THEMA: Holzkohle contra Verbuschung
04 Mär 2021 14:44 #608774
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Dateianhang:

Dateiname: NNFPressSt...ss-2.pdf
Dateigröße:445 KB
Aktuelle Einreiseregelungen für Namibia vom 16.1.2022 bis 15.2.2022: (1) PCR-Test nicht älter als 72 Stunden vom Abstrich bis Einreise (vollständig geimpfte Namibier/PRP ausgenommen), (2) Trusted Travel (PDF), (3) Ausfüllen des medizinischen Einreiseformulars ("Surveillance Form"), (4) Nachweis einer Versicherung zur Behandlung einer COVID19-Erkrankung, (5) Ausfüllen des normalen Einreiseformulars; NICHT NÖTIG: Reiseplan mit vorgebuchten Unterkünften, zweites medizinisches Einreiseformular.

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05 Mär 2021 10:16 #608836
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Biomasse-Diskussion entfacht: Möglicher Biokraftstoff-Export von verschiedenen Seiten beleuchtet
www.az.com.na/nachri...entfacht-2021-03-05/

Der mögliche Export von Biomasse aus Namibia nach Hamburg sorgt immer wieder für Zündstoff. Zahlreiche Aktivisten sprechen sich gegen eine solche Kooperation aus. Eine gemeinnützige Organisation und ein Vertreter der lokalen Industrie wollen nun Aufklärung leisten....


LG
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05 Mär 2021 14:48 #608885
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Logi schrieb:
Biomasse-Diskussion entfacht: Möglicher Biokraftstoff-Export von verschiedenen Seiten beleuchtet

Der mögliche Export von Biomasse aus Namibia nach Hamburg sorgt immer wieder für Zündstoff. Zahlreiche Aktivisten sprechen sich gegen eine solche Kooperation aus. Eine gemeinnützige Organisation und ein Vertreter der lokalen Industrie wollen nun Aufklärung leisten....


LG
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Fragt sich, ob die Vertreter der lokalen Industrie (Nam oder D?) tatsächlich objektiv bzw. sachlich aufklären. Für mich bleibt der Verdacht, dass sich ihre Argumentation an ihrem Gewinn orientieren wird.

LG freshy
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05 Mär 2021 14:54 #608887
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Hi Freshy,

der Artikel bezieht sich ja auf das Dokument von der NNF, einer wirklich sehr renommierten unabhängigen Umwelteinrichtung. Abgesehen davon lässt diese aber auch in ihrer Erklärung das eigentlich Problem außen vor, nämlich die Umweltverträglichkeit davon Biomasse en masse per Schiff vom südlichen Afrika nach HH zu transportieren. Das es der Verbuchung in Namibia hilft ist ja grundsätzlich nicht schlechtes. Nur vielleicht die dann angedachte Nutzung...

Viele Grüße
Christian
Aktuelle Einreiseregelungen für Namibia vom 16.1.2022 bis 15.2.2022: (1) PCR-Test nicht älter als 72 Stunden vom Abstrich bis Einreise (vollständig geimpfte Namibier/PRP ausgenommen), (2) Trusted Travel (PDF), (3) Ausfüllen des medizinischen Einreiseformulars ("Surveillance Form"), (4) Nachweis einer Versicherung zur Behandlung einer COVID19-Erkrankung, (5) Ausfüllen des normalen Einreiseformulars; NICHT NÖTIG: Reiseplan mit vorgebuchten Unterkünften, zweites medizinisches Einreiseformular.

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05 Mär 2021 17:43 #608902
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Eine CO2-Bilanzrechnung für das Projekt gibt es hier.
www.hamburg.de/energ...masse-partnerschaft/
Die geht natürlich günstig aus, wenn man „HH ohne Hackschnitzel“ mit „HH mit Hackschnitzel“ vergleicht, weil die Pellets oder Hackschnitzel in Hamburg vor Ort Kohle und Erdgas für Fernwärme ersetzten sollen. Und vielleicht gibt es auch noch Förderungen aus diversen Töpfen und CO2-Zertifikate spart man auch.
Der spezifische Energieverbrauch beim Schifftransport ist aber sowieso nicht DAS Problem, der ist nicht so hoch. Die Frachter sind aber Dreckschleudern für Schwefel und Feinstaub.

ME wäre es immer besser Biomasse möglichst nahe am Entstehungsort zu verwerten, weil sie eben einen niedrigen Energieinhalt hat und Transport eben nicht nur CO2 bedeutet, sondern noch vieles anderes. Leider ist aber der Fernwärmebedarf in Namibia überschaubar. Ein riesiges Potenzial läge in der Verwertung von Hackschnitzel als Baustoff. Damit schafft man sogar eine CO2-Senke und erhält ein Baumaterial mit geringer Dichte und hervorragenden Dämmeigenschaften. Dabei werden die Hackschnitzel mit Dünnbeton oder -lehm gebunden. Mit Stroh als Füllstoff ist das ja schon state of the art. So eine Entwicklung mit Hackschnitzel wäre doch ein schönes EZA-Projekt für Namibia :) . Die Einsatzmöglichkeiten in zigtausend Häusern ohne hohe statische Anforderungen wären grenzenlos, mit dem Bonus überlegener bauphysikalischer Eigenschaften.... und PS: 18:00 riesigem Potezial für Hand- anstatt Maschinenarbeit
Grüße
.... und man wird doch auch noch Illusionen haben dürfen, dass ganzheitliches Denken eine Chance hat :whistle:
Letzte Änderung: 05 Mär 2021 18:00 von loser.
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05 Mär 2021 18:20 #608912
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Es ist ja alles noch viel schlimmer: Die Verwertung in Namibia gab es ja. Schwenk Zement hatte dort ja eine Zementfabrik errichtet, und da wurden Verbuschung verbrannt, die mit speziellen Erntemaschinen auf Farmen abgeräumt wurde. Wir haben deutsche Mechaniker vor vielen Jahren auf der Gabus Farm bei Otavi getroffen, die diese Erntemaschinen gewartet haben.

Leider hat dann die Regierung den Bau eines zweiten chinesischen Werks zugelassen, damit wurde das Schwenk Werk unrentabel. Soweit ich weiß, hat Schwenk letztes Jahr das Werk verkauft, an eine zweite chinesische Firma. So läuft das mit der SWAPO.
Keine Ahnung, ob jetzt dort noch Verbuschung verbrannt wird.
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