THEMA: Familienreise mit Tiererlebnissen
15 Mär 2021 21:35 #609899
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  • Jumpi2004 am 15 Mär 2021 21:35
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Liebe Fomis,

nachdem unsere Familienreise in den Weihnachtsferien 2020 ausfallen musste, planen wir nun – vorsichtig optimistisch – für die nächsten Weihnachtsferien. Gerne würde ich wieder die gut bewährte Schwarmintelligenz hier im Forum nutzen.

Wir halten uns grob an die Ersttäter-Empfehlungen, im Uhrzeigersinn – das Argument mit Malaria nach Rückkehr hat mich überzeugt. Insgesamt haben wir 17 Tage/Nächte Zeit. Wir wollen feste Unterkünfte mit ein paar Zeltnächten kombinieren. Für die Kinder ist es die erste Namibia-Reise, mein Mann und ich waren 2008 das letzte Mal dort, ebenfalls im Dezember und Januar. Die Kinder sind Roadtrips gewöhnt und genießen das Neue auf Reisen, freuen sich aber auch, wenn sie Zeit finden, es auch zu erkunden.

Folgende praktische Fragen habe ich:

1. Lake Oanob Resort hatte ich als erste Unterkunft in Erwägung gezogen. Oft habe ich gelesen, dass es dort laut und überlaufen ist. Wir wären unter der Woche, aber schon in den Weihnachtsferien dort.
a) Hat jemand Erfahrungen: Ist das zumutbar?
b) Oder könnt Ihr noch eine schöne Alternative empfehlen – möglichst mit Bademöglichkeit (erstmal ankommen und gemütlich machen) und ähnliche Preiskategorie?

2. Auf dem Weg von Sesriem nach Swakopmund wollte ich nicht die übliche Route über die C14 nach Walvisbay fahren (die kennen wir Erwachsene schon und die ist – zugegebenermaßen – streckenweise sterbenslangweilig), sondern die D1985 und die C28 nach Swakopmund.

a) Brauche ich dafür eine extra Permit oder habe ich die schon erworben wenn ich vorher in den Sossusvlei gefahren bin?
b) auf den Weg suche ich noch eine schöne (Camping-)Unterkunft. Ich hatte an die Farm Niedersachsen gedacht – kleiner Umweg – wegen ihrer historischen Bedeutung und eventuell dem Farmleben. Ich finde aber weder aktuelle Informationen zu Niedersachsen, noch eine Adresse, auf der ich eine Buchungsanfrage stellen kann. Weiß jemand aktuell etwas zu Niedersachsen? Lebt die Familie Ahlert noch dort? Gibt es noch Schafzucht oder andere Nutztiere? Wo finde ich Informationen?

3. Unsere Planung ab Spitzkoppe ist noch ein bisschen wackelig. Eine Idee:
*Damaraland (1Ü)
*Kamanjab (1Ü) evtl ein Himbadorf besuchen
*Hobatere Camping – 1Ü)
*Safaritag im Etosha mit Durchfahrt bis Anderson-Gate (Etosha-Village – 2Ü).

a) Für das Damaraland sprechen die schöne Landschaft und die Möglichkeit, Wüstenelefanten zu begegnen. Davon lese ich immer in den Reiseberichten. Ich selbst war zwischen 2004 und 2008 dreimal in der Gegend, immer im Januar, und habe noch nie welche gesehen. Gegen Damaraland spricht die Hitze – in der Gegend wird es besonders heiß, wie ich gelesen und schon erlebt habe. Würdet Ihr mir zu- oder abraten – mit Kindern?
b) Wenn wir durchs Damaraland fahren sollten, wo bietet sich eine schöne Übernachtung (in Betten, Selbstversorger, kein Luxus(preis)) an? Ich dachte an Madisa-Camp. Nur gibt es da offenbar keine Stornierungsoption.
c) Könnt Ihr auch eine schöne Unterkunft (Bett, Selbstversorger, gerne mit Tieren, Pool und netten Gastgebern) in Kamanjab und Umgebung empfehlen? Eine schöne Gästefarm vielleicht?
d) Ist die Tagestourdurch den Etosha zu ambitioniert?

4. Alternative ab Spitzkoppe / Idee – Verzicht auf Damaraland:
*Gästefarm mit Tieren zwischen Omaruru und Otjiwarongo (2Ü)
*Etosha Village – Safari-Zeit (2Ü)
*evtl. Fahrt durch Etosha bis Hobatere Campsite (1Ü)

a) Sollte ich diese Tour dem Damaraland vorziehen? Landschaftlich habe ich die Gegend nicht so reizvoll wie die Brandbergregion in Erinnerung. Dafür sind die Kinder möglicherweise auf einer Farm glücklicher.
b) Die Unterkünfte zwischen Omaruru und Otjiwarongo sehen alle super aus. Hat jemand einen Tipp für etwas beschauliches, kinderfreundliches, abseits der Großen, aber auch mit Tieren?

Oje, viel Text, viele Fragen. Ich freue mich auf Antworten, obschon ich ein schlechtes Gewissen habe, weil ich Eure kostbare Zeit beanspruche. Sollte unsere Reise diesmal tatsächlich stattfinden, werde ich mich revanchieren, mit Reisebericht & Co.

Beste Grüße,
die Antje
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15 Mär 2021 22:31 #609903
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Jumpi2004 schrieb:
*Gästefarm mit Tieren zwischen Omaruru und Otjiwarongo (2Ü)

Hallo Antje,

zählen auch Dinosaurier? ;)

Kinder lieben doch alles, was mit Dinos zu tun hat: www.dinosaurstracks....dinosaurstracks.html

Camping und Gästehaus, da könnt Ihr wählen, falls das Wetter wieder so wie in diesem Jahr werden sollte.

LG
Logi
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16 Mär 2021 09:29 #609934
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Jumpi2004 schrieb:
1. Lake Oanob Resort hatte ich als erste Unterkunft in Erwägung gezogen. Oft habe ich gelesen, dass es dort laut und überlaufen ist. Wir wären unter der Woche, aber schon in den Weihnachtsferien dort.
a) Hat jemand Erfahrungen: Ist das zumutbar? ...

2. Auf dem Weg von Sesriem nach Swakopmund wollte ich nicht die übliche Route über die C14 nach Walvisbay fahren (die kennen wir Erwachsene schon und die ist – zugegebenermaßen – streckenweise sterbenslangweilig), sondern die D1985 und die C28 nach Swakopmund.

a) Brauche ich dafür eine extra Permit oder habe ich die schon erworben wenn ich vorher in den Sossusvlei gefahren bin?

Lake Oanob Resort habe ich mehrfach gemacht, auch immer nicht am Wochenende. Kann mir schon vorstellen, dass es da trubeliger wird in der High Season. Ich finde die Idee "zum Ankommen" mit Kindern aber trotzdem sehr passend.
Ich würde mir dann eines der alleinstehenden Luxury Chalets buchen, da ist selbst der "nächste Nachbar" noch ein großes Stück weg.

Das Areal hat auch eine Art großzügigen Tierpark mit Antilopen und Giraffen etc., ist sicherlich ganz nett.

Die Restauration im Hauptgebäude (da wo auch der Pool ist) ist da schon eher voll, das befindet sich alles an einer Stelle weit abseits von den Chalets. Laufen würde ich allerdings nicht von den Chalets zum Pool, da haben wir immer das Auto genommen. Mein Fall ist die Restauration dort nicht (Service, Geschmack), aber es ernährt. Die Terrassen der Chalets über dem See sind für ein Glas Wein oder ein kaltes Windhoek Lager schon erheblich besser.


Die Fahrt Sesriem über die D1985 nach Swakopmund machen wir auch immer, das lockert die Wüstenfahrt schon auf. Das Verbindungsstück war letztens in ziemlich ruppigem Zustand (Washboard), technisch für einen SUV aber kein Problem, Auf der Route gibt es ein paar wenige Wasserlöcher, je nach Laune der Tiere mit oder ohne Sichtungen (Strauße, Antilopen, ..) .
Danach wird die Landschaft schon etwas interessanter im Bereich der Moon Landscapes.

Ein Permit ist notwendig, gibt es aber in Sesriem an der Station für den Sossusvlie Eintritt. Muss man denen nur sagen, sonst vergessen die das gerne wieder.
Auch das würde ich immer wieder so machen.
Gruß
Burkhard
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16 Mär 2021 19:32 #609990
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Hallo Logi,
das sieht ja ganz zauberhaft aus. So etwas hatte ich gemeint. Das werde ich bestimmt in die Planung einbauen. Ich zerbreche mir nur immer noch den Kopf, ob ich das Damaraland mitnehmen oder weglassen sollte.

Mit so einem Ausnahmewetter wie in diesem Südsommer rechne ich ehrlich gesagt nicht. Beim Lesen der Berichte war ich fast ein bisschen erleichtert, dass wir nicht fliegen konnten. :S Obwohl ich natürlich den Sossusvlei gerne mal mit Wasser gefüllt gesehen hätte. Und das Grün. Und die glücklichen Tiere und erleichterten Farmer...

Herzliche Grüße,
die Antje

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16 Mär 2021 19:38 #609991
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Jumpi2004 schrieb:
Hallo Logi,
das sieht ja ganz zauberhaft aus. So etwas hatte ich gemeint. Das werde ich bestimmt in die Planung einbauen.

Touren zu den Wüstenelefanten gibt es auch ab Twyfelfontein. B)

Und hier noch eine Anregung: statt Lake Oanob Resort wäre dann vielleicht die Farm Heimat besser geeignet: www.farm-heimat.com/

LG
Logi
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16 Mär 2021 19:43 #609992
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Hallo Burkhard,
vielen Dank für den Zuspruch mit dem Lake Oanob Resort und den Hinweisen zwecks Permit. Kennst Du zufällig auch die Farm Niedersachsen oder eine andere schöne Gästefarm mit Campingmöglichkeiten auf der Strecke?

Beim Lake Oanob Resort habe ich heute auch angefragt. Ich bin aber jetzt doch nicht sicher, ob ich buchen soll, weil es keine Stornierungsmöglichkeiten gibt. Wenn die Krise uns doch wieder in die Knie zwingt, bekommen wir maximal einen Gutschein. Ist das denn gängige Praxis in Namibia?

Herzliche Grüße,
die Antje
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