THEMA: Völkermord an Herero
15 Jan 2018 21:55 #505477
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  • aos am 15 Jan 2018 21:55
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Was mich so interessiert: wer finanziert die Klage der Herero in den USA. Das dürfte auch nicht ganz billig sein.

Viele Grüße
Axel
Letzte Änderung: 15 Jan 2018 23:08 von aos.
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15 Jan 2018 22:22 #505480
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  • Turi am 15 Jan 2018 22:22
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Hallo Axel
Die letzte Rechnung in Millionenhöhe ist meines wissens, kommentarlos von der namibischen Regierung beglichen worden.
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen.
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16 Jan 2018 07:04 #505492
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  • Ulf Ko am 16 Jan 2018 07:04
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Die Klage in den USA finanzieren wohl wie dort bei solchen Fällen üblich US-Kanzleien. Scheitern die mit dem Fall, so bleiben sie auf den Kosten sitzen. Gewinnen sie den Fall, bekommen sie einen prozentualen Anteil der durchgesetzten Summe, was in diesem Fall wahrscheinlich ein Milliardenbetrag wäre. Die namibische Regierung hat da nichts bezahlt.

Die namibische Regierung hat unabhängig von der Herero-Klage in den USA juristischen Rat eingeholt, auf welcher Basis sie Deutschland verklagen könnte, falls es nicht zu einer Einigung kommt. Beraten haben namibisch-stämmige Juristen in Großbritannien, die auf diesem Rechtsgebiet offenbar keinerlei Erfahrung vorzuweisen haben, dafür aber einen Millionenbetrag in Rechnung gestellt haben - nicht Millionen Namibia-Dollar sondern Millionen britische Pfund. Bezahlt von nicht vorhandenen Steuereinnahmen. das klingt für mich nach einem Musterfall der in Namibia immer mehr um sich greifenden Korruption - aber bewiesen ist nichts.

Viele Grüße

Ulf
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16 Jan 2018 07:56 #505505
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  • albrechtj123 am 16 Jan 2018 07:56
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Hallo,
ich war mal im Kolonialmuseum in Brüssel und hab dort vor Ort auch mit Belgiern über
belgische Kolonialgeschichte gesprochen, die haben die deutschen Probleme nur belächelt.
Das Museum übrigens sehr beeindruckend.

Gruß Albrecht
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16 Jan 2018 08:20 #505510
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  • travelNAMIBIA am 16 Jan 2018 08:20
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OFF TOPIC
Hi Ulf,
Bezahlt von nicht vorhandenen Steuereinnahmen. das klingt für mich nach einem Musterfall der in Namibia immer mehr um sich greifenden Korruption - aber bewiesen ist nichts.
liegt jetzt zumindest bei der Anti-Korruptionsbehörde, nachdem es Druck vom namibischen Finanzminister (der natürlich als deutschstämmiger bei der Thematik "Völkermord" einen nicht ganz einfachen Stand hat) gab.

Viele Grüße
Christian
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Aktuelle Einreiseregelungen für Namibia bis 15. Dezember 2021: (1) PCR-Test nicht älter als 7 Tage vom Abstrich bis Einreise für alle Reisenden, (2) Ausfüllen des medizinischen Einreiseformulars ("Surveillance Form") (3) Nachweis einer Versicherung zur Behandlung einer COVID19-Erkrankung, (4) Ausfüllen des normalen Einreiseformulars; NICHT NÖTIG: Reiseplan mit vorgebuchten Unterkünften, zweites medizinisches Einreiseformular.
Am 15. November wurde Trusted Travel eingeführt (ab 16.01.2022 verpflichtend bei Einreise und bei Ausreise, sofern ein Test nötig ist)! Mehr Informationen: www.namibia-forum.ch...elSystem28102021.pdf bzw. www.namibia-forum.ch...eingefu%CC%88hrt.pdf
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16 Jan 2018 08:26 #505512
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  • Turi am 15 Jan 2018 22:22
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hallo Ulf
Genau diese Zahlung an die Engländer meinte ich, ob in der USA schon was gemacht wurde ist eher fraglich, die schätzen ihr Risiko, ob sie evtl. verlieren könnten gut ab.
Dazu kommt, würde so ein Präsidenzfall in der US A geschaffen, kämen auf die Amis, betreffend der Indianer, einiges zu.
Gruss Turi
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