THEMA: Völkermord an Herero
13 Aug 2020 10:33 #593553
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  • Logi am 13 Aug 2020 10:33
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Keine allumfassende Genozid-Einigung erreicht www.az.com.na/nachri...erreicht-2020-08-13/

Entgegen wiederholter Versprechen seitens des Präsidialamtes, namibische Medien zu wichtigen Ereignissen einzuladen, hat sich der namibische Präsident, Hage Geingob, am Dienstag nur im Beisein von Staatsmedien mit dem Sondergesandten Dr. Zed Ngavirue getroffen, um sich über den Fortschritt bei den Genozid-Unterhandlungen mit Deutschland zu informieren...

LG
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14 Aug 2020 21:37 #593612
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@rhh64:

Vergiss die Schweden nicht, die standen fuffzehnhundertdingsbums vor Leipzig. Wenns nicht reicht, von Frankreich gibt's auch noch was wegen Napoleon. So, wer war noch hier? Wikinger sind doch bestimmt auch mal in den südlichen Ostseeraum eingedrungen, oder? Ostgoten?

Sorry, ein ernstes Thema, ja. Aber ich konnte jetzt einfach nicht anders, ein bissl Spass muss auch sein ;-)
"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit - aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." (Einstein)
Letzte Änderung: 14 Aug 2020 21:42 von michi1111.
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15 Aug 2020 09:11 #593619
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Das Problem ist ja nicht auf Namibia beschränkt. Inzwischen geht es ja weltweit darum, "white culture" und ihre Historie zu diffamieren. Und das ausgerechnet oft durch Weiße selbst. In USA werden ja inzwischen Plünderungen mit "Reparation" gerechtfertigt (kein Witz). Komischerweise wird aber z.B. kaum über den arabischen Sklavenhandel geredet, oder über den aktuellen Rassismus der Han-Chinesen, oder gerade im südlichen Afrika das Vorgehen der eindringenden Bantu-Stämme gegen die Khoisan etc.
Südliches Afrika seit 1992: 43 Reisen, 1.205 Tage, 160.455 km, 487 Vogelarten
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15 Aug 2020 10:25 #593622
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Hallo Pollux, deine Sorge ist mE unbegründet, weil das einfach eine unbedeutende Randerscheinung ist. Außerdem ist die Abwehr und PR zum Thema (einer nicht wirklich vorhandene Gefahr) bei Southern, Murdoch und kongenialen Geistern in guten Händen, um nur ein paar unverfänglich/salonfähige Protagonisten zu nennen. Google mal das Thema + far right + white nation network etc.
www.bbc.com/news/world-australia-45861433

Letzte Änderung: 15 Aug 2020 10:42 von loser.
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pollux schrieb:
Komischerweise wird aber z.B. kaum über den arabischen Sklavenhandel geredet, oder über den aktuellen Rassismus der Han-Chinesen, oder gerade im südlichen Afrika das Vorgehen der eindringenden Bantu-Stämme gegen die Khoisan etc.
PS @ Pollux
Es stimmt mE nicht, dass z. B. Kolonialismus und Sklaverei ausschließlich als Geschichte des (europäischen!!) Kolonialismus ab dem 16. Jahrhundert dargestellt wird. Den Randgruppen, die das machen, muss man ja nicht glauben, man kann sich auch selber eine Meinung über Geschichte und Qualität der Darstellung bilden. Wer das Thema ausschließlich auf Hautfarbe reduziert, oder, wenn das gemacht wird, reflexartig mit „Hautfarbensolidarität“ reagiert, hat ein Problem, mE!
Auch populärwissenschaftliche Vermittlungen des Themas können seriös sein, z. B. unlängst auf ARTE gelaufen, ist noch abrufbar.
Menschenhandel: Eine kurze Geschichte der Sklaverei
Die Geschichte der Sklaverei beginnt nicht erst auf Baumwollfeldern. Sie reicht bis in die frühesten Hochkulturen der Menschheit zurück. Bis zur Abschaffung der Sklaverei eroberte der Menschenhandel riesige Territorien, setzte seine eigenen Grenzen und schuf seine eigenen Gesetze in einer Welt der Gewalt, Machtbesessenheit und Profitgier.


www.arte.tv/de/video...ichte-der-sklaverei/
Letzte Änderung: 15 Aug 2020 11:15 von loser.
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15 Aug 2020 11:38 #593630
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@loser: ja, alles hat zwei Seiten. Ich will das gar nicht alles weiter ausbreiten. Ich bin nur der Meinung, dass es keine "unbedeutende Randerscheinung" ist. Dazu nur ein Beispiel:
Auf Instagram postete das Social Media Team von ZDFheute diese bemerkenswerten Zeilen: „Aus gegebenem Anlass möchten wir gerne eine Sache aus dem Weg räumen: Es gibt keinen Rassismus gegen Weiße. Das, was hier einige vermutlich meinen, kann man als Diskriminierung bezeichnen. Zwar können Weiße auch als Minderheit Diskriminierung erfahren, es handelt sich jedoch nicht um ein strukturell verankertes Phänomen. Demgegenüber hat Rassismus machtstrukturelle Ursachen, ist geschichtlich verwurzelt und lässt sich auf allen gesellschaftlichen Ebenen wiederfinden. Weiterführende Informationen zum Thema Rassismus und warum es keinen Rassismus gegen Weiße gibt, findet ihr z.B. bei der Amadeu Antonio Stiftung.“ (die Stiftung geleitet von einer ehemaligen Stasi-IM)
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