THEMA: Bewertung + Tipps Reiseroute für 3 Wochen Namibia
09 Dez 2020 13:07 #600884
  • Marcelinho
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  • Marcelinho am 09 Dez 2020 13:07
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Hallo liebes Forum B)
Nächstes Jahr vom 18 Sep bis zum 9 Okt geht es für mich und meine Familie (insgesamt 6 Personen) nach Namibia. Die überwiegende Zeit Campen wir und haben daher 2 Autos mit Dachzelten. Ich war bereits 2016 in Namibia und habe aufgrund meiner damaligen Erfahrungen die Route geplant. Falls jemand Lust und Zeit hat, die Route mal zu "Bewerten" fände ich das Klasse! Eventuell gibt es ja auch noch tolle Ausflugs- oder Unterkunftstipps für uns? Kommentare und Anmerkungen zu einzelnen Unterkünften? Was mich außerdem interessieren würde: Ich bin das erste Mal im Juni in Namibia gewesen, da war es echt sehr lehr. Zum Beispiel bei der Olive Wanderung, bei Twyfelfontain, an der Spitzekoppe. Da waren wir echt überall alleine! Wie sieht das ganze im Sep/Okt aus? Ist es sehr voll, oder verläuft es sich? Ich freue mich über eure Anmerkungen!
Beste Grüße
Marcel
Anhang:
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09 Dez 2020 14:51 #600898
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  • Yoda911 am 09 Dez 2020 14:51
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Das Ganze sieht schon sehr durchdacht und durchgeplant aus. Schöne Strecke, das wird so klappen. Eine Beschreibung wie von einem (semi)professionellen Reiseveranstalter. Vielleicht sogar schon ein bisschen zu sehr durchgetaktet.
Voll im Sinne von 'überlaufen' wird es in Namibia eigentlich nie so richtig. Da braucht ihr keine Bedenken zu haben. Zumal ihr werde europäische / deutsche noch namibischen Hauptferienzeiten trefft.

Woher sind die Kilometer und erst recht die Zeitangaben? Es erscheint schon ein bisschen kurios, eine Strecke auf 272 km oder 3 Std 24 min anzugeben. Plant unbedingt ausreichend Luft ein für Pinkelpausen, Fotopausen, Picknickpausen, Tanken, Einkaufen, platten Reifen etc. ein. Unbedingt dazuschreiben, dass das alles ein PLAN ist.

Ja, mach nur einen Plan
sei nur ein großes Licht
und mach dann noch 'nen zweiten Plan
gehn tun sie beide nicht.
– Bertolt Brecht, Dreigroschenoper


Viel Spaß
Christoph
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09 Dez 2020 14:52 #600899
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  • ALM am 09 Dez 2020 14:52
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Moin Marcel,

interessehalber habe ich Deinen Anhang kurz überflogen.
Was mir umgehend auffiel war, daß die von Dir so vorgestellte Tour zum größen Teil aus Eintagesübernachtungen besteht.
Nach meinem Dafürhalten ist solch eine Tour nicht optimal.
Das riecht nach Hetze... Von einem Ort zum anderen.
Um Namibia-Abenteuer, Erholung und Kennenlernen der Landschaften zielführender zusammen zu bringen, ist weniger stets mehr.
Wenn Ihr beispielsweise frühmorgens in Windhoek ankommt, durch Immigration müßt, danach Gepäck abholen und durch den Zoll geht, vom Flughafen zum Autovermieter gebracht werdet, Euch dort aufmerksam die Fahrzeuge erklären laßt, um dann den ersten (Groß-)Einkauf macht und anschließend noch bis auf die NWR-Campsite im Naukluft NP zu fahren, dann ist das schon meiner Meinung nach too much.
Am nächsten Morgen dann den Olive Trail zu erwandern; anschließend mit müden Knochen und Muskeln bis Sesriem fahren.
Euer Folgetag beginnt dann mit einem hyperfrühen Aufstehen; sobald Soussovlei und Deadvlei abgehakt sind, gehts sofort weiter on the road again.
Inwiefern die von Dir angegebenen Fahrtzeiten zwischen den As und Bs der Realität entsprechen, mag ich nicht in Frage stellen.
Doch solltest Du bedenken, daß es auch und gerade während einer Afrika-Erlebnistour nicht immer alles so glatt läuft wie programmiert. Unwägbarkeiten sind immer drin und sollten gebührend bei Deiner Tourplanung berücksichtigt werden.
Um nochmals auf den Olive Trail zurück zu kommen.... Den hatten wir in August 2016 gemacht. Wir sind sehr früh losgegangen und haben uns ausreichend Zeit gelassen, das eine oder andere auch am Rande zu genießen. Nachdem wir zum kleine Parkplatz zurückkamen, hätte ich keine große Lust mehr gehabt, nach Sesriem aufzubrechen.
Und... jetzt stelle ich mir auch noch vor, daß Ihr zu sechst sein werdet. Da hat nicht unbedingt jeder die gleiche Lust und den gleichen Antrieb alles so stramm wie von Dir vorgestellt durchzuführen.

Lange Rede, kurzer Sinn... Ich lege Dir ans Herz, einfach einige Locations zu streichen und stattdessen öfter zwei Mal zu übernachten.

Gruß vom Alm
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09 Dez 2020 15:41 #600906
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Hallo Marcel,

gibt es für die Teilnehmer an dieser Ralley auch etwas zu gewinnen ;) - und wenn ja, kann ich da auch mitmachen?

Spaß beiseite: bist Du Dir ganz sicher, dass danach noch alle mit Dir sprechen werden? :ohmy:

LG
Logi
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09 Dez 2020 16:17 #600912
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Ihr müßt auch Zeit einplanen fürs Frühstück machen, kochen, abwaschen, Tische, Stühle, Kocher, Geschirr wieder in das Fahrzeug verfrachten und die Dachzelte auf- und abbauen. Und einkaufen nicht zu vergessen nebst einiger Zeit, um in den Läden nach Dingen zu suchen, die bei der Ausstattung nicht dabei sind (die üblichen Blechtassen und -becher ersetzen z.B. und einen Durchschlag anschaffen) oder die ihr vergessen habt einzupacken. Und dann noch 6 Mann bei der Stange halten und von Programmpunkt zu Programmpunkt durchs Land hetzen. Statt nach der mehrstündigen Wanderung in den Pool zu springen und zu relaxen noch mal eben das Lager abbrechen, zur nächsten Station fahren und da das Lager aufbauen......
Ich würde mich von den schönen Beschreibungen in den Katalogen verabschieden, was man für tolle Sachen in einem kurzen Zeitfenster unternehmen kann und alles mal realistisch und ohne rosa Brille durchchecken.

Yanjep
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09 Dez 2020 16:19 #600914
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  • holgiduke am 09 Dez 2020 16:19
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Hallo Marcel,

was mir (wie auch den Fomis vor mir) gleich ins Auge gesprungen ist: die Fahrzeiten sind viel zu optimistisch! Da du ja 2016 bereits schon mal in Namibia warst, solltest du gemerkt haben, dass man dort mit einem realistischen Schnitt von 50-60km/h auf Gravel rechnen kann. So wie du das getaktet hast, wird es kaum funktionieren.

VG
Holger
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