unser persönliches Fazit:
Auf unseren Rückflug haben wir überlegt, ob uns das berühmte „Afrika-Virus“ erwischt hat. Nein, hat es nicht, aber eine leichte Infektion ist vorhanden

wir sagten uns, kann man mal wieder machen.
Achtung Spoiler-Alarm: Während des Berichtschreibens habe ich für 2026 wieder Flüge in derselben Jahreszeit gebucht (Fragen zur Route tauchen in Kürze auf), die Buchung erfolgte auch wieder am 2.Weihnachtsfeiertag wie letztes Jahr
Irgendwie können wir mit Namibia noch nicht abschließen (obwohl es viele weitere Wunsch-Länder gibt) es fehlt einfach noch der Norden und der Süden.
Zum Thema Sicherheit:
Wir haben uns nie und nirgendwo unsicher oder gefährdet gefühlt, aber in Gesprächen oft den Hinweis bezüglich der Sicherheit und Mahnung zur Vorsicht bekommen und diese auch walten lassen
Camping:
Ich werde nie ein „echter“ Camper werden, niemals (sag niemals nie) kann ich mir vorstellen in Europa Lebenszeit auf einem Campingplatz zu verbringen.

Das große Aber, für Namibia kann ich mir kaum eine andere Art vorstellen.

Die absolute Ruhe, der Ausgleich zum hektischen Alltag, die Freiheit keinem Zwang unterlegen zu sein hat mich (uns) vollkommen überzeugt.
Die gemeinsame Zeit mit meiner Herzallerliebsten, das gemeinsame Kochen (und aufräumen), das abwechselnde Fahren, Einkaufen, Naturbestaunen, Tiere suchen und vor allem die abendlichen Stunden bei schönen Gesprächen und einem guten Glas sind unbezahlbar.
Savanna Autovermietung:
Hat alles geklappt, von Buchung bis Fahrzeugabgabe. Insgesamt fand ich den Service etwas kühl und distanziert, aber dies ist nicht so wichtig und daher eine Empfehlung wert
Toyota Hilux Family Camper:
Ein Klasse-Fahrzeug mit einem für perfekten Aufbau, aber:
Die Leiter zum Einstecken ist eine fürchterliche Fummelei, zumindest unser Fahrzeug hatte ca. 11 verschiedene Schlüssel. Es war einfach immer nervig den passenden Schlüssel zu suchen und vor allem zu finden
Durch unserer nicht mehr vorhandenes bzw. aufgetretenes „Motorproblem“ fuhr ab diesem Tag immer die Angst mit wieder liegen zu bleiben. Keine Ahnung ob diese Kabine auf neuen Fahrzeugen wieder montiert wird?
Windhoek:
Ja, einmal gesehen und das war’s, hätte keine zwei Nächte gebraucht (besser wäre TimBila gewesen)
Swakopmund:
Diese Stadt hat etwas. Hat uns hervorragend gefallen, dies lag vielleicht auch am Hansa Hotel, hier fühlt man ein bisschen die Kolonialzeit.
Schlechteste Unterkunft:
Olifantrus Camp, wir hatten vielleicht Pech, aber keine Tiere, kein Strom und kein Wasser. Dadurch waren natürlich auch sanitären Anlagen im entsprechenden Zustand
Schönste Campsite:
Gibt es nicht, jede hatte ihren eigenen Charme bzw. Vorteile
Ein paar Beispiele
Kalahari Anib Lodge: es macht Spaß den Rundweg zu laufen
Madisa Camp: der Ausflug zu den Wüstenelefanten perfekt
Hoada Campsite: Die Bar mit Aussicht
Timbila:
Aus unserer Sicht ein verstecktes Juwel, sehr wenige Tiere gesehen, aber der Platz und vor allem die zugehörige Bar und Pool fantastisch
Mein persönliches Highlight?
Er:
Wieso fragt ihr euch vielleicht? Dieses kleine Tierchen war mitten im Spazierweg, maximal 1 Meter entfernt, stellte sich mutig vor sein Loch und musterte uns ausgiebig und lies uns ohne davonzurennen passieren
Meine besondere Faszination von Namibia:
Die Mischung aus ständig wechselnder Naturkulisse und die Vielzahl der Tiere
An alle die bis zum Ende des Berichtes ausgehalten haben sage ich: Wow, ausdauernd
Denen der Bericht auch noch gefallen hat: Hätte ich nicht gedacht und erwartet
Denen der Bericht nicht gefallen hat: versteh ich
Denjenigen die den Bericht noch nicht gelesen haben: Ich bin mir nicht sicher ob ihr etwas verpasst habt, vermutlich gibt es viel mehr bessere und gute Berichte
Danke an das Forum für die Unterstützung bei unserer Planung
Liebe Grüße
Matthias
PS: vielleicht helft ihr mir auch bei der kommenden Planung (ist auch bald online, wollte aber erst den Bericht zu Ende schreiben)