THEMA: Visumpflicht ab 1.4.2025
02 Jul 2024 13:58 #689666
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  • Sanne am 02 Jul 2024 13:58
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Die Länder sind inzwischen alle so teuer geworden, dass die Visagebühren einen da wohl auch nicht mehr schockieren. Wenngleich ich eh davon ausgehe, dass ich über kurz oder lang nicht mehr bereit bin, die Kosten für Flug und Fahrzeug plus horrender Campingplatzgebühren, zumindest für unser diesjähriges Ziel Bots/Zim, zu tragen. Dann fahre ich eben zukünftig nur noch nach SA. Namibia war mir mit Lodgetourismus schon vor 10 Jahren zu teuer. Das Preis-Leistungsverhältnis passte für mich selten.
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02 Jul 2024 14:49 #689668
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  • pollux am 02 Jul 2024 14:49
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Ich frage mich, ob der Tourismusminister keine Berater hat. Der deutsche Hauptmarkt für Namibia wird jedenfalls nicht so bleiben, auch wenn unsere Regierung weiter behauptet, alles sei gut. Aber es wird über kurz oder lang wirtschaftliche Probleme geben. Das mag nicht unbedingt diejenigen betreffen, die jetzt schon die höherpreisigen Unterkünfte buchen, aber einige andere. Und meine beobachteten Flugpreise ab November haben sich teiweise drastisch erhöht, zumindest was Discover/LH anbelangt.
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
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02 Jul 2024 14:56 #689669
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  • LucatheTraveler am 02 Jul 2024 14:56
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Also für uns ist die nächste Reise mit der Familie auch vorerst die letzte nach Namibia. Was ich ehrlich gesagt sehr bedauere da mir Namibia sehr gut gefällt und ich immer sehr gerne dort hin gereist bin die letzten Jahre.

Die Preise für Flüge und Mietautos sind einfach unverhältnismässig angestiegen, wie bereits erwähnt ist die Preiserhöung von NRW auch eine frechheit da die Infrastruktur einfach nicht im verhältniss steht.
Nun die ganze Visum Geschichte, das sehe ich gleich wie Christian, ohne arrogant klingen zu wollen oder mich für etwas bessers zu halten, aber Namibia hat die Turisten weit aus mehr nötig als die Turisten die Namibier in ihrem jeweiligen Land.

Es ist schade das wir uns in diese Richtung bewegen, ein bischen mehr verhältnissmässigkeit würde Namibia gut tun.
Klar wird es immer Leute geben die das alles bezahlen, da besteht kein zweifel. aber die grosse Masse...
Bereiste Länder: Namibia 3x, Botswana 2x, Zimbabwe 1x, Uganda1x, Kenia 2x, Südafrika 1x, Costa Rica 2x, Panama, Peru, Kolumbien, Chile, Bolivien, Argentinien, Paraguay, Uruguay, Brasilien 6x, Kanada, USA, Thailand 13x, Australien, Malaysien, Singapore, Israel 2x, Libanon, Iceland, Färö Inseln, Sri Lanka, Mexiko
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02 Jul 2024 16:36 #689671
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Hallo in die Runde,

eine Rundreise wie kommenden Herbst NAM-ZA-BOT-NAM werden wir dann zukünftig wohl nicht mehr machen. Es sei denn, es gibt dann auch ein Re-Entry-Visum. Wir reisen nur zu zweit, da mag man ja vielleicht drüber hinwegsehen. Aber schon für Familien wird es schnell unangenehm teuer. Ich hab ein bißchen die Befürchtung, die Leute werden dann vor Ort versuchen, weniger Geld auszugeben. Vielleicht weniger Mitbringsel bei Straßenhändlern erwerben... Die Visagebühren landen ganz sicher nicht bei den Leuten vor Ort.
Aber lassen wir es mal an uns herankommen.
Viele Grüße,

Moose.
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02 Jul 2024 16:41 #689672
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LucatheTraveler schrieb:
Die Preise für Flüge und Mietautos sind einfach unverhältnismässig angestiegen, wie bereits erwähnt ist die Preiserhöung von NRW auch eine frechheit da die Infrastruktur einfach nicht im verhältniss steht.
.

Unser SA-Urlaub (3 Wochen, Billigmöhre, traumhafte B&B, gute staatliche Unterkünfte und Top-Lodge) letztes Jahr ist jetzt schon nur halb so teuer wie der diesjährige Urlaub mit Camping und zwei hoffentlich sehr schönen Unterkünften in Kasane und wir haben noch keinen Fuß auf botswanischen oder simbabwischen Boden gesetzt.

Ja, wir wollten an unserem Wunschtag an- und abreisen. Ja, wir wollten nach Kasane fliegen und nicht viel Zeit mit Fahren von Jo'burg aus verlieren. Ja, wir wollten nicht 6 Stunden in Istanbul hocken oder in Doha 8 Stunden teuren Schmuck anschauen. Unser Vermieter des Autos ist sicher eher hochpreisig, aber Bushlore ist sehr zuverlässig und kulant. Da habe ich noch nie am Ende das Besteck zählen müssen oder gar einen angeblich verlorenen Teelöffel ersetzen müssen. Kenne ich von anderen Anbietern aber durchaus.
Ich fahre nun über 20 Jahre ins südliche Afrika. Abgesehen von Südafrika schon seit vielen Jahren mit Dachzelt und das ganz sicher nicht nur wegen, aber auch, der einsamen Campsites. Die staatlichen in Namibia sind eine Zumutung. In Etosha haben die den Charme eines Festivalgeländes nach dessen letztem Gig.

Deutsche Touristen sind schon lange nicht mehr die Zielgruppe. Engländer waren es mal, Schweizer sind es vielleicht immer noch.
Früher konnte ich mir das noch schönreden: die Einsamkeit, die tolle Lage, die weiten Versorgungswege, die Menge an Personal usw.
Wenn ich allerdings meine Kostenliste für Auto, Campsites, Flug anschaue, gelingt das immer weniger. Das ist schade, aber vielleicht wird es Zeit, andere Kontinente zu bereisen und sich ansonsten wieder mehr auf Südafrika zu konzentrieren, solange man sich das noch leisten kann und will.
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02 Jul 2024 17:07 #689674
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  • waldfee am 02 Jul 2024 17:07
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Während unserer letzten Tour im März,Richtung Norden, sind mir gefühlt mehr als sonst, Familien mit 1-2 kleinen Kindern aufgefallen, die wahrscheinlich die Chance nutzten ein letztes Mal unabhängig von Schulferien zu reisen. So haben wir das 2007 auch gehandhabt und waren ganze 5 Wochen unterwegs.
Unter den neuen Bedingungen wären wir dazu nicht bereit und ich schätze auch nicht wenige Andere. Heute ist unser Jüngster 23 und als potentielle Zielgruppe Student/nach Abi, oder vor Beginn des Studiums meiner Ansicht nach ebenfalls verprellt.
Wie schade, wieder gehen Arbeitsplätze flöten.
Die bockige Begründung, wie du mir, so ich dir, mag zwar bei Teilen der Bevölkerung gut ankommen so kurz vor der Wahl. Es ist wie eben immer nicht über den Tellerrand hinaus gedacht.
Wie weiter oben geschrieben, wäre eine Einreisegebühr, wie beispielsweise in Gambia am Airport (30€) weitaus sinnvoller und weniger auffällig gewesen.
Von 4x Visumgebühr kann eine Familie eine ganze Woche leben.
Auch wenn es uns nicht direkt betrifft und wir es uns leisten könnten, sind wir aber auch nicht mehr bereit all diese willkürlichen Stellschrauben zu bedienen, da Preis-Leistung einfach nicht mehr stimmen. Es wird evtl. wie in vielen Ländern Europas mehr kurzfristige Buchungen geben.
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