Hi Rene,
ohne Gewähr auf Allgemeingültigkeit kann ich von unseren Erfahrungen aus August 2025 berichten. Ich war bereits im Land, mein Mann kam mit unserem Sohn (17) nachgeflogen. In München wurde beim Abflug nach nichts gefragt.
Bei Ankunft konnte mein Mann jedenfalls die Geburtsurkunde vorweisen - an eine Einverständniserklärung hatten wir aber leider gar nicht gedacht! Mein Mann hat dann erklärt, die Mami warte draußen - man konnte mich ja aber nicht zur mündlichen Einverständniserklärung in die Immigration holen! Letztendlich hat man meinen Mann und unseren Sohn einreisen lassen mit der Bemerkung, beim nächsten Mal solle man an die Einverständniserklärung denken. Da hatten wir aber Glück gehabt!
Freunde von uns wurden letztes Jahr nach gar nichts gefragt - auch nicht nach der Geburtsurkunde. Ich denke, es hängt sehr vom jeweiligen Mitarbeiter ab. Du kannst Glück haben oder Pech. Uns hat vielleicht ein wenig geholfen, dass unser Sohn schon 17 Jahre alt war? Dass die Mami draußen wartet, ist ja als Aussage eigentlich nichts wert... Vielleicht gibt es in der Schweiz Online-Notare, die so einfache Dinge wie Unterschriftenbeglaubigungen erledigen? Wenn ihr das nicht mehr hinbekommt, dann würde ich die Einverständniserklärung zumindest möglichst "professionell" aussehen lassen: Farbig ausgedruckten Scan des Passes oder Personalausweises des Vaters anhängen, handsigniert, irgendwelche Stempel drauf, alles schön auf Englisch natürlich... Vielleicht noch eine Unterschrift irgendeiner "dritten Person", die bezeugt, dass die Unterschrift des Vaters echt ist. Viel Glück!!! Gute Reise!