THEMA: Namibia 2026 - grün, grüner wird's nicht
17 Mai 2026 15:59 #725487
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Ihr Lieben :kiss:
Wir sind jetzt seit einer Woche zurück, der Großteil der Bilder bereits gesichtet und ein paar Gedanken zu der zurückliegenden Reise wollen wir gerne mit Euch teilen.

Einen Reisebericht im herkömmlichen Sinne wird es an dieser Stelle nicht geben, dafür bin ich mit den alten Klamotten viel zu sehr in Rückstand geraten :pinch: Dennoch haben wir gedacht, dass der ein oder andere Tipp für eine bevorstehende Reise, oder deren Planung vielleicht ganz hilfreich sein kann ;)

Wir sind ja bekennende Wiederholungstäter, daher gibt es für uns immer mal wieder Stellen u. Orte, an denen wir in der Vergangenheit bereits waren – weil es auch einfach unglaublich schön dort ist :kiss:

An- und Einreise:
Flug - am einfachsten halt immer wieder mit Discover… allerdings, waren wir bei der Buchung ‘gezwungen‘, einen Zubringer-Flug ab Düsseldorf zu buchen (war 200,-€pP günstiger als mit der Bahn – eigentlich ein no-go :evil: )
Entertainment gut, Sitze/Abstand u. Essen ein Erlebnis… aber kein Positives (naja, die meisten kennen es u. wissen, was ich meine :sick: )
Das aus der Anreise mit dem Flieger nichts wurde und wir dann doch CO2 freundlich mit der Bahn anreisen durften, hatten wir dann den freundlichen Mitarbeitern der Lufthansa zu verdanken :laugh:
Die Einreise war aber nochmal ne andere Hausnummer – ich hatte es im Vorfeld befürchtet und es sollte sich bewahrheiten… wenn am Tag der Anreise, zwei Maschinen aus D kommen und die Maschine aus MUC nur 20 Minuten früher landet, dann ist es einfach schlichtweg VOLL – hinzukommt, dass bei 8 offenen Schaltern, 4 für die ‘e-Visa‘ Einreisenden, u. 4 für die ‘visa on arrival‘ Leute offen sind. Man muss kein Mathe Genie sein, um zu wissen, wer schneller durch ist. Also überlegt Euch, ob Ihr das Visum vorher online macht, oder Euch bei der Einreise an die kurze Schlange stellt B)

Fahrzeug:
Zum 3. Mal haben wir unseren Wage bei Safari Car Rental gebucht. Ein Hilux Expedition, der mit nur 71 Km auf dem Tacho durchaus als flatschneu zu bezeichnen war. Wir sind mit SCR richtig happy und schätzen sie als einen sehr zuverlässigen und überaus fairen Partner (das weiß man ja häufig erst, wenn was nicht rund läuft – andere Story, letzte Reise :whistle: )

Einkaufen:
Wie immer, völlig unproblematisch – in Windhoek hat’s einfach viele u. gute Möglichkeiten (Spar, Food-Lovers, OK) das Gleiche gilt für Swakopmund, Grootfontein und die meisten größeren Orte. Wir waren noch in Karibib u. Opuwo, wobei es im Norden dann schon etwas schwacher mit der Auswahl sein kann. Zusätzlich haben wir noch ein paar Quellen für selbstgemachte Leckereien (Vorteil, wenn man sich kennt :blush: )

Tanken:
Hatte ich im Vorfeld ein paar Bedenken, aufgrund der momentanen Situation… was ist, wenn die Spritmenge reglementiert wird, oder es einfach keinen Sprit mehr gibt. War aber alles kein Problem. Wir hatten allerdings ne Jerrycan dabei und haben getankt, wann immer es ging… in unserem Fall in:
Windhoek
Karibib
Swakopmund (+Jerrycan)
Tweifelfontein (ja, da hat’s ne Repsol am Airstrip – schon ewig, hatten wir aber nicht auf dem Schirm)
Palmwag
Sesfontein – NEIN, hier gab’s diesmal nichts (hatten wir aber befürchtet)
Purros – tatsächlich spontan und super easy im Omenje Camp, die verkaufen dort 25l Gebinde (merken!)
(hierzu könnte ich jetzt sagen: “war was teurer“ aber wenn ich unsere Dieselpreise in DE sehe, immer noch ein Schnapper :silly:
Opuwo
Etoscha – NEIN !!! im gesamten Park gibt es keine ‘operating filling station‘ – ob sich das nochmal ändert, who knows :S
Hierfür hatten wir aber auch die Jerrycan vorgesehen. Ansonsten gibt’s knapp 10 Kilometer südlich vom Anderson Gate die Etosha Trading Post, hier kann man bei Bedarf dann auch tanken (ich weiß allerdings nicht, wie viel Gehampel durch Ein- u. Ausreise aus dem Park entsteht)
Tsumeb – hier haben wir dann unseren Tank wieder aufgefüllt und es sollte bis WDH reichen.

Strecken:
Auch hier hatte ich ein paar Bedenken, wg. der Regenzeit… war aber alles unkritisch (hier schreibe ich an den entsprechenden Tagen noch was)
Wir sind von Windhoek gen Westen, dann hoch Richtung Flußtäler und hoch durchs Marienflusstal bis Camp Syncro… zurück über die D3707 nach Opuwo und mit einem Abstecher zu den Epupa Falls durch die Etoscha gen Osten und übers Erongo Gebiet wieder zurück. Gefahren sind wir 4.250 Kilometer in 3 Wochen

Reisezeit:
vom 17.4. – 10.5.2026 – unserer bevorzugten Reisezeit – und diesmal mit ganz viel Glück, wir hatten tatsächlich so gut wie keinen Regen.

Unterkünfte/Übernachtungsstellen:
(chronologische Reihenfolge)

Claratal – seit 2021 unser liebgewonnener Einstieg (und nur ne knappe Stunde westlich von WDH)
Donkerhuk-West – hier waren wir 2023 zum 1. Mal und wollten mehr davon haben :woohoo:
Wüstenquell – hier waren wir 2014 und wollten unbedingt nochmal hin
Wild Camping Seitencanyon Ugab – haben wir 2021 schon mal gemacht
Mowani Camping – wie Wüstenquell: hier waren wir 2014 und wollten unbedingt nochmal hin
Palmwag Camping – hier haben wir bisher immer nur zum Tanken gestoppt
Wild Camping am Fearless Pass – hatten wir schon mal in der Planung, aber mangels Zeit verworfen
Marble Camping – hier waren wir 2021 schon mal – für uns eher Mittel zum Zweck (wir würden hier wild campen bevorzugen)
Camp Sycro – haben wir in all den Jahren nicht geschafft – also zum 1. Mal (O-Ton Axel: ist kein Sehnsuchtsort :silly: )
Wild Camping Bloudrum/Orupembe – spontane Entscheidung da Marble nicht mehr in Frage kam
Omungunda Camping (Opuwo) – Alternative um Opuwo herum, war nett, mehr aber auch nicht
Epupa Falls Lodge Camping – hier waren wir 2015 schon mal – laaaange her
Hobatere Roadside – bekennende Wiederholer, gerade wenn es von Westen in die Etosha geht
Etosha – Okaukuejo - selbstredend
Etosha – Namutoni – unser Lieblingscamp in der Etoscha
Grootfontein – Maori – ein liebgewonnenes Ritual, wenn immer wir in der Gegend sind
Erongo Rocks – DykDyk – bekennende Wiederholer !!! ein Traum

Und wem jetzt vor lauter Text noch nicht der Kopf auf die Tastatur gekippt ist…

Näheres zu den Unterkünften, bzw. Stellen, an denen wir übernachtet haben, sowie Bilder und Gedanken folgen…

JETZT


Steigt gerne ein, ich weiß nicht, wie schnell und ausführlich ich sein werde :whistle:

Es grüßt

Die Claxerin
Claudia
Letzte Änderung: 29 Mai 2026 13:37 von Clax.
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Erste!!!!

Ich begleite euch gerne.
Also hau in die Tasten.

Liebe Grüße
Dagmar
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

Zu den Reiseberichten:
www.namibia-forum.ch...n-afrika.html#471572
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bevor ich weitermache... :lol:
ich hatte vor der Reise Chat CPT mal gebeten, ein nettes Bild von uns zu machen...

das ist daraus geworden:


und weil ich den Comic Style so witzig finde... wir im Heidi Stil :lol:



Farm Claratal:

Hier waren wir 2021 zum 1. Mal und fühlen uns so wohl, dass wir immer gerne wiederkommen :kiss:
Praktischerweise sind es von Windhoek nur um die 40 Kilometer, so dass nach Fahrzeugübernahme und Einkauf genug Zeit bleibt, dort in Ruhe den Wagen auf links zu krempeln und alles an seinen Platz für die nächsten 3 Wochen zu räumen.
Claratal hat 2 Plätze, jeder hat sein eigenes Duschhäuschen mit Donkey und allem, was das Herz begehrt. Große Feuerstelle, riesiges Dach über einem riesigen Tisch (hier lässt sich auch bei Regen alles trocken verräumen) Der Empfang ist immer warm und herzlich und es ist genug Zeit, den ein oder anderen Plausch zu halten. Man hat auch die Möglichkeit, mit dem eigenen Wagen ein bisschen über die Farmpads zu cruisen, so kann man sich uU auch ein bisschen mit dem Allrad eingroven und dabei die schöne Landschaft genießen.

die Einfahrt

die Campsite

den Donkey heizt man selber an, Holz ist in Mengen verfügbar

hier sieht man die große Überdachung (und meinen nächtlichen Endgegner :silly: das dunkle Holzhippo)

das eigene Bad - eignet sich bei Wind auch als Küche ;)

das Ganze aus der Vogelperspektive :kiss:

die Karte, mit den eingezeichneten Farmpads

wir werden zum 1. Mal mit all dem Gras und Grün konfrontiert :woohoo:


Außenposten auf der Farm :kiss:

und Abends den 1. Sternenhimmel


Für uns ist Claratal eine echte Empfehlung, die wir schon oft weitergegeben haben und es immer wieder tun werden.
Letzte Änderung: 17 Mai 2026 16:41 von Clax.
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Hallo Claudia, ich hänge mich auch dran.

Liebe Grüße
Margit
www.margit-noehrer.com
FB und Insta: reisende.autorin
Buch: Der glühende Atem der Wüste
Meine Solo-Reise von der Namib in die Kalahari
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17 Mai 2026 17:02 #725492
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Donkerhuk-West

Von Claratal nach Donkerhuk sind es knapp 170 Kilometer. Wir fahren über den US Pass, der trotz des vielen Regens in einem recht guten Zustand ist. Wir wählen die Strecke über die D1980 gen Norden und ich verfluche sie zunächst, da es viele Farmtore zu öffnen gilt. Aber die Schönheit der Natur überwiegt und am Ende des Tages habe ich es (fast) verdrägt :silly:
Donkerhuk West habe ich einem Artikel der Zeitschrift ‘GO‘ aus dem Jahr 2022 zu verdanken, darin waren die Witwatersberge als Geheimtipp beschrieben. Angefixt davon, sind wir im darauffolgenden Jahr für eine Nacht hier gewesen – viiiel zu kurz und darum bleiben wir diesmal 2 Nächte, wieder auf der Campsite Duikers Den :kiss:
Der Empfang ist herzlich, über die sozialen Kanäle haben wir die dazwischenliegenden Jahre immer sporadisch Kontakt gehalten. Selbstverständlich gibt es für uns jetzt auch ein paar selbstgemachte Leckereien, die Chris selber herstellt. Marmelade, Chutneys, eingelegte Oliven… außerdem gibt’s nen großen Getränke-Kühlschrank, so dass man bei Bedarf seinen Sundowner aufstocken kann. Bezahlen geht bei Chris nur bar, da es in der Ecke keine Netzabdeckung gibt – only 4 your information B)

der grüne US Pass

Törchen auf - Törchen zu :silly:

Duikers Den - herrlich einsam

Sundowner Platz auf Donkerhuk West

aus der Vogelperspektive am nächsten Morgen


Da wir 2023 nur eine Nacht hier waren, holen wir nun das Verpasste nach. Das Farmgelände erstreckt sich nämlich auch südlich der C28 und wir dürfen mit unserem Wagen das Farmgelände auf eigene Faust nach Herzenslust erkunden. Jetzt hört sich Farmgelände ja eher spröde an, aber was nun kommt, ist einfach der Hammer und hatten wir so nicht mit gerechnet :woohoo:
Ausgestattet mit nem Funkgerät für den Notfall, fahren wir gegen 10.00 Uhr los und benötigen, weil es so unfassbar schön ist, statt der erwarteten 3 Stunden, fast 5 :whistle: Chris hat sich dann irgendwann mal per Funk gemeldet und nur gelacht, als wir sagten, wir würden die Runde nochmal drehen (haben wir aber nicht gemacht) :laugh:

der Pad von der Campsite zur Farm

Begrüßungskomitee

eine der vielen Wasserstellen (nicht alle sind mehr in Betrieb)

über Stock und Stein

wieder dieses Grün :woohoo:

jaaaa, hier geht's rauf

macht einfach nur Spaß

'von oben' darf nicht fehlen


Ein bisschen Wildlife gab’s natürlich auch und abends ging’s dann wieder auf nen Sundowner Hügel – diesmal auf der anderen Seite der Farm.












360° Ausblick - priceless :woohoo:


wir drehen eine letzte Runde am Morgen, verabschieden uns von Chris und verlassen Donkerhuk.

es ist einfach nur herrlich grün :kiss:


Über die C28 und dann nach Norden auf der C32 Richtung Karibib (zum Tanken u. Einkaufen) geht's dann nach Wüstenquell.
Die C32 ist nach den vielen Regenfällen in einem ziemlich schlechten Zustand, aber das stört uns an dieser Stelle nicht ;)

to be continued...
Letzte Änderung: 17 Mai 2026 20:14 von Clax.
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17 Mai 2026 18:25 #725497
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Hi,
Clax schrieb:
ähem, ist das der Wanderer vor Marble Camp?

Da sind wir im Februar vorbeigekommen, da war alles staubtrocken und kein Grashalm war zu sehen :-o



LG Wolfgang
Letzte Änderung: 17 Mai 2026 18:35 von dergnagflow.
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