@Carmen:
du schreibst nicht, warum Du das veröffenlichst. Macht Dir das Sorgen, so dass Du überlegst nicht ins südliche Afrika zu fahren?
Falls es das ist, möchte ich Dich beruhigen. Wir sind schon überfallen worden und fahren trotzdem hin!
Das Schöne überwiegt einfach!
@Gerd:
warum soll das Thema nicht gerne gesehen sein? Wenn jemand leidenschaftslos von seinen Erfahrungen berichtet - wann, wo, wie und mit der nötigen Selbstkritik (was habe ich falsch gemacht?) darüber berichtet, sind wir ihm/ihr alle dankbar, denn da können wir von lernen.
Leidenschaftlos, also gefühllos von einem Überfall zu sprechen, halte ich für wirklich nicht durchführbar und sinnvoll, denn ich bin ja nicht die Tagesthemen, sondern ein fühlender Mensch!
Bist Du es auch?
Den Zusatz "mit der nötigen Selbstkritik" offenbart Deine Haltung: Nur bei einem Fehlverhalten geschieht ein Überfall.
Falls das Fehlverhalten schon darin besteht ins südliche Afrika zu reisen, stimme ich Dir zu.
Ich persönlich aber sehe darin keinen Fehler.
Man kann auch überfallen werden, ohne dass man einen Fehler gemacht hat.
Falscher Ort, falsche Zeit, einfach Pech - das reicht.
Was Du vielleicht meinst ist eine Reflexion auf die Ereignisse.
Wenn Du glaubst, dass Du von den sachlichen Berichten anderer zu Überfallen etwas lernen kannst, und das ist Deiner Beschreibung nach die Essenz aus der Schilderung eines Überfalls, dann verkennst Du weitere Dimensionen wie Empathie oder Trost.
@andere
Auch die Beschreibungen der schönen Landschaft, das Anpreisen der tollsten Lodges und Campingsplätze etc. sind subjektive Wahrnehmungen. An dieser Stelle werden sie akzeptiert, aber genau am Punkt Kriminalität ist offenbar Schluss damit.
Meines Erachtens schaukeln sich solche Threads gerne hoch, weil an dieser Stelle plötzlich absolute Objektivität eingefordert wird (ob es die wirklich gibt, ist noch eine andere Frage).
Soll doch jeder seine subjektive Sichtweise schreiben!
Ich kann nur aus eigener Betroffenheit sagen, dass einem Statistiken egal sind, wenn man selbst andere Erfahrungen gemacht hat. Man entwickelt subjektive Theorien! Und das ist vollkommen ok so.
Falls also jemand wie Carmen anfragt, kann man sagen, dass eben zwei Lager gibt, die unterschiedliche Ansichten darüber haben, wie es sich mit der Kriminalität verhält.
Und im Übrigen: Statistiken glaube ich selten oder nie (griechischen hätte man z.B. auch keinen Glauben schenken dürfen).
Cora