Zum Thema Mamba kann ich nur soviel sagen das man selbst in einem Dachzelt nicht unbedingt sicher ist.
Anfang Januar bis Februar war ich für 3 Wochen in Namibia und Botswana unterwegs.
In Hauchabfontein nähe Sossusvlei hatten wir spät Abends eine besondere Begegnung mit einer
Schwarzen Mamba. Ein Mitreisender wollte sich ins Dachzelt zum schlafen legen.
Als er lag, vernahm er neben sich ein lautes rascheln und als er genauer hinsah entdeckte er eine Schlange, die sich zwischen Zeltwand und Matratze bewegte. Langsam kroch er Richtung Ausgang, stieg die Leiter herunter und kam uns kreidebleich entgegen und fasselte etwas von einer kleinen Schlange in seinem Zelt.
Wir natürlich sofort drauf los um uns das Tier von nahem anzusehen. Also einer die Leiter hoch und so schnell wie er oben war kam er auch gleich wieder runter. Er konnte der Schlange schön ins aufgerissene schwarze Maul blicken.
Nach langer Beratung was wir nun machen sollen ging ich mit Taschenlampe und Spaten bewaffnet die Leiter hoch. Nach einer mitleren Ewigkeit bekam ich die Mamba direkt hinter dem Kopf mit dem Spaten fixiert und musste sie leider mit einer Machete erlegen.
Danach hab ich sie Vorsichtig mit einer Zeltstange aus dem Dachzelt gezogen. Die "kleine" Schlange war dann doch nicht so klein, sie war ca 2 Meter lang, zwar noch nicht ausgewachsen aber doch schon sehr furchteinflößend.
Ich hatte noch nie soviel Adrenalin in meinem kleinen Körper wie in dieser Nacht.
Natürlich wäre es mir lieber Gewesen das arme Tier aus sicherer Entfernung beobachten zu können aber irgendwie mussten wir sie ja aus dem Dachzelt bekommen und lebendig wäre es für uns unmöglich gewesen.
Danach wurden jeden Abend fein die Matratzen hochgehoben und die Dachzelte genauestens kontrolliert.