Hallo Nina,
ich positioniere mich mal als Pro-Dachzelt. Das ist natürlich sehr stark abhängig von der persönlichen Präferenz und ob man sich mit Camping anfreunden kann oder eher nicht. Wir haben unsere erste Namibia Reise auch im Dezember (2020) gemacht, und ich finde eure Route sehr gut. Sie wird abwechslungsreich genug sein, aber auch ausbalanciert. Wir hatten damals für einen ähnlichen Zeitraum mehr reingepackt, hätten uns aber an manchen Orten mehr Zeit gewünscht. Persönlich finde ich bei euch nur den Windhoek-Teil zu lang, aber das würde ich jetzt nicht gegen eine weit entlegene Location wie Fish River Canyon oder Caprivi tauschen - das ist einfach irre viel Fahrerei.
Anyway, warum ich Pro-Dachzelt bin: wir hatten, obwohl wir diese Art von Urlaub vorher noch nie gemacht hatten, eine fantastische Zeit, und dieses Gefühl der Freiheit und Ungebundenheit ist einfach unglaublich. Insbesondere bei Spitzkpppe finde ich das Erlebnis auf den Campsites wirklich lohnenswert. Ich weiß gar nicht, ob man da ohne Dachzelt eine vergleichbare Experience haben kann. Ich denke, preislich kann sich das auch relativ schnell rechnen, aber ihr müsst natürlich schauen, welche Fahrzeuge dann überhaupt noch verfügbar sind.