-Händler …

Nun ist es ja so, dass viele Afrikaner bei der Nennung des Wohnortes plötzlich auch schon dort waren oder gute Freunde dort haben, aber der kannte sich tatsächlich dort aus. Da fliegt man Tausende Kilometer, um dann jemanden kennenzulernen, der jahrelang in Nachbarschaft wohnte.

Gruß
Wolfgang
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