THEMA: Corona - Namibia
29 Nov 2021 10:37 #631152
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7 neue Fälle (0,6% positiv), keine Toten
7-tage-Inzidenz: 3 (zuvor 4)

Dateianhang:

Dateiname: COVID-19Da...2021.pdf
Dateigröße:187 KB
Aktuelle Einreiseregelungen für Namibia vom 16.1.2022 bis 15.2.2022: (1) PCR-Test nicht älter als 72 Stunden vom Abstrich bis Einreise (vollständig geimpfte Namibier/PRP/Domicile/Lkw-Fahrer ausgenommen), (2) Trusted Travel (PDF), (3) Ausfüllen des medizinischen Einreiseformulars ("Surveillance Form"), (4) Nachweis einer Versicherung zur Behandlung einer COVID19-Erkrankung, (5) Ausfüllen des normalen Einreiseformulars; NICHT NÖTIG: Reiseplan mit vorgebuchten Unterkünften, zweites medizinisches Einreiseformular.

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29 Nov 2021 11:11 #631158
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Erstaunlich wie unbedarft das Forum deutschsprachiger Namibier ist. Das RKI ist der falsche Adressat. Das RKI publiziert (neben anderen Stellen wie dem Auswärtigem Amt) nur, welche Länder wie eingestuft sind. Es entscheidet nicht, welche Länder als Virusvariantengebiet eingestuft werden. Die Entscheidung wird zusammen vom Gesundheitsministerium, Innenministerium und Außenministerium getroffen - also der Politik. Inhaltlich liegen sie - wie zu erwarten war - auch falsch. Längst wurde auch bei Rückreisenden aus Namibia Omikron gefunden. U.a. der tschechische Ministerpräsident hat verkündet, dass in Tschechien eine Patientin mit der Omikron-Variante infiziert ist, die aus Namibia kam.

Das was Afrika "dem Westen" sonst zurecht vorwirft, nämlich Egoismus, fehlende Empathie usw., das zeigen sie gerade selbst. Bitte was sollen wir denn in Deutschland machen? Sollen wir mal abwarten, ob uns Omikron die Fallzahlen vielleicht noch mal verdoppelt oder verdreifacht und wir dann 2000-3000 Corona-Tote* am Tag schaffen? Hauptsache in Namibia klingeln Tourismus-Kassen? Man versucht jetzt etwas Zeit zu gewinnen und das ist richtig. Ob die gewonnene Zeit dann sinnvoll genutzt wurde, kann man dann sicher später diskutieren. Natürlich kann Namibia nichts dafür, wenn in Deutschland während der Pandemie die Zahl der verfügbaren Intensivbetten sinkt und das die Situation zusätzlich verschärft. Das ist ein hausgemachtes Problem in Deutschland. Das Problem ist aber trotzdem real (und umgekehrt gibt es wahrlich auch mehr als genug hausgemachte Probleme in Namibia, für die "der Westen" nichts kann).

* Ein Teil würde an/mit Corona sterben. Daneben würde die Zahl der Todesfälle bei Herzinfarkten, Schlaganfällen usw. hoch gehen, weil wir für die dann auch keine Behandlungskapazitäten mehr haben.
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29 Nov 2021 11:32 #631162
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Hi mitglied19210,

Deine Diskussion führten wir ja schon bei der letzten VV-Einteilung Namibias, die dann schnell wieder zurückgenommen wurde.
Man versucht jetzt etwas Zeit zu gewinnen und das ist richtig.
Verständlich, nur wie gewinnt man Zeit, wenn in D und z. B. Belgien die Variante bereits nachgewiesen wurde, in Namibia, Lesotho etc aber nicht? Es gibt nichts zu gewinnen. Es geht auch generell eher darum, warum das südliche Afrika pauschal "bestraft" wird, aber andere Staaten in denen die Variante nachweislich schon vorhanden ist, weitermachen dürfen wie bisher. Das AA geht übrigens mit der gleichen unbedarften Pauschalbehandlung an die Sache ran, wie schon bei der letzten VV-Erklärung: "Epidemiologische Lage Namibia ist von COVID-19 stark betroffen. " Nein, ist Namibia mit einer Inzidenz von 3 nicht stark betroffen.

Aber wie schon immer in der Pandemiezeit, es gibt viele Faktoren die irgendwie bei irgendjemanden in der Entscheidungsfindung mit einfließen. Das werden wir leider nicht ändern können und haben es demnach so zu akzeptieren. Das ist leider so.

Viele Grüße
Christian

P.S. Warum das FDN das Schreiben ans RKI verfasst hat, weiß ich auch nicht... vielleicht leiten die es weiter ;-)
Aktuelle Einreiseregelungen für Namibia vom 16.1.2022 bis 15.2.2022: (1) PCR-Test nicht älter als 72 Stunden vom Abstrich bis Einreise (vollständig geimpfte Namibier/PRP/Domicile/Lkw-Fahrer ausgenommen), (2) Trusted Travel (PDF), (3) Ausfüllen des medizinischen Einreiseformulars ("Surveillance Form"), (4) Nachweis einer Versicherung zur Behandlung einer COVID19-Erkrankung, (5) Ausfüllen des normalen Einreiseformulars; NICHT NÖTIG: Reiseplan mit vorgebuchten Unterkünften, zweites medizinisches Einreiseformular.

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Es geht jetzt einzig und alleine um eine neue bislang unbekannte Virusmutation die nun unglücklerweise wieder in RSA entdeckt bzw. veröffentlicht wurde. Wie sollen die Verantwortlichen in der EU anders reagieren, als sie es getan haben und die Tests in NL und München haben sich ja im Nachhinein leider als sinnvoll erwiesen.

Wie Christian schon anführte, letztes Jahr war es die Delta Variante, jetzt haben wir Omikron. Sobald seriöse Laboranalysen vorliegen werden wir weitersehen. Bis dorthin bleibt nur die Hoffnung und Daumen drücken.....
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travelNAMIBIA schrieb:
P.S. Warum das FDN das Schreiben ans RKI verfasst hat, weiß ich auch nicht... vielleicht leiten die es weiter ;-)


Moin,

adressiert an den Präsidenten des RKI aber die Anschrift des Gesundheitsministeriums genommen ... zumindest die Post landet an der richtigen Stelle, muss also gar nicht weitergeleitet werden. ;)


Gruß
Henning
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Stellungnahme des namibischen Tourismusministers.

Dateianhang:

Dateiname: COVIDRESTR...ONPR.pdf
Dateigröße:824 KB
Aktuelle Einreiseregelungen für Namibia vom 16.1.2022 bis 15.2.2022: (1) PCR-Test nicht älter als 72 Stunden vom Abstrich bis Einreise (vollständig geimpfte Namibier/PRP/Domicile/Lkw-Fahrer ausgenommen), (2) Trusted Travel (PDF), (3) Ausfüllen des medizinischen Einreiseformulars ("Surveillance Form"), (4) Nachweis einer Versicherung zur Behandlung einer COVID19-Erkrankung, (5) Ausfüllen des normalen Einreiseformulars; NICHT NÖTIG: Reiseplan mit vorgebuchten Unterkünften, zweites medizinisches Einreiseformular.

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