mirhin87 schrieb:
Hallo liebe Community,
Wir haben eine viel zu kurze Afrika-Historie und möchten diese langsam wieder ausbauen:
Zuerst sind wir 2012 zu zweit für vier Wochen nach Südafrika gereist und von Johannesburg bis Kapstadt gefahren. Dabei hatten wir einen einfachen Mietwagen und haben in B&B genächtigt.
2017 stand zu dritt eine vierwöchige Reise nach Namibia auf dem Programm (typische Route von Windhuk im Uhrzeigersinn inkl. Etosha). Unterwegs mit einem Toyota Hilux und Dachzelt.
Nun wollen wir 2026 im Oktober für 15 Nächte nach Afrika, diese Mal zu viert: Zwei Erwachsene und zwei Kinder (dann 10 und 6 Jahre). Dabei soll es bevorzugt wieder mit dem Dachzeit auf Reisen gehen.
Die Frage ist nur: Wohin wollen wir genau?
Wir möchten nach Afrika der Tiere wegen. In Südafrika hatten wir (natürlich) auch eine tolle Zeit in Kapstadt, aber Kruger NP, Hluhluwe-iMfolozi-NP und Addo Elephant NP waren absolute Highlights. In Namibia hat uns Kolmanskop, Sossusvlei, Fish River Canyon fasziniert, aber die beleuchteten Wasserlöcher am Abend im Etosha NP waren Wahnsinn.
Also der Fokus der nächsten Reise steht erneut fest, nur dass wir die Tiersichtungen nun mit unseren Kindern genießen wollen. Die Raubkatzen sind unsere absoluten Favoriten, aber auch Elefanten, Giraffen, Büffel und co begeistern uns.
Im Groben haben wir derzeit vier Ziele im Auge:
Südafrika - Flug nach Johannesburg (derzeitig buchbar für 817 EUR p.P.) und dann Kruger NP, Hluhluwe-iMfolozi-NP und angrenzende Regionen
Südafrika - Flug nach Kapstadt (derzeitig buchbar für 929 EUR p.P.), da blieben aber vermutlich eher kleinere private game reserves
Namibia / Botsuana - Flug nach Windhuk (derzeit buchbar für 1.174 EUR p.P.) und dann favorisiert Richtung Okavango Delta, Moremi NP, Caprivi Streifen, ggf. Chobe NP.
Tansania - Flug nach Arusha (derzeit buchbar für 811 EUR p.P.) mit weiteren Verlauf Richtung Serengeti und Ngorongoro Krater.
Vor dem Hintergrund der oben dargestellten Informationen - was könnt ihr empfehlen?
Vielleicht übersehe ich als Afrika-Anfänger auch einige Punkte, die die Reihenfolge der Alternativen komplett durcheinander bringt.
Danke für euren Input!
Viele Grüße,
Mirco
Hi Mirco,
die Flugpreise wären vermutlich mein am wenigsten wichtige Kriterium.
Zu den Varianten:
1. Die würde ich wohl am ehesten wählen und um St. Lucia/Isimangaliso und Drakensberge erweitern.
2. Kapregion kann in der Jahreszeit nachts sehr kalt werden. Wir hatten Ende September/Anfang Oktober nachts um die 6 Grad. Campen würden WIR dann eher nicht. Die private Game Reserves sind meist ziemlich teuer und ähneln häufig besseren Zoos.
3. Bei zwei Wochen ist das eine ganz ordentliche Strecke von Windhoek nach Moremi und Co. Außerdem würde ich überlegen, ob ich das wegen Malariagebiet mit kleinen Kindern machen würde. Die Camps sind auch nicht eingezäunt, Besuch von Tieren tags und nachts eher üblich als selten. Nationalparkgebühren und Kosten für Stellplätze auch deutlich teurer als in Namibia oder Südafrika.
4. Tansania ist extrem teuer. Da macht eine Kleingruppenreise vielleicht eher Sinn. Ich weiß aber nicht, ob die Kinder erlauben.
Vergleicht eher die Kosten für Fahrzeug, Gebühren usw. anstelle der Flugpreise. Zumindest machen wir das immer so. Am einfachsten zu bereisen - auch mit Kindern - ist Südafrika, Camps sind eingezäunt und oft gibt es auch Infrastruktur wie Restaurant, Pool usw.
VG
Sanne