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01 Jan 2026 13:50
#718320
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Tag 10
Etosha über Kamanjab (oder auch heut läuft‘s wieder (nicht)) Entschuldigung, jetzt kommt mal wieder sehr viel Text Guten Morgen liebe Sorgen, seid ihr auch noch alle da? So oder so ähnlich haben wir uns am Morgen gefühlt. Die Ursprungsplanung war relativ einfach: Schnell nach Kamajab, Tanken, Geld abheben, Vorräte aufstocken und auf in den Etosha. In der Nacht hatte ich vermutlich Alpträume von Turboschläuchen und anderen flexiblen Verbindungen im Motorraum eines Hilux. Leider konnten wir die Campsite durch die Fahrzeug-Umstände nicht richtig genießen, daher haben wir insgesamt nur ein paar Bilderchen geschossen und sind gegen 7:30 Uhr langsam Richtung Werkstatt aufgebrochen Unterwegs haben wir sogar ein paar Tierchen gesehen wir wollten sicher, ohne weitere Panne, zur Werkstatt gelangen, daher bin ich die ersten Kilometer mit maximal 40-50 km/h gefahren, aus Angst der Fehler meldet sich wieder. Nachdem der Toyota aber fuhr wie immer, steigerten wir uns Geschwindigkeit wieder in den normalen Bereich und erreichten die Falkenberg Garage ohne weitere Probleme. Gerade auf den Hof gefahren kam die Chefin ebenfalls eingebogen und wir begannen erleichtert unser Problem zu schildern mit der Bitte um Hilfe, jedoch wurden wir schnell unterbrochen da, durch das Unwetter gestern, die Stromversorgung in Straßenzug der Werkstatt unterbrochen ist und keiner weiß wann wieder mit Spannung zu rechnen ist (bei diesen Sätzen stieg meine Spannung wieder auf Hochspannung), und die deutschsprachigen Monteure mit den Auslesegerät im Ethosa sind um eine (habe ich wirklich richtig verstanden) „Hinterachse auszutauschen“ (hier ist noch echte Handwerkskunst gefragt), wir können bis zu Abend, oder früher, oder später, warten bis Sie wieder zurück sind um sich unseren Problems anzunehmen, falls wieder Strom fließt . Also auf zur Tankstelle zum Tanken, hier wurde erstmals der Zusatztank auch komplett gefüllt (hat mindestens 15 min gedauert da der Überlauf extrem langsam lief) und mit Karte bezahlt. Inzwischen ging mein Schatz in den Supermarkt um Getränke zu kaufen und am Automaten Geld für den Park zu ziehen. Unverrichteter Dinge kommt Sie zurück, das Kreditkartenterminal im Spar geht nicht und der Geldautomat spinnt ebenfalls. Kein Problem, fahren wir zur Bank zum dortigen ATM, doch Fehlanzeige, inzwischen ist das Mobilfunknetz, und somit auch alle Online-Zahlungsmöglichkeiten unterbrochen. Was tun? Kein Geld, Keine Verpflegung, kein Internet, schon wieder steigt der Blutdruck an und erst einmal keine Lösung in Sicht. Unsere aktuellen Optionen, die uns eingefallen sind bzw. wir mit einigen Einheimischen besprochen haben: 1. Wir warten in Kamanjab bis wieder was geht, Ende offen 2. Wir fahren nach Outjo um Geld zu besorgen (angeblich der nächste Ort mit ATM) Wir liegen gut in der Zeit, hatten ja keinen Werkstattaufenthalt, also entscheiden wir missmutig: "Fahren Sie nicht direkt zu Galton Gate sondern ziehen Sie über Outjo den Geldautomaten". Gerade 500 mtr auf der C40 Richtung Outjo bleiben wir stehen und überdenken den blöden Plan. Mein Schatz sieht zur Seite, sieht Werbung von einer Lodge und meint: „Warum fragen wir nicht einfach in der Lodge um Hilfe“ Gesagt, getan direkt zum Oppi-Koppi Rest Camp und um Geld-Wechsel-Hilfe gebeten. Der Chef hilft uns natürlich sofort und wechselt zum äußert fairen Kurs Euro in Rand. Wow, gerade, dank meiner Herzallerliebsten, ca. 3-4 Stunden Umweg gespart, wie leicht es manchmal eine Lösung gibt. Hier noch einmal ein ausdrücklicher Dank an den Chef Also zurück zum Supermarkt, Einkäufe erledigt, an der Tanke noch die Reifen auf Normaldruck für die Teerstrasse aufpumpen lassen und auf Richtung Galton Gate (wir sind Happy) Das Gate haben wir Ruckzuck erreicht (der Hilux fährt problemlos), jetzt haben wir einen Lauf. Die Mitarbeiter am Gate sind super freundlich und innerhalb von wenigen Minuten war die „Einreise“ erledigt. Wir entscheiden und nicht direkt zum Camp zu fahren, sondern den Umweg über Dolomite zu nehmen. Endlich sehen wir Tiere Gegen 15:30 Uhr erreichen wir unser Tagesziel Olifantsrus (Natürlich keine Techniker mehr vor Ort, egal, Auto fährt). Hier erklärt uns die, auf das wesentlichste fokussierte, Mitarbeiterin das es gerade kein Wasser und keinen Strom gibt, aber egal, wir richten uns erstmal gemütlich ein und besuchen das Wasserloch um einen einzelnen Elefanten beim ausgiebigen Saufen zu beobachten Wasser tanken Wasserüberlauf öffnen Irgendwie wird das Wetter immer schlechter und ein komisches Licht in Form einer dunkel-gelben Wand nähert sich bedrohlich dem Camp. Wir laufen lieber zurück zum Wagen als schon ein extremer (Sand)-Sturm die Sicht auf wenige Meter verändert. Im Auto warten wir bis sich der Sturm nach ca. 20 Minuten wieder gelegt hat. Wir spazieren zur sanitären Anlage und kommen auf Grund der Olfaktorischen Prüfung zum Ergebnis: Hier stinkt die „Sache“ gewaltig zum Himmel. Es fehlt immer noch das Wasser (Spoiler-Alarm: dies ändert sich auch nicht mehr bis zur Abfahrt) OK, hiermit startet mein Selbstexperiment: Schafft es der menschliche Körper das notwendige Bedürfnis auf den Folgetag zu verschieben? (Somit steigt jetzt schon die Freude auf unser Chalet) Bei der Essenzubereitung beobachten wir die untergehende Sonne und den davon trottenden Elefanten Auf Grund des starken Windes verzichten wir auf den Grill und braten unser Fleisch lieber in der Pfanne Nun aber auf zum Highlight des Campingplatzes: mit einer Weinflasche bewaffnet laufen wir zum Wasserloch, um nach einer Minute wieder zurückzukommen, da war doch was? Richtig kein Strom, Alles dunkel, nichts zu sehen Also lassen wir den Abend gemütlich und romantisch am Platz ausklingen Was für ein Tag Gute Nacht Matthias |
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Letzte Änderung: 01 Jan 2026 13:58 von Eckifonsi.
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02 Jan 2026 11:14
#718352
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Tag 11
Olifantsrus – Okaukuejo (Chalet) Wir stehen gemütlich auf, genießen die Aussicht auf unsere Nachbarn, eine Selbstfahrer Reisegruppe, die hektisch zusammenpackt, mit dem zusammenfalten des Dachzeltes kämpft und keine Zeit für ein Frühstück hat. Wir spazieren gemütlich zum Wasserloch, und stellen fest: Kein einziges Tier, die gesamten Sichtungen an diesem Platz zusammengezählt ergibt genau 1 Elefant! Für uns stellen wir fest: Was ein bisschen ein Highlight werden sollte war der absolute Rohrkrepierer. Keine Tiere, kein Strom und Kein Wasser, was bin ich froh hier wegzukommen. Aber dafür gibt es eine schöne Morgendämmerung Nach dem Genuss unseres Kaffee packten wir, inzwischen routiniert, schnell zusammen, verstauten unsere Kleider für die nächsten 2 Tage in eine Tasche und begannen unsere Pirschfahrt Richtung Okaukuejo Irgendwo machen wir eine Brotzeitpause Fuhren Plan- aber nicht Ziellos durch die Gegend Gegen 13:30 Uhr erreichen wir das Resort, checken ein und schauen uns ein wenig um. Nach den teilweise extrem miesen Bewertungen war unsere Erwartungshaltung sehr niedrig, wurden aber positiv überrascht. Unser Waterhole Chalet ist sauber, relativ gepflegt und liegt perfekt am Wasserloch, will Mann mehr? Ja, eine Toilette, Experiment gelungen, erst mal eine Raumbesetzung durchführen, erleichtern und ein bisschen relaxen. Später fahren wir noch ein bisschen spazieren Zurück wird bei einem Drink der Sonnenuntergang am Wasserloch bestaunt Anschließend Duschen und gespannt ins Restaurant gegangen, um das Abendessen zu testen. Auch hier: Überraschung, Suppe und Hauptspeise (Wild) schmeckt hervorragend. Mit einem Bier schmeckt es noch besser und der Service war auch freundlich, schnell und nett. Zufrieden laufen wir zurück zum Wasserloch, bei dem nur ein einzelnes Nashorn zu finden ist. Zufrieden mit dem heutigen Tag fallen wir ins Bett Matthias
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Letzte Änderung: 02 Jan 2026 11:21 von Eckifonsi.
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02 Jan 2026 14:09
#718364
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Tag 12
Okaukuejo Nach dem Aufstehen mal bei Wasserloch nach dem Rechten sehen aber keine Tiere zu sehen. Heute ist ein bisschen herumfahren angesagt da wir auch die nächste Nacht hier verbringen. Wir fahren bis Halali, pausieren hier bei einem Kaffee und Kuchen, und fahren gemütlich wieder zurück Gott sei Dank ist der Tag komplett ereignislos und wir können uns auf die Suche nach Tieren konzentrieren. Am späten Nachmittag kommen wir zurück, relaxen am Pool, besuchen wieder das ziemlich leere Wasserloch, genießen wieder hierzu einen Drink und gehen später wieder lecker im Restaurant zum Essen. Hier beratschlagen wir die letzten 3 Nächte (Mist, der Urlaub geht schon zu Ende). Der Ursprungsplan war eigentlich 2 Nächte Tim Bila und 1 Nacht Windhoek, nun haben wir dieselben Gedanken wie zu Swakopmund, vielleicht sind 2 Nächte Besser, um die Stadt kennenzulernen (Spoiler: war Quatsch). Also schnell noch eine Nacht im Hilton gebucht und zufrieden zurück zum Wasserloch. Hier waren zwei Nashörner mit einem kleinen zu Besuch, jedoch gibt es keine brauchbaren Fotos zu diese hier zu zeigen. Matthias |
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Letzte Änderung: 02 Jan 2026 14:16 von Eckifonsi.
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04 Jan 2026 11:12
#718447
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Tag 13
Okuakuejo - TimBila Gefühlt beginnt heute die Heimreise Wir schlafen gemütlich, packen unser Auto und checken an der Rezeption aus. Hier fragt uns die, wieder sehr nette, Mitarbeiterin wie den das Frühstück geschmeckt habe? Was? Wir hatten Frühstück im Preis inbegriffen? OK wussten wir nicht, daher keine Bewertung (wie doof von mir dies nicht zu lesen). Wir machen uns gemütlich auf Richtung Gate, aber Gott sei Dank nicht auf den direkten Weg, so sehen wir noch als Etosha-Abschluss ein paar Löwen die direkt vor uns die Straße passieren Wir tanken schnell noch an der Etosha Tranding Post, genießen einen Kaffee mit Kuchen in der Outjo Bakkery und erleben wieder wunderbare abwechslungsreiche Landschaften auf dem Weg zu TimBila. An der Camp-Rezeption checken wir ein, bekommen eine ausführliche Erklärung des Platzes und sehen uns unsere Campsite, die ca 1,5 Km von der Reception entfernt liegt, an. Platz gecheckt und wieder zurück, um für die letzten Stunden den Pool und die Aussicht bei einem Bierchen in unser Hirn aufzunehmen. Zurück am Platz wird zum letzten Mal routiniert und blitzschnell aufgebaut, unser letztes Abendessen zubereitet und der Abend einfach genossen. Tatsächlich war es ein seltsames Gefühl hier zu sitzen mit dem Wissen da theoretisch jederzeit Wildtiere auftauchen können, wir waren bei jedem Knacksen aufmerksam. Kurze Rückblende: „vor dem Urlaub haben wir noch extra zwei Taschenlampen und einen Reifendruckprüfer gekauft, die ich mir „100% sicher“ eingepackt haben, aber nie im Gepäck gefunden habe“ (Spoiler: Lange zu Hause auf dem Tisch Leider hatten wir keine Taschenlampen, um die Gegend abzusuchen, mit der Stirnlampe haben wir behelfsmäßig, ständig umschalten von Rotlicht auf normales Licht, geholfen. Die letzte Nacht im Camper beginnt Matthias |
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Letzte Änderung: 04 Jan 2026 11:18 von Eckifonsi.
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04 Jan 2026 12:01
#718448
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Tag 14
TimBila Windhoek Morgens um 6:00 ist die Welt noch in Ordnung Gestern hatten wir noch einen Morning Drive gebucht und pünktlich um 6:30 Uhr holt uns unser Guide Rudiger ab. Die Fahrt ist sehr schön, Rudiger bemüht sich redlich einen Löwen zu scannen, fährt abseits jeglicher Strecke leider ist dieser aber so teif in einem Busch versteckt das wir nur ein Stück von seinem Hinterteil sehen. Ansonsten halten sich die Tiersichtungen in Grenzen so das es ein super abenteuerlicher Ausflug, aber ohne Tiersichtung, war. Zurück am Platz packen wir unsere „sieben Sachen“ zusammen, machen noch ein paar Bilder des Platzes, verschenken alles Übrige an Rudiger, und starten die Fahrt nach Windhoek. Hier wurde schon fast ein Meisterstück erarbeitet Danke des Tipps von @dergnagflow nahmen wir die Route durch den Erindi Park, was für Tiersichtungen nur einfach an der Strecke Der weitere Weg nach Windhoek ist über Teer langweilig und so erreichen wir gegen 15:30 das Hilton. Wir checken ein, Parken unseren Hilux und relaxen etwas am Pool. Für unser Abendessen haben wir uns Joe’s ausgesucht. Dank der Lefa App fahren günstig und sicher sowohl hin als auch zurück. Das Essen ist lecker und reichhaltig, auch wenn der Service vielleicht ein bisschen an seiner Freundlichkeit arbeiten könnte. An der Skybar des Hiltons gibt einen Schlummertrunk und somit geht auch dieser Tag zu Ende Matthias |
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04 Jan 2026 12:23
#718451
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Tag 15 und 16
Windhoek und Heimflug Wir schlafen gemütlich aus, laufen zum Wernhill-Center um bei Mugg & Beans zu frühstücken Im Anschluss laufen wir kreuz und quer, ohne besonderes Ziel durch die Straßen, erwehren uns diverser „Deutscher“, geben am späteren Nachmittag unser Fahrzeug bei Savanna wieder ab, hier erklären wir nochmals unser Motorproblem. Der zuständige Mitarbeiter für die Fahrzeugrücknahme fragt, ob das Problem den nochmals aufgetreten sei. Nach unserer Verneinung war für ihn klar: Es gibt kein Problem. Wir liefen zurück zum Hotel, sahen und ein paar Lokale an, stellten aber fest, wir gehen für das Abendessen nochmal zu Joe’s. Den letzten Tag vergammelten wir am Pool bis zum späten Nachmittag fuhren zum Flughafen und starteten pünktlich unseren Heimflug. Achtung, jetzt kommen zwei Bilder die noch nie im Forum zu sehen waren Leider hatten wir beiden unseren Magen verdorben, entweder in der Lounge mit den Eiswürfeln oder im Flugzeug bei der Vorspeise (die einzigen Gemeinsamkeiten) so das die Rückfahrt von München mit dem Leihwagen nach Würzburg alles andere als lustig war und wir uns den Rest des Tages gelinde gesagt äußerst unwohl fühlten. Glücklicherweise lies ich mir am Nachmittag das Bordessen nochmal durch den Kopf gehen Der Urlaub begann mit Stress und endete Schlecht aber dazwischen der absolute Hammer. Es folgt später noch ein kleines Fazit Matthias
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Letzte Änderung: 04 Jan 2026 12:25 von Eckifonsi.
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