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Tag 6:
Swakopmund Ja, ein Zimmer und ein richtiges Bett sind auch nicht schlecht Gut ausgeschlafen frühstücken wir im Hotel und schlendern anschließend (fast) ziellos durch Swakopmund. Dieses Städtchen hat Flair und einen romantischen Charme. Nun steuern wir unser nächstes Ziel an. Hierzu möchte vorab schon mal erklären das ich, bis vor einigen Jahren, mit Gin eigentlich nur irgendeine Fuß-Tinktur in Verbindung brachte, bis dann in Singapur, im MO, auf Anraten des Bar-Tenders, wir uns einige Abende an der Bar (Bay@5) durch die verschiedenen Gin- und Tonic Kombinationen tranken und ich dabei die geschmackliche Vielfalt des Gin’s kennen und genießen lernte (Puh, was für ein langer unnötiger Satz). Meine Vorabrecherchen zum Thema lokal hergestellter Gin brachten mich auf die Swakopmunder Destillerie: Eine kleine Ginprobe vor Ort mit perfekter Erläuterung der eingesetzten Botanicals muss sein: Ist auf jeden Fall einen Besuch wert und wärmstens zu empfehlen. Vollbepackt mit der zollrechtlichen Maximalmenge geht es nun erst einmal zurück ins Hotel, um die Einkäufe zu verstauen. Der Spaziergang wird fortgesetzt, um bei der Muschel zu einem leckeren Eiskaffee einzukehren. Mit dieser Erfrischung im Bauch wurde die Eroberung Swakopmunds weitergeführt um schließlich auf der Jetty-Bridge, in der 1877 Doughnut Bar (German Cafe), bei einem einen Donut und einer Waffel (lecker-lecker) das Kaffee-Päuschen und den Nachmittag einzuläuten. Noch ein paar Tierchen ansehen: Gut gestärkt ging es zurück ins Hotel um ein wenig zu Arbeiten. Für das Abendessen entschieden wir uns, auf Grund der Speisekarte, für Tonis Fachwerk. Eine wiederum perfekte Entscheidung. Um dem Wildfleisch eine weitere Schwimmmöglichkeit zu bieten, gab es noch einen kurzen Bier-Stopp im Brauhaus. Die Sprüche an der Wand gefallen: Hier konnten wir den Verführungskünsten der Dessertkarte nicht widerstehen und gönnten uns noch eine kleine Nachspeise (ist ja Urlaub) Nach dem extrem langen Weg zurück zum Hotel (doch ca. 150 mtr) musste noch ein Gin-Tonic in der Hotelbar den Durst löschen. Das Hansa-Hotel ist genau nach meinem Geschmack Zufrieden und müde geht’s wieder ins gemütliche Bettchen Matthias |
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Letzte Änderung: 19 Dez 2025 14:34 von Eckifonsi.
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Tag 7
Madisa-Camp Heute steht ein ziemlich langer Fahrtag an. Wir frühstücken bald und fahren schon gegen 7:30 Uhr beim Hansa Hotel los, der Abschied fällt, fast, ein bisschen schwer, irgendwie hat uns der Charme des Hotels eingefangen, aber jetzt wollen wir wieder in die Natur. Nun aber Strecke machen, also 650 m, Abbiegen beim Superspar um die Vorräte für die nächsten 3-4 Tage zu kaufen. Direkt gegenüber befindet sich der Namaqua Meat Market, hier kauften wir das, aus unserer Sicht, beste (Wild-)Fleisch des ganzen Urlaubs. Die Auswahl riesig, frisch aus der Theke, bereits eingepackt oder auch schon tiefgefroren, ist für mich fast schon ein Männerparadies bei dieser Auswahl. Achtung, jetzt kommt ein kleiner „Alter Sack Nostalgie Rückfall“: *Vor rund 40 Jahren (verdammt lang her) war bei uns auf dem Bau (da war ich noch Aktiv draußen) die Standard-Brotzeit ein „Brötchen mit Fleischsalat“. Da mussten die Stiften (heutzutage Azubi genannt) immer diesen Salat frisch beim Metzger holen. Somit verbinde ich damit immer ein Stück Erinnerung an die „gute alte Zeit, als die Gummistiefel noch aus Holz waren“.* Und was entdecke ich in der Auslage der Metzgerei: Fleischsalat. Natürlich gekauft, und was soll ich sagen, es war der vermutlich beste Fleischsalat der Welt Leider hatte die Gier vergessen ein Foto zu erstellen) Noch schnell die Tankstelle besucht und jetzt aber wirklich los und ab auf die C34 bis Cape Cross zum Robben schauen Nebel und leichter Niesel lassen uns den Abschied in Swakopmund doch leichter fallen Nachdem ja noch nie ein Bild einer Robbe im Forum gezeigt wurde, bitte schön: Es geht wieder zurück auf der C34 um kurz vor Henties Bay auf die absolut eintönige C35 aufzufahren. Am Ende der Teerstrasse wir fleißig weitergearbeitet noch echte Handarbeit Zur späten Mittagsstunde erreichen wir Uis und beschließen im Cactus and Coffee Teagarden zu einer kleinen Brotzeit auszusteigen. Ja, eine gute Idee war doch keine Kleinigkeit Kurz nach Uis biegen wir auf die D2319 ab, für uns mit eine der schönsten Strecken unserer Tour, erreichen wieder die C35 und biegen schließlich auf die D2612 Richtung Madisa Camp ab um gegen 17:00 Uhr unser Tagesziel zu erreichen. Freundlich begrüßt uns die Chefin und erklärt die Anlage. Schnell aufbauen, die Umgebung ein wenig scannen und mit Beginn der Dämmerung unser Abendessen langsam zubereiten. Springbock-Geschnetzeltes in Rotweinsoße, Nudel und Salat. Bei bei einem Gläschen Rotwein lassen wir den Abend ausklingen Matthias |
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Letzte Änderung: 22 Dez 2025 09:15 von Eckifonsi.
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Tag 8
Wie schnell doch eine Woche vergeht, wir sind schon fast echte Camper Bereits bei unserer Ankunft gestern haben wir die „Elephant Tracking Tour“ für den heutigen morgen gebucht. Etwas angespannt hatte ich massive Bedenken wegen des Ausflugs, handelt es sich doch um eine Veranstaltung gegen meinen Geschmack, Fragen quälen mich, ist das Fahrzeug voll (droht etwa ein Mittelsitz), wie sind die Mitfahrer(innen) usw. Mein Notfallplan lag fest, sollte das Fahrzeug voll sein, und damit nur noch Mittelsitz für mich, wird der Ausflug ohne mich stattfinden (wäre auch kein Problem). Nachdem die Abfahrt für 7:00 Uhr geplant war gingen wir bei Sonnenaufgang zur Rezeption um pünktlich, (im Gott sei Dank nicht vollen Fahrzeug) nach kurzer Einweisung, unseren Trip zu beginnen. Unser Guide (Fahrer) betont nochmals, das es natürlich keine Garantie für eine Elefanten-Sichtung gibt. Umso mehr steigt der Spannungsbogen. Über die D2612 ging es rund 50 km, mit einer abwechslungsreichen Landschaft, bis wir Richtung Aba Huab abbogen, die Elefantensuche kann beginnen. Die Hinterlassenschaften der Elefanten wurde auf Trocknungsgrad und Richtungsverlauf geprüft, abgefahren und schon nach 45 min entdeckte unser Guide den ersten Elefanten. Ein einzelner Bulle lief gemächlich dem Fluss entlang. Nach einer ausgiebigen Umrundung des „Gesellen auf der Walz“, ging die Suche weiter, um schon nach wenigen Metern ein paar Giraffen bei der Nahrungsaufnahme bestaunen zu dürfen. Wir hatten einen Lauf, nach kurzer Weiterfahrt tauchte auch schon eine kleine Elefantenherde auf. Diese wurde natürlich ausgiebig, aus allen Richtungen, begutachtet und versucht die kleinen zierlichen Tierchen auf Zelluloid (ähm, natürlich Datenträger) festzuhalten. Das ständige Posen für die Touristen macht auch den stärksten Elefanten müde: Einfach mal den Rüssel hängen lassen Nach diesem wirklich fantastischen Erlebnis konnte nun nur noch die wohlverdiente Kaffeepause die Gemüter beruhigen. In Sichtweite der Elefanten genossen wir die kleine Stärkung. Die Rückfahrt ging ereignislos schnell von statten, so dass wir gegen 13:00 Uhr wieder im Madisa Camp einliefen. Den Rest des Tages faulenzten wir am Pool, genossen die Sonne (ja, vielleicht auch ein kleines Bierchen) lasen ein wenig in unseren Readern und einfach mal den lieben Gott einen guten Mannsein lassen. Zurück bei Auto gingen wir kurz in die Maske um rechtzeitig zum Sonnenuntergang wieder beim Pool den kleinen Hügel zu besteigen und zusehen, wie Sol am Horizont die Erde küsst und den Tag beendet. Nach dieser herrlichen Naturshow genehmigten wir uns noch einen Absacker an der Bar, bereiteten unser Abendessen vor, und hatten bei stimmungsvollem Licht einen passenden Tagesausklang. Nachträglich frohe Weihnachten an alle Matthias |
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Letzte Änderung: 28 Dez 2025 15:19 von Eckifonsi.
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Tag 9
Hoada Campsite mit Twyfelfontain (oder auch „es kommt anders als man denkt“) Vorab: Es wird heute wieder extrem textlastig und weniger Bilder Heute lassen wir es gemütlich angehen, wir fahren nur bis zur Hoada Campsite über den Grootberg Pass und hätten somit nur 189km auf der Uhr. Bei unserem deftigen Frühstück entscheiden wir uns, einen kleinen Abstecher nach Twyfelfontain zu den Felsmalereien zu machen, wir haben ja Zeit. Die Führung durch die Felsmalereien ist sehr interessant und äußerst kurzweilig. Unsere Guide(in) erklärt sehr gut und hat auf alle Fragen der Teilnehmer eine passende Antwort. auch ist etwas Natur vorhanden Zurück im Visitor-Center möchten wir unserem Durst stillen, jedoch hatten wir diesen Plan ohne die zuständige Verkäuferin gemacht. Diese schlief friedlich hinter der Theke, so dass es etwas Zeit und mehrmaliges „auf sich aufmerksam machen“ bedarf, bis die junge Dame, leicht Schlaftrunken, die Getränke aus dem Kühlschrank brachte. Weiter geht die Fahrt über die D2612-C39-C43 über Palmwag auf die C40, die Landschaft wieder einmal abwechslungsreich und einfach nur schön. Zwischendurch gönnten wir uns eine Brotzeitpause (wir hatten ja Zeit) und erfreuten uns einfach an der Landschaft Wobei es sich langsam eintrübte und irgendwie richtig aufregende rund 26 Stunden begannen Ca. 3 km vor der Passspitze, wurde plötzlich der Traum (vermutlich) aller Reisenden war: Alle Alarmlichter gingen an und der Hilux hatte einen kompletten Leistungsverlust, an eine Weiterfahrt war nicht mehr zu denken bzw. möglich. Logischerweise testen man(n) erst den berühmten Master-Reset (Ausschalten, neu starten und nochmals probieren) selbstverständlich ohne Erfolg. Glücklicherweise hatten wir an dieser Stelle Empfang, so dass ich direkt die „Savanna-Hotline“ anrufen konnte und um Hilfe bat. Der äußerst nette Telefonjoker stellte nach Angaben des Problems sofort fest: „Dies kann nur am Turboschlauch liegen“ Dies soll ich doch mal prüfen „ähm, ich bin kein KFZ-Mechaniker, auch habe ich keine erste Hilfe KFZ Kurs vor dem Urlaub besucht“ was und was und vor allem wo ist der Turboschlauch? Also Motorhaube geöffnet und nach telefonischer Anweisung ein bisschen im Motorraum rumgeruckelt, gewackelt und nach irgendetwas Losem gesucht. Natürlich ohne Erfolg (Habe ich es schon erwähnt: ich bin kein KFZ’ler). Leicht genervt erkläre ich mehrfach dass ich keinen lockeren, entfernten oder losen Schlauch finden kann, ebenso erklärt mir der Telefonjoker: Es muss aber etwas ab sein, nämlich der Turboschlauch. Langsam kann ich das Wort nicht mehr hören und erkläre am Telefon nun meine Notlage und bitte um Hilfe vor Ort. Nach ausgiebigem Austausch der geographischen Kenntnisse erklärte mir nun der Savanna Mitarbeiter das er eine Werkstatt in Kamanjab ausmachen werde und sich wieder melde. Wir sitzen derweil gemütlich, mit Warnblinker“ im Auto da es zwischenzeitlich (seit der Suche nach dem ominösen Turboschlauch) leicht regnete und die Durchfeuchtung der Bekleidung begann. Schließlich rief ich nochmals bei Savanna an und fragte nach dem Stand der Dinge, mir wurde erklärt das er noch in Klärung ist und wir warten sollten. In einem Akt der Verzweiflung startete ich den Hilux nach ca einer Stunde nochmals, und siehe da, alle Warnleuchten aus, Gang eingelegt und er fuhr wieder ganz normal. Also selbständig entschieden „Wir fahren weiter“. Auf dem Pass angekommen (sehr langsam und vorsichtig gefahren) rufen wir wieder an und der Techniker fragt uns nun ob wir nun vielleicht umdrehen und zurück nach Palmwag fahren könnten? Nein, natürlich wollen wir nicht, Schon fast im Schleichgang (aus Angst es könnte wieder ausfallen) schaffen wir es bis zu unserem Ziel, checken ein und rufen wieder bei unserer Telefonseelsorge an. Ein Techniker ist unterwegs, um das Auto zu checken und gegebenenfalls zu Reparieren. Es wieder langsam aufwärts. Natürlich bauen wir erst einmal nicht auf, sondern warten auf unseren gelben Engel. Gegen 16:30 fährt ein Safari-Fahrzeug der Palmwag-Lodge mit unserem Techniker vor. Pünktlich zu seiner Ankunft öffnet der Himmel all sein Schleusen und ein ca. 20-minütiger Wolkenbruch ergießt sich auf uns. Mit dem Ende des Regens beginnt der Techniker mit der Kontrolle des Motors und stellt fest: Der Turboschlauch ist nicht locker (wie auch, hat ihn ja keiner wieder befestigt) und es liegt ein anderes Problem vor. Dies erklärt nun auch weshalb ich keinen lockeren Schlauch gesehen habe Er telefoniert mit Savanna und vereinbart die Freigabe für einen Besuch morgigen Besuch der Falkenberg Garage in Kamanjab um die Motorelektronik auszulesen. Wir bedanken uns, in Form eines großzügigen Trinkgeldes und Getränke für die Rückfahrt beim sehr netten und freundlichen Mechaniker. Wir entschieden uns, den nicht vorhandenen Sonnenuntergang und die aufregenden letzten Stunden, an der Bar mit etwas Alkohol wegzugießen. Nach einem leckeren Grillabend legten wir uns zeitig in Bettchen da wir möglichst bald losfahren wollten Matthias
Anhang:
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Letzte Änderung: 30 Dez 2025 16:36 von Eckifonsi.
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Tag 10
Etosha über Kamanjab (oder auch heut läuft‘s wieder (nicht)) Entschuldigung, jetzt kommt mal wieder sehr viel Text Guten Morgen liebe Sorgen, seid ihr auch noch alle da? So oder so ähnlich haben wir uns am Morgen gefühlt. Die Ursprungsplanung war relativ einfach: Schnell nach Kamajab, Tanken, Geld abheben, Vorräte aufstocken und auf in den Etosha. In der Nacht hatte ich vermutlich Alpträume von Turboschläuchen und anderen flexiblen Verbindungen im Motorraum eines Hilux. Leider konnten wir die Campsite durch die Fahrzeug-Umstände nicht richtig genießen, daher haben wir insgesamt nur ein paar Bilderchen geschossen und sind gegen 7:30 Uhr langsam Richtung Werkstatt aufgebrochen Unterwegs haben wir sogar ein paar Tierchen gesehen wir wollten sicher, ohne weitere Panne, zur Werkstatt gelangen, daher bin ich die ersten Kilometer mit maximal 40-50 km/h gefahren, aus Angst der Fehler meldet sich wieder. Nachdem der Toyota aber fuhr wie immer, steigerten wir uns Geschwindigkeit wieder in den normalen Bereich und erreichten die Falkenberg Garage ohne weitere Probleme. Gerade auf den Hof gefahren kam die Chefin ebenfalls eingebogen und wir begannen erleichtert unser Problem zu schildern mit der Bitte um Hilfe, jedoch wurden wir schnell unterbrochen da, durch das Unwetter gestern, die Stromversorgung in Straßenzug der Werkstatt unterbrochen ist und keiner weiß wann wieder mit Spannung zu rechnen ist (bei diesen Sätzen stieg meine Spannung wieder auf Hochspannung), und die deutschsprachigen Monteure mit den Auslesegerät im Ethosa sind um eine (habe ich wirklich richtig verstanden) „Hinterachse auszutauschen“ (hier ist noch echte Handwerkskunst gefragt), wir können bis zu Abend, oder früher, oder später, warten bis Sie wieder zurück sind um sich unseren Problems anzunehmen, falls wieder Strom fließt . Also auf zur Tankstelle zum Tanken, hier wurde erstmals der Zusatztank auch komplett gefüllt (hat mindestens 15 min gedauert da der Überlauf extrem langsam lief) und mit Karte bezahlt. Inzwischen ging mein Schatz in den Supermarkt um Getränke zu kaufen und am Automaten Geld für den Park zu ziehen. Unverrichteter Dinge kommt Sie zurück, das Kreditkartenterminal im Spar geht nicht und der Geldautomat spinnt ebenfalls. Kein Problem, fahren wir zur Bank zum dortigen ATM, doch Fehlanzeige, inzwischen ist das Mobilfunknetz, und somit auch alle Online-Zahlungsmöglichkeiten unterbrochen. Was tun? Kein Geld, Keine Verpflegung, kein Internet, schon wieder steigt der Blutdruck an und erst einmal keine Lösung in Sicht. Unsere aktuellen Optionen, die uns eingefallen sind bzw. wir mit einigen Einheimischen besprochen haben: 1. Wir warten in Kamanjab bis wieder was geht, Ende offen 2. Wir fahren nach Outjo um Geld zu besorgen (angeblich der nächste Ort mit ATM) Wir liegen gut in der Zeit, hatten ja keinen Werkstattaufenthalt, also entscheiden wir missmutig: "Fahren Sie nicht direkt zu Galton Gate sondern ziehen Sie über Outjo den Geldautomaten". Gerade 500 mtr auf der C40 Richtung Outjo bleiben wir stehen und überdenken den blöden Plan. Mein Schatz sieht zur Seite, sieht Werbung von einer Lodge und meint: „Warum fragen wir nicht einfach in der Lodge um Hilfe“ Gesagt, getan direkt zum Oppi-Koppi Rest Camp und um Geld-Wechsel-Hilfe gebeten. Der Chef hilft uns natürlich sofort und wechselt zum äußert fairen Kurs Euro in Rand. Wow, gerade, dank meiner Herzallerliebsten, ca. 3-4 Stunden Umweg gespart, wie leicht es manchmal eine Lösung gibt. Hier noch einmal ein ausdrücklicher Dank an den Chef Also zurück zum Supermarkt, Einkäufe erledigt, an der Tanke noch die Reifen auf Normaldruck für die Teerstrasse aufpumpen lassen und auf Richtung Galton Gate (wir sind Happy) Das Gate haben wir Ruckzuck erreicht (der Hilux fährt problemlos), jetzt haben wir einen Lauf. Die Mitarbeiter am Gate sind super freundlich und innerhalb von wenigen Minuten war die „Einreise“ erledigt. Wir entscheiden und nicht direkt zum Camp zu fahren, sondern den Umweg über Dolomite zu nehmen. Endlich sehen wir Tiere Gegen 15:30 Uhr erreichen wir unser Tagesziel Olifantsrus (Natürlich keine Techniker mehr vor Ort, egal, Auto fährt). Hier erklärt uns die, auf das wesentlichste fokussierte, Mitarbeiterin das es gerade kein Wasser und keinen Strom gibt, aber egal, wir richten uns erstmal gemütlich ein und besuchen das Wasserloch um einen einzelnen Elefanten beim ausgiebigen Saufen zu beobachten Wasser tanken Wasserüberlauf öffnen Irgendwie wird das Wetter immer schlechter und ein komisches Licht in Form einer dunkel-gelben Wand nähert sich bedrohlich dem Camp. Wir laufen lieber zurück zum Wagen als schon ein extremer (Sand)-Sturm die Sicht auf wenige Meter verändert. Im Auto warten wir bis sich der Sturm nach ca. 20 Minuten wieder gelegt hat. Wir spazieren zur sanitären Anlage und kommen auf Grund der Olfaktorischen Prüfung zum Ergebnis: Hier stinkt die „Sache“ gewaltig zum Himmel. Es fehlt immer noch das Wasser (Spoiler-Alarm: dies ändert sich auch nicht mehr bis zur Abfahrt) OK, hiermit startet mein Selbstexperiment: Schafft es der menschliche Körper das notwendige Bedürfnis auf den Folgetag zu verschieben? (Somit steigt jetzt schon die Freude auf unser Chalet) Bei der Essenzubereitung beobachten wir die untergehende Sonne und den davon trottenden Elefanten Auf Grund des starken Windes verzichten wir auf den Grill und braten unser Fleisch lieber in der Pfanne Nun aber auf zum Highlight des Campingplatzes: mit einer Weinflasche bewaffnet laufen wir zum Wasserloch, um nach einer Minute wieder zurückzukommen, da war doch was? Richtig kein Strom, Alles dunkel, nichts zu sehen Also lassen wir den Abend gemütlich und romantisch am Platz ausklingen Was für ein Tag Gute Nacht Matthias |
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Letzte Änderung: 01 Jan 2026 13:58 von Eckifonsi.
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Tag 11
Olifantsrus – Okaukuejo (Chalet) Wir stehen gemütlich auf, genießen die Aussicht auf unsere Nachbarn, eine Selbstfahrer Reisegruppe, die hektisch zusammenpackt, mit dem zusammenfalten des Dachzeltes kämpft und keine Zeit für ein Frühstück hat. Wir spazieren gemütlich zum Wasserloch, und stellen fest: Kein einziges Tier, die gesamten Sichtungen an diesem Platz zusammengezählt ergibt genau 1 Elefant! Für uns stellen wir fest: Was ein bisschen ein Highlight werden sollte war der absolute Rohrkrepierer. Keine Tiere, kein Strom und Kein Wasser, was bin ich froh hier wegzukommen. Aber dafür gibt es eine schöne Morgendämmerung Nach dem Genuss unseres Kaffee packten wir, inzwischen routiniert, schnell zusammen, verstauten unsere Kleider für die nächsten 2 Tage in eine Tasche und begannen unsere Pirschfahrt Richtung Okaukuejo Irgendwo machen wir eine Brotzeitpause Fuhren Plan- aber nicht Ziellos durch die Gegend Gegen 13:30 Uhr erreichen wir das Resort, checken ein und schauen uns ein wenig um. Nach den teilweise extrem miesen Bewertungen war unsere Erwartungshaltung sehr niedrig, wurden aber positiv überrascht. Unser Waterhole Chalet ist sauber, relativ gepflegt und liegt perfekt am Wasserloch, will Mann mehr? Ja, eine Toilette, Experiment gelungen, erst mal eine Raumbesetzung durchführen, erleichtern und ein bisschen relaxen. Später fahren wir noch ein bisschen spazieren Zurück wird bei einem Drink der Sonnenuntergang am Wasserloch bestaunt Anschließend Duschen und gespannt ins Restaurant gegangen, um das Abendessen zu testen. Auch hier: Überraschung, Suppe und Hauptspeise (Wild) schmeckt hervorragend. Mit einem Bier schmeckt es noch besser und der Service war auch freundlich, schnell und nett. Zufrieden laufen wir zurück zum Wasserloch, bei dem nur ein einzelnes Nashorn zu finden ist. Zufrieden mit dem heutigen Tag fallen wir ins Bett Matthias
Anhang:
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Letzte Änderung: 02 Jan 2026 11:21 von Eckifonsi.
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