THEMA: Visumpflicht ab 1.4.2025
02 Jul 2024 18:14 #689679
  • mitglied19210
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  • mitglied19210 am 02 Jul 2024 18:14
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Makra schrieb:
Das ist ja happig .... :unsure: Dann kann ich gut verstehen, dass man das umgekehrt auch macht !

Es ist dumm hoch 10, was Namibia da macht. Wenn ich lese, was Tourismusminister Shifeta dazu zuletzt gesagt hat, dann hat er entweder einen IQ auf Raumtemperatur oder ist ein übelster Populist und politischer Hasardeur. Der entscheidende Unterschied liegt in den unterschiedlichen Voraussetzungen.

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Deutscher in Namibia Asyl beantragen und da dauerhaft bleiben will? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Deutscher dem namibischen Staat dauerhaft zur Last fällt, weil er während des Aufenthalts seine Ausgaben nicht bestreiten kann, Krankenhauskosten nicht bezahlen kann usw.? Wie viel tragen Deutsche zum Tourismusumsatz in Namibia bei? 30 Prozent?

Und wie hoch ist auf der anderen Seite die Wahrscheinlichkeit, dass jemand aus Namibia, Simbabwe, Ghana oder Südsudan gern in Deutschland bleiben will, wenn alles, was es dazu braucht, ein One-Way-Ticket für 400 Euro ist? Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass der durchschnittliche Bürger aus Namibia, Simbabwe, DR Kongo oder Südsudan in Deutschland seinen Lebensunterhalt bestreiten kann? Wie viel tragen Namibier zum Tourismusumsatz in Deutschland bei? 0,001 Prozent?

Es ist nicht so, dass wir uns da ungerecht abschotten und asozial die angeblich generöse namibische Geste der Visafreiheit ausnutzen. Bürger aus mehr als 60 Ländern dürfen auch ohne Visum nach Deutschland bzw. in den Schengenraum einreisen, u.a. Malaysia, USA, Australien, Japan, Südkorea, Georgien, Israel, Vereinigte Arabische Emirate. Bei denen können wir annehmen, dass sie der deutschen Gesellschaft nicht zur Last fallen und nicht hier bleiben wollen, also kein Risiko sind.

Und so handhaben die meisten anderen Länder der Welt das auch: Menschen die keinerlei Risiko in Sachen Finanzen und Sicherheit darstellen und aus Ländern kommen, zu denen man kooperative Beziehungen unterhält, die lässt man visafrei rein. Alle anderen nur nach Überprüfung im Rahmen eines Visaantrags, bei dem dann eben individuell geprüft wird, ob der Einzelne ein Risiko darstellt.

Aktuell sind die Voraussetzungen einfach nicht gegeben, um Namibier visafrei in Deutschland einreisen zu lassen. Wenn die namibischen Politiker mal daran arbeiten würden, den Wohlstand für die breite Masse der Menschen in Namibia zu erhöhen, dann könnten die Voraussetzungen für eine visafreie Einreise in den Schengenraum vielleicht in 10 Jahren gegeben sein. Wenn sie wie aktuell populistischen Schwachsinn zum Schaden der eigenen Wirtschaft machen, dann sind sie morgen noch weiter von einer visafreien Einreise in Deutschland entfernt als heute.

Grüße
Letzte Änderung: 02 Jul 2024 18:48 von mitglied19210.
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02 Jul 2024 20:15 #689684
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  • Botswanadreams am 02 Jul 2024 20:15
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Ich kann Eure Diskussion so nicht wirklich nachvollziehen. Wenn ich z.B. in den Tschad - was ja vergleichbar als afrikanisches Land mit Namibia ist - reise, dann benötige ich ein Visa vorab, was 100€ kostet. Wenn ich da hin will, muss ich es halt bezahlen oder ich bleibe zuhause oder reise in ein anderes Land, was meinem Geldbeutel besser tut. Es ist im Tschad eine Einnahmequelle für den Staat und in Namibia nichts anderes. Ich glaube nicht, dass es dem Tourismus einen messbaren Schaden zufügen wird.
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02 Jul 2024 20:23 #689686
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Die Meinung des Ministers und Vergleiche

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02 Jul 2024 20:41 #689688
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Botswanadreams schrieb:
Ich kann Eure Diskussion so nicht wirklich nachvollziehen. Wenn ich z.B. in den Tschad - was ja vergleichbar als afrikanisches Land mit Namibia ist - reise, dann benötige ich ein Visa vorab, was 100€ kostet. Wenn ich da hin will, muss ich es halt bezahlen oder ich bleibe zuhause oder reise in ein anderes Land, was meinem Geldbeutel besser tut. Es ist im Tschad eine Einnahmequelle für den Staat und in Namibia nichts anderes. Ich glaube nicht, dass es dem Tourismus einen messbaren Schaden zufügen wird.

Ich habe auch kein Problem mit etwaigen Visa. Bislang nahm ich aber an, dass sich die namibische Regierung durchaus nicht mit dem Tschad vergleicht und Teile sagen, sie würden die Gebühren wegen der Augenhöhe wollen. Beim Tschad ist das ja noch unwahrscheinlicher.
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Hallo Forum,

Wir bräuchten da mal Euer Schwarmwissen, also Visa und Kosten generell sehe ich für die Besucher oder Reisenden die mehrere Wochen oder Monate im austral Afrika unterwegs sind nicht unbedingt als das Problem an .
Die Frage die wir uns stellen bisher war für Namibia und Botswana 90 Tage jährlich und nach der Einreise konnte man beliebig oft aus Namibia Aus-und wieder einreisen immer im Limit der 90 Tage.
Die Frage die wir uns heute stellen ist wenn im April die Visapflicht kommt kann man dann immer noch Aus- bzw einreisen in die Nabachbarländer wie bisher oder läuft es dann darauf hinaus das es gehandhabt wird wie in Südafrika 90 Tage vom Einreisedatum , egal ob man die 90 Tage im Land oder Nachbarland verbracht hat.
Vielleicht habe wir das irgendwo übersehen aber wir konnten in den verschiedenen Rubriken keine Antwort darüber finden.

Falls es wirklich so sein sollte wird es für die, die Ihr eigenes Fahrzeug in Namibia haben wesentlich schwieriger Ihre Reisepläne zu organisieren.

Danke schon mal im voraus
Herzliche Grüsse

Sylvie und Werner
Cordialement
Werner

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Ich hole es noch einmal nach vorne:
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travelNAMIBIA schrieb:
Und wenn man von Namibia nach Botswana rüberfährt und wieder zurück, darf man dann zweimal die etwas hoch angesetzte Summe bezahlen?
Zu den Einzelheiten will sich das Innenministerium die Tage ausführlich äußern.


Viele Grüße
Christian

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LG
Logi
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