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- Mal wieder ein Ersttäter Bericht
06 Dez 2025 14:01
#717145
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Eckifonsi schrieb:
Sorry, doch nochmal extrem Textlastig (hoffentlich legt sich das bald Macht gar nichts, ich lach mich hier gerade kaputt (übrigens parallel auf Whatsapp mit einem gestern sehr bahngeschädigten Freund, dem ich deinen entsprechenden Text als Kopie geschickt habe) Dann der große „Knall“: Nachdem mein Schatz mir versicherte nicht in unserem Bad nochmals nass gewischt zu haben, war klar „Wassertropfen von der Bad-Decke sind nicht normal und verheißen auch nichts Gutes“. Wer diese Situation kennt, weiß was nun passiert *Handheb* Ich hab das schon dreimal durchexerziert - bin jetzt quasi Profi Gut, dass auf die Deutsche Bahn Verlass ist, per App wurde eine Zugverspätung angekündigt und dadurch die Zugbindung aufgehoben. Ich hab dadurch sogar schon schnellere Verbindungen geschafft als gebucht, weil Anschlusszüge, die ich eigentlich nicht erreicht und deshalb schon gar nicht gebucht hatte, plötzlich noch dastanden und ich meinen gebuchten Puffer-Zug, der wegen Verspätung vielleicht nie gekommen wäre, dann nicht nehmen musste So, und jetzt bin ich gespannt, wie es dann vor Ort mit der Konvertierung zum Camper weiterging Liebe Grüße von Bele |
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07 Dez 2025 09:35
#717186
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casimodo schrieb:
Guten Morgen Matthias, bei Deiner Ersttäter- Reise bin ich gerne dabei! Und natürlich bin ich gespannt auf den Grund Eurer Umplanung von MIrabib ins Hansa Hotel. Genau das hatten wir auf unserer >Reise im März/April nämlich wegen starken Regens auch so entscheiden müssen Ich hoffe nur, dass Ihr keinen schlimmeren Grund dafür hattet! Also, es darf gerne weitergehen Viele Grüße und Danke für den Bericht Casimodo Nein, es war kein schlimmer Grund, sondern einfach eine Planänderung zu Gunsten von Swakopmund Matthias |
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07 Dez 2025 09:39
#717187
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@DG,
Danke für die Grüße, bezüglich TimBila würde ich zukünftig auf ein "Glambing" Zelt setzten (Erklärung folgt im Bericht) Matthias |
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07 Dez 2025 10:21
#717191
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Tag 1 (5.11.25):
Nach einer überpünktlichen Landung um schließlich 8:56 ging alles plötzlich Ruckzuck: Als wir mit den ersten Passagieren an der Einreisekontrolle (e-Visa) waren, kamen wir bei der sehr freundlichen Mitarbeiterin schnell durch, gingen direkt zum MTC-Schalter um 2 SIM-Karten zu holen, nachdem niemand vor uns anstand, war auch dies in wenigen Minuten erledigt. Währenddessen kamen uns unsere beiden Taschen auf dem Laufband schon entgegen, Security-Check schnell erledigt und schon stand der Savanna „Organisator“ am Ausgang bereit. Schnell noch Geld abheben, ab zum Auto und sofort ging die Fahrt los. Wir hatten das Glück noch in einen früheren Transfer zusteigen zu können (hier waren 2 Gäste vom Flug aus Johannesburg bereits im Auto) In Zahlen: Aufsetzten am Flughafen gegen 8:56 Uhr, verlassen des Flughafengeländes um 9:36 Uhr. unser erster Blick auf die Landschaft Wenn ich so manche Kommentare und Erlebnisse aus dem Forum ins Gedächtnis rufe, hatten wir schon einen „super“ Durchlauf erlebt und erreichten Savanna gegen 10:15 Uhr. Die Besprechung der Vertragsunterlagen und Restzahlung der Miete wurde geschäftsmäßig erledigt und nach einer knappen 1 Stunde warten begann unsere Einweisung (das Fahrzeug war zu spät zurückgekommen). Somit wurde, während vorne erklärt wurde hinten gereinigt und umgekehrt, Die ausgiebige Einweisung war perfekt, und, nach Hinweisen aus dem Forum, mit vielen Bildern und Videoaufnahmen von meinem Schatz ausgiebig dokumentiert. Endlich geht’s los, und selbstverständlich, trotz Erfahrungen mit Linksverkehr, wird sofort, zur Reinigung der Frontscheibe, erst einmal der Wischer aktiviert ….. das Navi wird eingestellt und, mit einem kleinen Umweg (nein, ich habe mich natürlich nicht verfahren, wir Männer „erkunden die Umgebung“ Keine Ahnung ob dies allen Neulingen so geht, aber wir sind positiv geflasht, und wandern gemütlich durch alle Gänge, lassen die immense Auswahl auf uns wirken während der Einkaufswagen immer voller wird. Es weihnachtet Eigentlich war der Plan anschließend noch die Maerua Mall zu besuchen, jedoch haben wir viel zu viel Zeit im Superspar verbummelt und vor allem, nachdem wir gezahlt haben und zum Auto wollen scheint die Welt mit einem Gewitter und Regenguss (es schüttet wie aus Eimern) untergehen zu wollen. Wir warten ein wenig, und beladen unser Fahrzeug, unter Mithilfe eines Sparmitarbeiters (beladen bedeutet in unserem Fall alles irgendwie auf den Rücksitz schmeißen, Fleisch, Käse und Wurst im Kühlschrank unterbringen) in Höchstgeschwindigkeit, um möglichst wenig Nass zu werden. Jetzt aber wirklich losfahren, aus dem Parkplatz raus (mal schnell den Scheibenwischer kurz aktivieren) und ab auf die B1 Richtung Lake Oanob. Schnell an der Rezeption einchecken, den Weg zu unserem Platz „Berakah“ erklärt bekommen und die Vorbereitungen für meine erste Campingnacht seit ca. 35 Jahren können beginnen. Der Aufbau des Dach- und Seiten-Zeltes geht erstaunlich flott und es kann das ausräumen des Gepäcks, umräumen der Einkäufe und Erkundung der Feinheiten unseres Campers beginnen. Selbstverständlich wird auch die Hängematte in Position gebracht. Endlich haben wir auch ein Auge für unsere Umgebung, toll, richtig schön hier. Ein bisschen Sonnenuntergang bei einem Bier genießen, und bei der Zubereitung unseres Abendessens (griechischer Salat, Bolognese und Nudel) feststellen: Wir sind in Namibia, unser neuestes Urlaubsabenteuer hat begonnen. Gute Nacht Namibia Sorry, schon wieder so viel Text Matthias |
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09 Dez 2025 16:31
#717373
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Tag 2:
0:25 Uhr, ich liege in meiner seitlichen Koje und denke nur „Was habe ich getan, wie kann man(n) sich das Camping antun, es kommen noch 2 Wochen“ Rückblende: Bei der Fahrzeugübergabe wurde auch „frisch“ noch der Kühlschrank installiert (siehe Bild bei Tag1). Dieser lief, wie soll ich sagen, nicht ganz ruhig, sondern klapperte ohne Ende (uns wurde erklärt das ist so). Natürlich hörte man das Klappern nicht während der Fahrt, oder nicht sehr laut bei geschlossener Klappe. Gemäß Berichten aus dem Forum haben wir den KS am Abend auf Stufe 1 zurückgedreht damit er nicht so oft läuft. Dies interessierte Ihn aber gar nicht, immer wenn ich gerade die Schlafphase erreicht hatte, startete der KS mit einem „Knallgeräusch“ (war nur der Anlauf des Kompressors) und klapperte dann fröhlich vor sich hin (ca. 10 min). Mein Puls und Blutdruck waren auf Höchstleistung und innerlich habe ich schon überlegt, wo wir überall auf Lodge ausweichen können. Aber, nachts hat man(n) ja die besten Ideen: Warum nicht einfach den Kühlschrank ausschalten? Also raus aus dem Auto, abschalten und schlafen wie ein Baby Morgens 5:50, die erste Nacht doch noch überlebt, war dann eigentlich nicht so schlimm, und während der Vollmond sein Nachtwerk vollbracht hat und gemütlich unterging, begann die Sonne mit dem Morgengrauen den Tag zu erhellen. In der eigenen Sanitären-Anlage frisch gemacht, Die ersten Tiere gesichtet (OK, die beiden haben sich aufgedrängt), und nach dem Frühstück langsam Abfahrbereit gemacht. Das Einpacken und Zusammenfalten des gesamten Equipments und Zeltes ging erstaunlich schnell und wir konnten zu unserem nächsten Ziel (Kalahari Anib Campsite) aufbrechen. Noch einen kurzen Zwischenstopp beim Shoprite in Rehoboth zum Nachkauf diverser Artikel eingeschoben, das Fahrzeug betankt (Tank war bei der Übergabe nur halb gefüllt) um, beim Bestaunen der abwechslungsreichen Landschaft, über die C25 - C15 - C21-D1268 -C20 unser Ziel gegen 15:30 Uhr erreichen. Schnell alles soweit aufbauen und gemütlich einen Kaffee mit Kuchen (Apfelkuchen vom Shoprite) genießen. Damit wir nicht komplett einrosten laufen wir mal zur Lodge um den Bartender ein kleines Bierchen zu entlocken. Hierbei lesen wir das Buffet des Abends und entscheiden uns kurzfristig das Abendessen hier später einzunehmen. zunächst wird aber der Sonnenuntergang (mit Regenschauern im Hintergrund) am Stellplatz erlebt. Wir durften ein super leckeres Essen einnehmen: Nach dem Essen darf selbstverständlich der Gin Tonic nicht fehlen, so dass wir nach zweien des guten Trunkes mit der nötigen Bett- (ähm) natürlich Zeltschwere zurück ( Ein schöner Tag geht zu Ende Matthias |
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Letzte Änderung: 09 Dez 2025 16:37 von Eckifonsi.
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12 Dez 2025 16:01
#717545
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@DG
@Champagner Mein Erklärungsversuch Camping: Als überzeugter Nicht-Camper möchte ich einmal darlegen weshalb, und zwar schon bei der Vorplanung, die Variante mit dem Dachzelt trotzdem den Vorzug bekam: Es handelt sich nachfolgend selbstverständlich ausschließlich um meine Meinung und ich möchte niemanden vor dem Kopf stoßen. Pro Lodge: • Das absolut wichtigste Kriterium, weshalb Camping für mich ein NoGo ist, sind gemeinsame Sanitäre Anlagen und die enge Nachbarschaft zu anderen Campern. Der Gedanke, eine Toilette zu besuchen, die heute schon den Druck unzähliger Ärs….. aushalten musste ist unerträglich und, laut Statistik urinieren rund 50% der Deutsche unter der Dusche, über weitere Auswürfe aus Mund und Nase denke ich erst gar nicht nach, nein, da geht ich nicht rein. Mein Kopfkino läuft. • Ich benötige mein Bett, und zwar mein breites Bett. Meist sind meine Nächte unruhig und gefühlt ständig wechsle ich die Liegeseite. Vermutlich würde ich mein Schatz auf die Dauer bei einem 1,30mtr breiten Bett (für 2 Personen) in den Wahnsinn treiben. Pro Camping: • Nachdem ich (wir) beruflich doch sehr eingespannt sind und mein Tagesablauf ständig von Terminen festgelegt wird, gilt als erste Urlaubs-Grundregel „Es gibt keine fixen Termine“, Tagesabläufe sind flexibel und, soweit es geht, legen wir keinen Termin fest (Ausnahmen bestätigen die Regel). • Als ich hierzu bei vielen Reiseberichten und Bewertungen lesen musste, das bei einigen Lodge-Unterkünften es ein „gemeinsames Abendessen“, zu einer „festen Uhrzeit“ an einem „gemeinsamen Tisch“ gibt, war meine innere Horrorvorstellung eines Urlaubs erfüllt. • Wir essen, wenn wir Hunger haben (nicht um 19:00 Uhr, weil ich muss), außerdem will ich im Urlaub einfach meine Ruhe und meine Urlaubszeit nur mit mir sympathischen Personen verbringen und eine Unterhaltung führen. Nachdem ich von den vielen Campsites mit eigener Dusche und Toiletten und von Camper für 4 Personen (Savanna Family Camper) gelesen habe viel die Entscheidung leichter doch mal das vielleicht kleinere Übel zu wählen. Beim Auto durfte mein Schatz im Dach und ich im „Seitenteil“ schlafen und es wurden, bis auf eine Nacht („das Grauen“) nur Campsites mit eigener Ablution gebucht. Jetzt geht es aber bald mit dem Bericht weiter Matthias |
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