THEMA: Bewertung + Tipps Reiseroute für 3 Wochen Namibia
26 Dez 2020 13:46 #602227
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  • D und M am 26 Dez 2020 13:46
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Hallo Marcel
Wir waren grad 6 Wochen in Namibia ohne Vorreservierungen. Wir haben jeweils spontan entschieden, ob wir 1, 2 oder 3 Nächte bleiben wollen. Letztlich waren es vor allem aber nicht nur 1- und 2-Nacht Aufenthalte, wobei es mit Dachzelt wirklich keine Rolle spielt, ob man noch weiter fährt oder nicht, wenn man sowieso abbauen muss. Wo wir das Zelt stehen lassen konnten und gebuchte Gamedrives oder andere Aktivitäten (Wanderungen) machten, blieben wir meistens auch mind. 2 Nächte. Wir sind allerdings absolute Frühaufsteher und die Tage waren im Nov/Dez auch rel. lang.
Zwei Anmerkungen haben ich dennoch:
1. Naukluft Camp: Unser abgeschlossenes Canopy wurde von einem Baboon aufgebrochen siehe Paviane Ich würde dort nicht mehr übernachten wollen. Alternative in Büllsport oder Tsauchabfontein. In Büllsport gibt's eine ebenso schöne Wanderung: Hoch aufs Plateau und runter durch die Köcherbaumschlucht, ca. 6 Stunden.
2. Den Tag in Windhoek am Schluss würde ich mir sparen und ihn z.B. in Etosha anhängen.

Viel Spass und liebe Grüsse
Daniela
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26 Dez 2020 14:00 #602228
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D und M schrieb:
2. Den Tag in Windhoek am Schluss würde ich mir sparen und ihn z.B. in Etosha anhängen.

Viel Spass und liebe Grüsse
Daniela

So unterschiedlich sind die Meinungen. Ich muss bei meinem Mann immer um einen oder auch zwei Tage Windhoek kämpfen. Er möchte am liebsten auch immer gleich weiter fahren und am Ende direkt an den Flughafen. Man sollte aber auch dieser Stadt eine Chance geben. Es gibt dort schon einiges zu sehen.
Und bei mir liegt es sicherlich auch daran, dass ich einige Leute in Windhoek kenne und sie dann halt auch gerne sehen möchte. Das trifft aber nicht auf jeden zu.

LG helen
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26 Dez 2020 14:56 #602229
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Dillinger schrieb:
Ich würde zumindest noch eine Übernachtung in Sesriem einplanen. Dort so durchzuhecheln ist Wahnsinn. Canyon, Dune45 und Big Daddy sind einfach viel zu toll, und auch Zeitintensiv, um sich diese Highlights in nur ein paar Stunden anzuschauen.

… das wäre der Punkt, den ich auch als erstes ändern würde. Gegen Abend ankommen und bereits am nächsten Tag wieder weiter, lässt nicht im Ansatz ausreichend Zeit. Wer zum ersten Mal im Land ist, wird der kurzen Verweildauer dort anschließend nachtrauern.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
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26 Dez 2020 15:00 #602230
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helen schrieb:
So unterschiedlich sind die Meinungen. Ich muss bei meinem Mann immer um einen oder auch zwei Tage Windhoek kämpfen. Er möchte am liebsten auch immer gleich weiter fahren und am Ende direkt an den Flughafen. Man sollte aber auch dieser Stadt eine Chance geben. Es gibt dort schon einiges zu sehen.

Ich bin auch gerne in Windhoek. Das Namibia Craft Centre mit seinem Bistro, Pentuka am Goreangabdam, das Treiben in Katutura und letztlich auch Joe's Beerhouse, obwohl es eine Touristenkneipe ist. Die Deko ist einfach sensationell.

Gruß
Wolfgang
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27 Dez 2020 12:00 #602270
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Hi Markus, danke für deinen Kommentar!

Wie genau sieht bzw sah bei euch denn die Zeit rund um das Deadvlei/Sossuvlei aus?
Mit Canyon meinst du wahrscheinlich den Kuiseb Canyon? Den fanden wir 2016 nicht soo spannend und würden ihn daher in 2021 auslassen..

Ansonsten überlege ich gerade schon, noch eine Nacht im Deadvlei/Sossuvlei dran zu hängen, wobei meine Erfahrung aus 2016 eig ist, dass hier ein Tag reicht..

Wir sind damals früh Morgens direkt zum Vlei. Haben dort Zeit verbracht, Fotos gemacht, ein Picknick. Auf dem "Rückweg" dann vorbei an der Dune 45 - und natürlich auch auf sie hinauf. Evtl. liegt es auch an mir, bzw uns, aber wenn ich eine halbe Stunde auf der Düne gesessen und den Ausblick genossen haben, dann ist es mir uns vollkommen ok, weiter zu fahren.

Zurück im Camp waren wir damals gegen 14 Uhr, da ist es für mich vollkommen in Ordnung noch 2,3 Stunden zum nächsten Camp zu fahren.

Beste Grüße
Marcel
Dillinger schrieb:
Hallo Marcel,

wir haben eine ähnliche Runde 2018 gemacht. Lange Fahrten, jeweils nur eine oder mal zwei Übernachtungen, diese Art zu reisen gefällt uns und hat uns auch nicht gestört. Da du ja bereits einmal in Namibia warst, kannst du die Fahrerei ja einschätzen.

Die ersten Etappen wären mir aber auch zu flott. Naukluft, Sesriem, Camp Gecko, Swakopmund und alles in den ersten 3 Tagen.
Ich würde zumindest noch eine Übernachtung in Sesriem einplanen. Dort so durchzuhecheln ist Wahnsinn. Canyon, Dune45 und Big Daddy sind einfach viel zu toll, und auch Zeitintensiv, um sich diese Highlights in nur ein paar Stunden anzuschauen. Meine Kinder und auch ich, fanden die Sandlandschaft einzigartig und wir haben dort jede Minute genossen. Ein Sundowner mit deiner Familie auf Dune 45 würdest du nie wieder vergessen. Du musst nur die Zeit dafür haben.

Du könntest ja einen Tag (Spitzkoppe/Cap Cross) opfern und hier einfügen.

Ich habe keine Ahnung, wie alt deine Reisegenossen sind, solltest du Jungs so zwischen 16 und 60 :whistle: dabei haben, würde ich noch eine Quartfahrt durch die Dünen empfehlen. Hat meinen Jungs einen mega Spaß gemacht.

Gruß
Markus
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27 Dez 2020 12:07 #602272
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Hi Sam,

naja also ich will die Rückmeldung ja schon hören, ansonsten hätte ich ja nicht gefragt ;-) Ich wäge dann einfach nur ab und vergleiche meine mit anderen Erfahrungen. Dazu kommt eben, dass einige Aussagen, wie z.B. die Anzahl der Übernachtungen, einfach nicht ganz korrekt waren. Aber direkt in den Wind schlage ich die Anregungen nicht, da mache ich mir schon meine Gedanken!

Was zum Beispiel die Übernahme des Autos in WIndhoek angeht. Ich habe es ja schonmal genau so gemacht. Und ich persönlich fand es einfach entspannt. Gerade im nächsten Jahr sollte es sogar "noch entspannter" werden, da ich weiß, was auf uns zukommt + die Tage im Sep/Okt länger sind als im Juni. Klar, es darf nichts schief gehen, dass ist richtig. Aber ich möchte auch nicht jeden Tag auf das schlimmste, was passieren kann, auslegen.

Was wir uns definitiv zu Herzen nehmen werden ist der Tipp mit dem Etosha Park. 3 Tage am Stück, nur im Auto, das ist wirlich zu viel. Daher ist der Tipp, schon Mittags in den Camps zu sein, etwas zu entspannen und dannnochmal los zu fahren absolut gold wert!

Danke!
LG
Marcel

Aber, wie bei allen Entscheidungen die man trifft, am Ende des Tages ist es wohl wirklich Geschmackssache!
kalachee schrieb:
Hallo Marcel

Also wenn ich es salopp mal so formulieren darf: warum fragst du nach Rückmeldungen zu deiner Route, wenn du die Rückmeldungen dann eh gleich in den Wind schlägst? Du willst es offenbar ja doch nicht hören... ;)

Das mit den 1-Nacht-Übernachtungen ist wohl wirklich Geschmacksache und man muss die «goldene Regel» der 2-Nächte-pro-Station nun wirklich nicht derart eisern durchziehen, es kann durchaus mal Sinn haben so. Gerade auch in der Etosha kann man das gut so machen wie von dir beschrieben. Allerdings würde ich dann schon versuchen, am Mittag auf der neuen Campsite zu sein und diese mal zu beziehen und ein paar Stunden zu chillen. Ansonsten werden es brutal lange Tage nur gerade im Auto und die Picknickplätze sind für ausgiebige Pausen jetzt nicht sooo der Bringer.

Dass der erste Tag mit Ankunft, Autoübernahme, Grosseinkauf und Fahrt über 250km problemlos machbar sei, kaufe ich einfach absolut niemandem ab. Da macht man sich einfach total was vor und es artet am Ende garantiert in Stress aus. Ich werde es nie verstehen, warum man sich das immer antun will. Wirklich nicht. Aber ihr müsst es dann halt letzten Endes selber wissen.

Ansonsten mag ich deine Planung und die Art, wie du dir Gedanken dazu machst und einen so tollen Reiseplan aufstellst. Da ticke ich sehr ähnlich und mache das auch sehr gerne. :)

Liebe Grüsse aus Zürich,
Sam
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