THEMA: Quadrocopter / Drohnen ...
05 Aug 2017 22:07 #483831
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  • Mattes-do am 05 Aug 2017 22:07
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Ist doch eigentlich ganz einfach: Deadvlei ist ein Teil des Sossusvlei und somit Nationalpark. Und in Namibischen Nationalparks ist es verboten Drohnen aufsteigen zu lassen.

Im Zweifel werden die offiziellen Stellen sich um das Argument "menschenleer" nicht kümmern.

Nicht falsch verstehen, ich bin selber Drohnenpilot und fand es sehr schade das ich im Sossusvlei nicht fliegen durfte.
Aber als Tourist bin ich nun mal Gast in Namibia. Und für mich ist es selbstverständlich das ich die Gesetze und Bestimmungen meines Gastlandes akzeptiere.

Basta!

Gruß,
Mattes
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06 Aug 2017 14:54 #483897
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  • BikeAfrica am 06 Aug 2017 14:54
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... ich habe mich jetzt mal 'ne Weile mit dem Thema beschäftigt und für die nächste Reise fällt die Idee schon mal aus. Ich habe eine Umsteigeverbindung in Kairo und in Ägypten sind die Dinger verboten. Dann gehts weiter nach Südafrika und dort ist das private Fliegen verboten. Vielleicht gibts zusätzlich Probleme, damit einzureisen. Und dann gehts weiter nach Botswana und dort benötigt man wohl im ganzen Land -selbst außerhalb der Parks- für jeden Flug eine Registrierung.

Ich war da wohl ein bisschen blauäugig und dachte, ich könne einen Quadrocopter einfach so fliegen lassen, wenn niemand in der Nähe ist, den es stört.

Ich habe auch nicht bedacht, dass Wilderer solche Geräte nutzen, um Tiere aufzuspüren und in der Nähe befindliche Ranger rechtzeitig zu bemerken. Kein Wunder, dass man die Nutzung solcher Geräte stark einschränkt bzw. verbietet und ziemlich heftig reagiert, wenn sich jemand nicht dran hält. Ich bin schon mal fast im Knast gelandet, nur weil ich ein Pfefferspray in der Größe eines Deo-Sticks dabei hatte.

Es mag vielleicht gelegentlich die Möglichkeit geben, eine Sondergenehmigung zu bekommen, aber ich habe keine Lust, vorher langen Papierkrieg zu führen, um dann (vielleicht) die Erlaubnis zu haben, an Stelle X an Datum Y ab 14:20 Uhr für 15 Minuten fliegen zu dürfen. Ich möchte im Urlaub möglichst flexibel sein.

Irgendwie sind die Verwendungsmöglichkeiten dann doch sehr eingeschränkt und momentan sehe ich jetzt gerade keinen großen Sinn, mir so ein Gerät anzuschaffen.

Gruß
Wolfgang
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06 Aug 2017 19:45 #483973
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  • yanjep am 06 Aug 2017 19:45
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Das mit den Wilderern hört man zwar immer wieder, aber ich kann mir nicht vorstellen, daß der Aufwand das Ergebnis trägt. So ein handelsüblicher Copter kostet ab 1000,00 Euro aufwärts. Ich kann mir vorstellen, in Afrika noch einiges mehr. Mit einem Akku bleibt sie er ca. 15-20 Minuten in der Luft, danach ist Akkuwechsel angesesagt und Ersatzakkus sind auch richtig teuer. Das dürfte sich gegenüber der herkömmlichen Wilderei ggfs. mit Unterstützung der lokalen Bevölkerung nicht rechnen bzw. bei der geringen Flugdauer auch nicht zielführend sein.
Ich würde vermuten, daß Copter in dem einen oder anderen Staat unbeliebt sind weil sie durch Überflug auch dort filmen können, wo man sonst nicht hinkommt und die Öffentlichkeit unerwünscht ist. Ich denke da z.B. an Präsidentenwohnsitze, militärische Anlagen und das Ergebnis der einen oder anderen Miß- oder Vetternwirtschaft, die mittels Copter auf den Speicherchip gebannt und veröffentlicht werden können. Daß in Nationalparks eine Störung der Tiere und Besucher unerwünscht ist, kommt natürlich dazu.

Yanjep
Letzte Änderung: 06 Aug 2017 19:47 von yanjep.
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06 Aug 2017 19:53 #483976
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  • Ernst54 am 06 Aug 2017 19:53
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Hallo Yanjep!
Deine Meinung ist eine Ansicht, an die viele gar nicht denken. Aber das mit der Wilderei stimmt schon. Moderne Copter, z.b. DJI Mavic Pro, kosten mit 2 Ersatzakkus ca. 1700,-- Euronen. Für organisierte Banden kein Problem. Das Ding ist aber bis zu 5 Km Steurbar und damit ist es für Wildhüter praktisch unmöglich, den Besitzer zu finden. Und das ist sicher der Hauptgrund, dass man diese Dinger in den Wildparks verbietet.
LG
Ernst
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06 Aug 2017 20:07 #483978
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yanjep schrieb:
Das mit den Wilderern hört man zwar immer wieder, aber ich kann mir nicht vorstellen, daß der Aufwand das Ergebnis trägt. So ein handelsüblicher Copter kostet ab 1000,00 Euro aufwärts. Ich kann mir vorstellen, in Afrika noch einiges mehr. Mit einem Akku bleibt sie er ca. 15-20 Minuten in der Luft, danach ist Akkuwechsel angesesagt und Ersatzakkus sind auch richtig teuer. Das dürfte sich gegenüber der herkömmlichen Wilderei ggfs. mit Unterstützung der lokalen Bevölkerung nicht rechnen bzw. bei der geringen Flugdauer auch nicht zielführend sein.

... ich würde vermuten, dass die reichen Chinesen, die das illegal erbeutete Nashorn oder Elfenbein abnehmen, gerne solche Quadrocopter als "Arbeitsmaterial" zur Verfügung stellen. Der Ablauf der Wilderei bleibt im Grunde gleich, ist dann aber zielgerichteter.

So 'ne Mavic Pro fliegt 5-7 km weit und wenn die Akkuleistung sich dem Ende neigt, kehrt sie rechtzeitig automatisch zum Startpunkt zurück. Dazwischen liefert sie in Echtzeit Bilder und Koordinaten.

Ich glaube auch nicht, dass ein afrikanischer Wilderer sich aus eigenem Antrieb so ein Ding kauft, aber für die Auftraggeber im Hintergrund wäre es eine einmalige Investition und erhöht den "Ertrag".

Gruß
Wolfgang
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04 Okt 2017 00:03 #491306
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Dann kriegst Du, wenn ich zufällig vorbei komme, etwas Ärger. So schon vor drei Jahren am selben Platz geschehen.
Trotzdem liebe Grüße
Marga
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