THEMA: Kalahari Durchquerung
20 Dez 2019 21:01 #575678
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  • Gila.Bend am 20 Dez 2019 21:01
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immerunterwegs schrieb:
Hallo Gila,

Dann sollte man vielleicht all die Flugbewegungen über dem Okavango Delta, Sossusvlei, diversen Wasserfällen, etc. auch gleich verbieten. Keine Aussenborder mehr auf all den Flüssen, es wird selbst gerudert. Und in den Parks nur noch Elektroautos zulassen. Keine Generatoren mehr bei Stromausfall. Damit endlich Schluss ist mit dem unsäglichen unerträglichen Motorenlärm.

Gruss Eva

Genau.

Und das verhasste Jagen erfolgt in Zukunft nur noch mit Pfeil und Bogen, damit kein Knall die Ruhe stört.

Ich sehe, wir sind auf einer Wellenlänge.
:woohoo:

Gila
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21 Dez 2019 16:16 #575708
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  • loser am 21 Dez 2019 16:16
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Hallo SunLander, noch ein Tipp zur Verbesserung. In der Kalahari gibt es keine „waterbucks“ (23:25), deine Wasserböcke sind Gemsböcke.

@Drohnen
Mit den Drohnen ist es halt auch nicht anders, als mit anderen Vergnügungen und Neuheiten. Für einige hat es einen Mehr-und Erlebniswert, aber wenn es (zu) viele werden, hat es Nachteile und sie werden zur Belastung für die Allgemeinheit. Aus diesem Grund werden eben Motorboote auf Seen, Mountainbikes auf Wanderwegen oder Miet-E-Scooter in der Stadt verboten, um ein gerade aktuelles Beispiel zu nennen. Ich persönlich finde das i.O., geht ja nicht anders.

Eigentlich interessiert mich aber folgendes an der Drohnenhype auf Reisen, was aber jetzt nicht speziell oder ausschließlich auf diesen Thread gemünzt ist.
Ich gehe davon aus, dass sich nicht alle die Mühe machen, die nötige Erlaubnis dafür einzuholen und dass außerdem bei manchen eine zumindest teilweise kommerzielle Nutzung der Videos vorliegt; sei es für Werbung, Erwerb oder zur Finanzierung des Traumes vom Pfadfinderleben. Daher ja auch der Drang, möglichst viele Klicks für die clips zu generieren. Ich nehme auch an, dass kommerzielle Nutzung jeglichen Bildmaterials aus Nationalparks erst recht lizenz- und gebührenpflichtig ist, womit dann gleich mehrere Übertretungen von Regeln vorliegen würden. Aber sicher gibt es eine Grauzone dabei.

@Holz. Man kann auch gut Kampieren ohne ein Feuer zu machen bzw. nur dann, wenn man es braucht. Lagerfeuer war für Pfadfinder, Romantik hin und her, man braucht das nicht jeden Abend. Und wenn doch, kommt man mit einem Bruchteil des Holzes aus, das man hier in jedem Beitrag sieht. Kein Lagerfeuer zu machen, erhöht auch die Sicherheit beim Freikampieren, weil man besser sieht.
Grüße
Letzte Änderung: 21 Dez 2019 16:32 von loser.
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22 Dez 2019 18:14 #575768
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Gila.Bend schrieb:
SunLander schrieb:
Aber eines muss ich dann doch noch sagen. Ich finde das Drohnenverbot in den Nationalparks sehr, sehr schade. Mindestabstände zu Tieren oder ggf. andere Regeln könnten in der Zukunft besser sein.

"Aber" eines muss ich Dir noch sagen nach ein paar unliebsamen Drohnenstörungen in verschiedenen NP und am Okavango (kein NP aber absolute Stille) und diesen bescheuerten Typen, die meinen die anderen Besucher mit ihrem unsäglichen Lärm belästigen zu dürfen.

Sollte jemals so ein Ding vor mir landen werde ich sicherlich nicht bremsen.

Ja, ich bin der Meinung, dass dieser Unfug grundsätzlich und überall verboten sein sollte, außer mit entsprechenden Ausnahmeregelungen, die einen tieferen Sinn verfolgen, jedoch niemals für Touristen/Privatpersonen.

Darüber gibt es für mich auch keine Diskussion.

Gila
Auch, wenn du nicht diskutieren willst. ;-)
Dir ist hoffentlich bewusst, dass der Geländewagen, indem du dich fortbewegst, um ein vielfaches lauter ist als eine Drohne. Da fühle ich mich auch gestört, wenn ich bereits Minuten vor Ankunft Motor- und Fahrgeräusche ertragen muss. Dennoch fällt mir im Traum nicht ein, vorsätzlich eine Sachbeschädigung an den lärmenden Geländewagen vorzunehmen.
Letzte Änderung: 22 Dez 2019 18:50 von aos.
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22 Dez 2019 18:42 #575769
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Irgendwie scheinen Drohnen ähnliche Eigenschaften zu haben wie Katzen. Die klettern auch immer genau den Leuten auf den Schoß, die Katzen nicht ausstehen können :whistle: .

Anders kann ich mir nicht erklären, dass Drohnen immer nur den Leuten "um die Ohren knattern", die sie am liebsten mittels Affenzwille runterschießen oder am besten gleich ganz verbieten wollen. Daß die Drohnen dann noch allen Regeln der Physik trotzen und trotz Akkulaufzeit von max. 20 Minuten stundenlang ihr Unwesen treiben und das, obwohl sie ab einer Flughöhe von etwa 30 Metern kaum noch zu hören sind, kommt noch dazu.

Yanjep
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22 Dez 2019 21:22 #575778
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yanjep schrieb:
Irgendwie scheinen Drohnen ähnliche Eigenschaften zu haben wie Katzen. Die klettern auch immer genau den Leuten auf den Schoß, die Katzen nicht ausstehen können :whistle: .

Anders kann ich mir nicht erklären, dass Drohnen immer nur den Leuten "um die Ohren knattern", die sie am liebsten mittels Affenzwille runterschießen oder am besten gleich ganz verbieten wollen. Daß die Drohnen dann noch allen Regeln der Physik trotzen und trotz Akkulaufzeit von max. 20 Minuten stundenlang ihr Unwesen treiben und das, obwohl sie ab einer Flughöhe von etwa 30 Metern kaum noch zu hören sind, kommt noch dazu.

Yanjep

Nun ja, aber diese 20 Minuten können manchmal die entscheidenden sein. Stell dir mal Folgendes vor: Myanmar, Bagan, Sonnenaufgang, wir sitzen auf einem der vielen Tempel dort, in der Ferne steigen Ballons auf, es herrscht eine mystische Ruhe und Stimmung. Und plötzlich fängt so eine Drohne an zu summen... Seitdem hasse ich die Dinger bzw. die Menschen, die sie betreiben, wo andere gestört werden.
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22 Dez 2019 22:03 #575781
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Da hattet ihr ja irre Glück, dass die Heissluftballons weit weg waren! Die werden schließlich mit starken motorbetriebenen Ventilatoren gefüllt, was einen Riesen Lärm verursacht. Und auch im Flug sind die Dinger alles andere als lautlos. Damit Sie in der Luft bleiben, muss ja immer wieder der Brenner gezündet werden. Ich lebe in einer Gegend, wo regelmäßig Ballons unterwegs sind und kenne dies Geräusch nur zu gut. Aber ich flippe deshalb auch nicht aus, winke freundlich und freu mich für die Leute. Und nach ein paar Minuten ist wieder Stille im Garten.

Was dem einen sin Uhl, ist dem andern sin Nachtigall.

Ich kenne Bagan übrigens nur von Fotos, die aber oftmals Heißluftballons über den Tempeln zeigen. Echte Rummelplatzstimmung, dort am Himmel, ist halt auch wieder son "must".

Gruss Eva
Letzte Änderung: 22 Dez 2019 22:28 von immerunterwegs.
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