THEMA: Namibia/Botswana Ersttäter Tour
20 Jan 2023 11:51 #659906
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  • Micha s. am 20 Jan 2023 11:51
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Hallo Ihr Lieben,

nach vielem Lesen und bewundern hier im Forum, steht bei uns fest... auch wir müssen in dieses wunderbare Land.

Wir, die liebste aller Ehefrauen (51) und ich (49), sind bisher 2x durch die GardenRoute in SA mit dem Mietwagen. Sonst war es das aber auch in Afrika mit selbstorganisiertem Reisen.
Beide sind wir eher keine Camper, es darf nett sein, muss aber kein Luxusaufenthalt werden. Auch ist kein spezielles "Birding" o.ä. geplant.. wir wollen einfach Flora & Fauna bestaunen.

Da es unsere erste Reise in diese Gefilde wird, haben wir uns eine Tour planen lassen, ich habe die mal unten angehängt. Ende Oktober 2023 soll es dann für 16 Nächte vor Ort losgehen, für euch wohl eher ein Kurztrip ;=); Der Zeitraum ist leider nicht länger möglich.
.
Als Auto soll es ein Fourturner werden, nicht weil wir den Platz brauchen, sondern zum besseren sehen. Auch soll er ein wenig Reserve haben und nicht gleich bei jedem Stein/Schlagloch an seine Grenzen kommen.
Wir wollen damit auch nicht hart ins Gelände, da würden wir dann Gamedrives machen.

Unser Tourplan sieht derzeit wie folgt aus

Tag 1 Ankunft 09:00 in Windhoek / Übernachtung Otjiwa Safari Lodge
Tag 2 Etosha Nationalpark / Rastlager Okaukuejo (Etosha National Park)
Tag 3 Mushara Bush Camp
Tag 4 Mushara Bush Camp
Tag 5 Hakusembe River Lodge
Tag 6 Ndhovu Safari Lodge
Tag 7 Ndhovu Safari Lodge
Tag 8 Camp Kwando
Tag 9 Camp Kwando
Tag 10 River View Lodge
Tag 11 River View Lodge
Tag 12 Pelican Lodge ???? Nata Lodge ist leider ausgebucht
Tag 13 Gomoti River Lodge
Tag 14 Gomoti River Lodge
Tag 15 Symponia Guesthouse
Tag 16 Africa Awaits
Tag 17 Nachtflug (Windhoek) 22:00 Uhr

Ich freu mich auf ein paar Hinweise von euch was unterwegs so nicht unbedingt im Reiseführer steht.

Auch haben wir derzeit was die Übernachtung bei Nata angeht noch eine "Baustelle". Die gewünschte Nata Lodge ist leider ausgebucht, zur Pelican Lodge habe ich sehr unterschiedliches gelesen.
Wenn noch jemand einen schönen Tipp in der Ecke hat... gerne her damit.
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20 Jan 2023 12:10 #659907
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  • Burkhard am 20 Jan 2023 12:10
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ich würde zumindest darauf achten, dass es ein Fortuner mit 4x4 wird, auch wenn es vermutlich für die meisten Strecken - km nicht notwendig sein wird. Die Anfahrten zu einigen Lodges abseits der Hauptwege können kabbelig werden, da ist der 4x4 einfach besser und Baustellen hatte ich auch auf Hauptwegen bereits genug, die man irgendwie neben der Straße umfahren musste im Sand.
Der Fortuner wird auch gerne mal nur als 2x4 vermietet, ist manchmal etwas mühsam zu suchen in den Beschreibungen der Vermieter.
Gruß
Burkhard
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20 Jan 2023 12:29 #659908
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  • Micha s. am 20 Jan 2023 11:51
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Hallo,
Danke für den Hinweis … steht auch so im Angebot mit 4x4 , Automatik, Diesel wenn verfügbar.
Ist über Europcar … da hab ich schon gelesen dass es wohl spezialisiertere Anbieter gäbe.
Die Route müsste aber im ganzen ziemlich asphaltiert sein.

Gruß Micha
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20 Jan 2023 13:00 #659909
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Hallo Micha,
herzlich willkommen im Forum!

Wir sind vor vielen Jahren (2009...) eure Tour in groben Zügen ganz ähnlich gefahren, hatten aber ein paar mehr Tage Zeit zur Verfügung, die wir vor allem in Etosha und am Chobe verbracht haben. An einigen der Orten waren wir vor kurzem erst wieder: Auf Hakusembe und Ndhovu könnt ich euch freuen - auch wenn es euch nicht speziell um Birding geht.
Und auch Mushara Bush Camp ist eine gute Adresse. Und mindestens (!) eine Nacht würde ich auch auf jeden Fall in einem der "Wasserloch"-Rastlager im Park verbringen.

Wenn ich mich an unsere Tour damals erinnere, fand ich den Teil nach dem Chobe NP im Vergleich zur ersten Hälfte eher langweilig. Natürlich mit der Ausnahme Okavango Delta - bei euch also die Tage in der Gomoti River Lodge, die ich nicht kenne.

Die Strecken von Kasane nach Nata, von Nata nach Maun, von Maun nach Ghanzi und dann über Gobabis zurück nach Windhoek ziehen sich und es fühlte sich damals auch durch viele Eine-Nacht-Aufenthalte wie eine "lange Rückreise" an, die zum Glück unterbrochen wurde durch einen tollen Ausflug ins Delta. Wenn euch das Delta von Maun aus nicht unbedingt wichtig ist, würde ich überlegen, ob ich mir den Weg "außen herum" sparen wollte.

Bedenken würde ich außerdem, dass ihr mit zwei Übernachtungen am Chobe plant. Wenn ihr vom Kwando kommt, werdet ihr wahrscheinlich erst am Nachmittag dort sein. Dann habt ihr einen vollen Tag am Chobe für Gamedrive, Bootsfahrt oder Besuch der Victoriafälle. Je nachdem, was ihr machen wollt, könnte das knapp werden.

Den Caprivi-Teil finde ich wunderbar. Wie gesagt: Die gewählten Unterkünfte sind toll und man kann hier eine Menge unternehmen. Im meinem aktuellen RB erzähle ich ein wenig über Hakusembe und Ndhovu - bezüglich letzterem bekommt ihr einen Überblick über mögliche Aktivitäten.

Viel Spaß bei der weiteren Planung!
Sascha
Aktuell: Kruger 10.23 www.namibia-forum.ch...nacht-im-kruger.html

SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022
Alle Reiseberichte unter: www.namibia-forum.ch...r-reiseberichte.html
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20 Jan 2023 13:17 #659911
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  • Champagner am 20 Jan 2023 13:17
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Hallo Micha,

hier mal meine Gedanken zur Route.

1. Etosha: ich würde vermutlich auf die Gemülichkeit/den Luxus vom Mushara Bush Camp verzichten und zwei Nächte Okaukuejo und eine Halali (oder umgekehrt) nehmen. Ich fand die Chalets/Zimmer nicht schlecht, bin aber auch kein "Luxusschneckle" :laugh: . Der Vorteil ist, dass du den Teil von Etosha zwischen den beiden Gates auf eurer Strecke quasi von West nach Ost abklappern kannst. Wenn du in Mushara übernachtest, musst du halt immer den Park an Ostenende verlassen und dort wieder reinfahren. Da Ihr eh wenig Zeit habt insgesamt, würde mich das stören.

2. Euer Botswanateil macht mir etwas Kopfzerbrechen. Kasane zwei Nächte ist soweit okay, wenn auch nicht üppig. Dann kommen aber zwei ziemlich langweilige Tage, die eigentlich nur aus Fahrt auf Pisten bestehen, die theoretisch aus Asphalt, in der Praxis aber aus sehr vielen Schlaglöchern bestehen. Und das Ganze nur, um dann zwei Nächte Nahe des South Gates zu nächtigen (dazu später mehr). Man könnte statt Nata Lodge die Gweta Lodge nehmen, dann könntet Ihr einen Ausflug in die Salzpfannen machen und würdet wirklich etwas von der Landschaft dort sehen (außer Straße). Aber dazu braucht man eben zwei Nächte. Gefühlt fahrt Ihr an vielen tollen Stellen vorbei für diese zwei Nächte dann in der Nähe von Maun.
Ich vermute, Ihr macht von dort aus geführte Game Drives in den Moremi? Das ist dann aber wohl ja nur einer, während des Tags zwischen den beiden Übernachtungen, richtig? Danach müsst Ihr wieder sehr viel langweilige Strecke fahren.

Wie wäre es denn, diese ganze Schleife zwischen Kasane über Nata und Maun nach Windhoek wegzulassen?
Ihr könntet wieder über den Caprivi zurückfahren. Zum Beispiel könnte man auf der Hinfahrt Ndhovu auslassen und direkt zum Camp Kwando fahren (geht gut, haben wir 2015 auch gemacht und hatten sogar noch eine große Panne zwischendurch) und Ndhovu auf dem Rückweg einbauen. Auf dem Weg dorthin von Kasane aus eine Nacht am Zambesi, und nach Ndhovu könntet Ihr einen Abstecher nach Botswana an den Panhandle machen (oder umgekehrt) und dann zurück Richtung Windhoek.

Nur mal so als Alternativ-Idee....

LG Bele

Edit: :laugh: Da war Sascha mit ganz ähnlichen Gedanken einen Tick schneller als ich (ist ja aber auch jünger als ich :silly: :P ).

Noch ein Nachtrag: wenn man meine Idee von einem Abstecher zum Panhandle weglassen würde, dann wäre tatsächlich noch mehr Zeit für den Chobe - ich stimme nämlich Sascha zu, dass Ihr dort auch eher ein bisschen zu wenig Zeit habt!!! Allerdings würde ich dort dann Geld in die Hand nehmen und sehr individuelle geführte Touren machen, damit Ihr nicht mit der großen Meute unterwegs seid.
Letzte Änderung: 20 Jan 2023 13:23 von Champagner.
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20 Jan 2023 13:44 #659916
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  • Hippie am 20 Jan 2023 13:44
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Hallo Micha,
ich bin auch der Meinung Chobe ist zu wenig Zeit, wenn man da schon hinfährt. Und die Rückfahrt nach Windhoek ist jetzt kein Highlight. Mein Vorschlag wäre, wenn finanziell machbar:
Ein-Weg Miete, Autorückgabe in Kasane
Rückflug über Kasane oder Vicfalls.
Ev. Gabelflug von Europa nach WDH und zurück Vicfalls JNB Europa(falls über WDH nicht möglich).
So hättet ihr am Chobe mehr Zeit. In Kasane muss man nicht unbedingt in eine Lodge gehen. Man kann auch Selbtversorger Unterkünfte gehen und selbst zum Essen in Restaurant gehen. Haben wir in 2021 gemacht, wir sind immer als Selbstversorger unterwegs , haben uns aber vor Ort entschlossen, in Restaurants zu gehen. Das Angebot war nicht so gering. So könntet ihr ein wenig Geld sparen, und hättet 2 - 3 Tage mehr Zeit in der Natur, als auf der Straße nach Windhoek.
Viel Spaß
Wolfgang
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