THEMA: KTP Februar 2026 als Spontantour...
13 Mär 2026 21:29 #722167
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01.02
Nach dem Frühstück geht es los Richtung Keetmanshoop. Die Strecke zieht sich endlos, ich schaffe es nur mit offenem Fenster, lauter Musik und mehreren Stops. Kitchen51 ist eigentlich ein netter Zwischenstop: die Häuschen sind schön eingerichtet. Leider kann ich das überhaupt nicht würdigen. Ich bestelle mein Abendessen ins Häuschen und hänge den ganzen Nachmittag in den Seilen, auch wegen der Hitze mit über 40°C. Das Abendessen ist absolut Spitze, aber viel zu viel. Es gibt Lammbraten und dreierlei Gemüse sowie ein Dessert. Da auch meine Erkältung langsam schlimmer wird, gehe ich früh ins Bett und hoffe auf Schlaf. Vergeblich. Morgens um 5 beschließe ich dann, auf der Sanparks Website zu schauen, ob ich die Campsites gegen Chalets tauschen kann. Leider kann ich nicht telefonieren, weil ich auf der namibischen Sim dazu nicht genug geladen habe. Somit kann ich zwar einiges umbuchen, leider verliere ich auch Geld wegen Stornokosten. Ich hoffe, dass ich die fehlenden Nächte noch nachbuchen kann.







02.02
Nun bin ich mittlerweile völlig schlapp, Nach einem schnellen Frühstück belade ich das Auto und möchte losfahren. Leider springt der "Traktor" nicht an, die Batterie ist tot. Ein hilfsbereiter Mitarbeiter baut die Batterie zum laden aus. Ich zerbreche mir den Kopf, warum die Batterie leer ist. Langsam dämmert mir, dass es einen Warnton abends beim Auto abstellen gab, dem ich aber vor Müdigkeit nur halb wahrgenommen hatte. Ich habe jeden Abend mit Licht geparkt, und das hat der Batterie dann am Vorabend den Rest gegeben. eineinhalb Stunden Später als geplant geht es los Richtung Upington.Der Grenzübergang bei Ariamsvlei geht schnell und problemlos, und mit viel lauter Musik schaffe ich es bis Upington. Ich habe 2 Nächte im River Place Manor gebucht, dort ist es wirklich toll. Sehr freundliche Mitarbeiter,m klasse Frühstück und tolles Abendessen. Am nächsten Tag geht es zum Einkauf in die Kalahari Mall, der dortige Spar ist gut aber ich habe schon bessere gesehen. Leider komme ich nicht auf die Idee, etwas gegen meine Erkältung zu kaufen.






Letzte Änderung: 13 Mär 2026 21:31 von utaeleonore.
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13 Mär 2026 21:33 #722168
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04.02
Frühmorgens gehe ich ins Upington Slaghuis und in die Ukubakha Bakery, um meine vorbestellten achen abzuholen. Die Bäckerei backt klasse Sauerteigbrot, was man auch prima einfrieren kann.

Die drei Stunden Fahrt in den KTP gehen schnell um. In Askham gibt es einen Laden, in dem man Vorräte aufstocken kann, wenn die Shops im KTP allzu leergefegt sind.

Die nächsten 3 Wochen werde ich nun zusammenfassen, da die einzelnen Sichtungen bei mir im nachhinein durcheinander gehen.

Ich bin selten wirklich um 6 Uhr rausgefahren, meistens gegen halb sieben. Dann ca 3 Stunden game drive mit Thermoskanne und Rusks, und an einem Picnic Spot so gegen 10:00 bis 11:00 Uhr Frühstück. Anschließend ins Camp zurück und gefaulenzt. Gegen 15:30 Uhr habe ich dann meistens etwas gegessen und bin gegen 16 Uhr wieder los. Nach der Rückkehr um 19 Uhr war es mir zu spät zum essen, und dieser Ablauf hat mir gut gepasst.

Bislang habe ich im Urlaub immer nur Handyfotos gemacht. Nun habe ich die Panasonic Lumix DMC FZ 300 von Simon, die er nicht mehr benutzt. Ausser Autofokus kann ich nichts einstellen, das muss für diesen Urlaub auch reichen.

Ich habe mir den “Photographers Guide to the Kgalagadi Transfrontier Park” von Mario Fazekas runtergeladen. Der war für mich hilfreich, um zu wissen, wo man am besten morgens oder abends hinfährt. Leider kann man den guide nicht drucken lassen, da das Layout falsch angelegt ist - eine Mischung aus Quer- und Hochformat. Ich habe den Autor deshalb angeschrieben, er wusste von dem Layout Problem bislang nichts. Mario Fazekas bringt im Sommer eine sowieso eine upgedatete Version heraus, und da wird das dann geändert.
Letzte Änderung: 14 Mär 2026 05:42 von utaeleonore.
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14 Mär 2026 06:19 #722172
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Twee Rivieren:
Kein schönes Camp, aber das ist ja nichts Neues. Ziemlich anonym, und auch ein bisschen wuselig. Wobei ich die Bungalows durchaus ok finde, der Campingplatz ist hingegen trostlos. Der Shop ist halbwegs gut sortiert, man kann im Restaurant Brot bestellen (30 ZAR für einen großen Laib). Das wird allerdings nirgendwo aktiv kommuniziert. Insgesamt waren die Mitarbeiter in Twee Rivieren die unmotiviertesten, in allen anderen Camps waren die Mitarbeiter super motiviert und wirklich klasse.
Hier muss man bei den südafrikanischen Grenzbeamten den Ausreisestempel hole, wenn man über Mata Mata ausreist.
Es gibt südafrikanisches Handynetz
Ich war trotzdem gerne in Twee Rivieren, weil man in beide Flusstäler fahren kann. Richtung Melkvlei hatte ich tolle Sichtungen: Löwen, Leoparden, Geparden, teilweise alle drei am selben Tag. Da war ich jeden Vormittag unterwegs. Im Auobtal hatte ich weniger Sichtungen bis Auchterlonie hoch.





















Das ist Tuftless.....nach einem ausgiebigen Mahl..... :woohoo:

Klick hier: Tuftless breathless











Letzte Änderung: 14 Mär 2026 07:09 von utaeleonore.
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14 Mär 2026 16:03 #722199
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Nossob
Mein Favorit nach Grootkolk. Das Camp an sich ist nicht schön, aber man hat ein Gefühl von WIldnis. Die Chalets sind teilweise im selben Haus, man hat also Tuchfühlung mit den Nachbarn. Die Riverfront Chalets haben einen schönen Blick, alle anderen Chalets im Camp nicht (Blick auf die Tankstelle, Laundry etc). Das Wasserloch ist toll, Geduld lohnt sich dort. Die Mädels an der Rezeption sind wirklich super nett und hilfsbereit, es war sehr familiär. Im Shop kann man Brot und Rosterkoek bestellen, das wird auch aktiv beworben. Ansonsten ist der Shop nur mäßig bestückt. Man bekommt auch Wäsche gewaschen, wann man danach fragt. Rund um Nossob hatte ich unglaublich viele Sichtungen, egal in welche Richtung.
Im Camp hat ein Uhu einen Baum mitten in den Einfahrt zum Nestbau und zur Aufzucht des Nachwuchses auserkoren. Nach ein paar Tagen wurde der Baum dann weiträumig abgesperrt.
An einem Abend bin ich mit Solitaire zum Abendessen verabredet. Wir haben zwei Chalets nebeneinder, das ist natürlich praktisch. Nach tatkräftiger Hilfe von Nachbarn ist unser Braai richtig eingestellt, es gibt Steak, Würstchen, Salat und braaibrodjes. Eigentlich hätten wir 3 Tagein Nossob gemeinsam gehabt, aber meine Buchungen haben sich kurzfristig geändert. Es war auf jeden Fall ein sehr schöner Abend!
Es gibt WLAN Voucher mit mäßigem WLAN



































Letzte Änderung: 14 Mär 2026 16:07 von utaeleonore.
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19 Mär 2026 16:29 #722490
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Bitterpan

ich habe mir die Anfahrt alleine nicht zugetraut, und hatte eine Doppelbuchung in einem anderen Camp, falls ich niemanden zum zusammen fahren finde. Ich habe die Rezeption in Nossob danach gefragt. Es hat sich herausgestellt, dass meine Chaletnachbarn (2 südafrikanische Paare) am selben Tag dorthin fahren. Die waren mit einem Konvoi einverstanden, und so sind wir kurz nach 9:00 Uhr von Nossob losgefahren. Die Fahrt ist wirklich wunderschön, aber das hätte ich auch alleine fahren können. Wir haben etwas über 2 Stunden gebraucht
Das Camp ist schön, 4 Chalets. Diese sind zwar sehr klein, aber das reicht völlig aus.







Wir haben den nachmittag über in der Boma gesessen und bis in den Abend über Gott und die Welt geredet. Ich habe mich am Anfang gewundert, was die beiden Mädels aus großen Thermosbechern trinken - Bis ich dann auch dazu genötigt wurde: Amarula auf Eis. ……so gingen nachmittags 2 ganze Flaschen Amarula drauf, dazu dann Wein zum Braai für die nötige Bettschwere….. ich wurde zu einem echten Braai mit „Staan Ribs“ eingeladen: Staan Ribs sind Rippchen, die aufrecht neben dem Feuer gegart werden, stundenlang. Je länger desto besser, weil dann mehr Zeit zum trinken ist.







Das vierte Zelt war mit einem Pärchen aus Kapstadt belegt, die sich aber nicht zu uns gesellen wollten und nur am meckern waren. Sie würden sich freuen, nach 3 Tagen wieder aus dem KTP raus zu sein, denn hier könnte man ja nicht mal joggen gehen! Sachen gibts….

Die Fahrt Richtung Mata Mata auf der längeren 4x4 Strecke ist etwas anspruchsvoller als der Hinweg, bei einer Düne haben wir 2 Anläufe gebraucht. Aber auch das ist eine völlig problemlose Strecke.

Es gibt in Bitterpan mäßiges WLAN, die Voucher muss man in Nossob kaufen





Letzte Änderung: 19 Mär 2026 16:46 von utaeleonore.
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22 Mär 2026 07:25 #722639
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Kalahari Tented Camp

Das grösste der Wilderness Camps, mit 15 Zelten. Das Camp ist schön, aber man sieht, dass die letzte Renovierung vor 20 Jahren war. Und warum Zelte mit Mückengittern UND Glasfenstern ausgestattet sein müssen, erschließt sich mir nicht. Es wird brüllend heiss dort drin. Die Küche ist in einem separaten Häuschen, wie so oft bei Sanparks, was ich gerne habe. So hat man dann keine Essensgerüche im Schlafzimmer.












Die besten Sichtungen hatte ich bei Craig Lockhart und Dalkeith, aber man hat gemerkt, dass hier wesentlich mehr Autos unterwegs sind als um Nossob herum. Bei Craig Lockhart habe ich morgens einen Löwen gesehen, und bin nachmittags wieder hin. Dort habe ich dann 3 Stunden ausgeharrt, bis er ans Wasserloch gekommen ist. Es hat nur ein anderes Auto so lange ausgehalten, dafür hatten wir dann tolle Bilder! Wenn man Giraffen sehen will, kann man das nur im oberen Teil des Auobtals.

Löwenbabies habe ich tatsächlich in den 3 Wochen nur hier gesehen, und dann leider auch weit weg. Das Rudel war 2 Tage bei Dalkeith, aber sie sind nie nah an die Pad gekommen
















Hier habe ich dann ach mehr auf Vögel geachtet, wobei es als Alleinfahrer nicht einfach ist, gleichzeitig auf die Strasse, nach links und rechts sowie auf die Bäume zu schauen.
Beim vierzehnten Wasserloch entstehen gerade Toiletten, die müssten jetzt eigentlich fertig sein.
Zum Einkaufen bietet sich der Shop in Mata Mata an, der von allen 3 Shops am besten sortiert ist. Es gibt sogar TK Gemüse! In Mata Mata gibt es auch eine wirklich schöne Ausstellung über Raubvögel, es lohnt sich, dafür eine Stunde zu investieren.
Es gibt WLAN Voucher mit mäßigem WLAN, die man in Mata Mata kaufen muss.
Letzte Änderung: 22 Mär 2026 07:31 von utaeleonore.
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