THEMA: Wüstenelefanten
09 Mai 2017 14:52 #474389
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  • chrigu am 09 Mai 2017 14:52
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Hallo Lotte

Die Twyfelfontain Lodge ist eine gute Wahl. Da werden die Touren aktuell für N$ 690 / Person angeboten.
Je nachdem wie Ihr unterwegs seid und welche Erfahrungen Ihr mit Sandfahren habt, könnt Ihr die Elefanten aber auch selber suchen. Ich habe Sie bei meinen diversen Besuchen in den letzten drei Jahren immer gefunden. Oft gibt es an der Werkstatt oder auch bei der Lodge einen Tipp wie weit weg dass sie sind.

Vor zwei Wochen waren Sie nah an der Lodge beim Aba-Huab Damm, der auch auf den Tracks4Africa GPS Karten verzeichnet ist.








Im September mussten wir ca. 30 km im Huab Richtung Südwesten fahren.

Herzliche Grüsse
Chrigu
Letzte Änderung: 09 Mai 2017 18:58 von chrigu.
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09 Mai 2017 20:28 #474454
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  • bayern schorsch am 09 Mai 2017 20:28
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Hallo Lotte,

wir waren erst vor zwei Wochen in der Nähe von Twyfelfontein (Camp Kipwe) und haben mit unserem kleinen Renault Duster die Spuren der Eli´s verfolgt.
Eine ca. 12-köpfige Familie ist uns in diesen Tagen ein paar Mal begegnet. Wir sind immer die Strecke von der Twyfelfontein-Lodge zum Flughafen gefahren. Dort ist auch ein großer Dam.
Und - ich würde auch in der Lodge nachfragen oder vielleicht auch an der Tankstelle. Die haben bestimmt einen Tipp für Euch.

Das war die Gruppe:



Und den haben wir irgendwo unterwegs in freier Wildbahn angetroffen:




Herzliche Grüße
der bayern schorsch
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08 Jun 2017 10:41 #477476
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  • LotteAufReisen am 08 Jun 2017 10:41
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Vielen Dank nochmal für Eure Tipps, wir sind bei der Tywfelfontein Country Lodge mitgefahren. Leider haben wir sie nicht gefunden, aber es war trotzdem eine tolle Fahrt. Und Mowani war ein traumhafter Campingplatz!
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13 Sep 2017 10:55 #489192
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  • Logi am 13 Sep 2017 10:55
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„Wüstenelefanten“ nicht bedroht

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Angesichts eines Wachstums des namibischen Elefantenbestandes von 3,3% sind sämtliche Sorgen über das Sterben dieser Art unbegründet; rund 22000 dieser Dickhäuter bedeuten ein Rekordhoch der Population in den letzten 100 Jahren. Das erklärte das Umweltministerium jetzt schriftlich. Die Behörde wies ausdrücklich darauf hin, dass es in diesem Land keine eigene Art der „Wüstenelefanten“ gibt, sondern dies ein Begriff aus dem Volksmund sei, der für die Tiere angewendet wird, die in ariden Gebieten im Nordwesten lebten und ihre Lebensweise den dortigen Bedingungen angepasst hätten. Alle Elefanten gehörten zur Familie der Afrikanischen Elefanten (Loxodonta africana), heißt es. Das Ministerium reagierte mit dieser Mitteilung nach eigenen Angaben auch auf „besorgniserregende, nicht akkurate und falsche Medienberichte und Briefe“ zu „Wüstenelefanten“; der Regierung sei vorgeworfen worden, drei „Wüstenelefanten“ zum Abschuss freigegeben zu haben, was zur Ausrottung dieser „Art“ führen werden. Das Bild zeigt einen Elefanten im Hoanib-Rivier im Nordwesten Namibias.

So viele Elefanten wie nie zuvor

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Binnen 20 Jahren habe sich die Population der Dickhäuter mehr als verdreifacht, so dass heute „mehr Elefanten als jemals zuvor in den letzten 100 Jahren“ in Namibia lebten. Das erklärte Romeo Muyunda, Sprecher des Umweltministeriums, jetzt schriftlich. Er gab den Gesamtbestand mit „knapp über 22000 Elefanten“ an und schlüsselte die Tiere nach Lebensbereichen auf (wobei die Addierung der einzelnen Zahlen 24000 Elefanten ergibt). Es handele sich um eine „gesunde und wachsende Population“, die sich um 3,3% pro Jahr vergrößere, führte er aus.

In der mehrseitigen Stellungnahme reagierte Muyunda auf die aktuelle und teils hitzige Diskussion über den Abschuss von drei Elefanten im Nordwesten des Landes. Zwei Dickhäuter sollen in den Hegegebieten Ohungu und Otjimboyo im Rahmen der diesjährigen „Quote zur Wildtiernutzung“ erlegt werden, während der dritte Elefant aus dem Sorris-Sorris-Hegegebiet zum „Problemtier“ deklariert worden sei. Muyunda erklärte, dass der gezielte Abschuss von Elefanten eine „bevorzugte Strategie“ sei, weil dadurch Einnahmen für den Naturschutz und die Hegegebiete erzielt würden. Derzeit gebe es 83 Hegegebiete, in denen mehr als 250000 Menschen lebten und die jährlich über 50 Millionen N$ generierten, unter anderem durch die Nutzung des Wildtierbestandes.

Der Behördensprecher machte auch deutlich, dass Tourismus und Trophäenjagd zu „einem der bedeutendsten Sektoren in Namibia gewachsen“ seien. Er nannte in diesem Kontext den Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt, die Arbeitsplatzschaffung, den Wohlstand und die Aufwertung der Menschen in ländlichen Gebieten sowie den Schutz von Lebensräumen der Wildtiere.

Darüber hinaus äußerte sich Muyunda zu den Dickhäutern, die im Nordwesten leben und „Wüstenelefanten“ genannt werden, obwohl sie keine eigene Art darstellten. Der Sprecher räumte ein, dass sich diese Tiere an die ariden Lebensumstände in den Regionen Erongo und Kunene gewöhnt hätten, aber genetisch nicht von ihren Artgenossen zu unterscheiden seien. Alle Elefanten in Namibia gehörten zur Familie des Afrikanischen Elefanten (Loxodonta africana), heißt es.

Der Regierung sei vorgeworfen worden, dass die Tötung der drei erwähnten Tiere zur Ausrottung der „Wüstenelefanten“ führen würde. Muyunda sprach von „besorgniserregenden, nicht akkuraten und falschen Medienberichten sowie Briefen“, die an das Ministerium geschickt worden seien. Er warf Kritikern vor, nicht richtig informiert zu sein und rief sie dazu auf, solch „unverantwortliches Verhalten“ zu unterlassen....


LG
Logi
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13 Sep 2017 11:18 #489197
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  • Guido. am 13 Sep 2017 11:18
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Hallo,

die übliche Nummer aus Namibia. Man schmeißt die Wüstenelefanten in einen Topf mit allen anderen Elefanten. Und wenn man die Wüstenelefanten komplett ausgerottet hätte, sähe man immer noch kein Problem. Man hat ja noch 22.000 Elefanten im Land. Für die 22.000 Elefanten gibt es übrigens auch keinen belastbaren Beleg. Im KAZA-Gebiet sind zigtausende Elefenaten grenzüberschreitend unterwegs. Sehr wahrscheinlich werden da Elefanten doppelt gezählt, die in Nachbarländern wie Botswana bereits gezählt wurden. Namibia verweigert sich unabhängigen Zählungen - selbst dann, wenn sie für Namibia komplett kostenfrei sind.

Am meisten nervt, dass das MET immer wieder so tut, als wenn alle anderen nur zu dumm und uninformiert sind. Das das biologisch keine eigene Art ist, das haben alle schon vor vielen Jahren mitbekommen. Man könnte ja mal zigtausende Touristen, deren Geld Namibia gern einsacken will, fragen, ob die Wüstenelefanten denn x-beliebige Elefanten wie im Etosha, Caprivi oder Krüger sind. Und man könnte doch dann auch mal Twyfelfontain platt machen und eine Lodge hinbauen. Es ist geologisch erwiesen, dass sich die Felsen in Twyfelfontein nicht von mehr als 22.000 anderen Felsen im Land unterscheiden. Die paar Kritzeleien machen den Felsen nicht zu einer geologischen Besonderheit. Es ist dann ja wirklich nicht schlimm, wenn man mal einen Felsen platt macht. Soll sich niemand aufregen.

Beste Grüße

Guido
Letzte Änderung: 13 Sep 2017 11:21 von Guido..
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05 Okt 2017 15:20 #491479
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  • Swakop1952 am 05 Okt 2017 15:20
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Zur Zeit läuft eine Petition gegen die Abknallerei der Wüstenelefanten.

Vielleicht bringt es etwas bei den oberkorrupten Entscheidungsträgern der MET wenn es mal eine Petition mit sehr hoher Beteiligung gibt, wo sie den Eindruck bekommen unter Beobachtung zu stehen.

BITTE BETEILIGEN, auch wenn man überzeugt ist dass es eh nichts bringt. Wir dürfen es denen nicht leicht machen!

www.change.org/p/fra...0&mid=7259882&jb=155
Letzte Änderung: 05 Okt 2017 16:42 von Swakop1952.
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