THEMA: Öfter mal was Neues - Kaokoveld Feb. 2026
07 Mär 2026 18:14 #721741
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  • dergnagflow am 07 Mär 2026 18:14
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Hi,
unter dem Motto "Öfter mal was Neues" versuchten wir heuer, die Tour, die eigentlich schon für 2023 geplant war, umzusetzen.

Viel Neues aber auch ein bisschen etwas, schon Bekanntes, gab es zu erkunden und hiermit öffne ich die Türen unserer leider nur SIngleCab Landcruiser für die Mitfahrt. Ich kann nur den Piloten auf beiden Flügen wiederholen, "fasten your seat belts". Es war ziemlich ruppig auf unserer Reise, nicht nur während des Fluges. Quetscht's euch rein wenn ihr wollt, am Dach ist auch genug Platz. Hinten im Aufbau gibt's leider keine Fenster, da werdet ihr nicht viel sehen.

Geflogen sind wir diesmal mit Discover, gemietet haben wir bei Advanced Car Hire zwei "Luxury Camper", entsprechende Erfahrungen habe ich dort geschrieben -> Erfahrungen Advanced Car Hire
Folgende Route ist es geworden:


Zeit hatten wir insgesamt 19 Tage, Plan war natürlich wieder fertig, allerdings hatten wir aus Sicherheitsgründen wegen eventueller Unwägbarkeiten im Norden zwei Reservetage in peto, die - falls wir sie nicht brauchen sollten - den Aufenthalt im Damaraland dann entsprechend verlängern würden.

Als kleinen Appetizer gibt's ein kleines Foto eines meiner Lieblings-Stellplätze, der muss einfach immer dabei sein, wenn's in den hohen Norden geht.



Ich tanke noch schnell voll und dann geht's los.

lg Wolfgang
Letzte Änderung: 10 Mär 2026 13:12 von dergnagflow.
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07 Mär 2026 20:55 #721746
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HI,

vorab noch ein paar Details zur geplanten Strecke.
Diese sollte Klassiker wie CrowthersTrail, Hartmannstal, Marienflusstal, Khowarib Schlucht und diverse Reviere enthalten, aber auch eher selten befahrene Strecken wie
#) die westliche Umfahrung des Joubert Passes beim Marble Camp / House on the Hill,
#) den Shortcut vom Hartmannstal ins Marienflusstal,
#) die südliche Umfahrung des Van Zyls Passes (siehe Südumfahrung Van Zyls,
#) den Otijtheka 4WD Trail nach der Klein Serengeti

An geplanten Übernachtungsplätzen standen auf dem Programm:
#) Duncan's Campsite (beim "The Movie House") südlich von Kamanjab
#) Elephant Song Community Camp im Hoanib
#) Purros Canyon Campsite
#) House on the Hill (bei Etambura)
#) Camp Synchro bzw. Community Camp oben am Kunene
#) Kaoko Mopane Campsite (Opuwo)
#) Khowarib Lodge Campsite
#) EHRA Camp Ugab

Generell hatten wir bis auf die Duncan Campsite zu Beginn und das EHRA Camp am Ende nichts vorgebucht, um im Falle von Verschiebungen, Regen, abgehenden Revieren etc, möglichst flexibel bleiben zu können.

Mit dabei war auch der hier im Forum vertretene Dünenpeter, mit dem ich mittlerweile das fünfte Mal in Namibia war und unsere beiden Navigatorinnen ;-).

Einen kurzen Überblick habe ich bereits als "Livebericht" verfasst, die Details kommen nun noch hier.

lg Wolfgang
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10 Mär 2026 12:58 #721913
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Am 6.2. war's also wieder mal soweit, diesmal flogen wir mit Discover über Frankfurt (eine Premiere für uns) und nahmen den Zubringerflug von Wien um knapp nach 17:00. Flüge ereignislos, Frankfurt Flughafen ist halt Frankfurt.

Am Terminal C, zu dem wir dann eher länger unterwegs sind, gibt's entgegen unseren Erwartungen keinerlei Gastronomie, an einem kleinen Ministand bekommen wir wenigstens noch was zu Trinken ;-). Wer also vorher noch etwas essen möchte, sollte dies tun, bevor er durch die Sicherheitsschleuse geht.

Flug ist dann fast bis auf den letzten Platz gefüllt und verläuft ereignislos, wenngleich die ersten paar Stunden ziemlich turbulent sind.



Als wir landen, ist der München Flieger schon da, aber alle Passagiere offenbar schon abgefertigt. Wir sitzen ganz hinten, sind daher auch relativ schnell in der Halle und haben uns für VoA (ohne "e") entschieden. War heute die richtige Wahl.
Die meisten haben eVoA, da dauert's entsprechend länger. Aber auch bei uns dauert's rund 10 Minuten, bis beide Pässe entsprechend abgehandelt sind und das Geld bezahlt ist. Dünenpeter kam rund 20 Personen hinter uns in die Schlange und brauchte über eine halbe Stunde länger, aber da waren immer noch sehr viele beim eVoA angestellt.

Kurz die mitgeschriebene Doku:
Landung 9:12
Gepäck erhalten: 9:42 (das war schon von den Bändern geschlichtet)
Geld beheben, SIM-Karte besorgen, etc.
Abfahrt Flughafen: 10:40
Ankunft Advanced Car Hire: 11:10 (das ist deutlich schneller als früher ohne Autobahn)
Abfahrt ACH: 14:10.

Wir haben nach der sehr gründlichen Einweisung, Tausch von Kühlschrank und anderen Kleinigkeiten noch unser Gepäck ordentlich eingeräumt und die großen Koffer bei der Vermietfirma gelassen. Weil ich im Vorfeld gefragt habe, wie andere das denn so machen, wenn sie die Koffer bei der Vermietfirma lassen: wir haben uns für diese Packsäcke entschieden: https://amzn.eu/d/0gfDiM5Q

Sehr sehr praktisch, haben einen Kompressionsreissverschluss, wodurch alles sehr klein zusammengeschnürt werden kann. Ich hatte drei Stück davon für mein gesamtes Gewand (OK, im Sommer braucht man nicht so viel) und es war schnell aus dem Koffer aus- und vor allem nachher wieder schnell eingeräumt. Ist auch staubdicht, was in unserem Fall durch den Camperaufbau eher egal war.

Als ich dann abfahren wollte, ging plötzlich nix mehr. Schlüssel drehen, aber nicht mal ein kleines Aufflackern (obwohl's 20 Minuten vorher beim ersten Test anstandslos funktioniert hat). Schnell wurde die Batterie getauscht und ich konnte losfahren. 5 Minuten später Dünenpeter am Funkgerät: "Motor ist plötzlich ausgegangen, ich steh noch zwei Ampeln weiter hinten". Ursache war schnell gefunden: bei der Demonstration des SubTanks (der mittels Druckknopf im Cockpit umgeschalten wird) wurde vergessen, den wieder auf den Haupttank zu stellen und der Subtank war halt leer...

OK, also Einkaufen zum Spar und gegen 16:00 kamen wir dann in Palmquell an.

Dort gab's gleich zwei schlechte Nachrichten.
Einerseits hatten sie trotz expliziter vorheriger Zusage einfach vergessen, unsere "Basisausstattung" an Bier und Wein für den ersten Abend zu besorgen, was ein wenig doof ist, wenn man Samstags nach 13:00 Uhr erst einkaufen kann. "We can buy it for you on Monday". Ja, danke.
Andererseits wurde der Fahrer der Klein Windhoek Schlachterei, der in der Früh das Fleisch geliefert hatte, unverrichteterdinge wieder weggeschickt. Obwohl wir geschrieben hatten, dass die Lieferung kommt und die Namen auch bekannt waren.
So standen wir also da, ohne Fleisch und ohne Bier und Wein und vor allem ohne Gin für den ersten Sundowner, der am Sonntag südlich von Kamanjab geplant gewesen wäre.
Leider gab's auch überhaupt keine Anstalten, das Problem irgendwie zu lösen, die am Laptop geschauten Serien waren wichtiger.

Ein paar Recherchen (auch hier) später waren wir nicht wirklich klüger, Bei der KWS ging klarerweise niemand mehr ans Telefon, Wildfleisch war nicht so einfach aufzutreiben, angeblich würde es im Norden der Stadt einen kleinen Laden geben, der auch Sonntags Bier und Wein verkauft. Na, ja. Egal. Abends dann bei Joes auf ein paar Austern und die Welt war eh schon wieder halbwegs gut.


(Ja, wir bestellten dann jeder noch eine Portion, die waren nicht wirklich groß B) )

Wir nahmen uns jedenfalls vor, das nächste Mal wieder an einem Donnerstag los zu fliegen, da gibt's dann wenigstens Samstag Vormittag noch "Luft" für solche Eventualitäten.

Kurzer Einschub:
über die Vor- und Nachteile von Discover gegenüber Ethiopian konnten wir uns kein finales, abschließendes Bild machen. Vorteil Discover ist sicherlich die - auch von Wien aus - kürzere Gesamtreisezeit, vor allem beim Rückflug, da man hier um die vier Stunden in der Nacht in Addis hockt. Auch die Ankunftszeit ist natürlich besser, da man mehr Zeit in Windhoek für Besorgungen hat. Und dass man am letzten Abend nicht in Windhoek übernachten muss, weil der Flieger erst Abends geht, war für einige von uns auch ein Vorteil. Wenn's bei der Vermietfirma noch Duschen gäbe, wär's überhaupt super ;-).
Die Bestuhlung in der Discover ist halt doch ein wenig enger, dafür gibt's Zweiersitze. Die Kosten für Sitzplätze (45 pro Person pro Flug für FRA-WDH, für VIE-FRA jeweils 20 oder so pro Person pro Strecke) und extra Koffer (150 Euro pro Strecke) schlagen halt schon nochmal ziemlich zu.
Die Wandertage in Frankfurt zwischen den Terminals sind halt extrem, da ist Addis ein kleiner Regionalflughafen dagegen.
Wir werden's das nächste Mal wahrscheinlich wieder über den Preis entscheiden.

lg Wolfgang
Letzte Änderung: 11 Mär 2026 17:27 von dergnagflow.
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12 Mär 2026 14:05 #722090
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Sonntag, 8.2.2026
Der Tag ist recht schnell erzählt, Fotos gibt's auch keine :unsure:

Wir finden uns nach einem Frühstück gegen 9 am Parkplatz ein, mit dem Plan, zum Food Lovers Market zu fahren, eventuell gibt's dort ja Wildfleisch. Zudem zur "geheimen" Adresse, an der auch Sonntags angeblich Alkoholika verkauft werden. Dann, so der Plan, auf Richtung Kamanjab, um dort auf Duncans Campsite (ja, die bei Movie House) das erste Feuer zu machen.

Alles eingeräumt, ich drehe den Schlüssel, nichts tut sich. Na, im Ernst?
Ich schaue ungläubig, dreh alles ab, Ganghebel der Automatik ist eh in "P", Lamperln leuchten, aber Motor macht keinen Mucks.
Und das bei einem Landcruiser mit 44.000 Kilometer und seit gestern offenbar neuer Batterie.

OK, da geht nix und bevor wir jetzt mit den Starter-Kabeln herumhantieren (was wir im Kaokoveld dann sicher gemacht hätten) rufe ich nochmal bei Advanced Car Hire an. Dort sind sie bestürzt, wissen ja, dass das selbe Problem gestern schon aufgetreten ist und wollen gleich jemanden schicken. Wir packen die Sesseln aus und machen es uns am Parkplatz gemütlich. Peter meint, er könne ja während der Wartezeit schnell zum "geheimen" Shop fahren, dann wäre das schon erledigt. Gesagt getan, nur hat sein Auto plötzlich das selbe Problem. :ohmy:

Jetzt haben wir zwei Autos mit offenbar leerer Batterie und sitzen zu viert und warten. Wir überlegen noch, ob wir eine der beiden Aufbau-Batterien ausbauen und zum Starten verwenden können, aber schon nach zwei Stunden kommt der Chef persönlich mit zwei komplett neuen Batterien. Er misst auch alles durch, das wäre ihm unerklärlich, die beiden Autos wären die letzten Monate eigentlich laufend unterwegs gewesen ohne jegliche Probleme. Wir sind nicht ganz happy, dass das jetzt das zweite Mal passiert und versuchen der Ursache auf den Grund zu gehen. Die Verbindung zum Aufbau kann's nicht sein, da wäre zu 100% ein Schutz drin, wenn der Motor vorne nicht über 13V liefern würde, wäre die Verbindung nach hinten gekappt.

Einzige Erklärung bei mir wäre, dass die Fahrertüre nicht ganz zu war und ich auch das Auto selbst gar nicht abgesperrt hatte. Da hätte die Alarmanlage dann die ganze Nacht gearbeitet und die Batterie leergesaugt. Bei Peter war's nicht ganz klar, sein Auto war eigentlich zugesperrt.

Meine Vermutung nachträglich war, dass die Alarmanlage einfach den ganzen Motor blockiert hat. Was wir nämlich nicht versucht hatten war, das Auto zuzumachen, mit der Fernbedienung abzusperren, wieder aufzusperren und dann zu starten. Peter meinte jedoch, dass sie jedenfalls seine Batterie gemessen hätten und die wäre leer gewesen, es hätten auch keine Lamperln am Armaturenbrett geleuchtet. Dass der Motor bei mir aber so gar keinen "Zucker" macht, war für mich nicht wirklich verständlich.

Jedenfalls haben wir gegen halb eins wieder zwei funktionstüchtige Fahrzeuge und beratschlagen, wie der restliche Tag aussehen könnte. Zum Glück haben wir aufgrund unserer doch bisschen "aussergewöhnlichen" Route zwei Puffertage, die gar nicht verplant waren und beschließen, den einen jetzt zu nehmen. Wir kämen ohnehin sehr spät zur Campsite, wenn das Problem morgen wieder auftreten würde, wären wir zumindest noch nicht so weit und ein wenig einkaufen wollten wir auch noch, zudem können wir am Montag dann noch unsere Biervorräte aufstocken und das Fleisch von der KWS abholen. Also lauter Vorteile.

Gesagt getan. Nochmal Zimmer reserviert, Zum Foodlovers Market gefahren (kein Wildfleisch), vollgetankt und dann den "geheimen" Bottle-Shop gesucht. Den gab's natürlich, allerdings hatte er auch geschlossen.

Abends die Austern im Roof of Africa getestet, kann ich empfehlen. ;-)



In Summe OK, wir haben das Beste draus gemacht. Wenn man einen eher strafferen Zeitplan mit im Sommer gebuchten Unterkünften hat, ist das natürlich ärgerlich. Ich kann's aber gleich hier vorwegnehmen: Wir hatten die gesamte Reise kein Problem mehr mit den Autos. Haben abends die Türen auch immer ordentlich geschlossen und abgesperrt. Also eventuell lag's wirklich daran.

lg Wolfgang
Letzte Änderung: 12 Mär 2026 14:06 von dergnagflow.
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13 Mär 2026 10:21 #722129
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Montag, 9.2.2026

Vor dem Frühstück kann ich's nicht lassen und schaue zum Auto. Es startet ohne jegliches Problem, als wäre nie was gewesen.
Der Abfahrt nach dem Frühstück und mit einem 50% Rabatt auf den Zimmerpreis (fand ich dann nett) steht also nichts mehr im Weg.

Wir stoppen kurz beim Bottleshop neben dem Spar Supermarkt und fahren dann noch bei der KWS im Norden der Stadt vorbei, um unsere bestellte Ware abzuholen. Und dann sind wir endlich auf dem Weg Richtung Norden.
Fahrt ist relativ ereignislos, sieht man von den vielen Verkäufern entlang der Straße ab, die die, nach den guten Regenfällen wohl üppig sprießenden Termitenpilze feilbieten.

Überall ist es grün, je weiter wir nach Norden kommen, desto höher steht das Gras neben der Straße.





Wir erreichen unser Ziel, die Duncan Campsite (Onjowewe Campsite) gegen 15:00 und sind sehr überrascht.
Die Campsite 3 ist derart groß, wie wir das noch nie gesehen haben. Da findet ein ganzer Reisebus mit 20 oder mehr Personen Platz. Es gibt eine Bar, eine große Küche, Sanitäranlagen, einen Pool, ein "Wohnzimmer", zwei tented Camps, etc. Hier ein paar Eindrücke:














Dieser Platz wird "exklusiv" vergeben, das heisst, dass keine "Fremden" zu einer bestehenden Buchung dazugestellt werden. Gut, jetzt ist eh nix los, die letzten Gäste waren hier vor drei Wochen. Für einen Zwischenstopp (oder gar mehr) kann ich das wirklich empfehlen.

Abends gibt's dann endlich den ersten Sundowner und ein Feuer.





Neben der Campsite gibt's auch noch ein kleines Himbadorf mit einer kleinen Schule, hier werden allerlei Dinge bis hin zum traditionellen Abendessen angeboten.

Facts & Figures
Geplanter Track laut T4A: 457 Kilometer.
Fahrtzeit: 4:38 Stunden.
Tatsächlicher Track (inkl. Einkaufen etc.): 463 Kilometer.
Gesamtzeit 6:21 Stunden, Zeit in Fahrt: 5:04 Stunden, Durchschnitt in Fahrt: 91,3 km/h
Kosten Campsite: 300 NAD p.P.

Letzte Änderung: 13 Mär 2026 12:47 von dergnagflow.
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18 Mär 2026 12:57 #722396
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Dienstag, 10.2.2026

In der Früh besichtigen wir noch das Filmhouse, das vor einiger Zeit extra für einen Film auf dem Gelände errichtet wurde. Es dient nun als "House on the hill" und kann für Übernachtungen gemietet werden. Ist wirklich beeindruckend groß, wenn man mal ein wenig Auszeit genießen möchte, ist das echt zu empfehlen.











Wir wollen aber nicht bleiben, sondern nun nach Palmwag und zum Crowtherstrail.
Nach einer relativ ereignislosen Fahrt durch's nun immer mehr ins gelbliche bzw. karge driftende Namibia gelangen wir über den Grootbergpass und den Vet-Zaun zur Tankstelle, wo wir mal alles wieder volltanken. Dann in die Lodge auf einen traditionellen Rockshandy, soviel Zeit muss sein.





Im Gegensatz zu vor zwei Jahren ist die Lodge bzw. die Pools gut besucht, man merkt auch an den Fahrzeugen, die einem begegnen, dass der Tourismus offenbar wieder Höchstzahlen zu verzeichnen hat, auch im Jänner/Februar.

Auf der Asphaltstraße bzw. dem bisschen Gravelroad hat der Landcruiser ca. 13 Liter verbraucht, das ist durchaus OK bei dem Gewicht.

Am Gate bei der Einfahrt ins Konzessionsgebiet bezahlen wir und fahren anschließend noch den Leopard-Trail. Allerdings bekommen wir leider nicht mal ein Tier zu Gesicht. Wir schaukeln uns langsam durch die Gegend, die noch mit gelbem Gras von der vorigen Saison überzogen ist, nehmen den Aussichtshügel natürlich noch mit und enden auf der Campsite Nr. 3, die wir schon vom letzten Mal kennen und die uns wegen der Lage sehr gut gefällt.





















Und weil ich vor der Reise gefragt hatte, ob man von Windhoek aus bis zur CS3 im Konzessionsgebiet fahren kann, nein, das würde ich nicht machen wollen. Man kann's - wenn man gleich gegen 9 weg kommt - bis nach Palmwag durchaus schaffen, aber dann weiter ins Konzessionsgebiet würde ich nicht mehr fahren. Das ist dort schon sehr zeitraubend. Wir sind gegen 13:50 vom Gate weggekommen und waren um 17:10 auf der Campsite. OK, die Fahrt auf den Hügel, ein paar Fotostopps, den Umweg über den Leopard-Drive etc. aber 3:20 Stunden für 50 Kilometer ist schon eine Ansage.

Facts & Figures
Geplanter Track laut T4A: 181 Kilometer
Fahrtzeit: 3:55 Stunden
Tatsächlicher Track: 202 Kilometer
Gesamtzeit: 7:27 Stunden, Zeit in Fahrt: 5:12 Stunden, Durchschnitt in Fahrt: 38,8 km/h
Kosten Campsite: 0 NAD (Gebühren für's Konzessionsgebiet sind zu entrichten, 450 NAD für zwei Personen+Auto, zwei Tage, eine Nacht)

Letzte Änderung: 19 Mär 2026 13:26 von dergnagflow.
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