THEMA: Heuschrecke ?
11 Apr 2021 13:34 #612250
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Biologe schrieb:
Die Elterntiere, die ihren Nestlingen zu Hilfe kommen, werden mit einer sehr aggressiven Flüssigkeit bespritzt. Deshalb sollte man die Heuschrecken lieber auch nicht anfassen, und wenn doch, dann unbedingt die Hände gründlich waschen. Gelangt die Flüssigkeit auf Schleimhäute hat das auch für den Menschen sehr unangenehme Folgen.

… Menschen aus dem ärmeren Teil der Bevölkerung essen diese Tiere aber auch, wobei ich mich wegen fehlenden persönlichen Interesses nicht danach erkundigt habe, wie man die zubereitet. ;-)
Ich habe nur bei meiner ersten Reise in Okahandja von Jugendlichen davon erfahren, als sie mir ein bisschen die Umgebung zeigten.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
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11 Apr 2021 16:48 #612255
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  • Biologe am 11 Apr 2021 16:48
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Hallo Wolfgang,

die Tiere werden meist geröstet, was zudem den Vorteil hat, dass der (stachelige) Panzer aufbricht und man so etwas leichter an die Innereien kommt. Kann mir aber nicht vorstellen, dass es ein Genuss ist, diese Heuschrecken zu essen. Als flugunfähige Tiere verfügen sie kaum über eine ausgeprägte Muskulatur, die sättigen könnte. Und das Aussaugen der dünnen Beinchen macht eher hungrig als satt.
Dass die Einheimischen die Risiken im Umgang mit den Tieren kennen ist logisch. Entsprechend werden sie mit den Tieren umgehen. Zudem ist es davon auszugehen, dass die ätzende Brühe nicht hitzebeständig ist. Habe hierzu aber in einer kurzen Suche keine Infos gefunden.



Acanthoplus longipes, Stampriet, 2011

Mit besten Grüßen
Michael
7x Namibia, 2x S-Afrika, ca. 45x Atlantische Inseln (Kapverden > 25x, Kanaren, Madeira, Azoren); 7x W-Afrika (Senegal, Guinea Bissau, Gambia, Sierra Leone), Marokko, Tunesien, Jemen, Madagaskar, USA, Kanada, Costa Rica
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11 Apr 2021 17:11 #612256
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Sind gestern wieder gelandet. Ende März waren diese häßlichen Viecher schon massenhaft in Solitaire bis weit nördlich von Windhoek. Wir haben ca 2 Mio davon überfahren :sick: Als wir gestern morgen in WDH in den Flieger gestiegen sind, da war der ganze flughafen mit Wanderheuschrecken bedeckt. Die Viecher hatte man am Körper. Auch auf den Tragflächen sassen die. Beim Start sind sie so nach und nach weggeflogen. Unser Rekordhalter der sich an einem Schlitz des Triebwerks festgehalten hat, der hat laut Flightradar bis 1500m und 450KMH durchgehalten
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21 Apr 2021 09:00 #613380
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Heuschrecken erreichen Ongwediva: Ministerium stellt Pestizide für betroffene Ortschaften bereit www.az.com.na/nachri...ongwediva2021-04-21/

...Die lokalen Farmer versuchten mit Hupen und Rauchfeuern, die Tiere davon abzuhalten, auf ihren Feldern zu landen und die Ernte zu beschädigen......man habe Pestizide an die Regionalbüros verteilt und Teams beauftragt, die Mittel in den Morgenstunden auf den betroffenen Feldern zu versprühen.... Man wies auch darauf hin, dass mit Pestiziden besprühte Tiere nicht mehr zum Verzehr geeignet sind...

LG
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21 Apr 2021 09:34 #613385
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Logi schrieb:
Heuschrecken erreichen Ongwediva: Ministerium stellt Pestizide für betroffene Ortschaften bereit www.az.com.na/nachri...ongwediva2021-04-21/

...Die lokalen Farmer versuchten mit Hupen und Rauchfeuern, die Tiere davon abzuhalten, auf ihren Feldern zu landen und die Ernte zu beschädigen......man habe Pestizide an die Regionalbüros verteilt und Teams beauftragt, die Mittel in den Morgenstunden auf den betroffenen Feldern zu versprühen.... Man wies auch darauf hin, dass mit Pestiziden besprühte Tiere nicht mehr zum Verzehr geeignet sind...

Die besprühten Pflanzen wohl eigentlich aber auch nicht, oder?

Gruß
Wolfgang
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