THEMA: Öfter mal was Neues - Kaokoveld Feb. 2026
18 Mär 2026 12:57 #722396
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  • dergnagflow am 18 Mär 2026 12:57
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Dienstag, 10.2.2026

In der Früh besichtigen wir noch das Filmhouse, das vor einiger Zeit extra für einen Film auf dem Gelände errichtet wurde. Es dient nun als "House on the hill" und kann für Übernachtungen gemietet werden. Ist wirklich beeindruckend groß, wenn man mal ein wenig Auszeit genießen möchte, ist das echt zu empfehlen.











Wir wollen aber nicht bleiben, sondern nun nach Palmwag und zum Crowtherstrail.
Nach einer relativ ereignislosen Fahrt durch's nun immer mehr ins gelbliche bzw. karge driftende Namibia gelangen wir über den Grootbergpass und den Vet-Zaun zur Tankstelle, wo wir mal alles wieder volltanken. Dann in die Lodge auf einen traditionellen Rockshandy, soviel Zeit muss sein.





Im Gegensatz zu vor zwei Jahren ist die Lodge bzw. die Pools gut besucht, man merkt auch an den Fahrzeugen, die einem begegnen, dass der Tourismus offenbar wieder Höchstzahlen zu verzeichnen hat, auch im Jänner/Februar.

Auf der Asphaltstraße bzw. dem bisschen Gravelroad hat der Landcruiser ca. 13 Liter verbraucht, das ist durchaus OK bei dem Gewicht.

Am Gate bei der Einfahrt ins Konzessionsgebiet bezahlen wir und fahren anschließend noch den Leopard-Trail. Allerdings bekommen wir leider nicht mal ein Tier zu Gesicht. Wir schaukeln uns langsam durch die Gegend, die noch mit gelbem Gras von der vorigen Saison überzogen ist, nehmen den Aussichtshügel natürlich noch mit und enden auf der Campsite Nr. 3, die wir schon vom letzten Mal kennen und die uns wegen der Lage sehr gut gefällt.





















Und weil ich vor der Reise gefragt hatte, ob man von Windhoek aus bis zur CS3 im Konzessionsgebiet fahren kann, nein, das würde ich nicht machen wollen. Man kann's - wenn man gleich gegen 9 weg kommt - bis nach Palmwag durchaus schaffen, aber dann weiter ins Konzessionsgebiet würde ich nicht mehr fahren. Das ist dort schon sehr zeitraubend. Wir sind gegen 13:50 vom Gate weggekommen und waren um 17:10 auf der Campsite. OK, die Fahrt auf den Hügel, ein paar Fotostopps, den Umweg über den Leopard-Drive etc. aber 3:20 Stunden für 50 Kilometer ist schon eine Ansage.

Facts & Figures
Geplanter Track laut T4A: 181 Kilometer
Fahrtzeit: 3:55 Stunden
Tatsächlicher Track: 202 Kilometer
Gesamtzeit: 7:27 Stunden, Zeit in Fahrt: 5:12 Stunden, Durchschnitt in Fahrt: 38,8 km/h
Kosten Campsite: 0 NAD (Gebühren für's Konzessionsgebiet sind zu entrichten, 450 NAD für zwei Personen+Auto, zwei Tage, eine Nacht)

Letzte Änderung: 19 Mär 2026 13:26 von dergnagflow.
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19 Mär 2026 13:18 #722473
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Mittwoch, 11.2.2026

Wir genießen in der Früh den herrlichen Platz und machen uns gegen 10:00 Uhr auf Richtung Norden. Ursprünglich hatten wir geplant, heute entweder auf der Campsite 8 oder 9 zu bleiben, allerdings hat uns das Wetter bzw. die Berichte gestern in der Lodge nicht ganz gefallen. Im Osten Richtung Etoscha waren in der Nacht schwere Niederschläge vorhergesagt und uns war nicht ganz klar, ob die es eventuell in den Hoanib schaffen könnten. Plan war also in den Hoanib zu schauen und - falls er trocken ist - ihn zu queren und nördlich einen Übernachtungsplatz zu suchen.

Die Fahrt führte durch eine stetig trockener werdende Landschaft, irgendwann waren auch die letzten trockenen Grasbüschel wieder weg. Allerdings säumen den Weg wirklich sehr sehr viele - mitunter auch sehr große - Welwitschias, die wir natürlich entsprechend honorierten.













Wir besuchten auch die Campsites am Weg um ev. für's nächste Mal eine Alternative zu haben, fanden die aber alle relativ "öde".
Campsite 4 ist auf einem Hügel mit wirklich netter Aussicht auf den Crowthers Trail, allerdings extrem exponiert und beim - in der Regel abends ziemlich oft herrschenden starken Wind - mühsam.

Campsite 5 liegt ebenfalls exponiert, direkt neben der Straße. Allerdings könnte man hier deine kleine Abfahrt hinunterfahren und dann an der Abbruchkante Schutz vor dem Wind suchen. Dann hat man halt keine schöne Aussicht mehr.

Campsite 6 liegt auch etwas erhöht, mit schönem Blick Richtung Westen, aber auch ohne jeglichen Schatten und auch bei starkem Wind eventuell ein wenig mühsam.

Campsite 7 haben wir irgendwie nicht gefunden und die Campsite 8 haben wir uns angesehen, die liegt wirklich schön und ist auch ein wenig windgeschützt.

Und gestern gab's bereits einen Vorgriff, dieser Aussichtshügel der auf dem Video zu sehen ist, wurde erst heute "bezwungen"...
Da habe ich mich ein wenig in der Timeline geirrt ;-)

Etwa 15 Kilometer vor dem Hoanib tauchte dann eine Giraffe auf, heuer das erste Tier, das wir am CT gesehen hatten. Kurz danach auch noch ein einsamer Springbock, ich gehe davon aus, dass sie beide vom Hoanib aus Richtung Süden gezogen sind.





Wir erreichen den staubtrockenen Hoanib und queren ihn geplanterweise Richtung Sawurogab, wo wir dann ein paar Kilometer später einen zerfetzten Reifen neben dem Track liegen sehen. Diesen bindet Peter an seine vorhandene Bullbar, wir können einfach keinen Mist in diesen Gegenden liegen lassen.

Viel weiter fahren wir dann aber nicht mehr, unter dem einzigen Baum im ganzen Tal beenden wir den Tag und bauen unser Lager auf. Ein wunderbarer Platz.





Ach ja, und auch wenn's schon früh ist, weil die Bergkette so hoch aufragt, SUNDOWNER! Ganz wichtg! ;-)




Kurze Frage: Ist schon einmal jemand den Hunkab Richtung Osten in diese Kharokhaob Plains gefahren? Wenn ja, zahlt sich das aus? Ist das landschaftlich lohnenswert und überhaupt gestattet? Ich hab dieses Mal nicht wirklich darauf geachtet, im T4A ist dort kein "No entry" vermerkt...

Facts & Figures
Geplanter Track laut T4A: 93 Kilometer
Fahrtzeit: 3:47 Stunden
Tatsächlicher Track: 100 Kilometer
Gesamtzeit: 7:00 Stunden, Zeit in Fahrt: 4:11 Stunden, Durchschnitt in Fahrt: 24 km/h
Kosten Campsite: 0 NAD

Letzte Änderung: 19 Mär 2026 13:32 von dergnagflow.
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19 Mär 2026 13:52 #722476
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danke Wolfgang :-)
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19 Mär 2026 13:54 #722477
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….wo wir dann ein paar Kilometer später einen zerfetzten Reifen neben dem Track liegen sehen. Diesen bindet Peter an seine vorhandene Bullbar, wir können einfach keinen Mist in diesen Gegenden liegen lassen.
👍👍👍
Dank und Gruß
Friederike
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19 Mär 2026 14:03 #722479
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  • dergnagflow am 18 Mär 2026 12:57
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Hi,Dünenpeter schrieb:
danke Wolfgang :-)
aber gerne doch.
Du kannst gerne auch, wo passend, deine tollen Fotos dazustellen ;-)
lg Wolfgang
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19 Mär 2026 14:12 #722480
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  • Dünenpeter am 19 Mär 2026 13:52
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hat halt auch wirklich sehr "bad ass" ausgesehen.
Und da wir keine Sandboards mit hatten, haben wir den auch bis zum Schluss mitgeschleppt. Aber dann doch nicht gebraucht.
Da es nur die Lauffläche ohne Flanken war, hätte man den flach unter einen Reifen drücken können, bei 2x Diffsperre hi/vo genügt ein Rad mit Traktion. Nur falls jemand auch mal einen Gummi findet und sich fragt, mitnehmen oder nicht. Jedenfalls nicht dort lassen....

Unsere Lost and Found Liste würde so aussehen:

1. Gebrauchter Reifen, BFG All Terrain mit 10mm Restprofil, Dimension leider unbekannt, da Flanken fehlen. Die haben Sie wohl mit der Felge heimgebracht, danke, dass nicht der ganze Mist liegen blieb. War vermutlich ein Versehen, ja, kann ich mir vorstellen....
2. Crowthers Trail, Campsite 4, hier hat jemand seine ölige kurze Hose hinterlassen. Mußte wohl ganz dringend weg, da vergißt man schon mal die Hose. Die kannst du nun in Purros bei Ricardo abholen, ob er sie einfach so hergibt, weiß ich nicht.
3. Crowthers Trail, zwischen Camp 5 und 6, fast neuwertiger Zurrgurt in rot, es fehlt halt ein Ende, oft braucht es auch nicht mehr... ebenfalls im Lost and Found in Purros abzuholen, gleich dort beim Müllberg.
4. Anfahrt zum Fearless Pass, 20 Dosen Bier am Pad. oh, die sind ja dem Wolfgang rausgefallen, weil das Staufach aufging :P :P :laugh:
wurde natürlich alles eingesammelt, RIP Windhoek Lager

generell muss man schon sagen, je näher an der Zivilisation, desto mehr Fundstücke, eigentlich definitiv Mist. im Huab rund um Twyfelfontain ist uns bald die Lust vergangen, da hätten wir schon einen Truck gebraucht
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