Ich bin gerade aus Namibia zurück und möchte ein Update zu einigen Strassen geben:
D3700 Ruacana - Epupa Falls - selber zwar nicht gefahren sondern nach ersten Kilometern umgedreht, aber Rücksprache mit Einheimischen: fahrbar aber stark beschädigt, viele spitze Steine die die Gefahr von Reifenplatzern erhöhen. Nach Aussagen von Lodgepersonal sollte man aktuell mindestens 5-6 Stunden für die 170 km einplanen. Bin Selber den Umweg über C35 (Teer), C41 (Teer) und C43 (Opuwo bis Epupa) Gravel gefahren. Die C43 lässt sich gut fahren (ca. 3 Stunden für die 180 km). Allerdings ist die Betonfurt in Okonguati über den Omuhonga Fluss unterspült worden und zum Teil gebrochen. Der Flußaufwärts gelegene Teil wurde wohl unterspült und die Betonteile sind verrutscht und eine Eisenstange ragt heraus. Da der Fluss aktuell trocken ist, sieht man die Löcher und verschobenen Teile und kann man über die flußabwärts gelegene Spur fahren. Sollte die Stelle nicht bis zum nächsten Regen repariert sein und somit unter Wasser liegen, sollte man hier äußerste Vorsicht walten lassen.
Die C35 zwischen Uis und Henties Bay wird zur Zeit geteert und weist nach den Regenfällen vom Frühjahr größere Schäden auf. Anfang September war sie komplett gesperrt, wodurch wir fast 200 km Umweg fahren mussten.
Diesel gab es überall reichlich, außer im Etosha-Nationalpark. Dort gab es an keiner Tankstelle Diesel. Die Tankstelle Etosha Trading Post (3 km südlich des Anderson Gates) hatte aber immer Diesel, allerdings muss man hier bedenken, dass das Anderson Gate eine Veterinärkontrolle ist und man kein rohes Fleisch aus dem Park mitnehmen darf. Besonders wichtig wenn man im Etosha-Park übernachten will und vorher eingekauft hat. Wir haben einige recht gründliche Kontrollen gesehen, bei denen einiges konfisziert wurde.